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Veröffentlicht am 30.07.2021

Urlaubsfeeling pur

Rebel Kiss 1: Heimliche Liebe
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Worum geht’s?
Als ihr Freund aus heiterem Himmel mit ihr Schluss macht, ist Maddie am Boden zerstört. Um sich abzulenken, will sie den Sommer bei ihrer Tante Olive in Kill Devils Hill verbringen und dort ...

Worum geht’s?
Als ihr Freund aus heiterem Himmel mit ihr Schluss macht, ist Maddie am Boden zerstört. Um sich abzulenken, will sie den Sommer bei ihrer Tante Olive in Kill Devils Hill verbringen und dort als Lifeguard jobben. Der friedlichste Ort ihrer Kindheit ist jedoch längst nicht mehr so friedlich, wie er einmal war – mittlerweile treibt eine Surfergang ihr Unwesen an den hiesigen Stränden, deren Anführer Maddies Herz auf unerklärliche Weise schneller schlagen lässt.


Meine Meinung
Die Idee einer Gang bestehend aus Surfern hat mich irgendwie extrem neugierig gemacht, da ich mir das Konzept gar nicht so richtig vorstellen konnte. Die grundsätzliche Umsetzung konnte mich dann aber tatsächlich überzeugen, auch wenn ich hin und wieder mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet hätte.

Die beiden Protagonisten Maddie und Ace fand ich in ihrer Zusammensetzung sehr interessant, da ihre Geschichte tatsächlich ein wenig an Romeo und Julia erinnert. Als Pärchen sind die beiden auch wirklich niedlich, was mir das obligatorische Drama vor dem Happy End auch weitaus weniger schlimm hat erscheinen lassen, als das normalerweise für mich der Fall gewesen wäre. Nichtsdestotrotz hatte ich mit beiden hin und wieder mal so meine Problemchen, insbesondere was die Punkte Kommunikation und Positionierung zu illegalen Aktivitäten angeht.

Dass Ace beispielsweise seine persönliche Grenze bei allem zieht, was mit Drogen zu tun hat ist ja schon mal ganz löblich, seine Toleranz gegenüber Einbrüchen und Diebstählen finde ich dann aber wiederum schon sehr bedenklich. Auch von Maddies Seite aus ist es meiner Meinung nach nicht unbedingt eine Glanzleistung, Aces Verfehlungen als seine dunkle Seite zu betiteln und irgendwie zu akzeptieren – zumal es ihr an anderer Stelle wiederum unglaublich wichtig ist, damit nicht in Verbindung gebracht zu werden.

Wirklich greifbar war für mich dann aber auf jeden Fall das Urlaubsfeeling und die Romantik des Surfens. Auch ohne Vorkenntnisse dieses Sports kann man die mitreißende Atmosphäre in der Handlung wirklich deutlich spüren und dabei für einige Zeit selbst das Gefühl haben, am Strand zu sitzen und die Füße im Sand zu vergraben.


Fazit
Mit dieser Geschichte ist der Autorin definitiv eine tolle Urlaubslektüre gelungen, die jede Menge Sommerfeeling versprüht und zum Abschalten einlädt. Auch wenn sich die Darstellung von Kriminalität in diesem Buch sicherlich diskutieren lässt, lohnt sich das Lesen meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Ich vergebe dafür vier Bücherstapel.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2021

Mystisch, dunkel, beeindruckend

Die Kinder der Otori 1 – Waisenkrieger
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Worum geht’s?
Nachdem der Clan der Otori die große Schlacht verloren hat, ist nichts mehr wie es einmal war. Tausende Tote sind zu beklagen, und die Überlebenden bewegen sich im Verborgenen. Auch der junge ...

Worum geht’s?
Nachdem der Clan der Otori die große Schlacht verloren hat, ist nichts mehr wie es einmal war. Tausende Tote sind zu beklagen, und die Überlebenden bewegen sich im Verborgenen. Auch der junge Kasho wächst versteckt im Tempel der Tereyama auf, um dort ein Leben in Meditation und Gewaltlosigkeit zu verbringen. Als jedoch klar wird, dass er magische Fähigkeiten hat, muss er sich entscheiden – denn nicht jeder im Land ist im wohlgesonnen.


Meine Meinung
Wer auf düstere Mittelalter-Fantasy mit einer ordentlichen Portion finsterer Antagonisten steht, für den ist dieses Buch auf jeden Fall perfekt.

Das Setting und die Atmosphäre sind unglaublich gut gelungen, und ich hatte von der ersten Seite an das Gefühl, ganz nah dran am Geschehen zu sein. Der Schreibstil lässt sich dabei wirklich flüssig lesen und macht die Geschichte zu einem extrem kurzweiligen Leseerlebnis.

