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Veröffentlicht am 12.09.2020

Politisch und juristisch spannend, stellenweise aber auch sehr langatmig

Die Präsidentin
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Worum geht’s?
Die Befreiung eines amerikanischen Journalisten aus jemenitischer Gefangenschaft endet in einer Katastrophe: Die Spezialeinheit des SEAL – Team 6 läuft geradewegs in einen tödlichen Hinterhalt, ...

Worum geht’s?
Die Befreiung eines amerikanischen Journalisten aus jemenitischer Gefangenschaft endet in einer Katastrophe: Die Spezialeinheit des SEAL – Team 6 läuft geradewegs in einen tödlichen Hinterhalt, es gibt keine Überlebenden. Der wahre Skandal offenbart sich jedoch erst Wochen später, als Anwältin Paige Chambers geheime Aufnahmen zugespielt bekommen, die vermuten lassen, dass die Präsidentin diesen zum Scheitern verurteilten Einsatz der Einheit genehmigt und den Tod der Soldaten willentlich in Kauf genommen haben soll. Da auch der Mann den Paige heiraten wollte unter den Getöteten ist, stellt sie Nachforschungen an und wirbelt dabei schon bald eine ganze Menge Staub auf.


Meine Meinung
Geheimdienste, politische Verschwörungen und Machtspiele finde ich als Thematik eines Buches grundsätzlich schon mal spannend. Die ersten Seiten konnten diese Spannung dann auch definitiv noch aufrecht erhalten, denn man begleitet das SEAL – Team in den verhängnisvollen Einsatz und erlebt so ihre letzten Minuten hautnah mit. In Hinblick auf den übrigen Teil der Handlung weckte dieser Einstieg allerdings ein wenig zu hohe Erwartungen in mir was den Spannungsbogen der Geschichte anging.

Die Einzelheiten der Prozessvorbereitung waren an sich zwar auch nicht uninteressant, an einiger Stelle allerdings aufgrund der Detailliertheit auch ziemlich langatmig und nicht immer leicht zu lesen. Wenn man sich mit dem politischen System der Vereinigten Staaten nicht wirklich sicher auskennt, muss man sich über weite Teile der Geschichte echt konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren und den juristischen Argumentationen und Auslegungen folgen zu können.

In diesen Punkten wird der berufliche Hintergrund und das Fachwissen des Autors deutlich, was einerseits natürlich positiv zu bewerten ist, andererseits für so manch einen Laien ein wenig zu viel des Guten sein kann.

Was ich außerdem ein wenig zu bemängeln habe, ist die Ausarbeitung bzw. Tiefe der Charaktere. Insbesondere Paige, die man den Großteil der Handlung über begleitet, war meiner Meinung nach deutlich zu blass belassen und hätte wesentlich menschlicher gestaltet werden können. Dadurch fiel es mir ziemlich schwer, mich mit ihr zu identifizieren und sie authentisch zu finden.


Fazit
Wer gerne Politthriller liest, deren Schwerpunkt eher auf der detaillierten Betrachtung der gegebenen Rechtslage liegt und weniger auf einer actionreichen Handlung, der wird an diesem Buch viel Freude haben. Für meinen Geschmack waren die juristischen Details stellenweise einfach ein wenig zu viel des Guten, und auch die Ausarbeitung der Protagonisten hat meiner Meinung nach ebenfalls ein wenig unter dieser Fokussierung gelitten.

Von mir gibt es daher dreieinhalb Bücherstapel.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2020

Kuscheliges Setting und tolle Protagonisten

Echo Lake - Liebe findet ihren Weg
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Worum geht’s?
Eigentlich sollte Gabrielas Sommerurlaub perfekt werden. Strahlender Sonnenschein auf einer karibischen Insel, Entspannung pur – und vierzehn Tage lang keine Schüler um sicher herum. Doch ...

Worum geht’s?
Eigentlich sollte Gabrielas Sommerurlaub perfekt werden. Strahlender Sonnenschein auf einer karibischen Insel, Entspannung pur – und vierzehn Tage lang keine Schüler um sicher herum. Doch anstatt in ihren Flieger nach Barbados zu steigen, darf sie ein Quartett ungehorsamer Schülerinnen nach Camp Echo Lake begleiten. Als Strafe für die Unruhe, die die vier regelmäßig stiften, müssen sie vier Wochen im Sommerlager verbringen – andernfalls fliegen sie von der renommierten Briarwood Academy. Nicht nur Gabriela und ihre Schützlinge, sondern auch Camp – Leiter Luke sind von diesem Aufenthalt alles andere als begeistert. Ein Gruppe verwöhnter Teenager ist genau das Gegenteil von dem, was er in seinem Camp haben will – bis er auf Gabi trifft. Denn statt der von ihm erwarteten spießigen Lehrerin steht ihm eine äußerst attraktive junge Frau gegenüber, die mit vollem Einsatz für ihre Schutzbefohlenen da ist.


