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Veröffentlicht am 01.07.2020

Jugendliebe

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Ellie hat in ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft mit Greyson East. Doch irgendwie verlieren sie sich aus den Augen. Umso überraschter ist sie als er ihr neuer Arbeitgeber wird. Sie ist die Nanny seiner ...

Ellie hat in ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft mit Greyson East. Doch irgendwie verlieren sie sich aus den Augen. Umso überraschter ist sie als er ihr neuer Arbeitgeber wird. Sie ist die Nanny seiner beiden Töchter, nach dem Tod der Mutter und seiner Frau Nicole. Und er hat sich so sehr verändert.

Ich finde den Schreibstil der Autorin so toll. Sie schreibt gefühlvoll und trifft den richtigen Ton um Emotionen beim Leser zu wecken.

Grey und Ellie sind interessante Charaktere und auch die Nebenfiguren haben mir gefallen, ihnen aber nicht die Show gestohlen. Allerdings ist die Geschichte jetzt nicht total innovativ und spannend. Man weiß einfach schon was passieren wird und auch wie. Da gibt es wenige Überraschungen.

Leider fand ich die Übergänge nicht gelungen. So richtig versteht man als Leser nicht, warum sie sich aus den Augen verlieren. Auch den Wechsel bei East von unausstehlich zu etwas offener empfand ich als abrupt. Genauso das Ende der Tätigkeit bei East ist plötzlich und dann geht es irgendwann wieder weiter. Ich empfand, dass etwas fehlt in der Erzählung.

Fazit: Emotional hat mich der Schreibstil gepackt, aber die unrunden Übergänge stören mich doch etwas, weil ich das Gefühl habe, dass etwas fehlt.

Veröffentlicht am 28.06.2020

Text passt nicht zu Bildern

Schiebe und Entdecke: Kleine Tiere
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Das Buch ist ab 18 Monate und ich denke diese Angabe passt auch gut. Leider ist dies auch das einzig positive zu diesem Buch, denn wir haben auf jeder Doppelseite Fehler gefunden. Der erste Kommentar des ...

Das Buch ist ab 18 Monate und ich denke diese Angabe passt auch gut. Leider ist dies auch das einzig positive zu diesem Buch, denn wir haben auf jeder Doppelseite Fehler gefunden. Der erste Kommentar des 3- jährigen war, die fliegt doch gar nicht. Folgende weitere Fehler haben wir gefunden:

Seite 1: warum ist das Rad so gemacht, dass man nicht von Drehpunkt zu Drehpunkt drehen kann? Das hätte technisch besser gelöst werden müssen oder die Punkte weg lassen.
Seite 3: wie transportiert ein Marienkäfer bitte eine Eichel? Und was sind das für Riesen-Eichhörnchen bzw. wo springt das Eichhörnchen hin?
Seite 5: im Text steht 2 Eier, aber auf beiden Bildern sind 3 Eier. Und die Raupe ist so groß wie ein Küken.
Seite 7: dem Texter ist aber schon klar, dass der Frosch auch den Marienkäfer fressen würde?
Seite 9: und der Igel würde Schnecke und Wurm fressen. Also freuen die sich eher nicht über seine Anwesenheit.

Fazit: Leider gefällt uns keine Seite, wobei das Suchen der Fehler schon etwas Spaß gemacht hat.

Veröffentlicht am 28.06.2020

Vermenschlicht

Als der Wolf den Wald verließ
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Der Wolf Flink wächst mit seinen Geschwistern im einem Rudel auf. Doch als ein anderes Rudel das Revier übernimmt, muss Flink fliehen. Das Leben allein ist so anders als er es kennt und er muss viele Hindernisse ...

Der Wolf Flink wächst mit seinen Geschwistern im einem Rudel auf. Doch als ein anderes Rudel das Revier übernimmt, muss Flink fliehen. Das Leben allein ist so anders als er es kennt und er muss viele Hindernisse meistern.

Ich hatte Probleme mit der Ich- Form. Der Wolf erzählt aus seiner Sicht. Wobei es schon elegant gelöst ist wie Dinge benannt werden, die er nicht kennt und vom Menschen gemacht sind. Trotzdem hat ich durchgehend Probleme mit der Erzählform.

Die Zeichnungen sind schon in Ordnung. Erinnern aber teilweise an diese verträumten Puzzle mit Wölfen. Aber ich denke für das Alter der Kinder passen die Bilder gut.