Mit den Charakteren habe ich mich zunächst eine ganze Weile echt schwer getan, da ich die Namen und die dazugehörigen Personen sowie ihre Absichten oft durcheinander gebracht habe und mich häufig neu orientieren musste. Hätte ich zuvor die Der Clan der Otori-Reihe gelesen, wäre das eventuell nicht ganz so stark zu beobachten gewesen, auch wenn man die Bücher eigentlich unabhängig voneinander lesen können soll.

Die Handlung ist an sich sehr interessant konstruiert und macht auf jeden Fall neugierig auf Band zwei der Dilogie. Wenn ich mich dann noch besser in der Geschichte zurecht finde, hat diese Reihe auf jeden Fall eine Menge Suchtpotenzial und bekommt eine definitive Leseempfehlung von mir.


Fazit
Auch wenn man dieses Buch unabhängig von den fünf Bänden der Der Clan der Otori-Reihe lesen können soll, halte ich es doch für sinnvoller, sich erst den Vorgängern zu widmen. So beeindruckend wie die Geschichte auch ist, hin und wieder herrschte bei mir doch etwas größere Verwirrung, die mich aus dem Lesefluss gebracht hat und mit Vorkenntnissen der Reihe eventuell weniger stark ausgefallen wäre.

Von mir gibt es daher vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.07.2021

Spannend konstruiert

Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.
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Worum geht’s?
Als seine Verlobte knapp eine Woche vor ihrer Hochzeit spurlos verschwindet, ist Hendrik am Boden zerstört und kurz davor, zu verzweifeln. Das Smart Home System zeigt keinerlei Spuren eines ...

Worum geht’s?
Als seine Verlobte knapp eine Woche vor ihrer Hochzeit spurlos verschwindet, ist Hendrik am Boden zerstört und kurz davor, zu verzweifeln. Das Smart Home System zeigt keinerlei Spuren eines Einbruchs, und die Polizei geht davon aus, dass Linda ihn verlassen habe. Kurzerhand macht er sich auf eigene Faust daran, seine Verlobte zu finden und ahnt noch nicht, wie nah ihm die eigentliche Bedrohung dabei ist.


Meine Meinung
Thriller, die sich hauptsächlich auf so ein intimes Umfeld wie das eigene Zuhause beziehen haben meiner Meinung nach irgendwie immer eine besonders bedrohliche Atmosphäre, die – für mich persönlich zumindest sehr erfolgreich – mit dem eigenen Sicherheitsgefühl spielen. Auch bei Die App habe ich das Setting als sehr gelungen und der Stimmung zuträglich wahrgenommen.

Der Schreibstil war für meinen Geschmack an manchen Stellen fast ein wenig zu leiernd, insgesamt bin ich aber wirklich schnell durch das Buch durch gekommen und habe dabei eigentlich von Anfang an in einen guten Lesefluss finden können.

Protagonist Hendrik fand ich in seiner Verzweiflung eigentlich ziemlich authentisch dargestellt, auch wenn es mir insgesamt doch ein wenig an charakterlicher Tiefe bei den Figuren gefehlt hat. Wirklich überrascht hat mich das bei einem Thriller irgendwie nicht so richtig, da die manchmal etwas vernachlässigte Charakterentwicklung größtenteils durch den Spannungsbogen wieder ausgeglichen werden kann.

Auch bei diesem Buch konnte mich die durchgehend aufrecht erhaltene Spannung dazu bringen, die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Die Atmosphäre und die Handlung haben es dabei bis kurz vor Schluss geschafft, nicht zu übertreiben und durch geschickt gestreute Hinweise mein Interesse hoch gehalten. Leider muss ich aber zugeben, dass mir das Ende dann doch nicht so gut gefallen hat, wie ich mir das gewünscht hätte. Hier wurde einfach etwas zu viel gewollt, was auf so wenigen Seiten dann einfach etwas zu hektisch für meinen Geschmack war und außerdem nicht mehr hundertprozentig glaubwürdig klingen konnte.


Fazit
Die App ist ein wirklich spannender Thriller mit einer packenden Atmosphäre, den man nur schwer aus der Hand legen kann. Mir war der Plottwist am Ende vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, im Großen und Ganzen wurde mir die Geschichte dadurch aber nicht vermiest.

Dafür gibt es von mir viereinhalb Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 18.07.2021

Hochspannend und nervenaufreibend

CO2 - Welt ohne Morgen
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Worum geht’s?
Als die zwölf jugendlichen Teilnehmer eines Klimacamps spurlos verschwinden, scheint die Welt stillzustehen. Schnell wird klar, dass es sich um eine groß angelegte Entführung handelt – und ...

