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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2021

Lädt zum Träumen und Nachdenken ein

Leaving the Frame
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Inhalt:

Seit sie zehn ist, steht Maria Ehrich regelmäßig vor der Kamera. Jetzt hat sich die 26-Jährige eine Auszeit genommen, um gemeinsam mit ihrem Freund Manuel auf Weltreise zu gehen. Im Januar 2018 ...

Inhalt:

Seit sie zehn ist, steht Maria Ehrich regelmäßig vor der Kamera. Jetzt hat sich die 26-Jährige eine Auszeit genommen, um gemeinsam mit ihrem Freund Manuel auf Weltreise zu gehen. Im Januar 2018 ging es los: Die beliebte Jungschauspielerin (»Ku'damm 56/59«, "Edelstein-Trilogie") bereiste innerhalb eines halben Jahres (so) verschiedene Länder wie Kenia, Mexiko, Hawaii, die USA und Kanada, um Menschen zu treffen, die mit dem, was sie tun, faszinieren. Menschen, die im Dunklen agieren und etwas Licht in die Welt bringen. Wie zum Beispiel die Ordens-Schwetser Mary Jane, die in Nairobi ohne jegliches Geld ein Waisenhaus leitet und schon über 300 Kinder großgezogen hat. Oder der in New York lebende Pole Jurek, der als Jude den Holocaust überlebt hat und seitdem jeden Tag unzählige, eindringliche Bilder auf Leinwand bringt um die damaligen Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Aus der Reise ins Unbekannte wurden unvergessliche Begegnungen mit berührenden Geschichten und viel Raum für spontane Abenteuer.


Meine Meinung:

Lange lag dieses Buch auf meinem SuB und hat auf den richtigen Zeitpunkt zum Lesen gewartet. Ich war mir unsicher, ob es richtig wäre, das Buch in Zeiten von Corona und Reiseverbot zu lesen, aber wie sich herausgestellt hat, war es genau die richtige Entscheidung.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da Maria Ehrich einen tollen Humor hat und diesen gleich zu Beginn durchblicken lässt. Sie schildert viele Augenblicke wirklich unterhaltsam, aber bringt auch den nötigen Ernst in manche Situationen. Ich konnte mir von Anfang an alles detailliert vorstellen und war gleich von dem Buch gefesselt. Man begleitet Maria und ihren Freund Manu die ganze Reise über, von Kenia bis nach Neufundland. Besonders Afrika hat mich fasziniert und die Leute, die die beiden dort kennengelernt haben. Ich konnte die Landschaft dort mit den Elefanten, Löwen und Sonnenuntergängen fast schon bildlich vor mir sehen und es wirkte fast wie im Märchen. Aber auch all die anderen Länder und Städte, wie Mexico oder die USA, haben mich sehr interessiert und es war toll, so viel darüber zu erfahren. Maria und Manu haben auf ihrer Reise die unterschiedlichsten Menschen getroffen, die ihnen ihre Geschichte erzählt haben und es war unglaublich, was man dabei alles erfahren konnte. Jeder hat mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen und auch ich hatte manchmal Tränen in den Augen. Maria Ehrich beschönigt dabei nichts, aber sie erzählt dennoch sehr einfühlsam von jeder Person und ich konnte dadurch auch oftmals Mut schöpfen. Die verschiedenen Lebensgeschichten geben gleichzeitig Hoffnung, da die Menschen sehr inspirierend mit ihrer freundlichen und hilfsbereiten Art waren. Auch die Message, dass man seine Ängste besiegen kann und es trotz allem so viele schöne Orte auf dieser Welt gibt, hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat natürlich das Fernweh in mir geweckt, aber es lädt auch zum Träumen ein und gibt etwas Freude in den bedrückenden Alltag.

