Heißer Sommer, eiskaltes Grauen
39 GradNach der klirrenden Kälte im ersten Band Minus 22 Grad verschlägt es Kommissar Lukas Johannsen und die Profilerin Berit Pernstein mitten in eine mörderische Hitzewelle von 39 Grad. Ein grausamer Serienkiller ...
Nach der klirrenden Kälte im ersten Band Minus 22 Grad verschlägt es Kommissar Lukas Johannsen und die Profilerin Berit Pernstein mitten in eine mörderische Hitzewelle von 39 Grad. Ein grausamer Serienkiller versetzt die Region in Angst und Schrecken: Seine Opfer hinterlässt er bizarr hergerichtet und mit mysteriösen dreistelligen Zahlen markiert. Schnell wird klar, dass der Täter ein ganz persönliches Spiel mit Johannsen treibt und die Botschaften direkt an ihn richtet. Als Lukas offiziell vom Fall abgezogen wird, beginnt für das Ermittler-Duo eine hochgefährliche, private Jagd gegen die Zeit und einen absolut perfiden Psychopathen.
Nachdem mich der Vorgänger schon gefesselt hat, setzt Quentin Peck mit 39 Grad noch eine Schippe drauf. Der krasse Wechsel von der klirrenden Kälte im ersten Teil hin zur flirrenden, brütenden Sommerhitze macht die Atmosphäre unglaublich intensiv und greifbar. Die drückende Hitze ist beim Lesen fast körperlich spürbar und treibt den Puls gnadenlos in die Höhe.
Das Zusammenspiel zwischen Lukas und Berit gewinnt spürbar an Tiefe, und das perfide Psychoduell mit dem Mörder hat mich bis zur allerletzten Seite atemlos zurückgelassen. Die Perspektivenwechsel und Rückblicke laden genial zum Miträtseln ein, und die Schockmomente sitzen genau an den richtigen Stellen.
Ein absolut packender, rasanter Psychothriller, der den Vorgängerband sogar noch übertrifft! Perfekt konstruiert und mit einem Ermittler-Duo, das man einfach gernhaben muss. Ganz große Leseempfehlung für alle Thriller-Fans!