Was mich aber wirklich gestört hat, ist die Vermenschlichung des Wolfes. Klar kann man darüber streiten, welche Gefühle Tiere empfinden. Aber es gab meiner Meinung nach schon einige fragwürdige Sachen.

Gut fand ich, dass man am Ende noch mehr über Wölfe lernt. Eine Ergänzung, dass Wölfe in Deutschland nicht gejagt werden dürfen und vielleicht allgemein über das Thema Wilderei fände ich noch wichtig.

Fazit: Sowohl Erzählform als auch die Intentionen zum Thema Flucht finde ich nicht gelungen

Veröffentlicht am 25.06.2020

Bleibt nicht in Erinnerung

Wozu wir fähig sind
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Patrick und Alina sind schon ewig zusammen. Doch als Alexander zu ihrer Clique stößt, ändert sich etwas. Denn jeder in der Clique hat Geheimnisse.

Ich hatte ein spannendes Buch erwartet und wurde enttäuscht. ...

Patrick und Alina sind schon ewig zusammen. Doch als Alexander zu ihrer Clique stößt, ändert sich etwas. Denn jeder in der Clique hat Geheimnisse.

Ich hatte ein spannendes Buch erwartet und wurde enttäuscht. Eigentlich ist das Buch schon spannend angelegt, aber man ahnt schon früh wie es enden wird.

Mein größtes Problem war der Erzählstil. Obwohl es gar nicht so viele Charaktere gibt, muss man wirklich gut aufpassen von wem gerade die Rede ist. Sowohl Patrick und Alexander als auch Leonora und Alina habe ich häufiger verwechselt. Nicht weil die Personen so ähnlich sind, sondern weil es zwischen den Personen hin und her wechselt in der Erzählung und man dann immer wieder zurück lesen muss, wenn man feststellt, es handelt sich doch wieder um jemand anderen.

Weiteres Problem ist, dass keiner sympatisch ist. Jeder ist sehr Ich- bezogen und bei keinem habe ich mitgefiebert. Hätte man jetzt zu einem eine nähere Bindung aufgebaut, hätte die eine oder andere Handlung von Alexander mehr geschockt. Auch Alexander hätte das Potential gehabt, dass man ihm die Daumen drückt. Aber im echten Leben will man eigentlich mit keinem der Charaktere befreundet sein oder etwas zu tun haben.

Und das was mich an dem Buch noch am wenigsten gestört hat, war das unbefriedigende Ende. Zu dem Zeitpunkt war es mir nämlich schon egal wie es endet.

Vom Cover war ich dann auch etwas enttäuscht. Die Front hatte mir sehr gut gefallen, aber insgesamt fand ich die Aufmachung dann nicht gelungen.

Fazit: Charaktere, die mich nicht fesseln konnten und ein ständig wechselnder Blickwinkel machen das Buch zu einem durchschnittlichen Jugendthriller.

Veröffentlicht am 23.06.2020

Liebesromane um Frauen besser zu verstehen

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Gavin hat Eheprobleme. Thea und er hatten einen Streit und infolgedessen ist er ausgezogen. Doch er will Frau und Kinder eigentlich nicht verlassen. Sein Freund Del nimmt ihn mit zu einem geheimen treffen ...

Gavin hat Eheprobleme. Thea und er hatten einen Streit und infolgedessen ist er ausgezogen. Doch er will Frau und Kinder eigentlich nicht verlassen. Sein Freund Del nimmt ihn mit zu einem geheimen treffen eines Buchclubs für Männer. Die Männer helfen ihm um seine Frau zu kämpfen mit Hilfe eines Liebesromans.

Ich finde die Idee echt witzig. Männer, die Liebesromane lesen um Frauen besser zu verstehen. So etwas hatte ich noch nie gehört und es war auch ganz unterhaltsam.

Gut gefallen hat mir auch die Verknüpfung mit dem Buch, das Gavin lesen sollte. Das war einfach stimmig für mich.

Ich fand schade, dass die Mitglieder des Clubs eher im Hintergrund bleiben. Ich hatte mir einen größeren Fokus darauf erwartet. Es steht aber deutlich die Geschichte von Gavin und Thea im Vordergrund.

So ganz überzeugt hat mich deren Liebesgeschichte dann auch nicht. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich daran gestört hat, aber für mich war es nicht ganz rund, weshalb ich einen Stern abziehe.