Dafür, dass dies Marias erstes Buch ist, schreibt sie sehr gut und mir hat die Leichtigkeit gefallen. Sie berichtet auch von schlechten Zeiten voller Zweifel, aber gerade diese Ehrlichkeit habe ich bewundert und sie macht das Buch realistisch und nicht nur voller Zauber. Auch die wunderschönen Bilder tun ihr übriges und machen das ganze zu einem tollen Gesamptpaket.


Mein Fazit:

Das Buch ist viel mehr als nur ein Reisebericht, es geht über das Leben an sich und wie beschränkt wir doch manchmal in unserer Sichtweise sind. Auf jeden Fall ein absolutes Jahreshighlight und ich empfehle jedem, diese Reise selbst nachzulesen und zu erleben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2021

Coole Protagonistin mit tollem Setting

Limea
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Inhalt:

Limea strebt danach, die beste Jägerin ihres Inselstammes zu werden.
Als sie einen verletzten Fremdling am Strand findet, bringt sie es nicht über sich, ihn dem sicheren Tod auszuliefern.
Stattdessen ...

Inhalt:

Limea strebt danach, die beste Jägerin ihres Inselstammes zu werden.
Als sie einen verletzten Fremdling am Strand findet, bringt sie es nicht über sich, ihn dem sicheren Tod auszuliefern.
Stattdessen versteckt sie den Mann mit den silbernen Augen, der ihr das Gefühl gibt, den engen Regeln ihrer Kaste entfliehen zu können.
Doch kann sie ihm auch trauen? Oder ist er die Ruhe vor dem Sturm, der sich bereits drohend am Horizont zusammenbraut?
In einem Kampf auf Leben und Tod wird ihre Entscheidung Rettung oder Untergang bedeuten.


Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und auch das Cover hat mich angesprochen, weshalb ich gespannt auf die Geschichte war. Der Einstieg war schon mal sehr gut, ich musste mich zwar kurz in alles eingewöhnen, aber dann konnte ich der Story gut folgen. Mir hat gefallen, dass nicht erst mal um alles herumgeredet wird, sondern die Handlung gleich zum Punkt kommt und somit von Anfang an Spannung herrschte. Dennoch erfährt man einiges über Limeas Welt, was ich ziemlich interessant und auch originell fand. Sicher erinnert die Handlung etwas an Pocahontas, aber die Idee, dass das Volk in den Bäumen lebt und die Frauen das Sagen haben, hat mir sehr gut gefallen. Auch dass die Frauen für das Jagen zuständig sind, wirkte ziemlich faszinierend auf mich und es war toll, Limea dabei zu begleiten. Einzig auf das Kastensystem hätte man für meinen Geschmack etwas mehr eingehen dürfen, aber man erfährt dennoch genug, um der Geschichte folgen zu können. Limea ist eine coole Protagonistin, die taff, aber gleichzeitig mitfühlend und leicht naiv in Liebesdingen ist. Dennoch ist sie wirklich schlau und entwickelt oftmals raffinierte Ideen, um manche Situationen zu lösen. Das macht sie interessant und sie war mir sehr sympatisch. Die Nebencharaktere, wie Milla oder Aisek, mochte ich auch sehr, auch wenn ich sie gerne noch etwas besser kennengelernt hätte. Einzig den Loveinterest - dessen Namen ich nicht verraten werde, da er erst später erwähnt wird - konnte ich nicht ganz einschätzen und er blieb etwas blass. Dadurch konnte ich auch die Lovestory an sich nicht immer hundertprozentig nachvollziehen, aber sie war dennoch ganz süß und da sie meiner Ansicht nach nicht das Hauptthema darstellt, war es auch nicht weiter schlimm. Es war auch interessant mehr aus der Welt des Fremdlings zu erfahren und wie gegensätzlich seine und Limeas sind.

Der Schreibstil war gut zu lesen, da die Autorin schöne und ansehnliche Vergleiche verwendet und ich mir alles super vorstellen konnte. Besonder Limeas Zuhause hat mich fasziniert und mir sehr gefallen. Auch die Verbindung der Menschen zur Natur kam gut rüber und bis auf ein paar Stellen, war die Geschichte meistens spannend für mich. Vor allem zum Schluss war ich gefesselt von der Handlung und sehr gespannt, wie alles ausgehen würde.


