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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Gute Fortsetzung

Chicagoland Vampires - Auf den letzten Biss
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Ein Mörder tötet Menschen und arrangiert sie wie Bilder auf Tarotkarten. Die Beziehung zwischen Ethan und Merit ist angespannt aufgrund der Geheimnisse, die Ethan über seine Vergangenheit hütet.

Ich ...



Ein Mörder tötet Menschen und arrangiert sie wie Bilder auf Tarotkarten. Die Beziehung zwischen Ethan und Merit ist angespannt aufgrund der Geheimnisse, die Ethan über seine Vergangenheit hütet.

Ich finde, es war ein gutes Fortsetzungsbuch. Sowohl die Haupthandlung mit dem Wettstreit zwischen den Meistern als auch die Nebenhandlung mit Bezug zum Tarot waren interessant. Was die Figuren angeht, finde ich, dass dieses Buch Ethan und Merit als Paar und als Individuen weiterentwickelt hat.

Ich bin gespannt wie es weitergehen wird. Bis dahin gibt es für Band Nr. 10 eine Kauf- und Leseempfehlung.


Veröffentlicht am 04.03.2026

Spannender und nachdenklich machender Umwelt-Thriller

EDEN - Wenn das Sterben beginnt
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Der Roman beginnt zunächst harmlos mit einer typischen Urlaubsszene, bei der Urlauber einen Tauchgang machen. Doch bei eben diesem Tauchtrip, geleitet von der Meeresbiologin Sarah Keller, attackiert plötzlich ...


Der Roman beginnt zunächst harmlos mit einer typischen Urlaubsszene, bei der Urlauber einen Tauchgang machen. Doch bei eben diesem Tauchtrip, geleitet von der Meeresbiologin Sarah Keller, attackiert plötzlich ein Riesenkalmar vor den Augen der Taucher einen Walhai. Der vor Ort weilende Influencer Linus Strand filmt diese Szene für seine Community und ahnt da noch nicht, dass es plötzlich weltweit zu weiteren mysteriösen Ereignissen kommen wird. Parallel dazu tritt Piero Manzano, Entwickler einer hoch entwickelten Künstlichen Intelligenz, auf den Plan. Seine auf verfügbaren Daten und Prognosen aufgebaute KI prophezeit eine globale Katastrophe in 159 Tagen. Als Piero, Sarah und Linus, die auf die Gefahr hingewiesen haben, zur Zielscheibe mächtiger internationaler Geschäftemacher werden, entwickelt sich ein spannender, fesselnder und zum Nachdenken anregender Umwelt-Thriller.

Der Autor untermauert die mitreißende Handlung mit zahlreichen wissenschaftlichen Tatsachen und Zahlenbeispielen. Allerdings waren mir gerade diese Informationen teilweise zu viel, obwohl mir klar ist, dass sie dem fiktiven Umweltdrama damit den Bezug zur Realität geben sollen. Sehr eindringlich zeigt Marc Elsberg in dem Thriller einerseits auf, dass ein weltweit gemeinsames Handeln dringend notwendig ist um anstehende Probleme lösen zu können und andererseits, dass gerade dieses gemeinsame Handeln das schwierigste Unterfangen dabei sein wird.

Fazit: Eindrückliches und zum Umdenken anregendes Umweltdrama - absolut empfehlens- und lesenswert.

Veröffentlicht am 04.03.2026

Sehr gelungener Serienstart

Flut aus schwarzem Stahl
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Die Geschichte wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, die jeweils einen Aspekt dieses komplexen Landes Ascarlia beleuchten. Thera dient den Schwesterköniginnen, den Herrscherinnen des Landes; ...



Die Geschichte wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, die jeweils einen Aspekt dieses komplexen Landes Ascarlia beleuchten. Thera dient den Schwesterköniginnen, den Herrscherinnen des Landes; ihr Bruder Felnir strebt nach eigener Macht oder vielleicht nach der Macht seiner Schwester; Ruhlin ist ein Gefangener mit besonderen Fähigkeiten; und Elvine ist eine Gelehrte und Schreiberin ihrer eigenen Geschichte.

