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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2020

Wirklich klischeehaft

Truly
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Andie kommt zum Studium nach Seattle. Ihre beste Freundin June ist schon dort. Doch mangels Geld muss Andie eine Arbeit finden und eine Wohnung. Die Arbeit ist schnell gefunden, aber ihr Kollege Cooper ...

Andie kommt zum Studium nach Seattle. Ihre beste Freundin June ist schon dort. Doch mangels Geld muss Andie eine Arbeit finden und eine Wohnung. Die Arbeit ist schnell gefunden, aber ihr Kollege Cooper scheint sie nicht zu mögen. Oder doch?

Andie ist zu Beginn ganz interessant. Ihre Probleme sind ja eigentlich ganz typisch. Wenig Geld und teure Wohnungen in Universitätsstädten. Ich konnte aber gar nicht verstehen, was am ihrem Date so schlimm war. Was ist da passiert, dass sie so reagiert? Das war doch gar nicht so schlimm. Und die Erklärung, dass alles andere so schlimm war, war nicht verständlich.

Cooper ist ein Klischee. Er ist eigentlich immer abweisend zu ihr und man versteht null was sie an ihm findet. Die beiden reden quasi nie miteinander. Und am deutlichsten wird das in der Schlussszene, wo sie ihm ihre Liebe gesteht. Seine Reaktion? Erstmal gar nicht reden, hat ja ein Kumpel schon für ihn gemacht, sondern wir haben jetzt Sex. Ach Mist, geht gerade nicht, also Andie geh heim und warte brav auf deinen Mann. Gefühlt geht es ihm auch nur um Sex.

Fazit: Die Nebencharaktere sind fast spannender als Andie und Cooper. Das Buch nutzt alle Klischees und ist auch nicht romantisch.

Veröffentlicht am 06.06.2020

Langweilig

Factually married (Knitting in the City 3)
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Ein Wiedersehen mit Janie und Quinn: jetzt wird geheiratet.

Ich hatte große Probleme in das Buch zu kommen, obwohl das Buch davor noch nicht lange gelesen wurde. Gerade mit Quinn hatte ich große Probleme.
Ich ...

Ein Wiedersehen mit Janie und Quinn: jetzt wird geheiratet.

Ich hatte große Probleme in das Buch zu kommen, obwohl das Buch davor noch nicht lange gelesen wurde. Gerade mit Quinn hatte ich große Probleme.
Ich hatte mehr Humor erwartet, aber gerade das was ich an Janie so mochte konnte ich in dem Buch kaum finden. Die beiden blieben mir sehr fern und letztendlich war das Buch so langweilig, dass ich nach 140 Seiten abgebrochen habe.
Ich denke das lag daran, dass man den Personen nicht nahe kommt und dann möchte man irgendwann auch nicht mehr wissen wie es weiter geht. Quer lesen hat mich dann bestätigt, dass es immer so weiter geht und ich keine Freude an dem Buch gehabt habe.

Veröffentlicht am 06.06.2020

Jungfräulichkeit

V is for Virgin
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Val wird von ihrem Freund verlassen, weil sie mit dem Sex bis zur Ehe warten will. Als es blöde Geschichten darüber gibt, steht sie für sich ein und sagt offen, dass sie Jungfrau bleiben möchte. Nachdem ...

Val wird von ihrem Freund verlassen, weil sie mit dem Sex bis zur Ehe warten will. Als es blöde Geschichten darüber gibt, steht sie für sich ein und sagt offen, dass sie Jungfrau bleiben möchte. Nachdem ein Video davon viral ging, ist nicht nur eine Aktion geboren, sondern auch ein Rockstar möchte sie für sich gewinnen.

Vals Geschichte steht in diesem Buch im Vordergrund. Val fand ich sehr spannend. Ich empfand sie sehr authentisch. Gut fand ich auch, dass sie nicht perfekt ist. Es wird ihr beispielsweise irgendwann zu viel.

Kyle ist nicht so wichtig in dieser Geschichte. Sexuelle Anziehung steht durch das Thema wenig im Vordergrund. Kyle wirkt erstmal sehr arrogant und man kann Vals Abneigung verstehen. Doch irgendwie können sie nicht voneinander lassen. Ich bin gespannt wie er sich weiter entwickelt, die Leseprobe fand ich da schon interessant.

Der Epilog war etwas viel zu voll gepackt. Keine Ahnung, was die Autorin damit erreichen wollte. Man hätte sich auch im Verlauf der Geschichte manches Extrem sparen können, was es glaubwürdiger gemacht hätte.