Mein Fazit:

Eine spannende Geschichte, die mal etwas anderes war und mir gut gefallen hat. Ich vergebe 4,5/5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Pocahontas mögen oder auf der Suche nach einer faszinierenden Story mit starker Protagonistin sind. Außerdem möchte ich noch auf die schöne Innengestaltung aufmerksam machen, die für mich einen weiteren Pluspunkt darstellt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2021

Hier erwartet euch Unglaubliches...

Verity
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Inhalt:

Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem ...

Inhalt:

Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf den gewaltsamen Tod ihrer beiden Töchter folgte, geistig nicht mehr ansprechbar.

Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und liest darin Erschreckendes.


Meine Meinung:

Ich liebe Colleen Hoovers Bücher und war daher umso gespannter auf ihren ersten Thriller. Den Einstieg in das Buch fand ich ziemlich gut, auch wenn die Geschichte erst mal mit einer ungewöhnlichen Situation startet. Das sorgt dafür, dass die Story von Anfang an einen außergewöhnlichen Touch bekommt, was ja nichts schlechtes ist. Zwar passiert nicht gleich ganz so viel, da man erst einmal in alles eingeführt wird, aber das hat die Spannung nur erhöht. Meistens schafft Colleen Hoover es auch, diese Spannung zu halten, da das eine Kapitel mit Veritys Manuskript endet und das nächste wieder Lowens Sicht aufgreift. Dabei wird der Plot aber nicht zu sehr hinausgezögert, sondern sorgt für einen unvergleichlichen Lesesog, der einen die Stunden vergessen lässt. Ich fand das Buch nie langweilig und konnte es kaum aus der Hand legen. Die meiste Zeit wartet man auf den nächsten Schock und ist ständig am Miträtseln, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Verity offenbart dem Leser wirklich grausame Seiten an sich und ich war gespannt, was man alles erfahren würde. Einige meiner Vermutungen haben sich bestätig, aber ich wurde auch oft überrascht und das macht einen guten Thriller für mich aus. Der Schreibstil ist dabei anschaulich, aber dennoch flüssig zu lesen und das war sehr angenehm.
Von den Charakteren war mir eigentlich keiner sympatisch, aber genau das hat die Geschichte auch ausgemacht. Irgendwie sind alle leicht verrückt und haben ihre Geheimnisse, was die Spannung nur noch mehr erhöht. Man entwickelt im Verlauf der Handlung unzählige Theorien und hat manchmal fast schon Angst, die Seiten umzublättern, aber lange zurückhalten konnte ich mich meist nicht. Und dabei möchte ich betonen, dass ich oftmals ein ganz schöner Angsthase bin. Manche Stellen lassen einen ziemlich schlucken, aber ich habe die Geschichte überstanden und kam überraschend gut mir ihr zurecht. :D Besonders das letzte Kapitel hat mich sprachlos zurückgelassen und war ein gelungenes Ende für die Geschichte.


Mein Fazit:

Das Buch hat sich absolut gelohnt und ist eine große Empfehlung von mir. Colleen Hoover beweist hier allen Skeptikern, dass sie nicht nur die Queen der Romance sondern auch der Thriller ist und ich bin sehr auf ihre neuen Werke gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2021

Zurecht ein Bestseller

Kim Jiyoung, geboren 1982
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Inhalt:

Der Weltbestseller aus Korea – über 2 Millionen verkaufte Exemplare weltweit.

Cho Nam-Joo hat mit ihrem Roman einen internationalen Bestseller geschrieben. Ihre minimalistische und doch messerscharfe ...

Inhalt:

Der Weltbestseller aus Korea – über 2 Millionen verkaufte Exemplare weltweit.

