Cover-Bild Sieben Tage Wir

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 12.10.2018
  • ISBN: 9783548290898
Hornak

Sieben Tage Wir

Roman
Handels (Übersetzer)

Eine Woche mit der Familie kann verdammt lange sein ...

Es ist Weihnachten und die Familie Birch trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk. Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen. Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken. Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2019

Weihnachten mal anders

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Der Schreibstil ist wunderbar locker und fließend, der Einstieg in die Geschichte fiel mir also ganz leicht und es hat von Anfang an Spaß gemacht den Charakteren zu folgen. Besonders gut fand ich die Wechsel ...

Der Schreibstil ist wunderbar locker und fließend, der Einstieg in die Geschichte fiel mir also ganz leicht und es hat von Anfang an Spaß gemacht den Charakteren zu folgen. Besonders gut fand ich die Wechsel zwischen den einzelnen Perspektiven, dadurch waren auch die meisten Kapitel getrennt und gekennzeichnet was ich ebenfalls sehr nett fand. Außerdem wurde immer zu Beginn des Kapitels auch geschrieben wo sich die Person befindet, dadurch konnte man sich noch besser in die jeweilige Situation versetzen.

Die Charakter bekommen mit jedem neuen Kapitel auch mehr Persönlichkeit, das hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich mochte ich die gesamte Familie sehr gerne aber besonders Olivia war mir auf Anhieb sympathisch.
Die Quarantäne hat das ganze auch etwas lustiger gestaltet auch wenn nicht alle das so lustig fanden. Ich denke es ist schon eine ganz schöne Geduldsprobe so etwas ohne Totschlag zu überstehen, in meiner Familie waren auch einige interessante Gespräche vorprogrammiert!

Zwischendurch gab es dann auch mal Briefe abgedruckt, sowas mag ich an Geschichten auch immer gerne denn es lockert so ein bisschen auf und manchmal macht es einiges klarer oder eben auch romantischer. In punkto Gefühle schafft die Autorin es auch die komplette Bandbreite hervorzuholen auch bei mir sind die Emotionen verschieden gewesen.


Fazit:

Auch wenn ich noch nicht wirklich im Weihnachtsmodus bin hat mir diese Geschichte gut gefallen. Die Charaktere waren unterhaltsam und auch die Story hat mir gut gefallen. Es war nicht die "beste" weihnachtliche Story aber ich fand sie durchaus unterhaltsam und gelungen!

Veröffentlicht am 09.01.2019

Weihnachten einmal anders

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Familie Birch verbringt die Weihnachtsfeiertage auf ihrem Landsitz. Doch dieses Jahr unter strengen Bedingungen, denn die älteste Tochter Olivia kommt über Weihnachten aus Liberia zurück, wo sie als Ärztin ...

Familie Birch verbringt die Weihnachtsfeiertage auf ihrem Landsitz. Doch dieses Jahr unter strengen Bedingungen, denn die älteste Tochter Olivia kommt über Weihnachten aus Liberia zurück, wo sie als Ärztin in einem Lager hilft, das höchst ansteckende Hag-Virus zu bekämpfen. Nun muß die ganze Familie mit unter Quarantäne gestellt werden. Familie Birch darf ihr Haus nicht verlassen. Was zur Folge hat, daß jeder Schwierigkeiten hat, seine Geheimnisse zu bewahren.... 

Vorgestellt hatte ich mir einen lustigen Weihnachtsroman. Gefunden habe ich einen nachdenklichen und gefühlvollen Roman, der zu Herzen geht. Hier wird klar, daß man innerhalb der Familie immer mit offenen Karten spielen sollte. Es ist hier interessant zu verfolgen, wie die Familie wieder zueinander findet und letztlich auch wieder zusammenhält.

Veröffentlicht am 06.01.2019

Weihnachten mit der Familie

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Olivia ist Ärztin und in einem Krisengebiet eingesetzt. Sie bekämpft zusammen mit ihren Ärtzekollegen den Haag-Virus, der höchst ansteckend ist. Im Krisengebiet herrscht absoluten Berührungsverbot, ...

Olivia ist Ärztin und in einem Krisengebiet eingesetzt. Sie bekämpft zusammen mit ihren Ärtzekollegen den Haag-Virus, der höchst ansteckend ist. Im Krisengebiet herrscht absoluten Berührungsverbot, was Olivia allerdings nicht davon Abhält etwas mit einem Kollegen anzufangen.
Nun geht es über Weihnachten nach Hause zur Familie, die dadurch gezwungen sind, sieben Tage unter sich zu bleiben, in Quarantäne.


