Profilbild von bri114

bri114

Lesejury Star
offline

bri114 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit bri114 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2018

College-Romanze

Ethan & Claire - A San Francisco College Romance (College-WG-Reihe 1)
0

Das Cover ist genretypisch und passend zum Inhalt gewählt.

Mit "Cole & Autumn" legt die Autorin Christiane Bößel den zweiten Teil ihrer „College-WG-Reihe“ vor,
den man aber auch komplikationslos eigenständig ...

Das Cover ist genretypisch und passend zum Inhalt gewählt.

Mit "Cole & Autumn" legt die Autorin Christiane Bößel den zweiten Teil ihrer „College-WG-Reihe“ vor,
den man aber auch komplikationslos eigenständig lesen kann. Ich kannte vorab Teil 1 nicht und kam sehr gut mit den Beschreibungen der Beziehungsgefügen zurecht.

Ich mochte bereits die Leseprobe und war neugierig, welche Geheimnisse Autumn und Cole verstecken, was zwischen ihnen passieren wird und wie sie die typischen Irrungen und Wirrungen überstehen.

Beide Charaktere wirkten sehr authentisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinfühlen. 
Der Perspektivwechsel sorgte für Klarheit und auch Spannung. Zudem verfügte das Buch über einen guten Humor, überraschende Wendungen und auch die Emotionen fehlten nicht.

Der Showdown war mir persönlich etwas zuviel- ich glaube nicht, daß eine so verletzte/-liche Person wie Autumn Cole noch eine Chance gegeben hätte. Dennoch ist es eine schöne (Liebes-)Geschichte und ich habe mich bereits ertappt, daß ich auch gern die vorliegenden anderen Teile lesen würde ;)

3,5 Sterne- es reicht nicht ganz für ein "sehr gut".

Veröffentlicht am 23.11.2018

Collegeliebe

Dance. Love. Learn. Repeat.
0

Das Cover ist genretypisch gehalten und wirkt anziehend, das Buch in die Hand zu nehmen.

Phoebe und Luke kennen sich bereits von der Highschool, trotzdem trennen sie Welten. Während Phoebe Luke heimlich ...

Das Cover ist genretypisch gehalten und wirkt anziehend, das Buch in die Hand zu nehmen.

Phoebe und Luke kennen sich bereits von der Highschool, trotzdem trennen sie Welten. Während Phoebe Luke heimlich anhimmelte, ahnte Luke nicht einmal, daß es Phoebe gab.
Auf dem College begegnen sie sich wieder und sie freunden sich an. 

Eine klassische, eher kitschige, Liebesgeschichte sucht man hier vergeblich.

Zwischen den beiden entwickelt sich etwas, doch sie wissen nicht genau, wie sie die neuen Gefühlen und Situationen einordnen sollen.
Da gibt's noch Lukes Ex, an der er scheinbar weiter hängt. Oder doch nicht? Phoebe ist sehr verunsichert, Luke nicht weniger. Zudem schafft Phoebe immer wieder peinliche Situationen, an denen sie wächst- nicht zuletzt durch die Hilfe ihrer neuen Freundinnen.

Die Geschichte wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen den beiden, jeweils erzählt in der "Ich-Perspektive".
Neben der Akzeptanz im Sozialgefüge des neuen Schulsystems geht es um Drogen, Alkohol, alte und neuentstehende Freundschaften, die Macht der Medien und natürlich die Liebe.

Mir hat das Buch gut gefallen. Ein Buch mit einer starken Protagonistin, abwechslungsreichen Handlungen, interessanten Nebendarstellern und der Erkenntnis, daß hinter dem oberflächlichen Schein oft etwas ganz anderes versteckt wird.

Veröffentlicht am 23.11.2018

eindrucksvoll

Mörderische Renovierung
0

Das Cover ist äußerst eindrucksvoll und passend zum Inhalt gestaltet. Dies und der Titel haben mich gleich angesprochen. Allerdings empfand ich nach dem Beenden des Buches den Titel nicht allzu passend.


Axton ...

Das Cover ist äußerst eindrucksvoll und passend zum Inhalt gestaltet. Dies und der Titel haben mich gleich angesprochen. Allerdings empfand ich nach dem Beenden des Buches den Titel nicht allzu passend.


Axton House, seit vielen Jahrzehnten im Besitz der Familie Wells, wird vom 23jährigen A. überraschend geerbt, mitsamt des Butlers, jedoch ist dieser unauffindbar.
Der letzte Eigentümer sprang zuvor aus dem Fenster.
Dies hält A. nicht davon ab, dort mit seiner stummen Freundin Niamh einzuziehen. Ganz im Gegenteil- da es dort spuken soll, ist das junge Pärchen ganz neugierig auf Axton House. 