Cho Nam-Joo hat mit ihrem Roman einen internationalen Bestseller geschrieben. Ihre minimalistische und doch messerscharfe Prosa hat nicht nur viele Leserinnen weltweit begeistert, sondern auch Massenproteste in Korea ausgelöst. In einer kleinen Wohnung am Rande der Metropole Seoul lebt Kim Jiyoung. Die Mitdreißigerin hat erst kürzlich ihren Job aufgegeben, um sich um ihr Baby zu kümmern – wie es von koreanischen Frauen erwartet wird. Doch schon bald zeigt sie seltsame Symptome: Jiyoungs Persönlichkeit scheint sich aufzuspalten, denn die schlüpft in die Rollen ihr bekannter Frauen. Als die Psychose sich verschlimmert, schickt sie ihr unglücklicher Ehemann zu einem Psychiater. Nüchtern erzählt eben dieser Psychiater Jiyoungs Leben nach, ein Leben bestimmt von Frustration und Unterwerfung.
»Kim Jiyoung, geboren 1982« zeigt das schmerzhaft gewöhnliche Leben einer Frau in Korea und gleichzeitig deckt es eine Alltagsmisogynie auf, die jeder Frau – egal, wo auf der Welt – nur allzu bekannt vorkommt.


Meine Meinung:

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, wusste ich, dass ich diese Prosa lesen möchte und habe mich daher sehr gefreut, ein Rezensionsexemplar zu erhalten. Dies hat meine Meinung aber in keinster Weise beeinflusst.
Den Einstieg fand ich sehr gut, man erfährt, wie sich Jiyoungs Krankheit langsam bemerkbar macht und ihre Mitmenschen zu irritieren beginnt. Danach gibt es einen Rückblick in die Vergangenheit und ab da beginnt die Autorin, die Geschichte schrittweise zu erzählen. Von Jiyoungs Mutter angefangen, die sich schon früh für ihre Familie aufopfern musste, bis hin zu Jiyoungs Leben, das wie das vieler Frauen in Korea von Ungerechtigkeit geprägt ist: Belästigungen durch Männer, der harte Arbeitseinstieg und -alltag für Frauen, Benachteiligungen und immer wieder die rückschrittliche Begrenzung auf das Geschlecht. Ich habe sehr mit den Frauen gelitten und war oftmals schockiert über das, was ihnen widerfahren ist. Besonders der Druck Kinder - bevorzugt Jungen - zu bekommen, wird deutlich beschrieben und das damit verbundene Elend vieler Frauen.
Das Buch vermittelt viele Informationen und man merkt, dass sich die Autorin gut mit dem Thema auskennt und viel dazu recherchiert hat. Es gibt einige Statistiken und Berichte, die als Quellen angegeben werden und in denen man auch noch genauere Details bekommt. Langweilig wird es dennoch nie und ich fand es gut, so viel über das Thema zu erfahren. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet, weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte wird zwar in einem nüchternen Ton erzählt und man erfährt nicht viel über die Gefühlswelt der Protagonistin an sich, aber das hat genau zu dem Buch gepasst. Die harte Realität wird dadurch authentisch näher gebracht und dabei auf das wesentliche beschränkt. Dennoch ist es gut zu lesen und wirkt nicht zu rational für den Leser. Besonders das Ende hat mich nochmal zum Nachdenken angeregt und ich fand es sehr passend für die Story gewählt.


Mein Fazit:

Das Buch hat mir über viele Dinge die Augen geöffnet. Frauen in Korea hatten – und haben – es in ihrem Alltag nicht leicht und müssen sehr viel ertragen. Aber wie schon im Klappentext steht, werden einzelne Aspekte jeder Frau bekannt vorkommen und dagegen muss etwas getan werden. Für mich ist dieses Buch ein Must-read für jeden, denn es zeigt deutlich, dass Gleichberechtigung auch heute noch ein aktuelles Thema ist und diskutiert werden muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2021

Ein wunderbarer Abschlussband

When We Hope
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Inhalt:

Was, wenn wir doch zu hoffen wagen?

