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Veröffentlicht am 15.02.2021

Zurecht ein Bestseller

Kim Jiyoung, geboren 1982
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Inhalt:

Der Weltbestseller aus Korea – über 2 Millionen verkaufte Exemplare weltweit.

Cho Nam-Joo hat mit ihrem Roman einen internationalen Bestseller geschrieben. Ihre minimalistische und doch messerscharfe ...

Inhalt:

Der Weltbestseller aus Korea – über 2 Millionen verkaufte Exemplare weltweit.

Cho Nam-Joo hat mit ihrem Roman einen internationalen Bestseller geschrieben. Ihre minimalistische und doch messerscharfe Prosa hat nicht nur viele Leserinnen weltweit begeistert, sondern auch Massenproteste in Korea ausgelöst. In einer kleinen Wohnung am Rande der Metropole Seoul lebt Kim Jiyoung. Die Mitdreißigerin hat erst kürzlich ihren Job aufgegeben, um sich um ihr Baby zu kümmern – wie es von koreanischen Frauen erwartet wird. Doch schon bald zeigt sie seltsame Symptome: Jiyoungs Persönlichkeit scheint sich aufzuspalten, denn die schlüpft in die Rollen ihr bekannter Frauen. Als die Psychose sich verschlimmert, schickt sie ihr unglücklicher Ehemann zu einem Psychiater. Nüchtern erzählt eben dieser Psychiater Jiyoungs Leben nach, ein Leben bestimmt von Frustration und Unterwerfung.
»Kim Jiyoung, geboren 1982« zeigt das schmerzhaft gewöhnliche Leben einer Frau in Korea und gleichzeitig deckt es eine Alltagsmisogynie auf, die jeder Frau – egal, wo auf der Welt – nur allzu bekannt vorkommt.


Meine Meinung:

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, wusste ich, dass ich diese Prosa lesen möchte und habe mich daher sehr gefreut, ein Rezensionsexemplar zu erhalten. Dies hat meine Meinung aber in keinster Weise beeinflusst.
Den Einstieg fand ich sehr gut, man erfährt, wie sich Jiyoungs Krankheit langsam bemerkbar macht und ihre Mitmenschen zu irritieren beginnt. Danach gibt es einen Rückblick in die Vergangenheit und ab da beginnt die Autorin, die Geschichte schrittweise zu erzählen. Von Jiyoungs Mutter angefangen, die sich schon früh für ihre Familie aufopfern musste, bis hin zu Jiyoungs Leben, das wie das vieler Frauen in Korea von Ungerechtigkeit geprägt ist: Belästigungen durch Männer, der harte Arbeitseinstieg und -alltag für Frauen, Benachteiligungen und immer wieder die rückschrittliche Begrenzung auf das Geschlecht. Ich habe sehr mit den Frauen gelitten und war oftmals schockiert über das, was ihnen widerfahren ist. Besonders der Druck Kinder - bevorzugt Jungen - zu bekommen, wird deutlich beschrieben und das damit verbundene Elend vieler Frauen.
Das Buch vermittelt viele Informationen und man merkt, dass sich die Autorin gut mit dem Thema auskennt und viel dazu recherchiert hat. Es gibt einige Statistiken und Berichte, die als Quellen angegeben werden und in denen man auch noch genauere Details bekommt. Langweilig wird es dennoch nie und ich fand es gut, so viel über das Thema zu erfahren. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet, weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte wird zwar in einem nüchternen Ton erzählt und man erfährt nicht viel über die Gefühlswelt der Protagonistin an sich, aber das hat genau zu dem Buch gepasst. Die harte Realität wird dadurch authentisch näher gebracht und dabei auf das wesentliche beschränkt. Dennoch ist es gut zu lesen und wirkt nicht zu rational für den Leser. Besonders das Ende hat mich nochmal zum Nachdenken angeregt und ich fand es sehr passend für die Story gewählt.


