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Veröffentlicht am 26.01.2020

Eine Bilderbuchstadt. Eine Mordserie. Und der Killer ist zurück.

Two can keep a secret
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Inhalt:

Eine Bilderbuchstadt. Eine Mordserie. Und der Killer ist zurück.

Ellery kennt die dunkle Vergangenheit der Kleinstadt Echo Ridge nur allzu gut. Erst verschwand dort ihre Tante spurlos, dann wurde ...

Inhalt:

Eine Bilderbuchstadt. Eine Mordserie. Und der Killer ist zurück.

Ellery kennt die dunkle Vergangenheit der Kleinstadt Echo Ridge nur allzu gut. Erst verschwand dort ihre Tante spurlos, dann wurde vor fünf Jahren die Homecoming Queen der Highschool ermordet. Der »Murderland-Killer« machte landesweit Schlagzeilen. Ausgerechnet dorthin zieht Ellery nun mit ihrem Zwillingsbruder. Zu einer Großmutter, die fast eine Fremde für sie ist. Als aus dem Nichts Morddrohungen gegen die zukünftige Homecoming Queen zirkulieren, ermittelt Ellery auf eigene Faust. Dabei lernt sie Malcolm kennen, den jüngeren Bruder des Hauptverdächtigen. Dann verschwindet wieder ein Mädchen und plötzlich steht jeder unter Verdacht …

Meine Meinung:

Seit Karen M. McManus Debütroman „One of us is lying“ bin ich ein großer Fan der Autorin, weshalb ich schon sehr gespannt auf „Two can keep a secret“ war. Vorweg kann ich schon mal verraten, dass mich die Autorin wieder mal begeistern konnte, das Buch für mich aber nicht ganz an ihr vorheriges heranreicht.

Der Einstieg fiel mir durch, den mir schon bekannten, flüssigen Schreibstil ziemlich leicht, allerdings vergehen zwischen den Kapiteln einige Tage, weshalb ich noch nicht so ganz in der Handlung drin war, was sich später aber gebessert hat. Man begleitet die Zwillinge Ellery und Ezra bei ihrem Umzug zu ihrer - ihnen unbekannten - Großmutter und bei ihrer Eingewöhnung in die Kleinstadt Echo Ridge. Das gestaltet sich für die beiden aber schwieriger als gedacht, da sie schon an ihrem ersten Tag eine Leiche finden und damit in die Geheimnisse und Intriegen der Stadt mithineingezogen werden. Dennoch finden die Geschwister ziemlich schnell Anschluss und freunden sich mit Mia und Malcolm an, die auf ihre neue Schule gehen. Besonders Malcolm fällt dabei auf, da er damit zu kämpfen hat, dass alle seinen Bruder für einen Mordverdächtigen halten, was sehr schwer für ihn ist.

Die Geschichte ist jeweils aus der Sicht von Ellery und Malcolm geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Besonders Malcolm war mir wirklich sympatisch, da er klug, süß und freundlich ist, auch wenn er schon einiges mitmachen musste. Ellery konnte ich dagegen nicht so richtig greifen, da sie einerseits True Crime Stories liebt und selbst gerne ermittelt, aber andererseits zurückhaltend und eher ruhiger ist. Das hat für mich nicht ganz so zusammengepasst und ich hätte mir gewünscht, dass man beide Protagonisten noch besser kennenlernt. Die Nebencharaktere haben mir ganz gut gefallen, Ellerys Zwillingsbruder Ezra mochte ich wirklich gern. Mia fand ich auch sympatisch, da sie taff und nicht auf den Mund gefallen ist, aber da beide nicht so oft vorkamen, erschienen sie mir etwas blass.

