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Veröffentlicht am 05.01.2026

Royale Unterhaltung

Royal Heist
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Das Buch fiel mir sehr zufällig in die Hände, war aber kaum danach ausgelesen.
Trotz eher sehr unauffälligem Äußeren, ließ der Inhalt an Unterhaltung für einige Lesestunden nichts missen!

Die Geschichte ...

Das Buch fiel mir sehr zufällig in die Hände, war aber kaum danach ausgelesen.
Trotz eher sehr unauffälligem Äußeren, ließ der Inhalt an Unterhaltung für einige Lesestunden nichts missen!

Die Geschichte um Tristan und Darcy, deren Perspektiven wir abwechselnd folgen, war für mich die perfekte Mischung. Der Schreibstil der Autorin Lena Kiefer war romantisch, fesselnd und modern und bietet eine Vielfalt an Emotionen, die man dadurch gut mitfühlen kann.
Darcy war mir auf Anhieb sympathisch und all die Verstrickungen, die entstehen und die für sie eine Achterbahn an Gefühlen erzeugen, waren nachvollziehbar und machten die Handlung um die königliche Familie sowie Darcys Diebestruppe extrem spannend. Auch Tristan hat mich als männliche Hauptperson und königlicher Prinz mit Ecken und Kanten, mit eigentlich gutem Herz, recht schnell überzeugt. Das fiese ist der Cliffhanger zu Ende, aber zum Glück kommt bald schon der nächste Teil, den ich unbedingt lesen möchte!

Fazit: Gutes New Adult Highlight für den Jahresbeginn!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Geschwisterduo als Ermittlerteam

The Puppet Master
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Da ich letztes Jahr vom Buch "The Twenty" von Autor Sam Holland sehr positiv überrascht war, wollte ich aus seinen weiteren Thriller lesen. Im Laufe der ersten Kapitel wurde mir schnell klar, es handelt ...

Da ich letztes Jahr vom Buch "The Twenty" von Autor Sam Holland sehr positiv überrascht war, wollte ich aus seinen weiteren Thriller lesen. Im Laufe der ersten Kapitel wurde mir schnell klar, es handelt sich um die gleiche Polizeistelle und um den nächsten Teil. Danach recherchierte ich ein wenig und fand (für mich unverständlich) raus, dass erst im Herbst 2026 der 1.Teil der Reihe um die Ermittler rauskommt. Da man in diesem Thriller "The Puppet Master" einen riesigen Spoiler zum Täter aus dem noch nicht veröffentlichten Teil erhält, würde ich allen LeserInnen empfehlen, die Bücher, trotz Wartezeit bis nächstes Jahr, in der richtigen Reihenfolge zu lesen!
Es war dadurch natürlich leider auch ein wenig verwirrend, da ich ständig das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben, wenn auch die Hauptprotagonisten mit ihren Hintergrundstorys und Charakteren angemesse Aufmerksamkeit erhalten.
Die Erzählsicht wechselt zwischen Griffin (Nate), seiner Schwester Cara, Jamie und einigen Ermittlern sowie den Opfern, wobei der Fokus auf den drei erstgenannten Polizisten mit unterschiedlichen Rang liegt. Sie stellen sich der Herausforderung eine Reihe von Selbstmorden unter mysteriösen Umständen und auffälliger Häufung zu klären. Der Spannungsbogen nimmt erst im letzten Drittel richtig Fahrt auf, lässt so jedoch genügend Platz, um die Ermittler besser kennenzulernen. Das Ende kommt wie in zahlreichen Büchern des Genres leider sehr rasant daher, bietet aber einen vollumfassenden Abschluss zu allen entstandenen Rätseln in dem Fall.

Fazit: Obwohl sich mir nicht erschließt, wieso der 1.Teil der Reihe als letztes Buch veröffentlicht wird und einem massiv das Lesevergnügen mit bereits bekannten Entwicklungen durch diesen Roman gemindert wird, bietet "The Puppet Master" für sich alleine eine fesselnde Handlung und facettenreiche Charaktere mit menschlichen Schwächen, die den Thriller sicherlich lesenswert machen!

