Cover-Bild EDEN - Wenn das Sterben beginnt
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 768
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783764508661
Marc Elsberg

EDEN - Wenn das Sterben beginnt

Thriller - Der rasante neue Thriller des Bestsellerautors von BLACKOUT
Wenn das Sterben beginnt – der neue rasante Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautor Marc Elsberg

Frühjahr: In der Karibik attackiert ein Riesenkalmar vor den Augen entsetzter Touristen einen Walhai. In der Bucht von Triest treiben Schwärme toter Fische. Im Amazonas verdorrt der Boden. Lokale Einzelphänomene der Natur – so scheint es. Doch weltweit beginnt etwas zu kippen …

Als das neue KI-Programm des IT-Experten Piero Manzano Alarm schlägt, ist die Prognose eindeutig: Binnen Monaten droht eine globale Megakrise. Gemeinsam mit dem reichweitenstarken Influencer Linus Strand und der jungen Meeresbiologin Sarah Keller macht Piero die Warnung öffentlich – und sie alle damit zur Zielscheibe. Mächtige Gegenspieler tun alles, um sie zum Schweigen zu bringen, während sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut …

Lesen Sie auch die anderen brisanten Thriller von Marc Elsberg wie BLACKOUT und CELSIUS.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

Sehr spannend, augenöffnend, warnend

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Nachdem Marc Elsbergs "Blackout" die Auswirkungen eines anhaltenden Stromausfalles in Europa erkundet hat, beschäftigt sich sein neuer Thriller "Eden" mit der aktuellen Entwicklung des Artensterbens und ...

Nachdem Marc Elsbergs "Blackout" die Auswirkungen eines anhaltenden Stromausfalles in Europa erkundet hat, beschäftigt sich sein neuer Thriller "Eden" mit der aktuellen Entwicklung des Artensterbens und der Habitatverluste durch Menschenhand.

Das Buch ist hochwertig mit Umschlag und Lesebändchen, dass bei über 700 Seiten auch dringend notwendig ist. Das Setting ist unsere aktuelle Welt, der Fokus liegt wieder auf Europa (aber nicht nur). Die Handlung ist aufgeteilt, folgt mehreren Personen und wird langsam zusammengeführt. Die Charaktere sind vielfältig: Influencer, Wissenschaftlerin, Programmierer, Investor, Kommunikationsmanagerin, Ministerin und ein paar weitere. Hauptsächlich folgen wir Linus (Influencer) und Sarah (Meeresbiologin) und Piero (Programmierer und Protagonist bei "Blackout") und Karla (Umweltministerin). Die Figuren sind nahbar und die Dialoge lebendig geschrieben.

Der Roman beginnt mit mehreren kleinen ökologischen Veränderung, den Auslösern und ihren Dominoeffekten. Auf der einen Seite haben wir die Personen, die das Artensterben und die Habitatverluste dokumentieren und dagegen kämpfen, auf der anderen Seite haben wir Viktor und Catherine, Investor und Kommunikationsmanagerin, die alles für die eigene Firma und den Profit geben.

Die Kapitel sind kurz, schnelllebig und aus stets wechselnder Perspektive. So kommt man direkt mitten in die Thematik und bekommt die Tatsachen von allen Seiten beleuchtet. Es liest sich sehr gut und schnell. Man hat das Gefühl dass man einem Liveticker zum menschengemachten Weltuntergang folgt. Welche "Seite" wird gewinnen? Die Politik, die Wirtschaft, der Umweltschutz? Ich hatte zuerst ein bisschen Angst, dass ich den vielen Figuren, Schauplätzen und Themen nicht folgen kann, aber der Schreibstil ist so gut, dass das kein Problem war.

"Eden" behandelt sehr viele aktuelle Themen: Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Profitgier, politische Machtkämpfe ohne Rücksicht auf Verluste, KI als Hilfsmittel für Gut oder Böse... Die Fakten wirken gut recherchiert und plausibel. Die Szenarien erscheinen extrem, aber leider auch nicht unwahrscheinlich. Das Lesen lässt einen die Welt, wie sie aktuell ist, stark hinterfragen. Es lädt ein, das eigene Verhalten zu überdenken und erinnert daran, dass neben dem Hier und Jetzt für uns auch die Realität für kommende Generationen auf dem Spiel steht.

Ich persönlich fand das Buch extrem spannend. Auch ein bisschen gruselig, aber ich lese Wissenschafts- oder Klimathriller auch nicht, um die Augen zu verschließen. Meiner Meinung nach sollten solche Was-wäre-wenn-Überlegungen im jeder Schule Pflichtprogramm sein.

Eine Empfehlung für alle Fans von Blackout, wissenschaftlicher Spannung und Sensationslust!

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Spannend, Erschreckend, sehr realitätsnah

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Piero ist zurück! Wer sich nicht an ihn aus Blackout erinnert, keine Sorge. Es werden jedoch Andeutungen zu Blackout gemacht, die ggf. zu Spoilern führen könnten.

In diesem Buch geht es jedoch um den ...

Piero ist zurück! Wer sich nicht an ihn aus Blackout erinnert, keine Sorge. Es werden jedoch Andeutungen zu Blackout gemacht, die ggf. zu Spoilern führen könnten.

In diesem Buch geht es jedoch um den Nutzen von KI für verschiedenste (gerne widersprüchliche) Ziele in Verbindung von (zukünftigen) Klimaschäden.

Der Schreibstil von Elsberg ist mir nach einigen seiner Büchern sehr bekannt und ich fand die mitunter sehr kurzen Kapitel eher anstachelnd das Buch schnell zu lesen. Der Inhalt war dann manchmal eher harte Kost im Sinne von "nachdenklich machend", sodass doch wieder eine Pause notwendig war. Dieser Zwiespalt hat mich ziemlich durch das Buch begleitet, ihm aber nicht schlecht getan. Es ist sehr einfach wieder einzusteigen.

Die KI spielt eine Hauptrolle und wird als Vorhersagemodell verwendet. Natürlich gibt es die einen, die an ihren Profit denken und die anderen, die lieber Menschen warnen würden bzw. ihnen frühzeitig helfen möchten. Diese Interessenskonflikte, auch in der Politik, fand ich extrem gut dargestellt und erschienen mir sehr realistisch. Genau kann ich natürlich nicht beurteilen, wie es in politischen Sitzungen so abläuft.

Insgesamt ein spannender, gleichzeitig erschreckender und auch sehr realitätsnaher Wissenschaftsthriller. Ich möchte nicht, dass unsere Erde viele der hier dargestellten Phänomene tatsächlich erleben muss und zwar auch nicht für meine Enkelkinder. Ich bewerte mit 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Ihr nehmt euch alles. Und dann wundert ihr euch, dass nix mehr da ist.

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Als ich in “Eden” zum ersten Mal den Namen Piero Manzano las, kam er mir vage bekannt vor. “Eden” schließt gewissermaßen an “Blackout” an, wir treffen unseren italienischen IT-Helden von damals nun wieder. ...

Als ich in “Eden” zum ersten Mal den Namen Piero Manzano las, kam er mir vage bekannt vor. “Eden” schließt gewissermaßen an “Blackout” an, wir treffen unseren italienischen IT-Helden von damals nun wieder. Natürlich ist “Eden” aber keine Fortsetzung im engeren Sinn, alle Bücher von Marc Elsberg sind unabhängig voneinander lesbar. 

Was seine Bücher allerdings gemeinsam haben - und was auch für “Eden” gilt - sind die unglaublich akribische Recherche, der große thematische Umfang und die Art der Erzählung, die jedes Mal einen Nerv trifft. 

Basierend auf wissenschaftlichen Fakten und Analysen spinnt Elsberg ein sehr glaubhaftes Szenario: Läuft alles ungebremst weiter wie bisher, erodiert unser globales System möglicherweise an mehreren Stellen - und das zeitlich eng beisammen. Wird auf diese Zusammenhänge keine Rücksicht genommen, müssen wir vielleicht gar nicht auf das Ende der nicht erneuerbaren Energiequellen warten, bis es so richtig ungemütlich wird. 

Mit dem Kniff, den zuerst eher oberflächlichen Sunnyboy-Influencer Linus Strand zu einer der Hauptfiguren zu machen, könnte hier auch wirklich die jüngere Generation eingebunden werden. Auch wenn es viele Seiten (760) zu lesen gibt, hoffe ich, dass sich auch die Digital Natives hier durchbeißen und ihre Gedanken dazu machen. 

Social Media spielt in “Eden” eine nicht zu unterschätzende Rolle und auch wenn gezeigt wird, wie diese Industrie aus falschen Motiven missbraucht werden kann (und sicher wird), so dient sie hier gleichzeitig auch als Werkzeug der “Guten”. Aus belanglosen Marketing-Videos werden fundierte, tiefergehende Clips, die tatsächlich viel bewegen können. 

Abgesehen von der Botschaft und dem Appell, wie wir mit unseren Ressourcen und der Umwelt umgehen sollten (und wie besser nicht), zeigt das Buch auch, wie man eine Onlinepräsenz und die Erstellung digitaler Inhalte dafür nutzen könnte, wichtige Inhalte auch an jene zu bekommen, die sich kaum oder nicht mehr über konventionelle Medien informieren. Dabei ist nicht nur der Verbreitungskanal wichtig, sondern vor allem der Inhalt. Überlassen wir radikalen Sichtweisen und egoistischen Motiven nicht das Internet. Fördern wir unsere “Linus Strands”.

Veröffentlicht am 29.03.2026

Augenöffnend

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Nachdem ich von „Blackout“, ein früheres Werk des Autos, extrem begeistert war, konnte ich es kaum erwarten, diesen neuen Thriller in den Händen zu halten. Schon anhand der ersten Leseprobe war zu erahnen, ...

Nachdem ich von „Blackout“, ein früheres Werk des Autos, extrem begeistert war, konnte ich es kaum erwarten, diesen neuen Thriller in den Händen zu halten. Schon anhand der ersten Leseprobe war zu erahnen, dass die Story ähnlich aufgebaut war und viele Überraschungen und Spannungsmomente bieten würde. So war es dann auch. Ich hatte anfangs zwar Schwierigkeiten, die vielen Personen, welche die verschiedenen Handlungsstränge belebten, auseinander zu halten, kam mit der Zeit aber gut damit zurecht.

Mich überzeugte vor allem das gewählte Thema und der damit zusammenhängende verschachtelte Aufbau der Handlung. Der Autor schien mir über eine breite, fachliche Informationspalette zu verfügen, wodurch ihm eine hervorragende Mischung aus realen Möglichkeiten und Fiktion gelang. Der Niedergang unscheinbarer, aber wichtiger Pflanzen, allgemeine Ignoranz und zudem verschiedene Ungereimtheiten politischer Natur, haben mich schockiert. Das Thema war für mich wirklich schwer zu verdauen und dazu schwierig zu lesen, weil viele Seiten teilweise geballte Hintergrundinformationen enthielten. Etwas anstrengend, aber fantastisch!
Auch die Charaktere gefielen mir im Grunde gut. Jeder für sich engagierte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten, was für den Verlauf der Geschichte und die Dringlichkeit der Situation notwendig und passend war. Ich mochte allerdings den Influencer Linus nicht, der jedem und allem die Kamera vor die Nase hielt, um aufzuklären. Andererseits war dieser so der unerschrockene Botschafter, der mutig voranging und die Welt über die katastrophalen Zustände informierte!

Insgesamt fand ich die Story augenöffnend. Man sollte ab und an über den Tellerrand schauen und Zusammenhänge erkennen lernen. Wie auch bei Elsbergs Thriller „Blackout“, der bei mir rückblickend allerdings noch ein wenig mehr Eindruck hinterließ.

Letztlich empfehle ich „Eden“ aber auf jeden Fall zu lesen! Ein beeindruckendes Buch, mit unfassbaren Momenten und Erkenntnissen.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

wirklich nur Fiktion?

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Vysyon, ein Computerprogramm, oder besser gesagt, eine KI sagt verheerende Katastrophe auf der Welt voraus. Katastrophen, die keiner hören will, keiner sehen will und schon gar nicht wahr haben will.
Das ...

Vysyon, ein Computerprogramm, oder besser gesagt, eine KI sagt verheerende Katastrophe auf der Welt voraus. Katastrophen, die keiner hören will, keiner sehen will und schon gar nicht wahr haben will.
Das Plankton stirbt und mit ihm ein Großteil des Lebens in unseren Meeren. Der Ozean kollabiert und die Netze der Fischer bleiben leer. Gleichzeitig versteppen die Böden, der Regenwald trocknet aus. Konventionelle Tierhaltung und Massentierhaltung ist nicht mehr möglich.
Szenarien, die die KI vorhersagt.

Selbst als immer mehr Vorhersagen eintreffen, wissenschaftlich untermauert und bewiesen, wollen die Reichen und Mächtigen weiter machen wie bisher.
Ein paar wenige stemmen sich dagegen. Und ihre Stimmen werden lauter.

Bis sie plötzlich gehört werden!


