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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2021

Toller Humor

Die Erfindung des Dosenöffners
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Timur Aslan ist Journalist und möchte endlich aus seinem Heimatort weg und Karriere machen. Einzig eine große Geschichte als Werbung für sich fehlt ihm noch. Als er einer älteren Dame begegnet, rechnet ...

Timur Aslan ist Journalist und möchte endlich aus seinem Heimatort weg und Karriere machen. Einzig eine große Geschichte als Werbung für sich fehlt ihm noch. Als er einer älteren Dame begegnet, rechnet er nicht eine Story dort zu finden. Doch manchmal findet man sein Glück woanders als gedacht.

Ich liebe den Humor dieses Buchs. Jedenfalls hat er meinen genau getroffen. Besondere gut gefällt mir, dass er nie abwertend ist.

Auch gut finde ich einige Aspekte, die kurz angesprochen wurden wie Diskriminierung oder Rechte von Frauen. Das sind sehr interessante Aspekte, die sehr schön in die Geschichte eingeflochten wurden.

Timur war mir zu Beginn nicht so symphatisch. Aber irgendwann habe ich alle, außer eine Person, in mein Herz geschlossen und war echt gespannt wie alles endet. Das Ende finde ich schlüssig und lässt mich mit einem guten Gefühl zurück.

Fazit: Ich hatte nicht so hohe Erwartungen an das Buch, wurde aber vom Humor und der spannenden Geschichte gefesselt.

Veröffentlicht am 01.02.2021

Intensiv

Zeit der Pfirsichblüte
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Anna ist nicht mehr glücklich in ihrer Beziehung. Als Viktor dann auch noch den gemeinsamen Urlaub kurzfristig absagt, macht sie gemeinsam Urlaub mit ihrer Freundin. Ihre Wahl fällt auf Barcelona, wo Anna ...

Anna ist nicht mehr glücklich in ihrer Beziehung. Als Viktor dann auch noch den gemeinsamen Urlaub kurzfristig absagt, macht sie gemeinsam Urlaub mit ihrer Freundin. Ihre Wahl fällt auf Barcelona, wo Anna vor 20 Jahren im Studium war. Schnell brechen alte Wunden wieder auf.

Das Thema war sehr spannend und interessant gewählt. Allerdings hätte ich mir eine Triggerwarnung gewünscht. Ich denke, Menschen die etwas ähnliches erlebt haben, sind von den Schilderungen noch deutlich mehr betroffen.

Auch die Personen fand ich gut gewählt und ich wollte immer weiter lesen. Etwas viel waren mir dann zwei Liebesgeschichten. Das war schon unrealistisch.

Toll waren die Beschreibungen von Barcelona. Viele Orte kennt man ja doch und es war dann wie ein kleiner Urlaub. Die Stadt ist einfach toll.

Dieses Buch vereint eine schöne Stadt, eine schwierige Vergangenheit von Spanien und damit eine intensive Geschichte, die sehr berührend ist.

Veröffentlicht am 01.02.2021

Verschiedene Familien

Das alles ist Familie
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Lars findet ein Päckchen, worauf man nur noch an Familie und die Straße lesen kann. Er macht auch auf die Suche nach Empfänger. In seiner Straße gibt es viel verschiedene Familien, mal mit zwei Müttern, ...

Lars findet ein Päckchen, worauf man nur noch an Familie und die Straße lesen kann. Er macht auch auf die Suche nach Empfänger. In seiner Straße gibt es viel verschiedene Familien, mal mit zwei Müttern, mal ohne Mutter, mal mit vielen Kindern.

Der Fokus liegt mir bei dem Buch zu sehr auf dem Ziel, was die Autoren erreichen wollen. Dadurch fehlt der Geschichte die Leichtigkeit. Man kann den Inhalt deutlich spielerischer transportieren. Aber das ist auch Geschmackssache.

Die Gestaltung gefällt uns gut. Bild und Text sind für das Alter von 4 Jahren angemessen. Der Text passt bei uns, aber für ungeduldige Kinder ist er etwas zu lang.

