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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX.digital
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 27.05.2020
  • ISBN: 9783736312531
Ava Reed

Truly

Wenn meine Welt stillsteht, dreht sich deine dann weiter?

Kein Job, keine Wohnung, kein Geld - so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich zusammen mit ihrer besten Freundin an der Harbor Hill University studieren. Während Andie darum kämpft, das Chaos in ihrem Leben in den Griff zu bekommen, trifft sie auf Cooper, der sie mit seiner schweigsamen Art gleichermaßen anzieht wie verwirrt. Und obwohl Andie genug Sorgen hat, lässt er sie einfach nicht los. Sie will wissen, wer Cooper wirklich ist. Aber sie merkt schnell, dass manche Geheimnisse tiefere Wunden hinterlassen als andere ...

"Truly ist einer der schönsten New-Adult-Romane, die ich je gelesen habe - romantisch, lustig und voller Herzklopfen. Ein absolutes Lesehighlight." Tami Fischer

Auftakt der IN-LOVE-Trilogie von Erfolgsautorin und Leser-Liebling Ava Reed

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2020

Leider sprang bei mir der Funke nicht über

2

Ich verschlinge jedes Buch der Autorin, denn wenn Ava eines kann, ist es schreiben. Bisher konnten mich ihre Bücher immer überzeugen und daher war ich auf ihren Vorstoß in ein neues Genre gespannt.

Die ...

Ich verschlinge jedes Buch der Autorin, denn wenn Ava eines kann, ist es schreiben. Bisher konnten mich ihre Bücher immer überzeugen und daher war ich auf ihren Vorstoß in ein neues Genre gespannt.

Die Autorin versteht es normalerweise mich in die Story zu ziehen, Emotionen zu vermitteln und für sich einzunehmen. Vei Truly ist das leider nicht gelungen, auch wenn es nicht am Schreibstil lag. Mich hat die Story dieses Mal nur einfach nicht erreichen können.

Andie zieht nach Seattle um zu studieren. Glücklicherweise findet sie vorerst Unterschlupf bei ihrer besten Freundin June, denn Andie taucht ohne Job und Wohnung auf. Die junge Frau hat somit eine Bleibe und ein Job ist ihr kurz darauf auch sicher. Sie arbeitet in einer Bar, wo sie auch auf Cooper trifft. Der scheint eher der wortkarge mürrische Typ zu sein. Durch einen "unglücklichen" Zufall landet sie anschließend in einem eigenen Zimmer, was sich alleridngs als Teil einer WG mit besagtem Cooper rausstellt. Ab hier wird es kompliziert und man lese bitte selber nach. Nur so viel, mich hat es nicht vom Hocker gerissen. Lachen musste ich nur über June und Mason, die den eigentlichen " Stars der Story" die Show gestohlen haben.

Die Story an sich wechselt in den Sichtweisen von Cooper und Andie. Normalerweise hilft mir das, gewisse Handlungen und Gedanken nachvollziehen zu können, aber hier hat das leider nicht gefruchtet.

Andie ist lieb und nett, aber ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Sie war sympathisch, aber ihre Gedankengänge fand ich teilweise wirr und eben nicht nachvollziehbar. Diesen Ordnungsfimmel, den sie an den Tag legt, der fehlte mir etwas in ihren Gedanken und Handlungen. Das wirkte meist unüberlegt. Der Funke sprang irgendwie nicht über zwischen uns und ziemlich dasselbe Problem gilt für Cooper. Ich wurde mit Beiden nicht wirklich warm und konnte somit auch leider nicht Mitfiebern. Ich hatte keine Bauchkribbeln mit ihnen, keine Tränen und keine Emotionen. Schade, denn das wäre garantiert drin gewesen.

Ein Gutes hat es, ich durfte Mason und June schon kennenlernen und Fieber ihrem Auftritt in "Madly" entgegen.

Fazit

Eine Story die nett ist, aber mich nicht wirklich erreichen oder abholen konnte. Ich hab einfach mehr erwartet. Was leider auch daran liegt, dass mich June wesentlich mehr für sich einnehmen konnte als Andie. In Truly ist Alles noch recht seicht und zwar auch emotional, aber es kam nicht so bei mir an, wie es sollte. Es war leider nicht überzeugen als nett, aber ich werde dran bleiben, da als nächstes June und Mason dran sind un die Beiden es mir echt angetan haben. Für den Auftakt gibt es aber leider nur solide 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.06.2020

Erwartungen nicht erfüllt

2

Es gibt kaum Cover vom Lyx-Verlag, die ich nicht mag, so gefällt mir auch dieses wieder richtig gut. Das eher ruhige Cover passt auch perfekt zu der Geschichte.

