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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2026

Gut geschriebene, spannende Tierfantasy

Animox Origins 2. Der Stich der Wespe
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Animox – Der Stich der Wespe ist eine unglaublich spannende und fesselnde Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.
Die Hauptfigur, um die sich alles dreht ist Ariane Webster. ...

Animox – Der Stich der Wespe ist eine unglaublich spannende und fesselnde Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.
Die Hauptfigur, um die sich alles dreht ist Ariane Webster. Sie ist eigentlich eine sehr begabte Schülerin an der Eliteschule für künftige Spione, allerdings darf sie ihr Talent nicht zeigen. Dabei brennt sie so sehr darauf, es vor allem ihrer Hauptkonkurrentin Meike in einem gefährlichen Schulwettkampf zu zeigen. Doch dann kommt alles anders: Der Spionagemeister verschwindet und nun muss Ariane nicht nur mit ihrem besten Freund Dev, sondern auch mit Meike und deren Freund Vesper zusammenarbeiten. Kann das gut gehen? Und welche Geheimnisse haben die Schüler voreinander? Die Geschichte entwickelt sich rasant, und bleibt durchgehend spannend. Einige überraschende Wendungen machen die Story zu einem echten Leseerlebnis und zeigen, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und Mut sind.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und würde es sofort weiterempfehlen. Für alle, die spannende Geschichten mit starken Charakteren und überraschenden Entwicklungen lieben, ist dieses Buch ein absolutes Muss!

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Amüsante Geschichte mit unfreiwiliiger Ermittlerin

Weg vom Schuss
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„Weg vom Schuss“ – Miss Fortunes erster Fall, weilte schon einige Zeit auf meinem SUB und wurde jetzt endlich gelesen. Ich muss sagen, ich habe mich schon lange nicht über ein Buch so amüsiert. Die Geschichte ...

„Weg vom Schuss“ – Miss Fortunes erster Fall, weilte schon einige Zeit auf meinem SUB und wurde jetzt endlich gelesen. Ich muss sagen, ich habe mich schon lange nicht über ein Buch so amüsiert. Die Geschichte ist von Anfang an fesselnd, und dabei so urkomisch und teilweise skurril, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte.
In dem Krimi geht es darum, dass eine CIA-Agentin untertauchen muss, weil ein Waffenhändler ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt hat. Sie landet in Luisiana in einem Provinzstädtchen und anstatt sich unauffällig zu verhalten, wird sie ein paar Stunden nach ihrer Ankunft gleich in ein Verbrechen mit eingezogen. Und das ganze auf wie gesagt wirklich witzige und teils skurrile Weise. Es hat viel Spaß gemacht, CIA-Agentin Fortune Redding bei ihrem Versuch, das Verbrechen unauffällig aufzuklären, zu begleiten. Dabei stehen ihr die Sinful Ladies zur Seite, eine Vereinigung älterer Damen, die noch jede Menge auf dem Kasten haben. Oder sollte man besser sagen, die Damen lassen Miss Fortune nicht aus ihren Fängen? Die Motive der Ladies bleiben auch lange im Unklaren und so bleibt es bis zum Schluss spannend.
Die Geschichte ist flott geschrieben und manchmal ereignen sich die Dinge Schlag auf Schlag, sodass es manchmal ein wenig zu viel des Guten ist. Trotzdem bleibt es irgendwie immer komisch, rasant und macht einfach Spaß zu lesen.
Es sind schon mehrere Bände der Reihe erschienen und ich habe schon Lust darauf, die nächsten Abenteuer von Miss Fortune zu lesen.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Psychologisch fesselnder Thriller mit hohem Nervenkitzel

Schonungslos offen
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„Schonungslos offen“ ist ein toller Krimi, wobei ich persönlich ihn lieber als Thriller bezeichnen würde. Es ist spannend, fesselnd und schon von der ersten Seite an hat man Zugang zu den Gedanken des ...

„Schonungslos offen“ ist ein toller Krimi, wobei ich persönlich ihn lieber als Thriller bezeichnen würde. Es ist spannend, fesselnd und schon von der ersten Seite an hat man Zugang zu den Gedanken des Täters, was es so interessant macht, dem Ermittlerteam zu folgen.

Schon der Einstieg hat es in sich: Auf einem Grillplatz wird ein toter Sinto gefunden, kurz darauf verschwinden eine Vietnamesin und eine Studentin. Schnell wird klar, dass hier ein Serienmörder am Werk ist.
Kriminalkommissarin Alexandra Rau und ihr Assistent Isidor Rogg ermitteln unter Hochdruck, allerdings gibt es keine verwertbaren Spuren. Der Täter agiert hochintelligent und nahezu perfekt. Besonders spannend ist, dass der Leser ihn von Anfang an kennt: In eingeschobenen Kapiteln, die als „Sitzungen“ gekennzeichnet sind, schildert er in einer emotionslosen Selbsttherapie seine Gedanken, Planungen und Taten. Dieses Stilmittel ist extrem wirkungsvoll und verleiht der Geschichte eine psychologische Tiefe.
Als sich das Kripoteam schließlich an die Sendung XY wendet, eskaliert die Lage. Der Täter beginnt gezielt, in Alexandras Privatleben einzudringen. Von diesem Moment an nimmt die Spannung spürbar zu und entwickelt sich zu einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel, das Alexandra und Isidor an ihre persönlichen Grenzen bringt. Man leidet mit, das Buch lässt einen kaum noch los.a
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet. Alexandra Rau wirkt authentisch, entschlossen und zugleich verletzlich, während Isidor Rogg mit seiner sympathischen Art schnell ans Herz wächst. Ihre Zusammenarbeit wirkt glaubwürdig und harmonisch, besonders gegen Ende der Geschichte. Auch die Ermittlungsarbeit wird realistisch dargestellt, inklusive der Frustration und Aussichtslosigkeit, dem Täter näherzukommen.
Die Sprache von Irene Matt ist klar, direkt und bildhaft. Die Tathergänge werden sehr detailliert beschrieben, was die Geschichte beklemmend real wirken lässt.
Das Ende war für mich schlüssig und zufriedenstellend. Der Nervenkitzel bleibt bis zur letzten Seite erhalten.
Ein intensiver, psychologisch klug aufgebauter Thriller mit starken Figuren, ungewöhnlicher Täterperspektive und hoher Spannung. Für mich eine klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Agatha Christie läst grüßen, nur moderner und mit Martini

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Der Krimi ist ganz im Stil von Agatha Christie: Ein herrschaftliches Anwesen, reiche Gäste, Morde, Geheimnisse und natürlich: ein Schneesturm, der alle einschließt. Klassisches Setting, aber mit modernem ...

Der Krimi ist ganz im Stil von Agatha Christie: Ein herrschaftliches Anwesen, reiche Gäste, Morde, Geheimnisse und natürlich: ein Schneesturm, der alle einschließt. Klassisches Setting, aber mit modernem Twist. Statt Miss Marple ermittelt hier Mimi, 77 Jahre alt, gemeinsam mit ihrer Enkelin Addie, einer Spieleerfinderin. Die Idee, einen Fall wie ein Computerspiel zu lösen, fand ich richtig originell.
Ich mochte den altmodischen Stil, der wunderbar mit Addies moderner Sichtweise harmoniert. Die beiden Hobbydetektivinnen sind ein tolles Duo, sympathisch, witzig und mit Ecken und Kanten. Überhaupt hat das Buch einige sehr humorvolle Momente.
Das Setting ist ebenfalls gelungen: ein altes Herrenhaus mit knarrenden Dielen, dunklen Räumen, Geheimgängen und jeder Menge Verdächtiger da kommt sofort Wohlfühl-Krimistimmung auf. Auch das Cover gefällt mir sehr: stilvoll, ein bisschen verspielt und mit liebevollen Details. Besonders die aufklappbare Innenseite mit den gezeichneten Charakteren fand ich klasse.
Die Auflösung hat mich überrascht, auch wenn sie das Ende für mich nicht ganz retten konnte. Die Geschichte hatte deutlich mehr Potenzial, stellenweise gab es kleine Längen, und manche Nebenfiguren blieben etwas blass.
Alles in allem ist Die Einladung ein charmanter, klassischer Cozy-Krimi mit modernen Elementen. Perfekt für gemütliche Herbsttage auf dem Sofa mit Tee, Decke und vielleicht (wenn man mag) einem Gibson Martini. Für mich ein solider Mittelplatz: unterhaltsam, atmosphärisch und mit viel Herz, auch wenn der große Wow-Effekt am Ende etwas gefehlt hat.
Mein Fazit:
Ein liebevoll gemachter Krimi im Agatha-Christie-Stil mit Witz, Charme und Schneesturm-Feeling. Kein Highlight, aber definitiv gute Unterhaltung für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Ein zauberhaftes Wintermärchen voller Mut, Freundschaft und Weihnachtszauber

Tammo Mondgeflüster
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„Tammo Mondgeflüster“ ist ein liebevoll erzähltes Wintermärchen für Groß und Klein und nach „Feline Abendstern“ der zweite Band der wunderschönen Winterdorf-Reihe von Luna Lavendela.
In dieser Geschichte ...

„Tammo Mondgeflüster“ ist ein liebevoll erzähltes Wintermärchen für Groß und Klein und nach „Feline Abendstern“ der zweite Band der wunderschönen Winterdorf-Reihe von Luna Lavendela.
In dieser Geschichte steht Anton im Mittelpunkt. Im Winterwichteldorf leiden die Kinder an Schlaflosigkeit, und am Himmel verschwinden immer mehr Sterne. Als eine geheimnisvolle Frau im Dorf auftaucht, schickt sie Anton und seine beste Freundin Anna auf eine abenteuerliche Reise, um Weihnachten zu retten. Gar nicht so einfach, denn Anton hat Angst vor Pferden und ausgerechnet der Hengst Tammo wird sein Gefährte ins Abenteuer. Wohin die Reise geht? Das möchte ich nicht verraten, aber es wird wichteltastisch
Der Autorin ist es wunderbar gelungen, eine Geschichte voller Magie, Spannung und Herz zu erzählen. Es geht um Mut, Freundschaft und darum, über sich selbst hinauszuwachsen. Besonders schön finde ich, wie kleine Mutmach-Gedanken ganz natürlich in die Handlung eingebaut sind, fast wie kleine Schneeflocken zwischen den Seiten.
Der Erzählstil ist ruhig, flüssig und dennoch spannend. Viele liebevoll gestaltete Figuren bereichern die Geschichte, mein heimlicher Favorit war übrigens das Eichhörnchen Flitzi. Humor und Warmherzigkeit machen die Geschichte aus, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Ein zusätzliches Highlight: Das Buch ist in 24 Kapitel eingeteilt und eignet sich daher wunderbar als Vorlese-Adventskalender, perfekt für gemütliche Winterabende mit der ganzen Familie.
Ein rundum bezauberndes Leseerlebnis, das den Zauber von Weihnachten und den Glauben an sich selbst auf wunderschöne Weise verbindet.

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