Die Story an sich war sehr spannend und hat mich gut unterhalten. Ich hatte einige Vermutungen und da die Autorin dem Leser immer ein neues Puzzlestück vorlegt, habe ich durchgehend mitgerätselt und wollte unbedingt wissen, wie alles ausgehen würde. Allerdings kam mir die Geschichte manchmal etwas langatmig vor, da nicht ganz so viel passierte, wie ich es erwartet hätte und vieles, meiner Meinung nach, vorhersehbar war. Einige meiner Vermutungen haben sich auch bestätigt und wenn das Buch zum Schluss nicht noch an Fahrt aufgenommen hätte, wäre ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht gewesen. So war ich aber wieder gefesselt und habe die letzten Kapitel in einem Rutsch verschlungen, da es doch noch eine unerwartete Wendung gab. Im Nachhinein war sie eigentlich ziemlich offensichtlich, aber die Autorin schafft es, den Leser so zu verwirren, dass er fast schon nicht mehr durchblickt. Was ich auch noch erwähnen möchte, ist die Liebesgeschichte zwischen Ellery und Malcolm. Sie spielt nur eine kleiner Rolle in dem Buch, aber es war schön zu erleben, wie die beiden sich näher kommen und gemeinsam versuchen, die Vorfälle in Echo Ridge zu lösen.

Mein Fazit:

Ein unterhaltsamer und fesselnder Jugendthriller, der mich mit seiner Art ein bisschen an „One of us is lying“ erinnert hat. Ganz kommt das Buch nicht an McManus Debütroman ran und manche Dinge haben mich etwas gestört, aber dennoch kann ich die Geschichte nur empfehlen und vergebe 4,5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Sympathische Figuren, warmherziger Humor und viel Lokalkolorit

Die kleine Patisserie in Paris
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Inhalt:

Eine charmante Liebesgeschichte für Romantiker, Paris-Liebhaber und alle, denen Schokolade zum Frühstück nicht genug ist: sympathische Figuren, warmherziger Humor und viel Lokalkolorit.
Schon ...

Inhalt:

Eine charmante Liebesgeschichte für Romantiker, Paris-Liebhaber und alle, denen Schokolade zum Frühstück nicht genug ist: sympathische Figuren, warmherziger Humor und viel Lokalkolorit.
Schon immer wurde Nina von ihren drei großen Brüdern bevormundet. Deshalb kann die junge Köchin ihren Koffer gar nicht schnell genug packen, als sie die Chance erhält, für einen Job nach Paris zu ziehen. In einer Patisserie in der Nähe von Sacré-Cœur soll sie Back- und Kochkurse geben. Nur mit dem arroganten Besitzer Sebastian hat Nina nicht gerechnet: Seine Petits Fours und Macarons sind legendär. Sein Charme und seine intensiven Augen leider auch. Denn er ist der beste Freund von Ninas ältestem Bruder Nick. Und noch immer bekommt Nina in seiner Gegenwart weiche Knie

Meine Meinung:

„Wie soll man anderen Menschen erklären, dass etwas so vollkommen richtig ist? Dass es sich so anfühlt, als würde das letzte Puzzlestück an seinen Platz fallen? Auf einmal fühlt sich alles so vollkommen an. So ganz.“ - Seite 193

Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut, da der Titel eine lockere und leichte Geschichte verspricht und ich außerdem vor kurzem selbst in Paris war und das Feeling nochmal erleben wollte.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da der Schreibstil gut zu lesen ist und ich neugierig war, wie sich die Story entwickeln würde. Die Protagonistin Nina war mir sympatisch, da sie hilfsbereit ist und toll mit Menschen umgehen kann, allerdings hat sie mir manchmal etwas zu viel rumgejammert. Sie weiß nämlich noch nicht so wirklich, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und da sie sehr von ihrer Familie bevormundet wird, hatte sie bisher noch keine Gelegenheit, mal etwas auf eigene Faust zu machen. Daher konnte ich ihren Wunsch nach etwas mehr Freiraum durchaus verstehen, aber meiner Meinung nach hätte sie etwas dankbarer für ihre Familie sein können. Ansonsten hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, da sie mich unterhalten hat und ich auch immer weiter lesen wollte. Es wurde toll beschrieben, wie die Protagonistin die Patisserie langsam wieder herrichtet und ihre Liebe zum Backen wurde gut hervorgehoben. Ich hatte praktisch dauerhaft Lust auf etwas Süßes, weshalb ich an dieser Stelle eine Wahrnung aussprechen möchte: Wer dieses Buch liest, sollte gerade keine Diät machen. ;) Manchmal hat mir ein bisschen die Spannung gefehlt, da besonders die Liebesgeschichte etwas vorhersehbar war und manche Stellen sich etwas gezogen haben, aber Nina und Sebastian konnten mich auf jeden Fall von sich überzeugen. Sebastian macht es Nina am Anfang nicht sonderlich leicht, wodurch es zu ein paar witzigen Streitereien kommt, allerdings hätte Nina ihm manchmal ruhig mehr Paroli bieten können. Aber auch er bessert sich und ist mir zum Schluss sehr ans Herz gewachsen. Genauso wie Ninas neue Freunde, die sie in Paris kennenlernt und die sehr loyal zu ihr halten. Sie helfen ihr öfter aus der Patsche und ergeben zusammen ein gutes Team.