Meine Meinung
Ich kann es wirklich nicht oft genug sagen, aber ich liebe die Echo Lake – Reihe einfach. Schon die ersten beiden Bände haben mir super gut gefallen, und auch mit Teil drei hat sich Maggie McGinnis in mein Herz schreiben können.

Das Camp Echo Lake hat mir schon allein vom Setting her von allen drei Teilen am besten gefallen. Die wundervolle Umgebung der Kleinstadt wurde bisher immer nur verhältnismäßig kurz angerissen, doch in diesem Buch kommt sie endlich voll zur Geltung.

Auch der Schreibstil hat mir hier wieder gut gefallen, ebenso wie der tatsächlich relativ flach verlaufende Spannungsbogen, der eine angenehme Wohlfühlatmosphäre geschaffen hat.

Gabriela und Luke haben mir als Duo auch schon vor dem Beginn der eigentlichen Liebesgeschichte gefallen. Beide haben ihr Päckchen zu tragen und wollen nur das Beste für die Kinder und Jugendlichen, mit denen sie tagtäglich arbeiten. Ich fand es sehr spannend zu beobachten, wie da zwei Welten aufeinander geprallt sind und wie unterschiedlich die Ansichten und pädagogischen Prinzipien der beiden Protagonisten waren. Die Zusammenarbeit der zwei hat sich dann meiner Meinung nach im Laufe der Zeit ziemlich realistisch entwickelt, insbesondere wenn man bedenkt wie groß Gabrielas Probleme mit dem Annehmen von Lukes Hilfe zunächst waren.

Als die beiden sich dann endlich gefunden hatten, war ich mir zunächst nicht ganz sicher, ob das den Spannungsbogen nicht eventuell negativ beeinflussen würde. Glücklicherweise gab es da ja aber auch noch den Handlungsstrang der vier Mädels im Camp, sodass auch an diesem Punkt kein totaler Durchhänger zustande kommen konnte. Natürlich hat sich die Spannung auch an dieser Stelle nicht ins Unerträgliche gesteigert, aber die schöne Atmosphäre konnte aufrechterhalten werden, ohne dabei Langeweile aufkommen zu lassen.


Fazit
Echo Lake – Liebe findet ihren Weg war für mich wirklich ein absolutes Wohlfühlbuch. Das Protagonistenpaar fand ich super sympathisch, das Setting war wundervoll und auch die vier Schützlinge von Gabriela haben mich häufig zum Lachen bringen können. Neben einer berührenden Liebesgeschichte behandelt diese Geschichte auch Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt, was dem Gesamtpaket ab und an auch noch eine leicht ernsthafte Note verpasst hat. Ich kann daher nicht nur dieses Buch, sondern auch die beiden anderen Teile der Echo Lake – Reihe nur absolut empfehlen – und zwar ganz besonders für alle Fans der Landschaft von Vermont, die hier sicherlich auf ihre Kosten kommen werden.

Von mir kann es dafür nur eine Bewertung geben – und das sind natürlich die vollen fünf Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.08.2020

Eine wundervolle Liebesgeschichte

Echo Lake - Mein Herz schlägt für dich
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Worum geht’s?
Josh lebt für seinen Job als interimsmäßiger Chef der Kinderstation im Krankenhaus von Echo Lake. Für sein Privatleben oder gar eine Beziehung fehlt ihm schlichtweg die Zeit, denn wenn er ...

Worum geht’s?
Josh lebt für seinen Job als interimsmäßiger Chef der Kinderstation im Krankenhaus von Echo Lake. Für sein Privatleben oder gar eine Beziehung fehlt ihm schlichtweg die Zeit, denn wenn er nicht gerade Doppelschichten im Krankenhaus schiebt, engagiert er sich ehrenamtlich im Avery – Haus. Auch Delaney aus der Finanzabteilung liebt ihren Job – bis ihr Chef sie mit der absolut unliebsamen Aufgabe betraut, Einsparungspotenzial auf der Pädiatrie ausfindig zu machen. Zwangsläufig muss sie daher mit Josh zusammenarbeiten, und dem passt es so gar nicht, dass sich die Verwaltung ausgerechnet auf seiner Station zu schaffen machen will. Doch je weniger Harmonie zwischen den beiden herrscht, umso heftiger knistert es auch. Und als schließlich nicht nur ein Kind in Lebensgefahr schwebt, arbeiten sie endlich Hand in Hand.


Meine Meinung
Wer die Echo Lake – Reihe noch nicht kennt, der hat definitiv etwas verpasst. Mir hat schon Echo Lake – Zweimal heißt für immer sehr gut gefallen, aber Mein Herz schlägt für dich konnte meine Begeisterung für die Reihe definitiv noch einmal toppen.

