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Veröffentlicht am 31.08.2021

Eher enttäuschend

Der Blutkünstler (Tom-Bachmann-Serie 1)
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Worum geht’s?
Für den Blutkünstler ist die Inszenierung seiner Opfer die Erfüllung seiner Träume – für Profiler Tom Bachmann beginnt damit einer der härtesten Fälle seiner Karriere. Als mehrere grausame ...

Worum geht’s?
Für den Blutkünstler ist die Inszenierung seiner Opfer die Erfüllung seiner Träume – für Profiler Tom Bachmann beginnt damit einer der härtesten Fälle seiner Karriere. Als mehrere grausame Mordfälle in ganz Deutschland den Verdacht eines umgehenden Serienmörders erhärten, ist das BKA auf Hilfe angewiesen. Tom Bachmann ist eigentlich bloß aus persönlichen Gründen nach Deutschland zurückgekehrt, nimmt sich der Herausforderung jedoch an – ohne dabei zu ahnen, wie eng er selbst mit dem Fall verbunden ist.


Meine Meinung
Die Grundidee der Geschichte hatte meiner Meinung nach eine ganze Menge grausamen Potenzials, die Umsetzung hat mich dann aber ehrlich gesagt eher enttäuscht.

Auch wenn sich der Schreibstil an sich flüssig lesen lies, hatte ich lange Zeit nicht das Gefühl, wirklich im Buch angekommen zu sein. Die Seiten fliegen zwar nur so dahin, die Charaktere kamen mir dabei aber leider auch nicht nahbarer oder authentischer vor. Insbesondere die Figur des Protagonisten hat bei mir einen leicht seltsamen Nachgeschmack hinterlassen, der mich eher daran zweifeln lässt, die Reihe weiterverfolgen zu wollen.

Was mich an der Geschichte allerdings noch ein wenig mehr als die Distanz zu den Figuren gestört hat, war die eher offensichtliche Konstruktion der Handlung. Wirklich überraschen konnten mich selbst die beabsichtigen Plottwist nicht, was die Lektüre doch ein wenig trist gemacht hat. Dass außerdem das grausame Vorgehen bei den Morden so sehr in den Vordergrund der Handlung gerückt wurde, hat die Geschichte meiner Meinung nach auch nicht wirklich qualitativer oder weniger slashermäßig wirken lassen.


Fazit
Wem grafische Szenen und viel Blut wichtiger sind als eine weniger konstruiert wirkende Handlung, den wird dieses Buch sicherlich überzeugen können. Mir persönlich kam die Geschichte aber ehrlich gesagt nicht glaubwürdig genug vor, was beim Lesen einfach eher enttäuschend war.

Dafür gibt es zweieinhalb Bücherstapel.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2021

Love is in the air

Man of the Year - Scandal Love
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Worum geht’s?
Robert Davenport ist nicht nur New Yorks jüngster Bürgermeister aller Zeiten, sondern auch der beliebteste. Nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit muss er sich jedoch in neue Gefilde aufmachen ...

Worum geht’s?
Robert Davenport ist nicht nur New Yorks jüngster Bürgermeister aller Zeiten, sondern auch der beliebteste. Nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit muss er sich jedoch in neue Gefilde aufmachen – und wenn es nach seinem Wahlkampfmanager ginge, dann wäre der nächste Schritt der Posten des Gouverneurs. Als er dann aber auf Addie Blake trifft, fliegen die Funken zwischen ihnen, und auf einmal scheint ihm die nächste Wahl gar nicht mehr so wichtig zu sein. Gäbe es da bloß den kleinen Haken nicht, der eine Beziehung zwischen den beiden unmöglich zu machen scheint: Addie ist die skandalumwitterte Tochter des aktuellen Gouverneurs, die eigentlich so viel Abstand wie nur irgend möglich zum Umfeld ihres Vaters halten will.


Meine Meinung
Die Welt der New Yorker Politik ist definitiv kein gewöhnliches Setting in diesem Genre und trifft sicherlich nicht unbedingt jeden Lesegeschmack. Mich persönlich konnte Lauren Layne hiermit aber definitiv überzeugen, und für die Zukunft könnte ich mir ähnliche Geschichten auf jeden Fall vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin hat mit wie auch schon bei ihren letzten Büchern wirklich gut gefallen, er lässt sich flüssig weg lesen und macht es unglaublich einfach, die Geschichte in einem Zug zu inhalieren.