Mein Fazit:

Zusammengefasst kann man sagen, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen hat und ich sie auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Das Setting wird gut beschrieben (auch wenn Paris ruhig noch etwas öfter hätte vorkommen dürfen) und die ganze Atmosphäre ist wirklich süß. Wer auf solche Storys steht, wird definitiv begeistert sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2020

KEIN Märchen. KEIN Prinzessinnenroman. Nur DARK ROMANCE.

TAKEN PRINCESS
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Inhalt:

ER
Die halbe Welt kennt mich als den besten Box-Profi seiner Zeit. Meine Bekannten als den loyalen Freund, der ich sein kann. Doch nur wenige wissen, was ich wirklich bin: ein Killer.
Ich töte ...

Inhalt:

ER
Die halbe Welt kennt mich als den besten Box-Profi seiner Zeit. Meine Bekannten als den loyalen Freund, der ich sein kann. Doch nur wenige wissen, was ich wirklich bin: ein Killer.
Ich töte so gezielt, sauber und schnell, dass nur ich für die Aufgabe infrage komme, die wir uns im Kampf gegen den Abschaum der Welt überlegt haben. Vor mir ist niemand sicher und niemand in diesem Land sollte sich länger sicher fühlen. Auch nicht die kleine Prinzessin, die ich vor dem FBI rette und mit mir nehme ... Besser für sie, wenn sie nie den wahren Grund für mein Handeln erfährt.

SIE
Sie nennen mich »Prinzessin«, weil ich Frauen zu Königinnen mache. Ich lebe in einem Palast, in dem Männer glauben, ihr Glück zu finden, und doch nur dafür bezahlen müssen. An mir kommt niemand vorbei. Schon gar nicht lebend, wenn ich es nicht will.
Du bist ein großer Junge und glaubst, dich mit mir anlegen zu können? Dann lass mich kurz mein Krönchen richten: Denn du wirst fallen!

Meine Meinung:

Das hier war mein erstes Buch aus dem Bereich Dark Romance, weshalb ich im Voraus sehr gespannt auf die Geschichte war und der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars danken möchte. Dies hat meine Meinung aber nicht beeinflusst.

Der Einstieg fiel mir verhältnismäßig leicht, allerding musste ich mich erst mal an das Genre und die darin enthaltene Gewalt gewöhnen. Ganz ist mir das ehrlich gesagt nicht gelungen, da mich die Gewaltelemente oftmals ziemlich geschockt haben, aber nach einer Weile konnte mich die Story dennoch fesseln und ich habe das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt. Man möchte nämlich immer wissen wie es weiter geht und durch den tollen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Die Protagonisten waren beide sehr interessant, besonders Saige konnte ich anfangs noch nicht so richtig einschätzen. Sie ist hart, brutal und kennt absolut kein Mitgefühl, aber dennoch gibt es eine verletzliche und auch etwas schüchterne Seite in ihr. Dadurch ist ihr Charakter sehr vielschichtig und auch jetzt zum Schluss, kennt man ihre Facetten noch nicht ganz. Wres dagegen ist etwas einfacher gestrickt, aber trotzdem steckt in ihm viel mehr, als man anfangs meinen könnte und er zeigt im Lauf der Handlungen unterschiedliche Seiten von sich. Eine davon ist gut und möchte eine bessere Welt schaffen, die andere davon ist dominant und steckt voller Gewalt. Dadurch kann er einen manchmal sehr verwirren, da auch seine Moral etwas gegenteilig ist und man nicht immer in seinen Kopf blicken kann. Er und Saige passen wirklich gut zusammen, da beide schon etwas krank sind und sich daher sehr gut ergänzen. :D Manchmal kamen mir die beiden - besonders Wres – ein bisschen klischeehaft vor, aber ihre Geschichte ist dennoch sehr viel mehr.