Das Setting auf der Kinderstation ist an sich wirklich kein besonders schönes, durch die liebevolle Gestaltung und den behutsamen Umgang mit schwierigen Themen fand ich es aber trotz der teils ziemlich bedrückenden Stimmung gut zu ertragen. Der Kleinstadt – Flair und die wunderschöne Gegend um Echo Lake herum haben dann einiges dazu beigetragen, dass ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, weil mir die übrigen Handlungsorte so gut gefallen haben.

Wirklich schön fand ich, dass man bereits bekannte Charaktere aus Band eins wiedertreffen konnte. Ethan und Josie waren zwar Teil der Handlung, haben die Protagonisten dabei aber nicht in den Schatten gestellt. Auf Molly hätte ich ehrlich gesagt auch in diesem Buch verzichten können, denn ihre fast schon pauschal ablehnende Art gegenüber Frauen im Leben ihrer männlichen Freunde konnte ich einfach nicht nur als Sorge um deren Gefühle abtun.

Josh und Delaney waren ein wirklich schönes Duo, insbesondere weil ich die Entwicklung ihrer Beziehung gut nachzuvollziehen fand. Egal ob während der Arbeit oder im Privatleben der beiden, die Funken haben fühlbar zwischen ihnen gesprüht und man konnte ihnen die Anziehung wirklich glauben. Darüber hinaus haben mich beide immer wieder zum Lachen bringen können, teilweise durch ihren Humor, teilweise aber auch durch eine gewisse Situationskomik.

Einzig Joshs Bereitschaft, einem überambitionierten Kollegen von Delaney eher Glauben zu schenken als ihr selbst hat mich ziemlich genervt. Der Dramafaktor war aber meiner Meinung nach aber von der Dauer her noch zu ertragen, denn ganz unglücklich verfahren wirkte die Situation in meinen Augen nicht.


Fazit
Band zwei der Echo Lake – Reihe konnte mich sogar noch stärker begeistern als es schon Teil eins geschafft hat. Das Setting und die Charaktere sind einfach wunderbar und mit viel Liebe gestaltet worden, und die beiden Protagonisten sind ein wirklich tolles und vor allem authentisches Paar mit einer herzergreifenden Liebesgeschichte.

Von mir gibt es dafür klare fünf Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 17.08.2020

Schöne neue Welt – oder doch nicht?

Paradise City
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Worum geht’s?
Im Deutschland der Zukunft ist das Leben nahezu perfekt, denn die großen Katastrophen hat die Menschheit bereits hinter sich. Für Liina, die als Rechercheurin für eine nichtstaatliche Nachrichtenagentur ...

Worum geht’s?
Im Deutschland der Zukunft ist das Leben nahezu perfekt, denn die großen Katastrophen hat die Menschheit bereits hinter sich. Für Liina, die als Rechercheurin für eine nichtstaatliche Nachrichtenagentur arbeitet, bedeutet die Überwachung durch das staatliche Gesundheitssystem KOS die Chance, mit ihrem transplantierten Herz zu überleben. Als sie für eine fadenscheinige Geschichte in die fast völlig unbesiedelte Uckermark geschickt wird, ist Liina zunächst empört. Ihr Chef hatte ihr eine große Story versprochen, doch stattdessen darf sie sich nun mit angeblichen Tierbissen herum schlagen. Doch als nicht nur ihr Vorgesetzter, sondern auch noch eine weitere Kollegin jeweils zeitgleich einen mysteriösen Unfall erleiden, wird Liina klar, dass hinter dieser speziellen Story noch mehr stecken muss, als sie zunächst angenommen hatte.


Meine Meinung
Wenn man dieses Buch liest bekommt man fast das Gefühl, als könnte man einen Blick in die Zukunft werfen. Insgesamt ist es wirklich beängstigend, wie realistisch das beschriebene Szenario in Paradise City erscheint: Pandemien und der Klimawandel haben das Leben der Menschen signifikant verändert, und die permanente Überwachung durch den Staat und das Gesundheitssystem KOS gehört schon längst zum Alltag. Dieses Zukunftsszenario ist an sich gut durchdacht und hat viel Potenzial, wird in der Umsetzung allerdings ein wenig knapp behandelt.

Insgesamt wirkt diese Geschichte ein wenig so, als habe man mehr gewollt, als im Zeitrahmen bis zum Abgabetermin möglich war. Ein Thema wie die Pressefreiheit ist meiner Meinung nach einfach zu wichtig, um es so knapp abzuhaken, wie es in meinen Augen hier der Fall war.