Jae-yong ist ein Mitglied der erfolgreichsten K-Pop-Gruppe der Welt, Ella eine ganz normale Studentin aus Chicago. Eigentlich hätte den beiden klar sein müssen, ...

Inhalt:

Was, wenn wir doch zu hoffen wagen?

Jae-yong ist ein Mitglied der erfolgreichsten K-Pop-Gruppe der Welt, Ella eine ganz normale Studentin aus Chicago. Eigentlich hätte den beiden klar sein müssen, dass eine Beziehung zwischen ihnen unmöglich ist. Nicht nur trennen sie Tausende von Kilometern und mehrere Zeitzonen, auch die Welten, in denen sie leben, sind grundverschieden. Und egal, wie nahe sich Ella und Jae-yong in den letzten Monaten gekommen sind - sie müssen sich nun fragen, ob ihre Liebe stark genug ist, allen Widerständen zu trotzen ...

우리가 소망할 때


Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch war für mich so, als ob ich nie weg gewesen wäre. Nach dem Ende von Band zwei war ich wirklich gespannt, wie es weitergehen und wie mit den Problemen der beiden umgegangen werden würde. Ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, da ihre Situation wie immer sehr realistisch beschrieben wurde und das Buch hochemotional war. Auf Seite 50 saß ich bereits mit Tränen in den Augen da und das sagt wohl alles. Man merkt, dass Ella sich im Vergleich zum ersten Teil verändert hat und zwar genau so, dass man es super nachvollziehen kann. Vielleicht ist sie für den ein oder anderen Leser immer noch zu ruhig und trifft leicht egoistische Entscheidungen, aber gleichzeitig macht sie sich Vorwürfe deswegen und handelt genau richtig, da sie auch schon einige Male zurückstecken musste. Ihre Persönlichkeit ist wirklich authentisch und das gefällt mir nach wie vor sehr gut. Auch die Nebencharaktere könnten realistische Personen sein und mir hat gefallen, wie sich die Beziehungen zu Ella, wie beispielsweise der der Schwestern, entwickelt haben und es war schön, diese Wandlung mitzuerleben. Auch von Erin bekommt man mehr mit, womit sich mein Wunsch erfüllt hat. Was vielen – wie auch mir – gefallen dürfte, ist, dass Ella nach Seoul reist und man mehr über Korea, Jae-yong und seine Kultur lernt. Das fand ich wirklich toll und es hätten ruhig ein paar Seiten mehr sein können. :) Jae-yong und Ella stehen vor ein paar Entscheidungen, die ihr Leben von Grund auf verändern könnten und ich konnte ihre Zukunftsangst so gut mifühlen. Veränderungen sind beängstigend und wenn man auch noch wie die beiden voneinander getrennt ist, fallen solche Entscheidungen umso schwerer. Besonders die letzten Seiten waren eine Achterbahnfahrt der Gefühle und auch wenn ich ursprünglich vorhatte, mir diese aufzuheben, bin ich doch gescheitert. Dennoch wirkte nichts auf mich übereilt und ich musste wissen wie es ausgehen würde. Durch den wunderbaren Schreibstil war es nicht schwer das Buch zu beenden, auch wenn ich natürlich traurig bin, dass es nun vorbei ist.


Mein Fazit:

Ein perfekter Abschluss für eine Reihe, die mir viel geschenkt hat. Eine tolle Lovestory, ein neuer Bookboyfriend und meine entdeckte Liebe zu K-pop sind nur ein paar dieser Dinge. Die Reihe dürfte gerne noch weitergehen, vielleicht auch mit einem Band über Erin (kleiner Vorschlag meinerseits), aber vorerst freue ich mich sehr auf das neue Buch der Autorin und kann die Love NXT Reihe nur jedem wärmstens empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere