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Veröffentlicht am 02.03.2026

Füreinander bestimmt

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Würdest du in deine Vergangenheit reisen und all die schönen sowie schmerzlichen Momente noch einmal durchleben? Hättest du die Stärke dein Wissen um die Zukunft nicht bereits Passiertes zu benutzen, um ...

Würdest du in deine Vergangenheit reisen und all die schönen sowie schmerzlichen Momente noch einmal durchleben? Hättest du die Stärke dein Wissen um die Zukunft nicht bereits Passiertes zu benutzen, um Schlimmes zu verhindern? Oder wärst du bereit mit den unvorhersehbaren Konsequenzen auf dein Momentanes- Ich zu leben? Würde es dein Leben besser machen oder du unwiederbringlich deine liebsten Menschen in jemand dir Fremden verändern?
Schwierige Fragen, die sich Adam und Jules in diesem Roman, aus der Feder des Autoren-Duo Josie Llyod und Emlyn Rees, stellen müssen als sie eine Zeitreisemaschine entdecken...

Die Gedankenspielerei des Zeitreisen in seine eigene Vergangenheit hatte ich tatsächlich auch schon einige Male. Meine Befürchtung wäre aber genau die Hauptthematik des Buchs, dass ich zunächst unabsichtlich und dann eventuell absichtlich Kleinigkeiten verändere, die in meinem gelebten "Universium" oder meiner gewohnten Zeitachse große Auswirkungen hätte. Am Ende würde ich nämlich absolut nichts ändern wollen, weil ich weiß, dass sie mich genau zu diesem Punkt geführt haben, an dem ich stehe und nur durch all das Positive und genauso Negative, was ich durchlebt habe, wurde ich zu der Person die ich bin und meine liebsten Menschen um mich herum ebenso. Das Buch soll hierbei, denke ich, auf humorvolle, lockere Art einen kleinen Denkanstoß geben, das größte Glück und die schönste Liebe indem zu erkennen, was man bereits besitzt und hat.

Fazit: Kurzweilig, lustiger und dennoch tiefer Roman, der eine wertvolle Botschaft zu Zufriedenheit und Akzeptanz in der Normalität von Beziehungen und der Entwicklung von Liebe bietet!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Solide Idee mit schwacher Umsetzung

Hilfe kommt! – Einsatz für den Rettungsdienst
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Die Gestaltung des Covers und der Illustrationen im Buch sind schön farbenfroh, haben aber kontrastreiche Umrandungen, sodass auch Kinder mit Sehschwierigkeiten mitschauen können, trotzdem sind sie detailgetreu ...

Die Gestaltung des Covers und der Illustrationen im Buch sind schön farbenfroh, haben aber kontrastreiche Umrandungen, sodass auch Kinder mit Sehschwierigkeiten mitschauen können, trotzdem sind sie detailgetreu und somit gut erkennbar.
Kinder lieben Tiere und daher ideal um die Realität auf Augenhöhe darzustellen.
Leider hat mich insgesamt das Buch nicht richtig überzeugen können. Es werden schnell viele Bereiche des Rettungsdienst abgearbeitet und es waren zudem einige Teile der Geschichte einfach nicht ganz schlüssig z.B. die Verletzten am Fußballplatz, die auf einer Seite aus dem Fenster im Schulungszimmer zu sehen sind und dann jedoch das Rettungsauto erst quer durch die Stadt anfahren muss. Manche Sätze sind außerdem für ein Kinderbuch ab 4-5 Jahren ein wenig zu kompliziert, da die Zeiten vereinzelt mitten im Satz springen und man auch teilweise über die Namen der Tier stolpert. Schade war, dass gerade die Notrufnummer, im Gegensatz zu den essentiellen Fragen, nicht besonders hervorgehoben wurde im Schriftbild, denn dies ist eine der leichtesten Aufgaben, die schon früh Kinder selbst übernehmen können.
Trotzdem schafft das Buch einen Überblick, wenn auch mit sehr rasantem Tempo, und kann vielleicht die erste, oberflächliche Angst nehmen, mit dem Rettungsdienst und allem was dazu gehört, in Kontakt zu kommen.

Fazit: Man kann die Mühe hinter dem Buch erkennen, leider ist die Umsetzung noch nicht ganz geglückt!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Medusa als New Adult Liebesroman

Villains Are Made (1). Der Fluch der Medusa
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Schlangen haben als Symbol meistens keine gute Bedeutung und mit dem Wesen der Medusa verbinden viele recht schnell eine Monstergeschichte. Jedoch zieht die Autorin Julia Holz mit ihrem Debütroman nun ...

Schlangen haben als Symbol meistens keine gute Bedeutung und mit dem Wesen der Medusa verbinden viele recht schnell eine Monstergeschichte. Jedoch zieht die Autorin Julia Holz mit ihrem Debütroman nun die mythische Geschichte von einer anderen Seite auf. Es ist sicherlich ein Risiko, eine so geschichtsträchtige und bekannte Figur zu seiner Hauptprotagonistin zu machen, aber Romantasy Fans könnten mit diesem Buch auf ihren Geschmack kommen. So wird die böse Medusa mit vielen positiven Eigenschaften dargestellt, wie etwa mutig, gerissen und widerstandsfähig zu sein. Sie darf als missverstandener Charakter ihr tragisches Schicksal neu erzählen und entdeckt dabei in romantischem New Adult Stil die Liebe.
Die Erzählsicht wechselt zwischen Isla in der Gegenwart und Medusa vor längst vergangener Zeit. Zunächst ist die Handlung noch ein wenig rätselhaft, aber relativ bald wird vieles eher sehr vorhersehbar und ich konnte rasch erahnen, wie sich die restliche Geschichte entwickeln wird. Trotzdem hat es ein zwei kleine Überraschungen am Ende gegeben und der Schreibstil ließ sich leicht und flüssig lesen. Leider gab es für mich zuviele langwierige Ausschweifungen, die das Buch künstlich verlängert haben.