Auch die Charaktere hätten etwas mehr Tiefgang gut vertragen, denn so sympathisch ich Liina als Protagonistin auch fand, wirkliche Mehrdimensionalität wurde mit ihr nicht erreicht. Das fand ich besonders schade, da sie eigentlich ein starker Charakter ist und als solcher einfach eine Menge Potenzial gehabt hätte.

Gerettet hat sich diese Geschichte für mich dann vor allem durch die insgesamt sehr spannende Atmosphäre, die trotz all der gefühlten Hektik auf fast schon wundersame Weise aufrecht erhalten werden konnte. Es mag zum Teil auch am wirklich guten Schreibstil gelegen haben, aber der Lesefluss und die Stimmung haben das Lesen zu einer tatsächlich sehr angenehmen Sache gemacht.

Schöner wäre es natürlich gewesen, wenn die Geschichte etwas länger gewesen wäre, denn um einen wirklichen Spannungsbogen zu kreieren wären deutlich mehr als die knapp 280 Seiten, die dieses Buch hatte, von Nöten gewesen.


Fazit
Die Idee und die in diesem Buch angesprochenen Themen waren hochinteressant, insgesamt aber leider ein wenig zu knapp behandelt. Bei der Kürze der Geschichte ist das zwar nicht unbedingt überraschend, weniger enttäuschend macht es das allerdings nicht. Atmosphärisch ist das Buch allerdings gut gelungen, weshalb ich immerhin Spaß am Lesen hatte.

Von mir gibt es dafür dreieinhalb Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 14.08.2020

Interessante Settings und sympathische Charaktere

Der Leutnant und das Mädchen
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Worum geht’s?
Nachdem Leutnant Colin Mabry durch einen katastrophal verlaufenden Angriff im besetzten Frankreich schwer verletzt wird, rettet ihm die junge Französin Jewel das Leben. Ein Jahr später hat ...

Worum geht’s?
Nachdem Leutnant Colin Mabry durch einen katastrophal verlaufenden Angriff im besetzten Frankreich schwer verletzt wird, rettet ihm die junge Französin Jewel das Leben. Ein Jahr später hat er durch eine weitere schwere Kriegsverletzung die linke Hand verloren und kämpft noch immer damit, seinen Zustand zu akzeptieren. Als ihn eine verschlüsselte Nachricht erreicht, die vermeintlich von Jewel stammt, setzt Colin alles daran, nach Paris reisen und sie treffen zu dürfen. Doch als er am vereinbarten Treffpunkt ankommt, trifft er nicht auf Jewel, sondern auf deren Halbschwester Johanna – und die ist sich sicher, dass Jewel in großer Gefahr schwebt.


Meine Meinung
Vor dem Lesen dieser Geschichte war mir nicht klar, wie interessant Brieftauben eigentlich sind. Weder das Cover, noch der Klappentext haben mich vermuten lassen, dass diese Thematik so viel Raum im Buch einnehmen würde – furchtbar störend fand ich das allerdings nicht.

Den Schreibstil fand ich flüssig und angenehm zu lesen, einige Satzkonstellationen kamen mir jedoch etwas seltsam vor, was allerdings auch an der Übersetzung gelegen haben könnte.

Die Protagonisten Colin und Johanna fand ich eigentlich ganz sympathisch, für meinen Geschmack hat sich aber insbesondere Colin ein wenig zu häufig ziemlich widersprüchlich verhalten und Dinge damit unnötig verkompliziert. Das galt besonders für seine Unentschlossenheit in Bezug auf seine Gefühle für Jewel und Johanna, die ihn in vielen Situationen verunsichert hat und meiner Meinung nach für eine ganze Menge vermeidbares Chaos gesorgt hat.

Besonders spannend gemacht fand ich, wie viele Wirrungen und Wendungen im Verlauf der Handlung eingebaut werden konnten. Vor allem die Wechsel zwischen den Schauplätzen und die unterschiedlichen Akteure, die sich teils auch sehr unerwartet noch in die Handlung einklinken konnten haben dafür gesorgt, dass insbesondere im letzten Drittel absolut keine Langeweile mehr aufkommen konnte. Zum Ende hin wurde es dann teilweise ein wenig kompliziert was die Motive und Allianzen der einzelnen Charaktere und die Zusammenführung der Handlungsstränge angeht, dadurch kamen allerdings auch noch mal einige überraschende Wendungen zustande, die die Geschichte noch ein wenig interessanter gemacht haben.


Fazit
Der Leutnant und das Mädchen ist ein spannender Roman über eine Liebe auf Umwegen, den Ersten Weltkrieg – und Brieftauben. Auch wenn die einzelnen Handlungsstränge teils ein wenig kompliziert zusammen geführt wurden, war die Geschichte angenehm zu lesen und gut recherchiert.

Dafür gibt es von mir vier Bücherstapel.

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