Es war mein erstes Buch von Ava Reed und ...

Es gibt kaum Cover vom Lyx-Verlag, die ich nicht mag, so gefällt mir auch dieses wieder richtig gut. Das eher ruhige Cover passt auch perfekt zu der Geschichte.

Es war mein erstes Buch von Ava Reed und ich habe mich ab Seite 1 in ihren Schreibstil verliebt. Er ist lockerleicht und gleichzeitig gefühlvoll. Ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen, sodass ich leicht in die Geschichte gefunden habe. Das Buch ist aus der Sicht von Andie und Cooper geschrieben, wobei erstere öfter zu Wort kommt. Andie, die gerade erst vor dem Beginn ihres Studiums steht, hat einige Sorgen, die ich sehr gut nachvollziehen konnte. Ihre Monk-artigen Zwangsstörungen fand ich teilweise amüsant und ich mochte ihre ruhige introvertierte Art. Besonders positiv fand ich, dass Andie nicht die typische dünne Schönheit ist, sondern Kurven hat, eine Brille trägt und ihrem eher unkonventionellen Kleidungsstil treu bleibt.

Es dauerte dann ein bisschen bis Andie zum ersten Mal auf Cooper trifft und sofort eine Anziehung zu ihm spürt. Zunächst bleibt er eher verschlossen und auch für mich als Leser undurchschaubar, aber nach und nach lüftet sich der Schleier und ich konnte seine Gefühlslage und Gedankengänge (meist) nachvollziehen. Wie Andie ist er eher ruhig und behält vieles für sich. Auch wenn er im Gegensatz zu ihr keinen Ordnungsfimmel hat, zeigt er stattdessen gewisse Angststörungen in Bezug auf einige Menschen. Seine Hintergrundgeschichte empfand ich auch als sehr spannend und ich wollte alle Details wissen.

Aber dann kommen wir schön zu meinem größten Kritikpunkt: Die Liebesgeschichte zwischen Andie und Cooper, die in einem New Adult Roman ja eigentlich der zentrale Punkt sein sollte. Seit dem ersten Treffen spüren beide eine starke Anziehungskraft, allerdings kam bei mir die Chemie nie an. Auch entwickeln beide direkt tiefe Gefühle, die für mich aus dem Nichts kamen und ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Da beide ihre Gefühle und Gedanken eher für sich behalten, kommen auch kaum ernste Gespräche zwischen ihnen zustanden, ich kann mich nur an eines erinnern. Insgesamt ist diese Geschichte eher ruhig, was mir im Regelfall nichts ausmacht, aber hier fehlt mir jegliche Spannungskurve oder Höhepunkte. Das bisschen Drama am Ende war für mich dann zu konstruiert, da ich gewisse Reaktionen zu übertrieben finde. So fehlte mir am Ende auch noch etwas zwischen ihnen.

Das hat auch zur Folge, dass mich die beginnende Geschichte zwischen Andies bester Freundin June und Coopers bestem Freund/Andies Boss Mason, um die sich dann der zweite Teil der Reihe „Deeply“ drehen wird, bereits viel mehr angesprochen hat. So spüren ich bei diesen beiden die Chemie und June und Mason sind auch als Individuen meine Lieblinge. June ist einfach so ein sympathischer Wirbelwind, die sich nichts gefallen lässt, und Mason hilft stets, wo er nur kann. Außerdem sind beide tolle Freunde, die Andie und Cooper stets zur Seite stehen und dabei immer ehrlich bleiben. Die Freundschaftsszenen und das Zusammenleben der WG waren auch mein absolutes Highlight der Geschichte und sorgte für einige Lacher.

Fazit: 3/5⭐️
Die Geschichte ist für mich insgesamt eher enttäuschend und nur ein Buch für Zwischendurch. Aber der Schreibstil ist genial und ich wurde neugierig auf die beiden Folgebände gemacht, die ich trotz allem lesen möchte.