Mein Fazit:

Das Buch hat mir über viele Dinge die Augen geöffnet. Frauen in Korea hatten – und haben – es in ihrem Alltag nicht leicht und müssen sehr viel ertragen. Aber wie schon im Klappentext steht, werden einzelne Aspekte jeder Frau bekannt vorkommen und dagegen muss etwas getan werden. Für mich ist dieses Buch ein Must-read für jeden, denn es zeigt deutlich, dass Gleichberechtigung auch heute noch ein aktuelles Thema ist und diskutiert werden muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2021

Ein wunderbarer Abschlussband

When We Hope
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Inhalt:

Was, wenn wir doch zu hoffen wagen?

Jae-yong ist ein Mitglied der erfolgreichsten K-Pop-Gruppe der Welt, Ella eine ganz normale Studentin aus Chicago. Eigentlich hätte den beiden klar sein müssen, ...

Inhalt:

Was, wenn wir doch zu hoffen wagen?

Jae-yong ist ein Mitglied der erfolgreichsten K-Pop-Gruppe der Welt, Ella eine ganz normale Studentin aus Chicago. Eigentlich hätte den beiden klar sein müssen, dass eine Beziehung zwischen ihnen unmöglich ist. Nicht nur trennen sie Tausende von Kilometern und mehrere Zeitzonen, auch die Welten, in denen sie leben, sind grundverschieden. Und egal, wie nahe sich Ella und Jae-yong in den letzten Monaten gekommen sind - sie müssen sich nun fragen, ob ihre Liebe stark genug ist, allen Widerständen zu trotzen ...

우리가 소망할 때


Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch war für mich so, als ob ich nie weg gewesen wäre. Nach dem Ende von Band zwei war ich wirklich gespannt, wie es weitergehen und wie mit den Problemen der beiden umgegangen werden würde. Ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, da ihre Situation wie immer sehr realistisch beschrieben wurde und das Buch hochemotional war. Auf Seite 50 saß ich bereits mit Tränen in den Augen da und das sagt wohl alles. Man merkt, dass Ella sich im Vergleich zum ersten Teil verändert hat und zwar genau so, dass man es super nachvollziehen kann. Vielleicht ist sie für den ein oder anderen Leser immer noch zu ruhig und trifft leicht egoistische Entscheidungen, aber gleichzeitig macht sie sich Vorwürfe deswegen und handelt genau richtig, da sie auch schon einige Male zurückstecken musste. Ihre Persönlichkeit ist wirklich authentisch und das gefällt mir nach wie vor sehr gut. Auch die Nebencharaktere könnten realistische Personen sein und mir hat gefallen, wie sich die Beziehungen zu Ella, wie beispielsweise der der Schwestern, entwickelt haben und es war schön, diese Wandlung mitzuerleben. Auch von Erin bekommt man mehr mit, womit sich mein Wunsch erfüllt hat. Was vielen – wie auch mir – gefallen dürfte, ist, dass Ella nach Seoul reist und man mehr über Korea, Jae-yong und seine Kultur lernt. Das fand ich wirklich toll und es hätten ruhig ein paar Seiten mehr sein können. :) Jae-yong und Ella stehen vor ein paar Entscheidungen, die ihr Leben von Grund auf verändern könnten und ich konnte ihre Zukunftsangst so gut mifühlen. Veränderungen sind beängstigend und wenn man auch noch wie die beiden voneinander getrennt ist, fallen solche Entscheidungen umso schwerer. Besonders die letzten Seiten waren eine Achterbahnfahrt der Gefühle und auch wenn ich ursprünglich vorhatte, mir diese aufzuheben, bin ich doch gescheitert. Dennoch wirkte nichts auf mich übereilt und ich musste wissen wie es ausgehen würde. Durch den wunderbaren Schreibstil war es nicht schwer das Buch zu beenden, auch wenn ich natürlich traurig bin, dass es nun vorbei ist.


Mein Fazit:

Ein perfekter Abschluss für eine Reihe, die mir viel geschenkt hat. Eine tolle Lovestory, ein neuer Bookboyfriend und meine entdeckte Liebe zu K-pop sind nur ein paar dieser Dinge. Die Reihe dürfte gerne noch weitergehen, vielleicht auch mit einem Band über Erin (kleiner Vorschlag meinerseits), aber vorerst freue ich mich sehr auf das neue Buch der Autorin und kann die Love NXT Reihe nur jedem wärmstens empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2021

Toller zweiter Teil

When We Fall
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Kleine Spoiler


Inhalt:

"Es heißt nicht niemals, Ella. Es heißt nur nicht jetzt."

