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Veröffentlicht am 24.01.2020

solider Kriminalroman

Verborgen im Gletscher
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Seit ich das erste Buch von Arnaldur Indridason gelesen habe, bin ich Fan seiner Werke. Umso gespannter war ich natürlich, als dieses Buch angekündigt wurde.

Eins hat mich allerdings irritiert:
Wieso ...

Seit ich das erste Buch von Arnaldur Indridason gelesen habe, bin ich Fan seiner Werke. Umso gespannter war ich natürlich, als dieses Buch angekündigt wurde.

Eins hat mich allerdings irritiert:
Wieso ist das eine neue Reihe um Konrad, wo es doch bereits einem Buch gibt, in dem er als Rentner ermittelt?

Die Geschichte ansich finde ich interessant, allerdings muss ich auch sagen, dass es an manchen Stellen ein paar Längen hatte, die ich so von Arnaldur Indridason nicht kenne.

Nichts desto trotz hat mich dieses Buch gut unterhalten, und ich hatte es dementsprechend schnell durch.

Die Bücher von Indridason sind ja dafür bekannt, dass sie sich häufig mit sogenannten "Cold Cases" sind, d.h. Fälle, die vor langer Fall nicht gelöst werden konnten.

Ich persönlich finde das sehr interessant.

Fazit

Ein gelungener Kriminalroman, der noch Luft nach oben lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2020

Spannung pur

Eisgrab
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Ich war vor gut 1 1/2 Jahren schon sehr begeistert vom Vorgänger Eisgrab, und Mads Peder Nordbo gelingt es tatsächliches, dieses sensationelle Debüt mit Eisgrab noch zu toppen.

Der Schreibstil ist sehr ...

Ich war vor gut 1 1/2 Jahren schon sehr begeistert vom Vorgänger Eisgrab, und Mads Peder Nordbo gelingt es tatsächliches, dieses sensationelle Debüt mit Eisgrab noch zu toppen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Kapitel haben eine gute Länge. Auch der Zeitenwechsel ist hier sehr gut gelöst. Was ich persönlich sehr schön finde, ist, dass die Abschnitte immer auch grönländische Überschriften haben.

Der Protagonist Matthew Cave, selbst vom Schicksal arg gebeutelt, ist mir sympathisch, weil er einfach echt ist und sich nicht verstellt.

Man fiebert regelrecht mit ihm mit, und leidet auch wegen seiner Schicksalsschläge.

Auch die atemberaubende Landschaft Grönlands spielt in dieser Geschichte ein große Rolle, wobei ich davon überzeugt bin, dass man dieses Land selbst erlebt haben muss, um es einigermaßen nachvollziehen zu können.

Was für einen Thriller wesentlich ist, ist die Spannung, und diese ist hier auf einem stabilen hohen Niveau. Teilweise ist es so spannend, dass man das Buch zwischendurch kurz zur Seite legen muss, um ein paarmal kräftig durchzuatmen.

Fazit

Dieses Buch ist bisher mein absolutes Lesehighlight im Jahr 2020, es hat einfach alles, was ein guter Thriller braucht. Ich kann nur jedem Thriller- Fan ans Herz legen, die beiden Bücher rund um Matthew Cave zu lesen. Eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2020

Nicht zu hundert Prozent überzeugt

Das Erbe
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Meine Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und macht es einem sehr leicht, in die Geschichte hinein zu finden.
Das Setting ist gut gewählt und auch der historische Hintergrund fundiert ...