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Veröffentlicht am 05.06.2020

Nett, aber es trieft vor Klischees…

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Diese Geschichte ist so durchzogen mit Klischees, dass man bereits nach der ersten Begegnung der beiden Protas wusste, wie es endet. Der Prolog hat mir zum Anfang noch ein Rätsel aufgegeben, aber auch ...

Diese Geschichte ist so durchzogen mit Klischees, dass man bereits nach der ersten Begegnung der beiden Protas wusste, wie es endet. Der Prolog hat mir zum Anfang noch ein Rätsel aufgegeben, aber auch das wurde in der Mitte aufgeklärt und war irgendwie klar.
Young Adult ist mittlerweile immer da Gleiche, habe ich den Eindruck, deswegen wunderte es mich nicht, dass Andie an ein College geht, dass hunderte Meilen von Zuhause entfernt ist. Sie kommt aus einer Familientragödie und hat große Pläne mit ihrer besten Freundin June. Soweit so gut, damit kann ich leben. Und dann kommt ER! Mal im Ernst, müssen es immer die dunklen, stillen Typen sein? Ernsthaft? Kann es nicht mal ein ganz normaler Nerd sein, der völlig unscheinbar ist? Nein, es wird Cooper! Der noch kaputter ist als Andie und June zusammen. Und schon reiht sich ein Drama an das Nächste. Denn seine Vergangenheit birgt viele Geheimnisse, die er nicht preisgeben will und sich deswegen distanziert.
Der einzige Typ, der mich wirklich interessiert, ist Mason! Das wird auch der einzige Grund sein, weshalb ich EINEN der anderen Bände lesen werde. Mason ist klasse!
Der Schreibstil hat mir allerdings wirklich gut gefallen! Man liest sehr flüssig und kommt auch nach einer Pause wieder schnell ins Geschehen. Für Zwischendurch genau das Richtige, denn ist leichte Kost. Von Spannung habe ich nicht viel gemerkt, denn es läuft genauso ab, wie jeder andere YA-Roman.

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Veröffentlicht am 26.06.2020

Eine Kennenlerngeschichte zum Schmunzeln und Entspannen

1

"Truly" von Ava Reed ist ein New Adult Roman, erschienen im LYX - Verlag, der 383 Seiten umfasst und von dem grimmigen Cooper und der Ordnungsliebenden Andie handelt.

Die Geschichte rund um Andie und ...

"Truly" von Ava Reed ist ein New Adult Roman, erschienen im LYX - Verlag, der 383 Seiten umfasst und von dem grimmigen Cooper und der Ordnungsliebenden Andie handelt.

Die Geschichte rund um Andie und Cooper hat mich - wie manch andere - nicht enttäuscht, aber es hat mich auch nicht überrascht. Allerdings muss das nicht zwingend gut oder schlecht sein.
Truly ist ein Wohlfühlbuch, das von seinen Charakteren und der Atmosphäre getragen wird. Wer allerdings eine abwechslungsreiche Handlung, unerwartete Plottwists oder einen besonderen Spannungsbogen sucht, wird das in meinen Augen bei Truly nicht finden. Ob das gut oder schlecht ist, hängt auch hier vom Leser, seinen Erwartungen und der Situation ab, in der man das Buch liest.
Ich persönlich habe es genau zum richtigen Zeitpunkt gelesen. Denn zwischen all dem Stress habe ich in den Seiten von Truly einen Ort gefunden, an dem ich durchatmen und entspannen konnte. Die Atmosphäre des Buches lädt dazu ein, die Füße hochzulegen und einen Tee - oder an den heißen Tagen einen Eistee - zu schlürfen. Die Charaktere gewinnen einem immer wieder auf ihre eigene Art ein Lächeln ab. Vor allem Mason - Coopers Mitbewohner und der Besitzer der Bar, sowie der Protagonist von Madly - habe ich während des Lesens sehr ins Herz geschlossen. Er ist auf eine unverschämte Art charmant, besitzt einen tollen Sinn für Humor und ist sehr loyal seinen Freunden gegenüber.
Allerdings habe ich rückblickend das Gefühl, mehr über Mason zu wissen als über Cooper.
Cooper ist ein rauer Charakter mit Ecken und Kanten, auf die man im Buch nur einen flüchtigen Blick werfen kann. Ich halte ihn dennoch für einen interessanten Charakter, der im Buch einfach zu wenig Raum bekommen hat, um sich gänzlich zu entfalten. Das könnte mit meinem zweiten Kritikpunkt zusammenhängen, denn ich hätte mir mehr Dialog zwischen Andie und Cooper gewünscht, um deren Verbindung, die von Anfang an bestand, mehr Tiefe zu verleihen.