Auch die beiden Protagonisten mochte ich wirklich gerne, wobei sie meiner Meinung nach beide durchaus noch ein wenig mehr Tiefe hätten vertragen können. Robert war aber trotzdem ein spannender Charakter, der mich mit seiner Zielstrebigkeit und seiner Integrität wirklich positiv überrascht hat. Wäre das Buch ein wenig länger gewesen, hätte er vermutlich auch noch ein wenig mehr Raum für seine Charakterentwicklung gehabt. Addie kam für meinen Geschmack insgesamt ein kleines bisschen zu kurz, was im Endeffekt aber bloß dazu geführt hat, dass ihr Potenzial nicht vollkommen ausgeschöpft wurde.

Die Beziehung der beiden wurde meiner Meinung nach dann aber wieder sehr gut umgesetzt, was die Geschichte definitiv maßgeblich getragen hat. Wenn die beiden aufeinander treffen, fliegen immer irgendwie die Funken, was unterhaltsam zu lesen war und das Romantikerherz höher schlagen lässt.


Fazit
Selbst wenn man nicht so wirklich auf Politik steht, kann man diese Geschichte und ihre Protagonisten lieben. Die Mischung aus Ernsthaftigkeit, Spannung und wirklich gelungener Liebesgeschichte hat mich definitiv begeistern können und macht Lust auf ähnliche Geschichten.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2021

Mehr Leseprobe als alles andere

Das Verhör
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Meine Meinung
Ehrlich gesagt stelle ich mir immer noch die Frage, was überhaupt Sinn und Zweck dieser Geschichte sein soll. Als Geschichte kann man die paar Seiten dabei noch nicht mal wirklich bezeichnen, ...

Meine Meinung
Ehrlich gesagt stelle ich mir immer noch die Frage, was überhaupt Sinn und Zweck dieser Geschichte sein soll. Als Geschichte kann man die paar Seiten dabei noch nicht mal wirklich bezeichnen, denn eigentlich gibt es weder eine vernünftige Charaktervorstellung, noch einen wirklichen Spannungsbogen.

Was ich persönlich extrem kurios fand, war die Tatsache, dass man nicht einmal den Namen der hier ermittelnden Polizistin erfährt. Die wirklich knapp abgearbeitete Handlung wirkt auf mich ehrlich gesagt ein wenig lieblos dahin geklatscht, und insbesondere das Ende des ohnehin schon kurzen Textes hat auf mich einen sehr hektischen Eindruck gemacht.

Mit dieser Kurzgeschichte könnte man mich eher nicht davon überzeugen, mehr Bücher dieses Autors lesen zu wollen, denn selbst für eine Kurzgeschichte kam mir die Umsetzung hier eher minderwertig vor.


Fazit
Als Prolog zu einer eigenen Geschichte hätte sich das Werk hier sicherlich besser gemacht, denn ehrlich gesagt konnte ich mit diesen wenigen Seiten kaum etwas anfangen. Immerhin habe ich mich beim Lesen nicht gelangweilt, das war aber ehrlich gesagt auch schon so ziemlich alles.

Von mir gibt es dafür einen Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2021

Was genau war das?

Dich hab ich nicht kommen sehen
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Worum geht’s?
Mari (ohne e) will nach ihrem Umzug nach Berlin nur eins: ein möglichst unauffälliges Leben führen. Vorhersehbares und Alltäglichkeiten sind genau ihr Ding, den Überraschungen sind eher nicht ...

Worum geht’s?
Mari (ohne e) will nach ihrem Umzug nach Berlin nur eins: ein möglichst unauffälliges Leben führen. Vorhersehbares und Alltäglichkeiten sind genau ihr Ding, den Überraschungen sind eher nicht so ihr Ding. Als sie dem Bruder ihrer neuen Vermieterin dann aber ihre Wohnungstür in den Rücken rammt, ihn für einen Handwerker hält und ihm dann auch noch auf den Fuß tritt, scheint sie ihre erste Feindschaft in der neuen Stadt geschlossen zu haben. Leo ist jedoch aus irgendeinem Grund von ihr fasziniert – was schnell auf Gegenseitigkeit beruht.