Nachdem ein Foto von ihnen im Internet aufgetaucht ist, müssen Ella und Jae-yong einsehen, dass sie nicht zusammen ...

Kleine Spoiler


Inhalt:

"Es heißt nicht niemals, Ella. Es heißt nur nicht jetzt."

Nachdem ein Foto von ihnen im Internet aufgetaucht ist, müssen Ella und Jae-yong einsehen, dass sie nicht zusammen sein können - egal, wie sehr sie es sich auch wünschen. Ella ist eine normale Studentin aus Chicago. Jae-yong ein K-Pop-Star, der Millionen von Fans hat und dessen Management es ihm verbietet, eine Beziehung zu führen. Tief in ihrem Herzen weiß Ella, dass es richtig war, Jae-yong gehen zu lassen. Schließlich hätte sie niemals gewollt, dass er für sie seine Musikkarriere aufgibt. Und doch kann sie ihn einfach nicht vergessen ...



Meine Meinung:

Nachdem mich Band eins so von sich begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen und wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da man direkt wieder in das Geschehen eingeführt wird. Ella versucht, ohne Jae-yong irgendwie klarzukommen, aber natürlich vermisst sie ihn. Dadurch ist die Stimmung anfangs etwas drückend, was ich absolut nachvollziehen konnte, aber natürlich hat sich das auch auf mich als Leserin ausgewirkt. Allerdings besserte sich das später und ich konnte die Geschichte voll und ganz genießen. Ella ist für mich eine sehr authentische Protagonistin, da sie ihre Fehler hat und man aber dennoch einfach mit ihr mitfiebern muss. Sie ist im Allgemeinen eher ruhig und macht viel mit sich aus, was manchmal etwas an den Nerven zehren kann, da sie vieles einfach nur aussprechen müsste. Es wirkt aber nicht aufgesetzt, sondern ist einfach Teil ihres Charakters, weshalb es für mich kein Minuspunkt ist. Ein Protagonist muss nicht perfekt sein und genau das gefällt mir wiederum auch. Größtenteils konnte ich sie auch sehr gut verstehen und mich mit ihr identifizieren. Sie tat mir an vielen Stellen leid und ich fand es gut, wie das Showbusiness wieder zur Sprache kam. Diese Branche ist wirklich hart und nimmt oft keine Rücksicht auf andere Personen, was hier realistisch geschildert wurde. Dadurch habe ich auch sehr mit Jae-yong mitgelitten, da er zwischen zwei Welten steht und es wirklich schwer ist, diese beiden unter einen Hut zu bekommen. Er bemüht sich aber und ist sehr zuvorkommend was Ella betrifft, weshalb man sich einfach in ihn verlieben muss. Auch erfährt man wieder etwas über K-pop und seine Kultur, wie beispielsweise bestimmte Anreden oder auch Speisen, was ich wirklich interessant fand.

Die Nebencharaktere waren auch wieder sehr lebendig beschrieben und man merkt, dass jeder sich etwas weiterentwickelt. Es sind oftmals nur kleine Schritte und an manchen Dingen müssen die Charaktere noch arbeiten, aber eine Wandlung ist spürbar. Es wirkt tatsächlich wie eine wahre Geschichte und auch wenn nicht unbedingt viel passiert, habe ich mich nie gelangweilt. Zum einen mag das an dem tollen Schreibstil liegen, aber auch daran, dass diese Liebesgeschichte etwas besonderes ist und man einfach mit den beiden mitfiebern muss. Auch den Humor muss ich erwähnen, denn es gibt ein paar Szenen, an die ich auch jetzt noch mit einem Grinsen denken muss.


Mein Fazit:

Diese Story ist einfach herzerwärmend und lädt einen zum Träumen ein. Es gab ein paar Kleinigkeiten, die mich leicht gestört haben, aber es war nichts, bei dem ich sagen würde, dass das Buch deswegen schlechter wäre. Eine sehr authentische Reihe, von der ich kaum erwarten kann, den dritten Band zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2021

Wenn sich der größte K-Pop-Star der Welt, in ein ganz normales Mädchen verliebt ...