Worum geht’s?
Als die zwölf jugendlichen Teilnehmer eines Klimacamps spurlos verschwinden, scheint die Welt stillzustehen. Schnell wird klar, dass es sich um eine groß angelegte Entführung handelt – und die Entführer kennen keine Gnade. Sollten die von ihnen geforderten Maßnahmen zum Schutz der Umwelt nicht innerhalb einer Woche umgesetzt werden, richten sie die Geiseln der Reihe nach hin – und das vor laufender Kamera.


Meine Meinung
Was mich an dieser Geschichte wirklich nachhaltig beeindruckt hat, war die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge und die Art und Weise, wie Elemente eines Thrillers mit der aktuellen Thematik Klima und Umweltschutz verbunden wurden.

Zu Beginn habe ich mich mit den Namen der Figuren und den recht häufigen Ortswechseln noch ziemlich schwer getan, da die Masse an Informationen eigentlich schon prädestiniert für jede Menge Verwirrung ist. Mit der Zeit konnte ich da noch am ehesten etwas mit Hannahs Onkel anfangen, der für mich fast schon überraschend viel Raum in der Geschichte eingenommen hat aber dabei auch entscheidend zum Fortschritt der Handlung beigetragen hat.

Insgesamt fiel es mir relativ schwer, mich wirklich mit den Charakteren zu identifizieren und im Dschungel der verschiedenen Interessen nicht irgendwo den Faden zu verlieren. Der Atmosphäre war das zwar insgesamt durchaus zuträglich, vor allem, da die Spannung konstant hoch gehalten wurde, eine tiefer gehende emotionale Ebene blieb dabei allerdings eher auf der Strecke.

Was mich dann im Endeffekt nicht so ganz überzeugen konnte, war die schlussendliche Auflösung der Geschichte. Die kam mir einfach nicht so ganz plausibel vor, was insbesondere vor dem Hintergrund der eigentlich sehr gelungenen Umsetzung der Geschichte und der ernsten Thematik in einem eher enttäuschenden Kontrast steht.


Fazit
Atmosphäre und Thematik dieses Thrillers fesseln den Leser auf jeden Fall und versprechen ein spannendes und kurzweiliges Lesevergnügen. Die Umsetzung des Endes konnte mich zwar nicht so ganz überzeugen, mein Gesamteindruck ist aber insgesamt trotzdem sehr positiv.

Dafür verteile ich vier Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 10.07.2021

Eine kleine Traumreise

Miss Bensons Reise
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Worum geht’s?
Seit sie klein ist träumt Margery Benson davon, einen geheimnisvollen goldenen Käfer zu finden, den ihr Vater ihr als Kind gezeigt hat. Doch je älter sie wurde, desto weiter schien sie sich ...

Worum geht’s?
Seit sie klein ist träumt Margery Benson davon, einen geheimnisvollen goldenen Käfer zu finden, den ihr Vater ihr als Kind gezeigt hat. Doch je älter sie wurde, desto weiter schien sie sich von ihrem großen Traum zu entfernen – bis sie schließlich eines Tages doch ein Dampfschiff nach Australien besteigt und dabei nicht nur sich selbst, sondern auch eine ganze Menge interessanter Leute kennen lernt.


Meine Meinung
Bei diesem Buch fällt es mir wirklich unheimlich schwer, zu einer abschließenden Meinung zu finden.

Sprachlich habe ich hier absolut nichts zu kritisieren, der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Erzählung an sich ist wirklich anschaulich gestaltet. Auch die Atmosphäre ist an sicher sehr greifbar und gibt der Handlung einen gut gelungenen Rahmen, der bei mir eigentlich hätte Begeisterung auslösen sollen.

Beim Lesen hatte ich dann allerdings das Problem, dass ich irgendwie so gar nicht in die Geschichte hinein gekommen bin und selbst mit den eigentlich recht sympathisch gestalteten Charakteren kaum warm wurde. Als ich dann einige Rezensionen zum Buch gelesen habe, war ich zwischenzeitlich wirklich kurz davor, zu verzweifeln. In der Theorie konnte ich eigentlich schon verstehen, was andere Leser an der Geschichte begeistert hat, so ganz angekommen ist das bei mir während des Lesens allerdings nicht.


Fazit
Auch wenn ich vermutlich einfach zu lange gebraucht habe, um in die Geschichte hinein zu finden und mit der Handlung warm zu werden, hat mir die Atmosphäre an sich hier doch ganz gut gefallen. Vollständig überzeugen konnte mich das Buch zwar nicht, ich bin mir aber sicher, dass es die vielen begeisterten Stimmen nicht zu unrecht verdient hat.

Von mir gibt es dafür knappe drei Bücherstapel.

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