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Poetisch, melancholischer Blick auf 3 Generationen Frau

Die Riesinnen
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Ich bin immer sehr gespannt, wie sich der Titel für ein Buch ergibt und hier erscheint recht schnell eine Möglichkeit mit der interessant umschriebenen Körpergröße und Metaphern, die sich ergeben. Das ...

Ich bin immer sehr gespannt, wie sich der Titel für ein Buch ergibt und hier erscheint recht schnell eine Möglichkeit mit der interessant umschriebenen Körpergröße und Metaphern, die sich ergeben. Das Cover ist eher zurückhaltend mit dezenter Farbwahl und einer künstlerischen Note durch den Farn mit dem verdeckten Frauengesicht.

Die Autorin Hannah Häffner hat wirklich sofort ab den ersten Zeilen einen unverkennbaren Schreibstil, den ich in einigen Teilen des Romans vielleicht als melancholisch romantisch beschreiben würde, gerade an der Grenze sogar ein wenig kitschig zu sein. Keines Falls würde ich das als negativ empfinden, denn es hat mich einzigartig in das Geschehen rund um Liese, ihre Tochter Cora und wiederum deren Tochter Eva, die drei Protagonistin des Buchs, eintauchen lassen. Die Poesie, mit der bereit für das Buch geworben wird, ist definitiv ein Highlight, das für sich den ganzen Roman lesenswert machen.

Im ersten Teil des Roman geht es um Liese in den 60er Jahren und obwohl ich die Zeit in der sie lebt, nur aus Geschichten, Büchern oder Erzählungen kenne, wirkt ihr Leben wie ein aufgezeichnetes Klischee, da es so unwirklich übertrieben wirkt und gefühlt wurde es schon tausend mal genau so erzählt. Gleichzeitig weiß man natürlich, dass es damals einfach wirklich so hart gelebte Realität war und das machte mir beim Lesen mein Herz sehr schwer, führte vor Augen wie selbstverständlich wir heutzutage unsere Privilegien ansehen.

In fortgeschrittenen Kapiteln findet ein sehr interessanter und subtiler, dadurch genialer Wechsel von den Erzählsichten statt. Die Geschichte verlagert sich immer mehr zu Cora, indem Liese plötzlich mehr entfremdet wird und nur noch Mutter genannt wird. Leider verliert sich in meinen Augen ein bisschen das Poetische, die Umgebung erhält weniger Beachtung und es hat etwas mehr von einer Erzählung.
Der Teil um Cora, war für mich der, mit dem ich am wenigsten anfangen konnte, der mir keine Sympathien zu ihr aufzeigte (Naivität und Verdrängung dominieren zu stark in ihrem Charakter), recht vorhersehbar war und dem restlichen Roman irgendwie nicht gerecht wurde.
Die unerschütterliche Liebe einer Mutter, die trotzdem zu einem steht, egal wie sehr man sich zuvor entfremdet, werden in vielerlei Kontrasten und Metaphern feinfühlig, schön, und unverhohlener Tiefe thematisiert.

Die Charaktere der drei Frauen find ich sehr vielschichtig aufgebaut, denn sie sind irgendwie alle anders und trotzdem haben sie ihre Gemeinsamkeiten. Eva ist für mich definitiv sympathischer als ihrer Mutter Cora, sie wirkt ein bisschen zufriedener mit dem was sie hat. Was alle Drei z.B. gemeinsam haben ist eine Stärke und ein Mut in Bereiche, die in ihren Zeitepochen noch stark Männer dominiert waren, einzudringen.

Die letzten Kapitel haben es wirklich in sich, zwar kommen die schönen Naturbeschreibungen zurück, aber auch eine tragische Schwere, die ich vorher nicht so spüren konnte. Die Gedanken von Eva befassen sich mit dem Leben und dem Tod, dem Erinnern an Menschen und dem Vergessen, was wohl in mir stark arbeitet und definitiv nach dem Ende des Buchs nachwirkt.

Fazit: Das Buch machte mich sehr melancholisch, demütig und ließ mich auf meine eigene Oma und Mama, sowie ihre Geschichten einen neuen, anderen Blick einnehmen!

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Spannender Leseeintieg

Die kleine Schnecke Monika Häuschen: Wer hat den Schatz geklaut?
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Was mir bei Monika Häuschen so gut gefällt, ist dass Wissen über heimische Lebewesen untergebracht ist und gezeigt wird, wie spannend diese oft auch kleinen Tierchen sind! Bei diesem Buch war ich besonders ...

Was mir bei Monika Häuschen so gut gefällt, ist dass Wissen über heimische Lebewesen untergebracht ist und gezeigt wird, wie spannend diese oft auch kleinen Tierchen sind! Bei diesem Buch war ich besonders auf die Aufbereitung für LeseanfängerInnen gespannt.

Die Illustrationen sind zauberhaft gestaltet, eher weich gezeichnet, aber schön farbenfroh und ansprechend für Kinder. Die Textlänge und Schriftgröße ist für Leseeinsteiger auch sehr gut gewählt und mit den Sprechblasen kommt Abwechslung ins Schriftbild, wodurch es sofort interaktiver wirkt.
Alle Charaktere haben ihre speziellen, aber am Ende stets liebenswürdigen Eigenschaften und ergänzen sich perfekt, wodurch einem vorallem Monika, Schorsch und Herr Günther schnell ans Herz wachsen. Die Handlung um die Suche nach dem Dieb des glitzernden Schatz ist spannend, humorvoll und hat mit dem Kennenlernen von anderen Tieren auf ihrem Abenteuer ganz nebenbei interessante Fakten zu diesen eingebaut.

Fazit: Herzallerliebstes Abenteuer mit sympathischen Begleitern und aufregender Schatzsuche!

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Eisige Atmosphäre

Eisnebel
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Der Einstieg in das Werk "Der Eisnebel" von Autorin Kate Alice Marshall beginnt leicht verwirrend, da zunächst einige Charaktere erscheinen und recht bald Rückblicke in die Vergangenheit der ...

Der Einstieg in das Werk "Der Eisnebel" von Autorin Kate Alice Marshall beginnt leicht verwirrend, da zunächst einige Charaktere erscheinen und recht bald Rückblicke in die Vergangenheit der Hauptprotagonistin Theo erfolgen. Abgelegen in verschneiten Hütten, kristallisiert sich jedoch schnell heraus, dass die nächsten Tage für Theo nicht nur aufgrund der Umgebung kalt und beklemmend werden würden, sondern auch die Familie ihres Verlobten Connor strahlt kein herzliches Willkommen aus.

Das Alter von Theo erscheint mir mit 23 Jahren ein bisschen unglaubwürdig und würde mehr Authentizität bei fortgeschrittenem Alter ausstrahlen, obwohl sie als einziger Charakter der Geschichte ein wenig Tiefe und somit Ecken und Kanten erhält. Gesamt konnte ich mich leider mit keiner der Personen der Handlung richtig anfreunden, da sie mir alle unsympathisch, zu überheblich, arrogant oder naiv waren. Auch die Beziehung zwischen Theo und Connor wirkte für mich wie eine gigantische "Red Flag" und ich konnte viele Beweggründe logisch nicht nachvollziehen. Prinzipiell bin ich kein besonders großer Fan von religiösen Aspekten in Büchern, es wurde jedoch zum Glück nur kurz Inhalt des Geschehens.
Bis fast zu den letzten Seiten bleibt offen bzw. wechselt wer der eigentliche definitive "Bösewicht" ist und dadurch erzeugt die Autorin ein fantastisch, mysteriöses Rätsel für die HörerInnen/LeserInnen.
In meinen Augen war es auch dieser große Faktor des anhaltenden Spannungsbogen, welcher schlussendlich das gesamte Buch für mich hörenswert/lesenswert gemacht hat.

Die Stimme der Sprecherin Heike Warmuth kenne ich bereits aus ein paar anderen Hörbüchern und finde sie sympathisch sowie gut geeignet für das Vorlesen, da sie die verschiedenen Spannung der Bücher gut einfängt.

Fazit: Ein fesselnder, verworrener Thriller, der obwohl die Umstände schon recht weit hergeholt wirken, am Ende überzeugen konnte.

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