Da ich, wie schon erwähnt, die vorherigen Bände in denen es um Wres Freunde geht, nicht kenne, kann ich sagen, dass man „Taken Princess“ auch wunderbar so lesen kann. Natürlich spoilert man sich etwas, aber wem das nichts ausmacht, dem kann ich das Buch nur empfehlen. Ich persönlich fand die Story wirklich spannend und nach dem Ende, bei dem alles nochmal an Fahrt aufnahm, bin ich sehr gespannt auf den Folgeband.

Mein Fazit:

Ein fesselnde Dark Romance Geschichte, die ich allen Fans des Genres von Herzen empfehlen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2019

Kann perfektes wiederhergestellt werden?

Was perfekt war
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Inhalt:

Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever ...

Inhalt:

Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?

Acht Jahre danach: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht …

Meine Meinung:

„Dass jemand der Richtige für dich ist, erkennst du daran, dass er dich nicht verunsichert, indem er dich auf deine Fehler aufmerksam macht, sondern dich stark macht, weil er vor allem deine guten Eigenschaften sieht.“ - Seite 146

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein sehr großer Fan von Colleen Hoover bin, weshalb ihr neues Buch auch gleich bei mir zu Hause einziehen durfte. Ich war wirklich gespannt auf die Geschichte, da sie ein sehr wichtiges Thema behandelt und ich neugierig war, wie die Autorin mit diesem umgehen würde. Vorweg kann ich verraten, dass mich Hoover mit Quinn und Grahams Story vollkommen umhauen konnte und das Buch nun zu meinen Jahreshighlights zählt!

Der Einstieg fiel mir verhältnismäßig leicht, nach ein paar Seiten war ich in der Geschichte drin und wollte wissen, was mit der Ehe der beiden Protagonisten geschehen ist. Anfangs wird nämlich ihr erstes Zusammentreffen beschrieben, das leider in einer ziemlich unglücklichen Situation passiert, wobei man aber dennoch merkt, dass die beiden gut zusammenpassen würden. Das nächste Kapitel spielt dann einige Jahre später und man trifft auf eine verbitterte und unglückliche Quinn. Durch die Zeitsprünge konnte man hautnah miterleben, wie glücklich die beiden waren und wie sich ihre Ehe immer mehr zum Schlechten verwandelt hat. Dadurch landete ich in einer einzigen Gefühlsachterbahn, da ich während dem einen Kapitel richtig glücklich und im nächsten wieder am Boden zerstört war, weil man durch den Schreibstil das Gefühl hat, alles intensiv mitzuerleben. Dabei sind mir die Charaktere sehr ans Herz gewachsen, da Quinn (anfangs) ein lebenslustiger Mensch und Graham fürsorglich, klug und auch sehr witzig ist. Die beiden ergänzen sich perfekt, haben aber auch ihre Fehler, was die Story so authentisch macht. Besonders den Schmerz von Quinn konnte ich sehr gut nachvollziehen und ich hatte oft einen dicken Kloß im Hals und musste auch etwas weinen, was bei mir nicht allzu oft vorkommt. Besonders zum Schluss kam eine große Spannung auf, weshalb ich fast nur noch an das Buch gedacht habe und stundenlang lesen konnte. Ich war wirklich gespannt auf den Schluss und konnte mir absolut keinen Reim darauf machen, wie das Ganze enden würde.