Die Gestaltung des Covers und Farbschnitts sind dafür wirklich gelungen und ein absoluter Hingucker für das Bücherregal!

Fazit: Das Buch hat mich wieder neugierig gemacht, mich mit der alten griechischen Mythologie zu beschäftigen und sonst war es ganz unterhaltsam, wenn auch etwas lang!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Märchenfiguren als Ponys

Die Märchenponys, Band 1 - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe
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Das Buch macht von außen gleich einen tollen Eindruck mit Goldprägung und stabilem Hardcover. Die Bilder von Laura Bednarski waren mitunter ein Hauptgrund weshalb ich es zur Hand genommen habe, ...

Das Buch macht von außen gleich einen tollen Eindruck mit Goldprägung und stabilem Hardcover. Die Bilder von Laura Bednarski waren mitunter ein Hauptgrund weshalb ich es zur Hand genommen habe, da sowohl Menschen als auch Ponys wirklich süß gezeichnet sind und sich durchwegs zwischen dem Text immer wieder kleine Bildchen finden.

Auf den ersten Seiten gibt es einen farbigen Übersichtsplan von Guthaus, Ponystall und Reitplatz (dem Märchenhof), ebenso wie eine Doppelseite von allen Charakteren und ihren Namen. Somit ist es leicht, unmittelbar in die in 24 Kapiteln eingeteilte Geschichte einzusteigen.
Die Idee des Schwestern-Autorinnen Duo Nadine Schreiber und Nicole Roling- Brügging Märchenfiguren, nach einem Streik für mehr Urlaub, in Ponys zu verwandeln und auf Abenteuer am Reiterhof zu schicken, fand ich von Anfang an sehr witzig. Im ersten Band geht es nun um Schneewittchen, welches auf bezaubernde Weise dem Mädchen Mila mit ihrer Angst vor dem Reiten und Pferden zu helfen.
Zunächst sind alle Märchenfiguren verunsichert aber gerade Schneewittchen ist die abenteuerlustige, motivierte, vergnügte, fröhliche Figur, die sich diese vielen positiven Charakterzüge auch als Pony beibehält und zu einer Handlung beiträgt, die man wirklich gerne liest. Mehrmals musste ich beim Lesen laut lachen und der Schreibstil ist extrem lustig wie z.B. die kleine Meerjungfrau sich als Pony extrem über ihre vier Beine freut und die beiden Alpakas Erbse und Möhre, die aufgrund ihrer Namen Hunger bei den Ponys verursachen! Als zusätzlicher Pluspunkt gefiel mir die manchmal anspruchsvollere Wortwahl, die nicht nur frech und modern ist, sondern sich manchmal auch an gewählteren Ausdrücken bedient wie etwa tugendhaft oder anständig, die in neuen Büchern oft verloren gehen.

Fazit: Humor, Idee und Umsetzung konnten mich bei diesem Buch ohne Frage überzeugen!

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Prickellichtertickticktick

Marie und die Woche ohne Donnerstag
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Wer geht denn schon gern zum Zahnarzt? Wer isst gern Spinat zu Mittag? Marie auf jeden Fall nicht und da kommt der mysteriöse Aiko mit seinen magischen Wochentags Shirts sehr gelegen. Plötzlich ...

Wer geht denn schon gern zum Zahnarzt? Wer isst gern Spinat zu Mittag? Marie auf jeden Fall nicht und da kommt der mysteriöse Aiko mit seinen magischen Wochentags Shirts sehr gelegen. Plötzlich kann Marie selbst entscheiden welche Erlebnisse der Woche sie erleben möchte und am besten nur die Positiven!

Maries Charakter war mir von Anfang an sympathisch, da sie mit ihren Eigenschaften sehr glaubhaft ein skeptisch, aber neugieriges Kind mit fantasievollen Blick auf ihre Welt darstellt. Der Schreibstil der Autorin Elke Michel war einfach zu verstehen, hat mich immer wieder zum Schmunzeln bringen können und sie hat für Kinder aufregende Abenteuer in normalem Familienalltag untergebracht.
An der Handlung war für mich vorallem sehr interessant, wie unterschiedlich Erwachsene und Kinder das Zeitreisen zwischen den Wochentagen auffassen. So war es für meinen Sohn einfach ein großes, lustiges Abenteuer, und mir war von Anfang an bewusst, dass dies nicht ohne spätere Konsequenzen bleiben würde, aufgrund der ständigen "Reparaturen" der "kaputten" Tage. Trotzdem war die Auflösung für das jüngere Publikum verständlich und konnte mit einer gewissen positiven Lehre draus überzeugen.

Einige Male wurde bei mir eine kindliche Nostalgie geweckt, z.B. beim langweiligem Sonntag, tatsächlich erinnere ich mich, dass ich früher spazieren gehen furchtbar fand und es inzwischen sehr genieße. Da merkt man erneut, wie sich die Sicht auf gewisse Dinge verändert.

Das Buch wird ab 7Jahren empfohlen und ich denke, das ist ein gut gewähltes Zielalter, wobei es zum ganz alleinigen Lesen wahrscheinlich noch ein wenig zuviel Text für das Alter ist.

Die schwarz-weißen Zeichnungen von Jutta Wetzel zwischendurch ergänzen das Gelesene perfekt und haben einen sehr witzigen Stil.

Fazit: Ein wirklich gelungener Kinderroman mit abwechslungsreicher Geschichte, die Spaß machte!

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