Fazit: Mir fehlt das Besondere. Das Buch ist politisch korrekt, aber ob das Kinder begeistert? Nach zweimal Vorlesen war es bei meinen Kindern uninteressant.

Veröffentlicht am 01.02.2021

Gardasee Feeling

Limoncello und die wahre Liebe
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Ellen geht gemeinsam mit Tochter Amrei und Au- pair Mary in den Urlaub. Wieder am Gardasee möchte sie sich vom Stress mit Firma und Alleinerziehen erholen. Bei einer Wanderung begegnet ihr Sandro. Doch ...

Ellen geht gemeinsam mit Tochter Amrei und Au- pair Mary in den Urlaub. Wieder am Gardasee möchte sie sich vom Stress mit Firma und Alleinerziehen erholen. Bei einer Wanderung begegnet ihr Sandro. Doch er ist älter als sie und in einem ganz anderen Lebensabschnitt.

Ich kenne den ersten Band nicht und habe trotzdem alles verstanden. Es wird erläutert, was vorher passiert ist. Ich werde Band 1 aber nicht mehr lesen, weil mich der Klappentext einfach nicht anspricht.

Die Charaktere sind sehr warmherzig. Es fühlt sich wie eine Geschichte unter Freunden an. Dadurch fehlt mir aber das gewisse Prickeln bei den Liebesgeschichten. Allerdings kann ich die Zweifel gut nachvollziehen. Insgesamt ging das Buch aber zu wenig in die Tiefe.

Die Orte und Landschaften werden richtig toll beschrieben und es ist fast wie ein kleiner Urlaub dort. Auch das Essen macht direkt Lust und lässt dem Leser das Wasser im Mund laufen. Leider gibt es am Ende keine Rezepte.

Richtig gut, finde ich die Überschriften für die Kapitel und dass es um das Thema Singvögel in Italien geht. Dieses Thema hatte ich noch in keinem Buch gelesen und finde ich eine gute Wahl.

Fazit: Die Vögel zwitschern, der See liegt in der Sonne glatt vor dir. Hier bekommst du Gardasee- Feeling. Einzig die Charaktere konnten mich nicht ganz überzeugen.

Veröffentlicht am 31.01.2021

Tolle Nebencharaktere

Dare to Trust
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Hayden steht plötzlich Tori gegenüber. Tori war in der Schule seine Traumfrau und hat ihn nicht beachtet. Tori erkennt ihn nicht und er überlegt sich einen Plan, um sich für ihr Desinteresse zu rächen.

Die ...

Hayden steht plötzlich Tori gegenüber. Tori war in der Schule seine Traumfrau und hat ihn nicht beachtet. Tori erkennt ihn nicht und er überlegt sich einen Plan, um sich für ihr Desinteresse zu rächen.

Die ersten 60 Seiten hatte ich Probleme mit dem Schreibstil. Gerade bei der wörtlichen Rede war es schwer zu erkennen, wer redet. Außerdem wurden die Personen nicht richtig eingeführt. Am meisten verwirrte mich Ian, der aber dann Dorian war. Und irgendwann in der Mitte gibt es eine Victoria. Da habe ich auch länger gebraucht, um rauszufinden, wer das jetzt wieder war.

Die Erzählung wechselt zwischen der Sicht von Tori und Hayden. In der Mitte des Buchs hat mich Haydens Perspektive etwas genervt. Er denkt immer wieder das Gleiche, nur immer etwas umformuliert. Man hat das Gefühl, dass alles stagniert und sich die Gedanken zu oft wiederholen. Und ihre Problem am Ende wirkt sehr konstruiert.

Die Geschichte an sich hat mir aber gut gefallen, wobei sich schon schnell abzeichnet, dass beide ganz viel schlimmes erlebt haben. Etwas irritiert hat mich, dass alle Mitglieder der Familie Millard absolut und komplett und durch und durch gut sind. Das wird zu oft betont.

Ich hoffe, dass in den weiteren Büchern auch Donna ihr Glück findet. Sie habe ich besonders ins Herz geschlossen.

Fazit: Ein schöner Liebesroman mit interessanten Nebencharakteren, die Lust machen die weiteren Bücher zu lesen.