When We Dream
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Inhalt:

Wenn sich der größte K-Pop-Star der Welt, in ein ganz normales Mädchen verliebt ...

Die 19-jährige Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer älteren Schwester in Chicago. Die Stadt ist ihr ...

Inhalt:

Wenn sich der größte K-Pop-Star der Welt, in ein ganz normales Mädchen verliebt ...

Die 19-jährige Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer älteren Schwester in Chicago. Die Stadt ist ihr zu groß, zu laut, zu voll, und am liebsten würde sich Ella mit ihren Büchern und ihrem Zeichenblock in ihr Zimmer zurückziehen und die Außenwelt, so oft es geht, vergessen. Doch dann lernt sie Jae-yong kennen. Dass er ein Mitglied der bekanntesten K-Pop-Gruppe der Welt ist, weiß sie nicht. Was sie weiß, ist, dass der junge Mann mit den tiefbraunen Augen ihre Welt von einem Moment auf den anderen aus den Angeln hebt ...



Meine Meinung:

Wenn ich ehrlich bin, hat mich das Buch anfangs nicht ganz so angesprochen, weil ich zu der Zeit noch nichts mit K-Pop zu tun hatte und es mich bis dahin auch nicht interessiert hat. Allerdings habe ich nach einer Weile meine Meinung geändert und war nach den ganzen positiven Stimmen sehr gehypt darauf. An dieser Stelle entschuldige ich mich für mein vorheriges Desinteresse. Ich hatte ja keine Ahnung, was mir entgehen würde. ;)

Der Einstieg fiel mir wirklich leicht, man lernt Ella gleich kennen und fliegt aufgrund des wunderbar lesbaren Schreibstils nur so durch die Seiten. Ella war mir von Anfang an sympatisch und ich konnte mich (fast erschreckend) gut mir ihr identifizieren. Sie mag keine großen Menschenmengen, liebt Bücher und Zeichnen über alles und obwohl sie normalerweise eher ruhig ist, hat sie einen guten Humor und trifft genau meine Ironie. Ich fand es toll, sie durch die Story zu begleiten und konnte mir alles gut vorstellen. Zu Jae-yong reicht eigentlich der Platz nicht aus, um zu beschreiben, wie großartig er ist. Trotz seines Ruhms ist er dennoch ein normaler junger Mann, der unter der ganzen Verantwortung leidet und sich trotzdem nur selten beklagt. Er versteht Ella auf eine Weise, die zu Tränen rührt und die beiden sind für mich ein absolutes Traumpaar. Endlich mal wieder ein Love-interest, der mit einer sanften und guten Art punkten kann und nicht der Bad Boy schlechthin ist. Ihre Geschichte wirkt absolut nicht unrealistisch und mir haben besonders ihre Gespräche gut gefallen. Nichts ist irgendwie künstlich herbeigeführt, sondern man erlebt diese Story, als ob es die eigene wäre. Ich mochte, dass sich ihre Gefühle langsam entwickelt haben und sie nichts überstürzen. Obwohl ihre Kommunikation auch größtenteils über Textnachrichten fungiert, kann man alles nachvollziehen und freut sich zusammen mit Ella, wenn ich ihr Handy eine neue Nachricht anzeigt.

Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet, besonders Ellas Schwestern haben mir dabei gefallen. Liv ist aufgeweckt und fröhlich, aber ich konnte Melanie mit ihrer ernsten Art auch sehr gut verstehen. Ich hoffe, dass man im nächsten Teil noch etwas mehr von Erin - Ellas bester Freundin - mitbekommt, aber bisher finde ich sie auch sympatisch. Alle Personen haben eine Geschichte, die sie so macht, wie sie sind und das bekommt nicht jeder Autor/jede Autorin so hin.

Ab und zu sind mir besonders zum Schluss hin ein paar Grammatik- und Rechtschreibfehler aufgefallen, aber das ist nur eine Kleinigkeit und keiner ist perfekt. Für mich hat das dem Buch keinen Abbruch getan und ich glaube, jeder hat mittlerweile gemerkt, wie angetan ich von der Story bin. Man erfährt einiges über die K-Pop-Branche, was für mich als echter Neuling sehr interessant war und damit auch für Leute, die sich nicht damit auskennen, vielversprechend sein könnte.