Mein Fazit:

Im Grunde kann man dieses Buch gar nicht mit Worten beschreiben und ich finde, dass jeder die Geschichte für sich selbst erleben muss. Ich kann sie auf jeden Fall nur aus tiefstem Herzen weiterempfehlen, da sie ein Thema anspricht, das noch viel zu wenig behandelt und mich die Story noch sehr lange begleiten wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2019

Packendes Finale

Götterfunke
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Spoiler im Klappentext.

Inhalt:

"Bitte, Jess", flüsterte Cayden. "Kannst du nicht vergessen, was passiert ist? Ich bin jetzt ein Mensch. Wir könnten zusammen sein." Ich würde ihn nie hassen. Aber ...

Spoiler im Klappentext.

Inhalt:

"Bitte, Jess", flüsterte Cayden. "Kannst du nicht vergessen, was passiert ist? Ich bin jetzt ein Mensch. Wir könnten zusammen sein." Ich würde ihn nie hassen. Aber ich musste ihn auch nicht lieben. "Es ist besser, du gehst jetzt", sagte ich und der Himmel öffnete seine Schleusen.

Caydens größter Wunsch hat sich erfüllt: Endlich ist er sterblich. Allerdings lässt es sich als Mensch gar nicht so einfach leben. Schon gar nicht, wenn sich seine Feinde gegen ihn verschwören, um ihn für all das büßen zu lassen, was er in den vergangenen Jahrhunderten angerichtet hat. Und nun bekommt Cayden auch noch zum ersten Mal zu spüren, wie es sich anfühlt, wenn man liebt, aber nicht zurückgeliebt wird. Denn Jess ist nicht bereit, ihm seinen Verrat zu verzeihen. Aber ist sie deshalb bereit, ihn zu opfern?

Meine Meinung:

Und wieder geht eine wundervolle Reihe zu Ende. Ich bin wirklich traurig, dass ich die Welt der Götter nun verlassen muss, aber ich möchte auf jeden Fall noch andere Bücher von Marah Woolf lesen.
Der Einstieg fiel mir wie immer sehr leicht, ich war gespannt, wie die Geschichte ausgehen würde und konnte erst Mal nicht aufhören zu lesen. Jess ist in diesem Band praktisch für die Rettung der Menschheit zuständig, wobei man aber nicht zu schnell urteilen und die Geschichte als typisch klischeehaft abstempeln sollte. Es gab viele ungeklärte Sachen, die erst nach und nach aufgedeckt wurden, weshalb man sich die ganze Zeit gefragt hat, was als nächstes passieren würde.
Was mir auch gut gefallen hat, war, dass die Autorin auch auf die anderen Charaktere eingegangen ist und man besonders die Götter, wie zum Beispiel Zeus, besser kennengelernt hat. Außerdem kamen auch ein paar neue Leute hinzu, die zwar witzig waren, aber besonders für Jess ziemlich anstrengend sein konnten.
Natürlich spielte die Liebe zwischen Cayden und Jess auch wieder eine Rolle, aber sie geriet etwas in den Hintergrund, da in diesem Teil besonders der Konflikt zwischen den Göttern hervorgehoben wird. Jess hat Cayden außerdem mehr als nur einmal abblitzen lassen, wodurch sie sich von einem liebestrunkenen Mädchen in eine starke und unabhängige junge Frau verwandelt hat.
Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass es eine große Wendung in dem Buch gab, die ich einerseits kommen gesehen habe, die mich aber andererseits vollkommen geschockt hat. Dadurch nahm das ganze nochmal an Fahrt auf und ich war sehr gespannt, wie das Ende sein würde.

Mein Fazit:

Dieses Buch bringt einen zum lachen, zum grübeln, zum hoffen und zum trauern. Wer Lust auf eine humorvolle und spannende Fantasygeschichte hat, der sollte sich diese Trilogie nicht entgehen lassen. Und wer weiß? Vielleicht sind die Götter ja irgendwo unter uns und streiten gerade darum, wer der Stärkste ist... ;)

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