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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2021

New York vs. Las Vegas

Underground Princess
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Das ist nach „Two Glorious Mornings“ und „Velvet Nights“ mein drittes Buch von Emily Key und das dritte aus dieser Reihe. Bisher fand ich alle gut, dieses auch. Es ist so intensiv wie die anderen, sinnlich, ...

Das ist nach „Two Glorious Mornings“ und „Velvet Nights“ mein drittes Buch von Emily Key und das dritte aus dieser Reihe. Bisher fand ich alle gut, dieses auch. Es ist so intensiv wie die anderen, sinnlich, leidenschaftlich, frech, mit vielen guten expliziten Szenen, derber Sprache und starken Protagonisten. Es gab so viele Stellen im Buch, an denen ich herzhaft lachen musste. Ich liebe diesen Humor!
So tough Scarlett als Anwältin auch ist, es gibt Situation, in denen darf sie auch mal schwach sein. Das ist sie allerdings selten. Aber wenn, dann ist Cal bei ihr. Der harte Geschäftsmann aus Las Vegas, der irgendwann merkt, daß er ihr gegenüber zu einem Weichei wird. Super, wie beide um ihren harten Ruf kämpfen und sich dabei immer mehr in eine Beziehung verstricken. Nur wissen sie das noch nicht.
Die Geschichte um die beiden ist ziemlich geheimnisvoll aufgezogen. Es ist bis zum Schluss unklar, worauf die Informationen, die man nach und nach erhält, hinauslaufen. Kein Wunder, spielen beide Protagonisten doch auch nicht mit offenen Karten. Der nächste Band ist daher ein Muss.
Emily Key hat mich auch diesmal wieder nicht enttäuscht und bestens unterhalten. Ich freue mich auf weitere Bücher dieses Kalibers und vergebe selbstverständlich die volle Punktzahl und eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die es derb und explizit mögen.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Nina sucht ihr Glück in Stuttgart

Kein Navi für die Liebe – Nina in Love
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Der zweite Band handelt von Londons bester Freundin Nina Kleefeld. Sie hat im ersten Band bereits einige furiose Auftritte und ist das Gegenteil von London: laut, frech, witzig. Dachte ich. Ihre eigene ...

Der zweite Band handelt von Londons bester Freundin Nina Kleefeld. Sie hat im ersten Band bereits einige furiose Auftritte und ist das Gegenteil von London: laut, frech, witzig. Dachte ich. Ihre eigene Geschichte ist allerdings um einiges ruhiger als ich erwartet hatte. Nina ist nachdenklich, ruhelos und wirkt haltlos auf mich.
Auch in diesem Band unterhält mich die Autorin mit lustigem Wortwitz und einem charmanten Haustier. Auch allerlei andere kurios-witzige Kreaturen finden ihren Weg in Ninas Geschichte. Und dennoch wirkt ihr Leben viel trister, melancholischer auf mich. Diese gedrückte Stimmung nimmt einen sehr großen Raum im Buch ein. Ninas Suche nach sich selbst ist wohl das Hauptthema. Es geht um Selbstfindung, Selbstzweifel und allgemein den Sinn des Lebens und der Liebe.
Die Liebesgeschichte kommt nur am Rande vor, was ich sehr schade finde. Ich habe mich auf eine laute, fröhliche, wortgewandte und freche Protagonistin gefreut, die endlich ihr Gegenstück findet. Das Buch ist daher für Leser, die einen lustig-leichten Liebesroman erwarten, eher nicht geeignet.
Ninas quirlige Familie nimmt dem Buch aber ein bißchen die Schwere. Auch hier gibt es zwar eine traurige Vergangenheit, es finden jedoch gute Gespräche statt, und die Stimmung, wenn sich alle treffen, ist ausgelassen und erfrischend.
Ein toller Roman für alle, die sich Tiefgang in Büchern wünschen und sich gerne ausführlicher mit dem Seelenleben der Protagonisten beschäftigen.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

London sucht und findet ihr Glück in der Stadt, der sie ihren Namen verdankt.

From Spring to Winter – London in Love
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Mit London ist zunächst die Protagonistin London Rosenberger gemeint. Das ist anfangs etwas verwirrend, weil sie ausgerechnet nach London zieht. Nach einer unschönen Trennung nimmt sie ein zeitlich begrenztes ...

Mit London ist zunächst die Protagonistin London Rosenberger gemeint. Das ist anfangs etwas verwirrend, weil sie ausgerechnet nach London zieht. Nach einer unschönen Trennung nimmt sie ein zeitlich begrenztes Projekt in der britischen Zweigstelle ihres Stuttgarter Architekturbüros wahr.
Mit ihrer deutschen Gründlichkeit und einer gehörigen Portion Umweltbewusstsein verdient sie sich schnell den Respekt von Kollegen und Vorgesetzten.
Obwohl London eine sehr sympathische Figur ist, dazu attraktiv und erfolgreich, hat es für die große Liebe bisher nicht gereicht. Und so hadert sie oft mit sich selbst. Ihre Selbstzweifel nehmen einen relativ großen Raum im Buch ein. Dennoch schafft es die Autorin, mich weder zu langweilen noch damit zu nerven. Rückblicke in Londons Kindheit, die zwangsläufig zu dem Leben des Vaters in London und der Mutter in Stuttgart führen, haben mir wichtige Zusammenhänge aufgezeigt. Über nerdige Eigenschaften von London habe ich mich köstlich amüsiert. Bis zu der vorliegenden Lektüre wusste ich nicht, was eine Tardis ist oder daß es Star-Strek-Uhren gibt, die die Sternzeit anzeigen. Gewählt eingestreute witzige Passagen haben mich desöfteren herzhaft lachen lassen.
Die Liebesgeschichte kommt nicht mit einem lauten Schlag daher, bähm, und plötzlich sind sich die Protagonisten hoffnungslos verfallen, nein, sie entwickelt sich. Es müssen Ängste, Zweifel und Unsicherheiten überwunden werden. Das gibt der Lektüre einen realistischen Touch. Es ist ein unaufgeregt schönes Buch.
Das Ende ist passend, rund und ganz nach meinem Geschmack. Die Anhänge sind eine ganz hervorragend zu London passende Dreingabe.

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Veröffentlicht am 02.01.2021

Die eine kocht, die andere quasselt

Groß & Fett
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Jetzt mal ehrlich: das Cover lädt doch schon zum Lachen ein, oder? Und dann der Titel! Ich kannte keine der beiden, aber schon nach den ersten Seiten war mir klar: Das Buch kann gar nicht anders heißen ...

Jetzt mal ehrlich: das Cover lädt doch schon zum Lachen ein, oder? Und dann der Titel! Ich kannte keine der beiden, aber schon nach den ersten Seiten war mir klar: Das Buch kann gar nicht anders heißen als Groß&Fett! Fett ist nun mal ein Geschmacksträger und sollte nicht allzu sparsam eingesetzt werden. Genauso wie der Humor im Buch nicht sparsam eingesetzt wird.
Ich würde das vorliegende Buch nicht als reines, also klassisches Kochbuch bezeichnen. Es ist vielmehr eine witzige und lehrreiche Lektüre mit Kochrezepten.
Elena Uhlig sei Dank kann man sich beim Lesen kringeln vor Lachen. Und Maria Groß bringt uns so ganz nebenbei tolle und leckere Rezepte bei. Ich habe einige für die Rezension nachgekocht. Dabei ist mir aufgefallen, daß zum Teil Angaben zur Garzeit und genaue Mengenangaben fehlen. Mit ein bißchen Kocherfahrung ist das nicht weiter schlimm. Die weniger Erfahrenen können den Podcast nebenbei hören. Der Vorteil bei den Podcast-Rezepten ist, daß sie in 30 min fertig sind.
Ich finde, die Auswahl der Gerichte hätte noch etwas breiter gestreut sein können. Von insgesamt 6 Fischgerichten kommt die Lachsforelle allein viermal vor, dann noch einmal Fjordforelle und einmal Matjes. Scheint, als wäre die Lachsforelle der Lieblingsfisch der sympathischen Köchin.
Das Buch macht richtig gute Laune. Man muss sich nur mal die Fotos anschauen, und schon grinst man übers ganze Gesicht. Die Fotos der Gerichte sind ebenfalls sehr gelungen und wirken professionell.
Danke für dieses witzige Kochbuch, das Spaß in die Küche bringt und Lust aufs Kochen macht.

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Veröffentlicht am 27.12.2020

Mack und Andie brennen nicht, sie leuchten

Shine Not Burn
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Die erfolgreiche Prozessanwältin Andie Marks lässt sich von ihren Freundinnen zu einem Junggesellinnenabschied in Las Vegas überreden. Als wüsste sie nicht um die Konsequenzen, lässt sie sich dort ordentlich ...

Die erfolgreiche Prozessanwältin Andie Marks lässt sich von ihren Freundinnen zu einem Junggesellinnenabschied in Las Vegas überreden. Als wüsste sie nicht um die Konsequenzen, lässt sie sich dort ordentlich gehen und landet mit Mack, den sie kurz zuvor kennengelernt hat, im Bett. Am nächsten Tag gehen sie ihrer Wege, was besser ist, denn sie kann sich sowieso an nichts erinnern. Jahre später holen sie die Ereignisse dieser Nacht wieder überraschend ein.

Das Buch hat mich vom Anfang bis Ende amüsiert und mitgenommen. Es ist witzig, frech, sexy und heiß. Dieser Typ, MacKenzie, mit seinem Cowboyhut und den engen Jeans ist einfach ein Traum. Er ist keineswegs der toughe Bad Boy, sondern ein herzensguter Mensch, der für das kämpft, an das er glaubt. Und er gibt nie auf. Andie ist da nicht so geradlinig. Sie braucht sehr lange bis sie begreift, was ihr am besten tut.

Ich habe es sehr genossen, wie die beiden gekämpft haben. Mir ist es am allerliebsten, die Protagonisten bekommen sich nicht zu früh. Der Weg ist das Ziel. Und das finde ich hier sehr gut gelungen.

Wie schön, daß es noch einen weiteren Teil gibt, in dem es um Macks Bruder Ian geht. Denn darin begegnen wir sicherlich nochmal Andie und Mack und dieser bezaubernden MacKenzie-Sippe.

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