Mein Fazit:

Dieses Buch verspricht großartige Lesestunden und nach dem fiesen Cliffhanger zum Schluss, werde ich gleich mit Band zwei beginnen. Ein etwas anderes New Adult Buch, mit einer Protagonistin, die trotz Problemen nicht so schnell aufgibt und einem jungen Mann, in den man sich einfach verlieben muss (Ich meine, er ist Bücherwurm!). Ich freue mich aufs Weiterlesen und vergebe verdiente 5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2020

Leider nicht ganz so weihnachtlich...

All I Want for Christmas. Eine Weihnachts-Romance in Manhattan
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Inhalt:

Eine Hochzeit im glitzernd-verschneiten New York – doch zwischen den Trauzeugen Pippa und Hunter fliegen die Fetzen. Die beiden können sich auf den ersten Blick nicht ausstehen. Nur bei einer ...

Inhalt:

Eine Hochzeit im glitzernd-verschneiten New York – doch zwischen den Trauzeugen Pippa und Hunter fliegen die Fetzen. Die beiden können sich auf den ersten Blick nicht ausstehen. Nur bei einer Sache sind sie sich einig: Ihre besten Freunde passen nicht zusammen und dürfen auf keinen Fall heiraten. Mit allen Mitteln versuchen sie, die Hochzeit zu verhindern. Bis ein Kuss alles zwischen ihnen verändert …



Meine Meinung:

Das Cover und der Klappentext klangen für mich sehr vielversprechend und da ich sowieso in Weihnachtsstimmung war, dachte ich mir, dass das Buch etwas für mich sein könnte. Leider hat es mich aber etwas enttäuscht und meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.

Der Einstieg war ganz gut, allerdings wird der Leser etwas auf Abstand gehalten, weshalb man nicht ganz so mitfiebern kann. Die Geschichte ist in der Er/Sie-Form geschrieben, weshalb man die Charaktere nicht vollkommen kennenlernent. Ich fand es aber gut, dass über den Kapiteln jeweils der Name von Hunter oder Pippa vorkam, so war es für mich leichter nachvollziehbar, wer gerade erzählt. Die Protagonisten waren mir leider nicht sonderlich sympatisch, besonders mit Pippa bin ich nicht gut klargekommen. Sie hat es nicht leicht, das gebe ich zu, aber wenn sich jemand selbst bemitleidet, weil er in einer Bibliothek arbeiten muss und dabei nicht gesehen werden will, der zählt für mich schon als etwas eingebildet. Hunter hat mir besonders zum Schluss hin besser gefallen, weil er sich nicht viel aus Geld macht und ein ganz netter Kerl sein kann. Beide haben mir aber definitiv zu viele Vorurteile, die sich leider durch das ganze Buch ziehen. Sie urteilen über Leute, die sie gar nicht kennen und das ging mir irgendwann auf die Nerven. Es wurden auch einige Klischees verwendet, gegen die ich eigentlich auch nichts habe. Aber hier waren es mir zu viele und sie haben auch dafür gesorgt, dass mir die Geschichte etwas zu langweilig war. Es war sehr vorhersehbar und als Leser ist es nicht gerade spannend, Erklärungen zu lauschen, von denen man schon seit 30 Seiten weiß.

Der Schreibstil war gut zu lesen, es werden aber viele kurze Sätze verwendet, die etwas zusammenhangslos erscheinen, was mich manchmal verwirrt hat. Außerdem gibt es einige Rechtschreibfehler und auch Logikfehler, was ich auch schade fand. Irgendwann wurde es mir ehrlich gesagt ein bisschen zu viel und es kam bei mir auch keine Weihnachtsstimmung auf.



Mein Fazit:

Es tut mir wirklich leid, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann, da sich die Autorin bestimmt Mühe gegeben hat und ich nicht alles schlecht reden möchte. Es gab auch ganz nette Szenen und ich würde es als Buch für zwischendurch empfehlen. Wer eine Liebesgeschichte sucht, in der nicht zu viel passiert, es etwas kitschig werden kann und ein Buch möchte, dass man an einem Tag durchliest, dem kann ich dieses empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere