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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Klassenabenteuer

Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse!
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Anton freut sich auf seine Schulklasse, die Fuchs-Bande, denn dort wird neben dem normalen Schulalltag auch ständig etwas erlebt, z.B. ein Probe-Alarm oder ein Wandertag! In diesem kurzen Abenteuer ...

Anton freut sich auf seine Schulklasse, die Fuchs-Bande, denn dort wird neben dem normalen Schulalltag auch ständig etwas erlebt, z.B. ein Probe-Alarm oder ein Wandertag! In diesem kurzen Abenteuer erleben die Schulkinder, mit ihrer Lehrerin Frau Kanne, eine Überraschung mit einer Maus und müssen durch Zusammenhalt und gemeinsame Ideen eine Lösung für ihr Problem finden.
Die Gestaltung des Buchs ist gelungen, da sowohl Textgröße, als auch -menge für den Lesestart ideal sind und rundherum von den doch durchgehend vorhandenen Bildern unterstützt werden. Hierbei gefiel mir sehr gut, dass auf Details geachtet wurde, so ist zum Beispiel die Lehrerin Frau Kanne in einem Kannen-ähnlichen Kleid angezogen oder beim Vorlesen der herbstlichen Geschichte ist das Klassenzimmer von Blättern umrandet. Außerdem erhält jedes Kind der Klasse (die Namen starten je mit einem anderen Buchstaben des Alphabets) einmal Beachtung im Buch und es wird ein schöner Zusammenhalt vermittelt.
Die kleinen Rätsel am Ende der Kapitel sind jeweils anders aufgebaut, leicht genug für das Alter, erfordern ein Verständnis zum Gelesenen und sind dabei auch witzig!

Fazit: Kurzweiliges Erstlesebuch mit lustiger Geschichte!

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Erfüllst du deine Extrawünsche auch? Ich wünschte, es wäre so.

Alle glücklich
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Kira Mohn gehört seit dem ersten Roman, den ich von ihr gelesen habe, zu meinen Lieblingsautorinnen und daher war ich sehr erfreut ihr neues Buch in Händen zu halten.
In sich wiederholender Erzähl-Reihenfolge ...

Kira Mohn gehört seit dem ersten Roman, den ich von ihr gelesen habe, zu meinen Lieblingsautorinnen und daher war ich sehr erfreut ihr neues Buch in Händen zu halten.
In sich wiederholender Erzähl-Reihenfolge erhalten wir LeserInnen Einblick in das Familienleben von Mutter Nina, Tochter Emilia, Sohn Ben und Vater Alexander. Er erfolgreicher Oberarzt, sie aufopfernde Mutter, die Kinder eine fleißige Schülerin und ein Jungerwachsener Student- eine perfekte Familie, also alle glücklich oder?!

In ihrem familiären Alltag zeigt sich die große Gefahr der Trägheit, des nebeneinander "herleben", der fehlenden Kommunikation und Misskommunikation im turbulenten und doch so simplen Leben. Die Autorin ist dabei brutal ehrlich, gibt authentischen Einblick in die Gedanken der Charaktere und hat mich in der Einfachheit des Schreibstils so sehr gefangen, dass ich das Buch kaum weglegen konnte.
Die Selbstreflexion, die unmittelbar für die LeserInnen aufkommt, wird ebenfalls in Form von psychologischen Fragen zu Beginn der kurz gehaltenen Kapitel eingefasst und zumindest für mich wirkte es wie ein bewusst gewünschtes "Spiegel vorhalten". Langsam und leise baut sich eine anspannende Beklemmung für alle Protagonisten auf, die direkt auf eine tragische Eskalation zurauscht!
Definitiv machte mir der Roman sichtbar, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt und das A und O in jeglicher Form von Beziehungen eine offene Kommunikation ist, damit man nicht in einer einsamen Welt verschwindet:

"Damals als sie das Lächeln noch nicht verloren hatte!"

Fazit: Eine kurze Geschichte, die am Ende Veränderung herauf beschwört und es der Leserschaft überlässt Positivität und Hoffnung darin zu erkennen!

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Langsamer Spannungsbogen

Minnesota
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Der Autor des Buchs Jo Nesbo steht schon lange auf meiner Leseliste und so freute ich mich umso mehr, als mir das Hörbuch zu Minnesota in die Hände fiel!
Ermittler Bob Oz begibt sich im Jahr 2016 in die ...

Der Autor des Buchs Jo Nesbo steht schon lange auf meiner Leseliste und so freute ich mich umso mehr, als mir das Hörbuch zu Minnesota in die Hände fiel!
Ermittler Bob Oz begibt sich im Jahr 2016 in die Fußspuren von einem Täter eines
missglückten Mordversuchs und erhält dabei in Gesprächen mit Zeugen einen Einblick, der zeigt, dass nicht alles immer Schwarz und Weiß ist.

Die Handlung passiert in meinen Augen trotz der Zeitebenen-Wechsel nur im Schritttempo mit teils langatmigen Beschreibungen und ließ für mich Luft nach oben in der Hinsicht auf das Genre Thriller.
Im Mittelpunkt steht oftmals nicht der Erzählstrang zur Ermittlung des Täters, sondern die Gespräche zu vermeintlichen Nebencharakteren, die mit verschiedenen Perspektiven zu gesellschaftskritischen Themen wie etwa Ökonomie, Religion, amerikanische Waffenpolitik, Korruption, Rassismus, besonders der Fall Floyd..z.B. den Hauptprotagonisten Bob zum Denken anregen. Zudem bringt Jo Nesbo zynisch und unter schwarzem Humor verdeckt stetig Kritik an Amerikas politischen Strukturen an, die mit wiederkehrenden Statistiken besonders zu Todesfällen in Zusammenhang mit Waffen untermauert wird. Interessant war, dass raffiniert zahlreiche Verbindungen zum Heimatland des Autor verschiedenen norwegische Anekdoten in der Erzählung angeknüpft werden.

Der Stimme des Sprechers David Nathan zuzuhören ist sehr angenehm, auch wenn ich mir bei ihm zu Beginn schwer tat die Charaktere auseinander zu halten.

Fazit: Ein interessanter Thriller mit langsamen Spannungsbogen!

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Anbau leicht gemacht

Hochbeet für Ahnungslose
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Da meine Gartensaison mit der Planung schon begonnen hat, freue ich mich besonders als Bücherfan des Kosmos Verlags ein passendes Buch gefunden zu haben! Wir besitzen auch einige Hochbeete und bisher habe ...

Da meine Gartensaison mit der Planung schon begonnen hat, freue ich mich besonders als Bücherfan des Kosmos Verlags ein passendes Buch gefunden zu haben! Wir besitzen auch einige Hochbeete und bisher habe ich diese nach Gefühl und ohne richtigen Kenntnissen bepflanzt. Zudem kenne ich die Autorin Anja Klein bereits von einem anderen Gärtnereibuch und war von ihrer sympathisch, witzigen Art des Schreibens überzeugt. Dadurch passen auch die Illustrationen im lustigen Comicstil gut dazu und es erfrischt durch die Sprechblasen sonst langwierige Texte!

Der Ratgeber ist gut strukturiert und organisiert aufgebaut und startet mit dem essentiellen Informationen zu Aufbau, Materialien, dem (richtig formulierten) 1x1 des Hochbeets. Das jeder große Abschnitt ein weiteres Inhaltsverzeichnis mit Zeichnungen erhält, bekommt von mir einen großen Bonuspunkt, da dadurch das nachschlagen einfacher & schneller möglich ist und Spaß beim Blättern erzeugt! Da es immer wieder Verweise auf Seiten weiter hinten oder vorne zu bestimmten Themen gab, bin ich nicht in einem linearen Lesefluss gewesen, sondern viel hin und her gesprungen, was aber in keinster Weise störte und es eher zu einem sehr interaktiven Lesen machte.
Es eignet sich als Einstieg fürs Gärtnern im Hochbeet in meinen Augen ganz wunderbar, da es sich auf die wesentlichen Dinge konzentriert (z.B. was für Werkzeug brauche ich zu Beginn), einen Überblick zu den essentiellen Pflanzen und deren Pflege vermittelt und zusätzlich zahlreiche kurze Anfängertipps zum Schnellen Informationen sammeln hat. Trotzdem bekommt man selbst als fortgeschrittene/r GärtnerIn einige Tricks wie z.B. optimale Pflanzennachbarn oder eigene Aussaat mitgegeben.

Das letzte Kapiteln mit den Problemen und mögliche Lösungen finde ich besonders lehrreich, da man sich dies sicherlich öfter Mal zu Hand nehmen kann, wenn akut Ratlosigkeit herrscht.

Fazit: Die Tipps und Ausführungen werden definitiv bei mir zum Einsatz kommen (freu mich schon auf einen Erdbeerturm) und ich hatte wirklich Spaß diesen Ratgeber zu Lesen!

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Gemüse, Garten, Genuss

Gemüsepower
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Seit wir einen eigenen Garten haben, besitzen wir quasi seit Anbeginn auch einige Beete. In nun 2 Jahren konnte ich schon einiges an Obst und Gemüse selbst anbauen, jedes Jahr konnte mich überraschen ...

Seit wir einen eigenen Garten haben, besitzen wir quasi seit Anbeginn auch einige Beete. In nun 2 Jahren konnte ich schon einiges an Obst und Gemüse selbst anbauen, jedes Jahr konnte mich überraschen und war anders.
Daher hat mich dieses Buch aus einem meiner Lieblingsverläge sofort angesprochen, da es Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und mit wenig Platz möglichst viel Gemüse verspricht!

Die Autorin Lucia Schauerhammer kenne ich aus den Sozialen Medien noch nicht, aber ihre Art des Schreibens fand ich schnell sympathisch und authentisch. Sie ist eine Spur jünger als ich, jedoch spricht sie mit Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für unsere Zukunft an und ihre persönliche Geschichte zeigt, wenn man von klein an gewisse Werte vermittelt bekommt, schlagen sie tiefe Wurzeln. Sie besitzt inzwischen einen richtigen Bio Gemüse Betrieb (interessante Einblicke), möchte aber in diesem Buch vermitteln, dass es im eigenen Garten auch im kleineren Rahmen Möglichkeiten gibt, sich regional sowie saisonal Unabhängigkeit zu erpflanzen.
Der Aufbau und die Struktur des Ratgebers mit Einteilung der Monate wann mit was gestartet wird (Februar bis Mai), der Pflege (Juni bis August), dem Ernten und neuem Beete pflanzen (September und Oktober), sowie der Planung des neuen Gartenjahrs (November bis Jänner) sind sehr übersichtlich.
Besonders hilfreich sind zudem die zu Beginn jedes Abschnitts kurz gehalten To-Do Listen, die präzise und informativ die wichtigsten Arbeiten abbilden.
Da mein neues Ziel im nächsten Jahr die eigene Anzucht von Pflänzchen ist, fand ich besonders die Kapiteln (inkl. ausführlicher Gemüsetabelle)darüber sehr spannend und werde definitiv zum gegeben Zeitpunkt erneut nachschlagen!
Die vereinzelten Rezepte haben mir ebenfalls gefallen, auch wenn man gebackene Holunderblüten vielleicht schon kennt, runden sie das Gelesene ab.

Anzumerken sind die zahlreichen, hochwertigen Fotografien, die dem Kosmos Verlag eindeutig ein Markenzeichen sind und auch hier das Gemüse und die Pflanzen einzigartig in Szene setzen.

Fazit: Am Ende habe ich für mich nicht die Ansprüche komplett unabhängig von den großen Supermärkten zu leben, jedoch liebt meine Familie unsere eigenen Produkte aus dem Garten und kleine Schritte bewirken bereits etwas für unser aller Planeten. Hierfür finde ich den Ratgeber von Lucia Schauerhammer gelungen und hole mir sehr gerne beim Blättern Tipps und Tricks!

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