Das Zusammenspiel zwischen diesen verschiedenen Perspektiven ist gelungen, da Ryan es schafft, ein gutes Gleichgewicht zwischen den Handlungssträngen dieser Charaktere zu schaffen. Auch Tempo und Spannung sind ausgewogen und verleiten dazu am Buch bleiben zu wollen.

Die Geschichte selbst ist düster und bedrohlich. Sie ist auf einem kalten, gnadenlosen und brutalen Kontinent angesiedelt. Ascarlia ist ein Land, das nach Meer, Eisen und Blut riecht und durch Anleihen aus der nordischen Mythologie lebendig wird. Die Weltgestaltung beschreibt der Autor dabei sehr detailliert und hat sich ein ausgeprägtes Magiesystem dazu erdacht. Der Schreibstil und die Charakterdarstellung sind fantastisch, das Tempo beginnt etwas langsam und steigert sich dann zunehmend bis zum überzeugenden Ende dieses 1. Bandes.

Fazit: Mir hat die von der nordischen Mythologie inspirierte Geschichte sehr gut gefallen, und die verschiedenen Perspektiven haben dazu beigetragen, diese Welt zum Leben zu erwecken. Ein sehr gelungener erster Teil den ich hiermit sehr gern weiterempfehle.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Spannender, mitreißender Krimi

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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Der Klappentext gibt einen recht guten, umfangreichen Zusammenschnitt zu diesem 7. Band der Fabian-Risk-Reihe. Im Vergleich zu den Vorgängerbänden kann der Autor auch hier sein hohes „kriminelles“ Niveau ...



Der Klappentext gibt einen recht guten, umfangreichen Zusammenschnitt zu diesem 7. Band der Fabian-Risk-Reihe. Im Vergleich zu den Vorgängerbänden kann der Autor auch hier sein hohes „kriminelles“ Niveau erneut halten. Der Krimiplot ist überaus clever ersonnen, ist sehr komplex und der Leser muss am Buch bleiben, will er den Überblick nicht verlieren. Der Autor schafft es dank der beliebten Cliffhanger und unerwarteten Wendungen die Spannungsschraube immer weiter nach oben zu drehen. Der Schreibstil und die damit einhergehende Erzählweise sind wieder ausgesprochen gut, sie sind flüssig zu lesen und abwechslungsreich durch die vielen Handlungsstränge. Die Ermittler um Risk werden passend zu ihrer Rolle gut charakterisiert und überzeugen in ihren Handlungsweisen.

Allerdings frage ich mich immer noch, was es mit dem Titel „Wellengrab“ auf sich hat, dieser Bezug ist mir nicht klar geworden. Hier passt der Originaltitel „Generation Noll“ wesentlich besser zur erzählten Geschichte. Ansonsten ist das Buch wieder ein spannender, mitreißender Krimi, den ich gern weiterempfehlen möchte.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Der 6. Band bietet erneut angenehme Krimi-Unterhaltung

Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
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Der Klappentext gibt einen recht guten, umfangreichen Einblick zu diesem 6. Band der Grenzfall-Reihe.

Die deutsche Oberkommissarin Alexa Jahn und der österreichische Chefinspektor Bernhard Krammer, ...



Der Klappentext gibt einen recht guten, umfangreichen Einblick zu diesem 6. Band der Grenzfall-Reihe.

Die deutsche Oberkommissarin Alexa Jahn und der österreichische Chefinspektor Bernhard Krammer, ihres Zeichens nicht nur Kollegen sondern auch Familie, bekommen es hier also mit einer unerwarteten Naturkatastrophe und mehreren Vermisstenfällen zu tun.

Anna Schreiber entwickelt hier einen mitreißenden Mix aus Wetterunbilden, Mord und menschlichen Abgründen, versäumt aber auch nicht die Familienbande von Alexa und Jahn wieder mit ins Geschehen einzubeziehen. Diese verschiedenen Erzähllinien werden parallel beschrieben und geben dadurch Spannung und Tempo vor, so dass das Lesen flott vorangeht und man sich dabei seine eigenen Überlegungen zu Täter und Motiv machen kann.

Alles in allem ist auch dieser 6. Band wieder angenehme Krimi-Unterhaltung, der mit einer komplexen Story und einem fesselnden Schreib- und Erzählstil punkten und ohne Kenntnisse der Vorgängerbände gelesen werden kann.