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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2018

nicht ganz so überzeugend wie Band 1, aber Leseempfehlung

Every little Kiss
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Mir hatte bereits der erste Band der Serie sehr gut gefallen und ich freute mich daher sehr, dass ich via NetGalley auch den zweiten lesen durfte.

Leider hat mich der zweite Band nicht ganz so überzeugen ...

Mir hatte bereits der erste Band der Serie sehr gut gefallen und ich freute mich daher sehr, dass ich via NetGalley auch den zweiten lesen durfte.

Leider hat mich der zweite Band nicht ganz so überzeugen können wie der erste.

Es war schön, die Einwohner von Sequoia Lake und damit alte Bekannte aus dem ersten Teil wiederzusehen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig. Was mich allerdings störte, war, dass sich rund um Ford und Olivia so viel ereignete, so viel erzählt wurde, dass die Liebesgeschichte meiner Meinung nach leider ein wenig in den Hintergrund geraten ist. Obwohl es viele berührende Szenen, vor allem rund um Olivias Sohn Paxton gab, konnten mich die Charaktere nicht so von sich überzeugen, wie es davor Avery und Tyson getan hatten. Auch gab es zwischendurch Abschnitte, bei denen es recht langsam weiterging.

Erst gegen Ende konnte mich die Geschichte dann wieder fesseln und hat auch wieder Fahrt aufgenommen.

Fazit: “Every little kiss” konnte mich nicht ganz so überzeugen wie Band 1 der Serie. Die Geschichte entwickelt sich eher langsamer weiter, und ich hätte gerne mehr von Olivia und Ford gelesen, die Schilderungen der Berufe (vor allem dem von Ford) standen zu viel im Vordergrund. Eine Leseempfehlung vergebe ich trotzdem, denn die Geschichte an sich ist romantisch und süß.

Veröffentlicht am 03.09.2018

Geschichten aus dem Leben

Spätsommerliebe
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Mich hat an diesem Buch das Cover sehr angesprochen, es ist wunderbar gestaltet und würde mich im Buchladen dazu verführen, ein wenig darin zu blättern und hineinzulesen.

Ich hatte von der Autorin bereits ...

Mich hat an diesem Buch das Cover sehr angesprochen, es ist wunderbar gestaltet und würde mich im Buchladen dazu verführen, ein wenig darin zu blättern und hineinzulesen.

Ich hatte von der Autorin bereits gehört, aber bisher noch nichts von ihr gelesen.

Das Buch ist Teil 4 einer Serie, jedoch in sich abgeschlossen und unabhängig von den anderen Teilen lesbar - ich hatte nicht das Gefühl, etwas versäumt zu haben, da es die Autorin sehr gut geschafft hat, vergangene - für den Leser wichtige - Ereignisse geschickt in die aktuelle Handlung einzubauen.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der dem Leser Apostoles und Magdalena näherbringt, die tatsächliche Handlung beginnt ein knappes Jahr danach.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Handlung wird nicht nur aus Magdalenas und Apostoles' Sicht erzählt, sondern auch aus der der anderen Frauen (und Männer) von Maierhofen. Da ich noch niemanden der Charaktere kannte, war dies anfangs mit den vielen Namen etwas verwirrend, als ich mich dann aber eingelesen hatte, konnte ich gut Anteil an ihrem Schicksal nehmen.

Die Beschreibung des Ortes Maierhofen und der Umgebung ist sehr bildhaft, und ich könnte mir gut vorstellen, dort tatsächlich einen Urlaub zu verbringen - man meint die Kräuter und Blumen zu riechen, hat das Gefühl, die gute Luft einzuatmen und möchte einfach nur in die Natur hineinkriechen.

Die Frauen von Maierhofen haben es allesamt nicht leicht - nicht immer gleich und leicht erkennbar, so tragen sie doch alle ihr Päckchen mit sich, hadern manchmal mit sich und ihrem Schicksal. Mir hat sehr gut gefallen, wie alle in diesem Ort zusammenhalten und sich gegenseitig helfen und versuchen, die Last einer Person unter sich aufzuteilen. Als Leser kann man diesen Zusammenhalt sehr gut spüren, und auch die Gefühle der Frauen - aber auch ihrer Männer, die auch zu Wort kommen dürfen - wurden ganz wunderbar geschildert, sodass ich mit ihnen lachte, mir manchmal aber auch die Tränen in die Augen stiegen. Und natürlich bleiben Romantik und Liebe nicht auf der Strecke, auch wenn sie bei so manchem einen kleinen Umweg machen.

Fazit: "Spätsommerliebe" ist ein Buch in einem sehr angenehmen Schreibstil, das mir gut gefallen hat. Die Charaktere sind wunderbar lebensecht ausgearbeitet, und gerade dadurch kann man sich so gut in sie hineinversetzen und hat das Gefühl, dass sie unsere Nachbarn sein könnten. Ich habe mit den Frauen mitgelebt und mitgefühlt, habe mitgehofft und mich für sie gefreut, wenn etwas geklappt hat. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung für alle, die ein Buch lesen möchten, das ohne großes Drama, aber aus dem Leben gegriffen sein soll, mit Romantik und auch Liebe.