Meine Meinung
Der Klappentext klang ja irgendwie noch wie der Anfang einer ganz normalen romantischen Komödie, die mich unter normalen Umständen sicherlich hätte begeistern können. Nach dem Lesen dieser Geschichte habe ich mich aber primär gefragt, was das da eigentlich gerade genau gewesen sein sollte.

Anfang und Ende des Buches haben mir wirklich gut gefallen, was den Mittelteil in meinen Augen aber ehrlich gesagt doppelt so seltsam hat erscheinen lassen. Der Einstieg in die Handlung ist mir eigentlich ziemlich leicht gefallen, die Protagonisten waren interessant und mit viel Liebe gestaltet. Auch dem Schreibstil konnte ich zunächst gut folgen, weshalb das erste Viertel auch recht schnell an mir vorbeigeflogen ist.

Seltsam wurde es dann allerdings, als Mari sich immer häufiger in seltsamen Gedankenkarussells verlor und einzelnen Szenen in die Absurdität rutschten. In der Mitte der Geschichte wusste ich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr, was mir die Autorin mit diesem Buch überhaupt sagen wollte – und ob ich das wirklich volle 400 Seiten lang aushalten würde. Zum Ende hin wurde das zwar wieder etwas besser, hochgradig verwirrt war ich da allerdings trotzdem noch immer.

Was mich tatsächlich gestört hat, war die nicht minder seltsame Beziehung zwischen Mari und Leo. Abgesehen von seltsamen Zitteranfällen habe ich kaum die Funken zwischen den beiden sprühen gefühlt, zumal Leos Umgang mit Mari in meinen Augen eher väterlich war und wenig romantisches Interesse widergespiegelt hat. Als romantische Komödie kann ich das Buch daher ehrlich gesagt nicht interpretieren, dafür haben mir einfach sowohl die Romantik als auch die Komödie gefehlt.


Fazit
Für mich war diese Geschichte in erster Linie ein wirklich seltsames Leseerlebnis. Den Anfang und das Ende mochte ich ganz gerne, alles dazwischen hat mich aber primär verwirrt, zumal Witz und Romantik für mich irgendwie so gar nicht greifbar waren.

Dafür verteile ich knappe drei Bücherstapel.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.08.2021

Spannende Grundidee

Der Tod kommt auf Bestellung
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Worum geht’s?
In seinem fünften Fall muss Hauptkommissar Gordon Rabe nicht nur einen Fall von illegalem Organhandel aufklären, sondern gleichzeitig auch noch seine Familie vor den Fängen der russischen ...

Worum geht’s?
In seinem fünften Fall muss Hauptkommissar Gordon Rabe nicht nur einen Fall von illegalem Organhandel aufklären, sondern gleichzeitig auch noch seine Familie vor den Fängen der russischen Mafia bewahren. Als wäre das nicht genug, muss es auch noch ein undichtes Loch in den eigenen Reihen geben – ein Umstand, der nicht nur für Gordon tödliche Folgen haben könnte.


Meine Meinung
Illegaler Organhandel und die russische Mafia – das sind zwei Zutaten, die einen Krimi ganz nach meinem Geschmack versprechen. Insgesamt konnte mich die Geschichte auch – bis auf einen kleinen Kritikpunkt – wirklich begeistern.

Das Team um Gordon Rabe ist ein wirklich interessanter Haufen, dem man auch ohne großartige Vorkenntnisse mit Interesse bei der Ermittlungsarbeit zusehen kann. Die unterschiedlichen Charaktere verpassen der Truppe einen bunten Anstrich, der schon menschlich keine Langeweile aufkommen lässt.

Der Spannungsaufbau an sich hat mir wirklich gut gefallen, da die unterschiedlichen Ermittlungsebenen parallel verlaufen und man trotzdem nie das Gefühl hat, an einer Stelle bewusst mit zu wenigen Informationen zurückgelassen zu werden, um die die Handlung zu verstehen.

Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich eigentlich auf die Dialoge, die ich persönlich des Öfteren als nicht ganz natürlich klingend empfunden habe, was auf Dauer ein kleines bisschen unschön zu lesen war.


Fazit
Diese Geschichte beinhaltet jede Menge Spannung, gut recherchierte Themen und ein interessantes Ermittlungsteam, dem man als Leser wirklich gerne bei der Arbeit zusieht.

Dafür gibt es von mir viereinhalb Bücherstapel.

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  • Handlung
  • Charaktere