Meine Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und macht es einem sehr leicht, in die Geschichte hinein zu finden.
Das Setting ist gut gewählt und auch der historische Hintergrund fundiert recherchiert. Die Charakter allerdings haben es mir nicht leicht gemacht. Es kommt sehr selten vor, dass in einem Buch ausnahmslos alle Charaktere nicht sonderlich sympathisch sind. Selbst mit der Protagonistin Mona bin ich über die ganze Geschichte nicht warm geworden. Ob es daran liegt, dass sie oft Dinge tut, die für mich nicht nachvollziehbar sind?
Ich meine, wenn ein Mensch so von seiner eigenen Familie behandelt wird, wie kann man da denn noch so passiv bleiben. Ja, manchmal sagt sie was, aber hinterher tut es ihr immer leid. Warum?
Und ich bin ehrlich, und weiß nicht, ob ich an ihrer Stelle genauso selbstlos gehandelt hätte, was die endgültige Verwendung des Erbes angeht. Gerade auch, weil sowohl Sabine als auch Charlie super unsympathisch sind und nach dem Erbe richtiggehend gieren, ohne Rücksicht auf Verluste.
Mir ist schon bewusst, dass es sich hierbei um fiktive Charaktere handelt, aber sie haben trotzdem eine Menge schlechter Eigenschaften, die mich nur mit den Kopf schütteln lassen.
Fazit
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, gar keine Frage, aber dennoch gab es hier und da Stellen, die mir doch etwas zu überzogen vorkamen. Das ist jetzt sicher meckern auf hohen Niveau, aber ich will ehrlich sein: Das Buch hat mich nicht zu 100 % überzeugt.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Ein sehr gelungenes Bilderbuch

Ich mag keine Bücher. Nie. Niemals. Nie.
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Marla mag keine Bücher. Sie findet sie zwar nützlich, um sie als Leiter oder Schlitten zu benutzen, aber in Ihnen zu lesen, kommt gar nicht in Frage. Doch die Bücher wehren sich, und wenden einige Tricks ...

Marla mag keine Bücher. Sie findet sie zwar nützlich, um sie als Leiter oder Schlitten zu benutzen, aber in Ihnen zu lesen, kommt gar nicht in Frage. Doch die Bücher wehren sich, und wenden einige Tricks an, um Marla auf ihren Inhalt aufmerksam zu machen.

Dieses Bilderbuch ist wirklich toll gemeint. Große, farbige Illustrationen und kurze Sätze und Satzteile machen die Lektüre spannend.

Die Idee der Geschichte ist wirklich süß, und ich musste an der ein oder anderen Stelle richtig schmunzeln. Auch die Art und Weise, wie die Bücher versuchen, Marla auf ihren Inhalt aufmerksam zu machen, finde ich richtig gut.

Mir hat es wirklich Spaß gemacht, durch die Seiten zu blättern.

Fazit

Diese Geschichte ist besonders, und sie sollte meiner Meinung nach in jedem Haushalt zu finden sein, indem sich Kinder unter 6 Jahren befinden.

Ich finde außerdem, dass auch wir erwachsenden sicher das ein oder andere aus dieser Geschichte herausziehen können.

Eine ganz große Leseempfehlung von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

eine zauberhafte Geschichte

Der Weihnachtspulli
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Bei diesem Buch handelt es sich um eine liebevolle illustrierte Weihnachtsgeschichte. Es braucht nicht viele Worte, um dahinter zu kommen, welche Aussage hinter dieser Geschichte steckt.

Ich, als erwachsende ...

Bei diesem Buch handelt es sich um eine liebevolle illustrierte Weihnachtsgeschichte. Es braucht nicht viele Worte, um dahinter zu kommen, welche Aussage hinter dieser Geschichte steckt.

Ich, als erwachsende Person, interpretiere da hinein, dass wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich irgendwo anders eine neue Tür.

Natürlich werden das Kleinkinder nicht so interpretieren, aber ich bin mir sicher, dass sie sehr viel Freude dabei haben, wenn ein erwachsender mit ihnen dieses Buch liest, oder auch einfach nur dabei, eigenständig durch die Seiten zu blättern, und sich zu den einzelnen Bildern eigene Geschichten auszudenken.

Fazit

Ich würde das Buch sofort kaufen, wenn ich ein schönes Geschenk für ein etwa 3- 6 Jahre altes Kind bräuchte. Und auch als erwachsende Leserin hatte ich Freude an der Lektüre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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