Die Nebenfiguren fand ich auch spannend. Cara hat eine ganz andere Entwicklung gemacht als man es aus solchen Büchern kennt (aber auch hier hätte der Epilog nicht sein müssen). Isaac mochte ich sehr. Und auch Olivia entwickelt sich anders als erwartet.

Mein Eindruck ist, dass das Buch sich von der Masse abhebt. Das Thema Jungfräulichkeit ist ja derzeit eher weniger im Trend. Das Buch punktet aber mit nicht perfekten Charakteren, die das Buch zu etwas besonderem machen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die 5 Jahre später spielt.

Veröffentlicht am 06.06.2020

Teilweise unlogisch

Die geheimnisvollen Gärten der Toskana
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Jessy sucht dringend wieder einen Job. Aber als Floristin mit Hund ist das sehr schwer. Als eine Stelle in der Toskana ausgeschrieben ist, bewirbt sie sich kurzerhand. Ziel soll es sein in zwei Monaten ...

Jessy sucht dringend wieder einen Job. Aber als Floristin mit Hund ist das sehr schwer. Als eine Stelle in der Toskana ausgeschrieben ist, bewirbt sie sich kurzerhand. Ziel soll es sein in zwei Monaten einen Garten wieder herzurichten. Also macht euch Jessy auf in die Toskana. Dort erwarten sie eine mürrische Hausherrin, ein ziemlich gut aussehender Gärtner und Familiengeheimnisse.

Ich mochte die Figuren in dem Buch sehr gern. Jessy ist sympatisch und gerade ihre Zweifel konnte ich sehr gut verstehen. Gregorio fand ich auch spannend. Dieses Unnahbare manchmal und seine Zweifel hat die Autorin gut eingefangen. Auch die Nebenfiguren sind mir ans Herz gewachsen.

Es gab leider einige Szenen, die nicht ganz logisch für mich waren. Auch gibt es eine Szene mit Gewalt und da finde ich die Reaktion nicht richtig. So etwas sollte man nicht akzeptieren und nur mit Worten begegnen. Es hätte dem Buch nicht geschadet, wenn diese beiden Szenen sanfter gewesen wären, dann wären die Handlungen besser verständlich. Am Ende wird alles logisch aufgelöst und lässt den Leser zufrieden zurück.

Die Beschreibungen der Gärten sind ein absolutes Highlight. Man fühlt sich oft als würde man selbst durch die Gärten gehen. Auch das Gefühl für die Toskana und die Menschen dort kommt beim Leser an.
Die Rezepte am Ende haben mich besonders gefreut. Sie hörten sich schon beim Lesen lecker an und so kann man sie nachmachen. Darauf freue ich mich schon.

Ohne die beiden Szenen mit Gewalt hätte ich die volle Sternenzahl vergeben. Wegen dieser Szenen und einigen unlogische Stellen ziehe ich einen Stern ab.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
Veröffentlicht am 01.06.2020

Sehr guter Auftakt

Die ferne Hoffnung
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Als Peter Hansen aus dem Leben scheidet, müssen seine drei Söhne den Kaffeekontor übernehmen. Doch dieser ist stark verschuldet. Helfen soll eine Kakaoplantage in Kamerun. Robert macht sich mit seiner ...

Als Peter Hansen aus dem Leben scheidet, müssen seine drei Söhne den Kaffeekontor übernehmen. Doch dieser ist stark verschuldet. Helfen soll eine Kakaoplantage in Kamerun. Robert macht sich mit seiner Familie auf nach Kamerun. Tochter Luise liebt das Land sofort. Seine Frau Elisabeth fühlt sich nicht wohl. Aber auch seine Brüder müssen mit den Veränderungen klar kommen.



Mir hat der historische Roman sehr gut gefallen. Beeindruckend wie geschickt die Autorin mit Hilfe von Briefen die einzelnen Geschichten der Familien immer wieder verbindet. Das Buch liest sich dadurch ganz flüssig und schnell.



Luise habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die anderen Figuren sind auch sehr deutlich gezeichnet. Allerdings fast schon zu extrem. Es hätten bei einigen Figuren auch etwas weniger klare Linien gut getan.



Mir fehlte etwas der Blick auf Kamerun und die Natur dort. Aber es passiert so viel, sodass Beschreibungen eher im Hintergrund sind.



Fazit: Ein spannender Roman um eine Familie aus Hamburg, den man kaum aus der Hand legen kann!