Das Cover und auch die "Belagerung" erinnerte mich zuerst an das Buch von Jonathan Tropper, Sieben verdammt lange Tage. Nun gehr es aber hier um eine Familie in Norfolk, die Eltern haben sich nach über dreißig Jahren nichts mehr zu sagen, die Schwestern Olivia und Phoebe sind sich fremd geworden, zu guter Letzt taucht noch ein uneheliches Kind auf ...
Alles für eine Story über eine, eigentlich doch ganz normale Familie. Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Kapitel sind sehr kurz und aus völlig verschiedenen Perspektiven geschrieben, so dass man die Geschichte aus den Blickwinkeln aller Familienmitglieder kennen lernt.
Emma, die Mutter, ist in diesem Fall wohl dir tragische Figur, da sie auch noch ein Geheimnis über ihre Gesundheit mit sich trägt.
Es ist stellenweise schon fast zuviel, zu Klischeehaft. Dennoch eine berührende, mit britischem Humor gespickte, Geschichte über eine Familie, die gezwungen ist sieben Tage miteinander zu verbringen.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Familiendrama zu Weihnachten

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Meine Meinung zum Buch:
Eine klassische, romantische Weihnachtsgeschichte habe ich mir aufgrund des Klappentextes und der Leseprobe nicht erwartet und das ist der Roman auch nicht. Vielmehr lernen wir ...


Meine Meinung zum Buch:
Eine klassische, romantische Weihnachtsgeschichte habe ich mir aufgrund des Klappentextes und der Leseprobe nicht erwartet und das ist der Roman auch nicht. Vielmehr lernen wir eine Familie kennen, die aus komplett unterschiedlichen Charakteren besteht, teilweise sehr egozentrisch und dürfen mit ihnen die Weihnachtsfeiertage in Quarantäne verbringen. Fast jedes Familienmitglied hat ein Geheimnis vor den anderen und somit sind Eskalationen vorprogrammiert. Das Familientreffen beginnt anscheinend wie jedes Jahr, aber mit der Zeit beginnt es zu brodeln, sodass auch das köstliche Essen die Situation und eine Aussprache nicht mehr verhindern kann.
Sehr gut gefallen hat mir, dass sich die Charaktere aber mit der Zeit und vielleicht gerade wegen den Auseinandersetzungen im Laufe der Tage besser kennen lernen und verstehen als es ansonsten, wenn alles friedlich und wie immer verlaufen wäre, der Fall gewesen wäre. Zum Schluss wird gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht und kein Familienmitglied steht mit seinem Geheimnis oder Schicksal alleine da.

Mein Fazit:
Ich kann das Buch an all jene weiterempfehlen, die eine aufregende und auch traurige Familiengeschichte an kalten Wintertagen lesen möchten.

Veröffentlicht am 31.12.2018

Leider wenig weihnachtlich

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Eine Familie, die aufgrund einer Quarantäne gezwungen ist, über Weihnachten aufeinander zu hocken und sich dadurch gezwungen sieht, sich mehr oder weniger ihren Problemen zu stellen und von denen gibt ...

Eine Familie, die aufgrund einer Quarantäne gezwungen ist, über Weihnachten aufeinander zu hocken und sich dadurch gezwungen sieht, sich mehr oder weniger ihren Problemen zu stellen und von denen gibt es reichlich...

Ein interessantes Konzept, das an dieser Stelle aber leider nicht recht aufgehen wollte, denn einen wirklichen Draht konnte ich zu den verschiedenen Charakteren nicht aufbauen. Ob es nun die Tochter Phoebe ist, die Aufmerksamkeit fast noch mehr liebt, als sich selbst, oder ihre Schwester Olivia, die meint, die Welt im Alleingang retten zu können oder Mutter Emma, die so überfürsorglich ist, dass es wirklich schon wehtut und Vater Andrew, der ein wenig sehr zynisch daherkommt und versucht, den Besuch eines unehelichen Sohne abzuwenden.
Keines der Mitglieder der Familie Birch, wenn ich sie dann nach einiger Zeit endlich auseinanderhalten konnte, war mir auch nur halbwegs sympathisch, geschweigedenn behielt ich eine der Personen in positiver Erinnerung, was ich an sich schon sehr schade finde, da Geschichten für mich mit ihren Protagonisten stehen und fallen und mit den Birches befand sich ‘7 Tage Wir’ für mich im freien Fall, dabei versprach die Grundidee soviel Potenzial und Weihnachtsstimmung.

Zu sachlich und steril wird hier erzählt, was eigentlich große Emotionen bei mir hätte auslösen sollen. Zwar eine interessante Studie einer Familie, in der jeder das eine oder andere Geheimnis mit sich herumträgt und die an Weihnachten gewzungen ist über ihren Schatten zu springen und ihre Streitereien auszudiskutieren, aber leider für mich kein Roman, der Weihnachtsstimmung versprühen würde.

FAZIT

Eine auch für den Leser anstrengende Familienzusammenkunft, welche mich nicht wirklich in weihnachtliche Stimmung versetzen konnte. Als flüssig zu lesendes Familiendrama eigentlich ganz gelungen, als Weihnachtsroman hat diese Geschichte aber leider ihre Wirkung verfehlt. Nach dieser Lektüre konnte ich den Grinch und seinen Hass auf Weihnachten (leider) endlich nachvollziehen.