Der Erzählstil ist sehr ungewöhnlich. Das gesamte Werk besteht größtenteils aus einer Anreihung verschiedener Dokumente. Dialoge finden sich selten.

Niamh macht sich Notizen und kommuniziert so mit A., die wie Protokolle nachzuvollziehen sind.
A. schreibt Briefe an Tante Eliza und führt ein Traumtagebuch, es gibt Video- und Tonaufzeichnungen, verschlüsselte Schreiben und andere Dokumente und Rätsel.
Diese Darstellung der Geschichte störte den Lesefluss etwas, ich habe diese Stellen irgendwann nur noch überflogen.

Der ungewöhnliche Schreibstil erzeugt gleich zu Beginn viel Spannung, daß man als Leser das Buch kaum aus der Hand legen mag und es förmlich verschlingt. 
Die geheimnisvolle Atmosphäre wird z.B. dadurch geschaffen, daß man über die Protagonisten A. und Niamh nicht viel erfährt. So bleibt A. über die ganze Handlung namenlos. Jedoch blieb die Geschichte um Ambrose Wells, den Geheimbund und "Sie" über die ganze Länge spannend.

Etwas enttäuschend das Ende, es blieben zu viele Fragen offen. 

Veröffentlicht am 06.11.2018

Weihnachten in Familie

Sieben Tage Wir
0

Familie Birch verbringt zum ersten Mal seit Jahren Weihnachten gemeinsam in ihrem Landhaus in Norfolk.
Da die ältere Tochter Olivia gerade von einem Einsatz in Liberia zurückgekehrt ist, wo sie Patienten ...

Familie Birch verbringt zum ersten Mal seit Jahren Weihnachten gemeinsam in ihrem Landhaus in Norfolk.
Da die ältere Tochter Olivia gerade von einem Einsatz in Liberia zurückgekehrt ist, wo sie Patienten versorgt hat, die mit dem tödlichen Haag-Virus infiziert waren, muss sich die gesamte Familie Birch einer 7tägigen Quarantäne unterziehen.
Da jeder von ihnen Geheimnisse zu verbergen versucht- meist mit guter Absicht- liegen bald die Nerven blank.

Während Olivia große Probleme damit hat, sich nach dem Leid und der Armut in Liberia wieder in England zurechtzufinden, ist es für ihre jüngere Schwester schon ein Problem, nicht das richtige Weihnachtsgeschenk bekommen zu haben. Mutter Emma verschweigt ihre Krebsdiagnose und Vater Andrew seinen unehelichen Sohn, der ihn nun überraschend kennenlernen will.

Der Schreibstil war angenehm, leicht und mit viel Humor gewürzt- die Handlungen der Charaktere immer nachvollziehbar. 
Die verschiedenen Erzählperspektiven der Protagonisten machten es leicht, der Erzählung zu folgen. 

Der Roman gefiel mir sehr- er ist raffiniert, spannend, witzig, anrührend und punktet vor allem durch seine Protagonisten, die trotz ihrer Schwächen und all den Mißverständnissen sehr sympathisch sind.

Ein Buch für alle und nicht nur für die schönste Zeit im Jahr!

Veröffentlicht am 06.11.2018

Erstling

Harte Landung
0

Das Cover wurde passend zur Geschichte gestaltet. Ein Mann im freien Fall vor einer Vielzahl Hochhäusern, die sicher Geld, Macht und Einfluß in der Welt des Managements des Finanzwesens symbolisieren sollen. 

Der ...

Das Cover wurde passend zur Geschichte gestaltet. Ein Mann im freien Fall vor einer Vielzahl Hochhäusern, die sicher Geld, Macht und Einfluß in der Welt des Managements des Finanzwesens symbolisieren sollen. 

Der Schreibstil gefiel mir sehr-  
recht reduziert- und die inneren Gedankenspiralen des Hauptprotagonisten waren sehr spannend und fesselnd. 
Die kurzen Kapitel und die unterbrechenden Tagebucheinträge lockerten das Buch angenehm auf. 

Hauptprotagonist Heiko- 
liebender Familienvater und erfahrener Manager- dennoch arrogant und derzeit auf einem Höhenflug, begleiten wir bis zu seiner harten Landung in der Realität der nicht ganz so Privilegierten. 

Ich konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen, kam ihnen jedoch nicht wirklich nah- 
aber die Distanz war u.U. auch ein gewollter Ansatz des Autors Simon Tanner. 

Es ist letztlich ein ganz gelungener Debütroman mit vielen Stärken und wenigen Schwächen- 3,5 Sterne.