Für mich war die Story zu konstruiert
Johannes ist der Sohn des Ehepaares Waldner. Die wiederum sind Auftraggeber von Cecilia, die sich als Housesitterin ihren Lebensunterhalt verdient. Ihr neuester Auftrag liegt in der Ostsee. Ein großes ...
Johannes ist der Sohn des Ehepaares Waldner. Die wiederum sind Auftraggeber von Cecilia, die sich als Housesitterin ihren Lebensunterhalt verdient. Ihr neuester Auftrag liegt in der Ostsee. Ein großes Haus auf einer Insel, die den Waldners gehört. Mehr Luxus und Ruhe geht nicht. Als Cecilia sich hier aber verfolgt fühlt und sich sicher ist, dass sie nicht alleine ist, wird sie unruhig. Gut, dass sie nur eine Nacht alleine sein wird. Johannes kommt am nächsten Tag und das gibt ihr Hoffnung.
Dass Johannes nicht zur verabredeten Zeit erscheinen will, ist klar. Was Cecilia aber mit der Einladung ihrer Freunde anrichtet, kann sie nicht voraussehen. Schon die ersten Minuten auf der Insel lassen Komplikationen erwarten. Das Buch ist in Kapitel unterteilt, bei denen immer wieder eine andere Person aus der Ich-Perspektive berichtet. Mit der Zeit kristallisiert sich heraus, worum es in "Die Housesitterin - Ein Traum von einem Job. Oder? geht. Das erfährt der Leser erst nach und nach. Abwechslungsreich und auch spannend ist das Buch geschrieben.
Schon auf den ersten Seiten beginnt es zu knistern. Die Spannung wächst dann, wobei sie im Mittelteil nachlässt. Es folgen Längen. So richtig warm wurde ich mit dem Thriller nicht. Die Handlung kam mir zu konstruiert vor. Warum ich trotzdem eine Leseempfehlung gebe? Ganz einfach. Die Housesitterin hat mich gut unterhalten und der Plot ist recht außergewöhnlich.