Truly ist ausnahmsweise kein Buch, indem man wie bei vielen New Adult Romanen die anfänglichen Höhen und Tiefen einer Beziehung durchlebt. Stattdessen wird der Fokus auf die Kennenlerngeschichte und die stetig zunehmende Spannung zwischen den beiden gelegt. Eine erfrischende Abwechselung. Trotz der einen oder anderen Kritikpunkte, habe ich es sehr genossen Truly zu lesen und bin schon sehr gespannt auf Madly.

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Veröffentlicht am 15.06.2020

Gefühlvolle und schöne Liebesgeschichte

1

Andie ist eine liebenswerte junge Frau, voller Selbstzweifel und mit einem zwanghaften Hang zur Ordnung. Ein Jahr nach ihrer besten Freundin June ist sie endlich auch auf der Uni, allerdings ohne Geld, ...

Andie ist eine liebenswerte junge Frau, voller Selbstzweifel und mit einem zwanghaften Hang zur Ordnung. Ein Jahr nach ihrer besten Freundin June ist sie endlich auch auf der Uni, allerdings ohne Geld, ohne Job und ohne Wohnung. Zum Glück findet sie Arbeit als Barkeeperin und ihr neuer Kollege Cooper zieht sie sofort magisch an. Aber sie kommt einfach nicht an diesen verschlossenen Mann heran, obwohl mehr als deutlich ist, dass er sie auch mag. Was ist nur los mit ihm? Sie ahnt noch nicht, dass er genau wie sie mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.

Es hat etwas gedauert, bis ich mit Andie und der Handlung warm geworden bin. Aber je mehr ich über Andie erfahren habe, desto liebenswerter fand ich sie. Vor allem weil sie sich so liebevoll um ihren Vater und ihren Bruder gekümmert hat, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Deshalb folgt sie ihrer besten Freundin June erst ein Jahr später auf die Uni. June hat mir gleich gut gefallen. Sie ist selbstbewusst und sie verteidigt die schüchterne Andie, wie eine Löwin ihr Junges.
Vor allem ihre Dialoge mit Andies neuem Chef Mason haben mich zum Lachen gebracht und das Gekabbel der beiden hat enorm zum Unterhaltungswert des Buches beigetragen. Es ist toll, dass sie in der Fortsetzung im Mittelpunkt stehen werden!

Zwischen Andie und ihrem neuen Kollegen Cooper geht es dagegen wesentlich ruhiger zu. Cooper ist verschlossen und zurückhaltend und doch fühlen die beiden sich vom ersten Moment an zueinander hingezogen. Cooper hält sich jedoch bewusst von Andie fern, weil er aufgrund seiner Vergangenheit das Gefühl hat eine Frau nicht beschützen zu können. Doch das mit dem Fernhalten ist so eine Sache, denn das Schicksal sorgt dafür, dass sie ihm näherkommt, als ihm lieb ist.

Aufgrund der zurückhaltenden Hauptpersonen ist diese gefühlvolle und schöne Liebesgeschichte eher ruhig. Trotzdem habe ich sie sehr gerne gelesen, auch wenn ich mir rund um die Gefühle der beiden etwas mehr Handlung gewünscht hätte. Vor allem bei Andies Ordnungszwang, der ja auch immer wieder erwähnt wird, hat es mich gewundert, dass problematische Situationen nur am Rande erwähnt werden.

Der Fokus liegt eindeutig auf den Gedanken und Gefühlen von Andie und Cooper, aus deren Sicht abwechselnd erzählt wird. Das hat mir gut gefallen, denn dadurch erlebt man die Handlung intensiver. Lediglich bei einer speziellen Szene hätte ich auf die zweite Sichtweise verzichten können. Wenn ihr wissen wollt, welche das ist, dann lest das Buch und entscheidet selbst, ob ihr vielleicht genau das besonders aufregend findet.

Der Schreibstil von Ava Reed hat mit gut gefallen und es hat mir Spaß gemacht Andies und Coopers Geschichte zu lesen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung mit June und Mason, die im September erscheinen wird.

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