Das Cover zeigt den Garten Eden. In der Mitte Adam und Eva; beide umringt von friedlichen Tieren, einem blauen Himmel und blühenden Pflanzen. Eine Idylle. Frieden, Wohlstand, Einigkeit.
Doch das Bild wird von einem knall gelben X förmlich zerrissen. Das ehemals besinnliche wird bedroht von Auslöschung.
Ich finde das Coverbild stark und sehr gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt.


Das 2,5°C Ziel ist gekippt.
Die Kornkammer Europas ist von Krieg überzogen.
Öl und Gas kommen spärlicher.
Lebenswichtiger Dünger kommt nicht mehr an.
Transportwege brechen zusammen.
Dem System droht ein Kollaps.

Das Buch von Marc Elsberg? Nein, aber fast! Die genannten Dinge sind Realität. Erschreckende Realität! Und mit diesem Hintergrundwissen. Las sich der Roman des Autors mit einem bitteren, einem ganz bitteren Beigeschmack. Einem Beigeschmack, der schon an Angst grenzte. Bei mir zumindest.
Marc Elsberg schildert eine Welt, in der das Plankton stirbt und damit einen sichtbaren Kreislauf des Grauens startet. Denn die Natur ist miteinander verbunden; jedes Leben zählt und wird eins ausgelöscht, droht auch den restlichen der Untergang.
Mir waren die Folgen bewusst, was Plankton für uns bedeutet, bzw. für das Leben in den Ozeanen, allerdings schildert Marc Elsberg die Folgen dermaßen drastisch, dass ein Weggucken einfach nicht mehr möglich ist! Nicht sein darf! Nein, er ist kein Autor, der mit dem erhobenen Zeigefinger auf seine Leser los geht. Aber doch eindringlich genug, dass ich ans Überlegen kam und die ein oder andere Tatsache im Internet nachlas. Noch ist der Kipppunkt nicht erreicht, der in Eden grausame Realität ist. Noch nicht; aber wir stehen kurz davor.

Diese Eindringlichkeit gelingt Marc Elsberg durch seinen unfassbar schnellen Schreibstil. Kurz, teils sehr kurze Kapitel heizen den Lesestoff gekonnt auf und vermitteln Eile. Die schnellen Sprünge über den Globus und die Charaktere machen das Buch zu einem spannenden Lesehochgenuss. Dabei schildert der Autor nicht nur gekonnt das Sterben auf der Welt und ihre Zerstörung, sondern auch die Alternativen.

Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen ganz unterschiedliche Personen, die alle schnell mein Herz erobert haben! Selbst die Bösewichte fand ich interessant zu lesen, denn auch ihren Ansichten konnte ich folgen und ihre Handlungen nachvollziehen. Leider, muss ich zu meiner Schande gestehen.
Besonders begeistert hat mich an dieser Stelle, wie selbst die Charaktere umdenken und ihr eigenes Handeln in Frage stellen und sogar neue Positionen beziehen können.
Allen voran natürlich Linus. Influencer, lustiger Lebemensch, Draufgänge und Sunnyboy, den man einfach lieben muss. Und doch ist er alles andere als oberflächlich! Der Sunnyboy sieht nicht nur gut aus, sondern beweist auch Verstand, den er mehr und mehr einsetzt. In genau den Dosen, die die Welt gerade braucht.
An seiner Seite die Meeresbiologin Sarah. Sie erforscht das Leben im Meer und hält anfangs von Linus nicht viel. Doch als es ihr gelingt, hinter seine Sunnyboy Fassade zu blicken, bröckelt auch ihre Fassade. Die engstirnige Wissenschaftlerin, die einzig ihren Bereich, das Meer, kennt, blickt plötzlich über den Tellerrand hinaus.
Ebenso ergeht es Piero, dem Erschaffer von Vysyon. Ein geistiges Meisterwerk, hinter dem er sich anfangs versteckt. Doch er muss an die Öffentlichkeit und seine KI verteidigen.

Alle Protagonisten wachsen mit ihren Aufgaben; nehmen sie an und versuchen etwas zu bewegen. Ich finde, dass Marc Elsberg das herausragend gut gelungen ist! Normale Menschen verlassen ihre Wohlfühlzone, um für alle zu kämpfen. Nein, nicht für alle, sondern für ihre Überzeugungen.

Eden ist ein erschreckend realistisches Buch, das mir unter die Haut ging. Wenn ich Nachrichten hörte, musste ich mich zwingen, Realität und Fiktion auseinander zu halten. Noch ist das Buch Fiktion...

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