Veröffentlicht am 03.09.2018

wunderbare Liebesgeschichte

Now and Forever - Weil ich dich liebe
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Ich kannte die Autorin bereits aus der "Royals"-Reihe, die mir sehr gut gefallen hatte. Auch "Secret sins" - ein in sich abgeschlossener Einzelroman - hatte mich überzeugen können.

Der Schreibstil ist ...

Ich kannte die Autorin bereits aus der "Royals"-Reihe, die mir sehr gut gefallen hatte. Auch "Secret sins" - ein in sich abgeschlossener Einzelroman - hatte mich überzeugen können.

Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm flüssig, und ich habe mich sehr schnell in das Buch eingelesen, was sicherlich auch daran liegt, dass die Autorin gleich in die Handlung einsteigt, ohne sich vorher mit großen Erklärungen aufzuhalten.

Jillian ist Studentin, bei der man anfangs annehmen könnte, dass sie ein lockerleichtes Leben lebt und die Männer für die Nacht wechselt wie andere ihre Unterhosen. Obwohl sie sich auf keinen Mann zweimal einlässt und Beziehungen meidet wie der Teufel das Weihwasser, erkennt man recht rasch, dass es sich bei ihrer manchmal etwas schroffen Art um eine Fassade handelt - trotzdem war sie mir anfangs nicht sympathisch, sie wirkte zu unnahbar und abwehrend. Ihre Art, niemanden an sich heranzulassen, war für mich aber dann im weiteren Verlauf vollkommen nachvollziehbar, als man erfährt, um welches Geheimnis es sich handelt und warum Jillian alle von sich stößt: ab dann mochte ich sie sehr, vor allem auch deshalb, weil sie auftaut und dem Leser mehr Einblick in ihr Gefühlsleben gibt.

Im Gegensatz zu Jillian war mir Liam von Anfang an sehr sympathisch. Er will nicht nur die nächste Kerbe an Jillians Bettpfosten sein, sondern ist an einer ernsthaften Beziehung mit ihr interessiert. Ich mochte an ihm, dass er nicht aufgibt, sondern immer wieder versucht, hinter ihre Fassade zu blicken und ihr klarzumachen, dass es ihm ernst ist und er nicht wieder verschwindet. Mit seiner liebevollen Art, ihr unter die Haut zu gehen, hat er mich sehr schnell für ihn eingenommen.

Nicht nur Jillian und Liam sind wunderbar ausgearbeitete Charaktere mit ihren Ecken und Kanten, aber auch liebenswerten Eigenschaften, ebenso wurden auch die Nebenprotagonisten gut dargestellt - allen voran Jillians beste Freundin Jessica, die ich sehr gerne mochte: sie bringt Jillian immer wieder auf den Boden zurück und kann auch hart zu ihr sein, ist aber auch immer für sie da, wenn sie sie braucht und ist einfach eine unheimlich gute Freundin.

Die Handlung ist keinen Moment langweilig - mal ist sie romantisch und liebevoll, dann wieder prickelt sie vor Erotik, mal gibt es emotionale Momente, und mal angespannt-streitbehaftete. Diese Palette an Emotionen und Twists im Plot haben es mir leichtgemacht, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.

Fazit: "Now and forever" ist ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Eine Geschichte, die nicht so locker-leicht ist wie man anfangs annehmen könnte, sondern die durchaus ernste Untertöne hat, sowie gut ausgearbeitete und sympathische Charaktere machen das Buch zu einem, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte, bevor man nicht damit fertig ist. Ich persönlich finde, dass dieses Buch inhaltlich erwachsener ist als die Royals-Reihe, was mir sehr gut gefallen hat. Ich bin neugierig auf die Fortsetzung der Reihe, in der wir beim nächsten Band über Jillians Freundin Jessica lesen dürfen. Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 02.09.2018

Wohfühlbuch :-)

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Mir hat der Ausflug nach Redwood viel Spaß gemacht. Die Handlung wird aus Averys und Cades Sicht erzählt, der Star der Geschichte ist allerdings Averys autistische Tochter Hailey. Die Autorin hat sehr ...

Mir hat der Ausflug nach Redwood viel Spaß gemacht. Die Handlung wird aus Averys und Cades Sicht erzählt, der Star der Geschichte ist allerdings Averys autistische Tochter Hailey. Die Autorin hat sehr einfühlsam über den Umgang mit ihr erzählt, und ich fand es einfach wunderbar zu beobachten, wie komplikationslos Hailey in die Gemeinschaft aufgenommen wurde.

Auch Averys Eingliederung in die Gemeinde erfolgt ohne Probleme, und nicht nur einmal musste ich schmunzeln angesichts dessen, dass eine ganze Ortschaft weiß, was man getan hat oder nicht, und jeder über jeden informiert ist – in Zeiten von Twitter und Co. geht das natürlich noch einfacher und spiegelt perfekt den Umgang miteinander in kleinen Ortschaften wieder.

Der Schreibstil ist angenehm locker-leicht, und ich konnte mich in die Charaktere sehr gut einfühlen und ihre Gedanken nachvollziehen.

Die wenigen erotischen Szenen sind ansprechend geschrieben, und allgemein spürt man das Prickeln zwischen den beiden und wie sehr sie sich zueinander hingezogen fühlen.

Auch die Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet, ich schmunzelte über Cades Mutter und deren beiden Schwestern, die die Ereignisse von Redwood bestimmen, ich mochte seine Brüder Cade und Flynn, und ich verliebte mich wie gesagt in Hailey, bei deren Entwicklung mir manchmal die Tränen in die Augen stiegen.

Einzig, dass man über den anfänglich von Hailey geretteten Welpen nicht mehr allzuviel liest, hat mich ein wenig gestört, der Lesefreude aber keinen Abbruch getan.

Fazit: “Redwood Love” ist ein bezaubernder und romantischer Liebesroman mit liebenswerten Protagonisten, der mir von Anfang an sehr gut gefallen hat. Teils ist die ganze Geschichte nicht immer ganz realistisch und manchmal auch ein klein wenig kitschig – aber manchmal braucht es genau solche Liebesromane – welche, die einen zum Lachen und Weinen bringen, ohne riesengroßes Drama unterhaltsam und witzig sind, und die einen zum Träumen bringen. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die Fortsetzung mit der Geschichte von Cades Bruder Flynn.

Veröffentlicht am 29.08.2018

tolle Fortsetzung mit liebenswerten Charakteren

Winston Brothers
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Mich konnte bereits der erste Band der Serie überzeugen und daher freute ich mich sehr auf den zweiten Teil – und auch der hat mir wiederum sehr gut gefallen.

Die Geschichte wird aus Siennas und Jethros ...

Mich konnte bereits der erste Band der Serie überzeugen und daher freute ich mich sehr auf den zweiten Teil – und auch der hat mir wiederum sehr gut gefallen.

Die Geschichte wird aus Siennas und Jethros Sicht erzählt, und ich konnte mich sehr gut in die beiden hineinversetzen.

Sienna ist ein gefeierter Filmstar, quirlig, manchmal ein wenig chaotisch und ungeschickt – aber das hat sie mir sehr sympathisch gemacht. Bereits im ersten Kapitel musste ich schmunzeln, als sie sich hoffnunglos in den Bergen verirrt und an der Straßenkarte verzweifelt. Als sie dann von Jethro gerettet wird, nehmen das Schicksal und die Liebe ihren Lauf …

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, witzig, und ich musste nicht nur einmal schmunzeln. Gleichzeitig entwickelt die Geschichte sehr wohl aber auch eine Tiefe, die anfangs nicht vorhersehbar ist. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, und nachdem ich bereits in Teil 1 Jethros Geschwister kennengelernt habe, konnte ich mich nun voll auf sie einlassen, ohne viel nachzudenken, wer denn nun wer ist. Besonders Jethros Bruder Cletus mochte ich als Nebencharakter sehr, und ich hoffe, dass auch er seine eigene Geschichte bekommt – wovon ich mal stark ausgehe.
Mir hat hier gut gefallen, wie herausgearbeitet wurde, dass Sienna sich nichts mehr wünscht, als als Mensch und nicht als Filmstar gesehen zu werden, dass sie jemand ist, der sich verzweifelt nach Liebe sehnt und nach jemandem, an den sie sich anlehnen kann. Sie ist eine liebenswerte Frau, die sich um ihre Familie und Freunde kümmert, und ich habe ihr gewünscht, dass sie ihr Glück findet.

Auch Jethro gönne ich die Liebe und das Glück – er ist ein Familienmensch, der allerdings schwer an seiner Vergangenheit trägt, die ihn immer wieder einholt. Gerade deshalb war er aber auch ein Charakter, dem ich seine Liebenswürdigkeit, aber auch Ernsthaftigkeit sehr gut glauben konnte.

Die Geschichte entwickelt sich rasch weiter, mit allem, was zu einer guten Liebesgeschichte gehört, und keine Minute war mir langweilig beim Lesen.

Fazit: Die Autorin hat auch hier wiederum eine Liebesgeschichte geschafft, in die ich hineingekippt bin. Sienna und auch Jethro waren mir sehr sympathische Charaktere, und ich konnte mich gut in die beiden hineinversetzen. Es ist eine Geschichte über Unsicherheiten, Vergangenheitsbewältigung, hat aber auch viel Witz und liebenswerte Protagonisten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung – ich freue mich jetzt schon auf den dritten Band der Serie.