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Veröffentlicht am 13.01.2026

Nothing is as it seems

The Jewel Secrets (1). Um dieses Spiel zu gewinnen, musst du dich in deinen größten Feind verlieben
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The Jewels Secrets ist mein erstes Buch, welches ich ohne große Erwartungen wegen einer Leseempfehlung gelesen habe und mich extrem positiv überrascht hat.
Zwischen manchmal anspruchsvolleren Büchern brauche ...

The Jewels Secrets ist mein erstes Buch, welches ich ohne große Erwartungen wegen einer Leseempfehlung gelesen habe und mich extrem positiv überrascht hat.
Zwischen manchmal anspruchsvolleren Büchern brauche ich immer wieder Bücher, die einfach Spaß machen, in eine ganz eigene aufregende Welt entführen und sich schnell lesen lassen, weil man mitfiebert. All das konnte ich bei diesem Roman von Autorin Jana Hoch finden und hatte ihn innerhalb von ein paar Tagen ausgelesen.
Ihr flüssig, frischer Schreibstil hat mich bereits nach ein paar Kapiteln abgeholt und sie schaffte es eine gute Balance zwischen spannender Handlung und Charakteraufbau zu halten.
Aus Sicht der Hauptprotagonistin Darcy folgen wir dem Abenteuer rund um ein verstecktes Erbe, welches sie auf eine Insel vor der englischen Küste führt. Einige potentielle Erben zwei verfeindeter Familien sollen gemeinsam verschiedene Rätseln ala "Escape the Room" lösen und als junge Generation gleichzeitig den Konflikt bereinigen.
Darcy durchlebt authentisch die sich ihr stellenden Situationen und starken, negativen Gefühle sowie Ängste, die sie aber reflektiert, und somit sympathische Charakterstärke beweist. Ihren Gegenpart nimmt der scheinbar unnahbare, arrogante und kühle Dorian ein, der jedoch auch von Anfang an einige "Green Flags" aufweist und im Positiven durchschaubar erscheint. Mir gefielen besonders die detaillierten Beschreibungen um die Aufgaben, Bilder und Umgebung auf der Insel, genauso wie der Einbau von künstlerischen Aspekten in den Gemälden. Zusätzlich konnte ich mich durch Darcys Liebe zur Kunst und ihrer feinfühligen Art, dies wahrzunehmen, mit ihr in diesem Punkt verbunden fühlen.

Ich wusste zwar von Anfang an- sagt ja schon der Titel-, dass es einen 2.Teil gibt, aber dennoch ist das Ende fies. Gerade als richtig Fahrt aufkommt, bleibt man zurück und muss auf das zweite Buch warten!

Einzig die Einteilung ins Genre Kinder- & Jugendbuch kann ich nicht ganz nachvollziehen und würde es erst ab 16 Jahren und nicht schon 14 Jahren empfehlen, da es eher in Young Adult oder New Adult passt, aufgrund von doch triggernden Themen und vereinzelt erotischen Szenen.

Fazit: Kann es absolut empfehlen und hatte eine unterhaltsame Lesezeit, erwarte freudig Band 2 !!!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Lesestart mit Stitch

Disney Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch! - Erstlesebuch zum Lesenlernen
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Hier handelt es sich um ein kleines, dünnes Buch für Leseeinsteiger, passend zum momentanen Hype um die kleine Hawaii Bewohnerin Lilo und ihren besten Freund aka Alien Stitch. In großer Schrift, ...

Hier handelt es sich um ein kleines, dünnes Buch für Leseeinsteiger, passend zum momentanen Hype um die kleine Hawaii Bewohnerin Lilo und ihren besten Freund aka Alien Stitch. In großer Schrift, einfacher Sprache, wenig Lesetext und vier knappen Kapiteln können Leseanfänger ein wirklich kurzes Abenteuer von den beiden Charakteren miterleben. Die Zeichnungen sind exakt wie von den Disney Figuren gewöhnt und gesamt ist die Gestaltung recht übersichtlich und kompakt gehalten.
Die Handlung selbst gefiel mir als Elternteil nicht sonderlich, da erst Stitch beschimpft wird, anschließend eine wilde Verfolgungsjagd entbrennt und zum Schluss zwar die "Helden" fliehen können, aber die "Bösen" einfach in einer sehr auswegslosen Situation zurückgelassen werden. (Bestimmt ist es nicht Ziel des Buchs großartige Erörterungen zu erzielen, sondern eher spaßig zu sein.)
Wenigstens meinem Sohn gefiel die Geschichte, da wir sie gleich dreimal hintereinander lesen mussten, die Rätseln weckten sein Interesse nicht, dafür entspricht er aber auch noch nicht ganz der Altersklasse. Denke ab Ende der 1.Klasse sind die verschiedenen Aufgaben wie Satzteil oder Wörtersuche gut lösbar. Bei den angepriesen Ausmalbildern, handelt es sich aber tatsächlich nur um ein einziges auf der letzten Seite des Buchs.

Fazit: Für Fans der Disney Figuren?!

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Royale Unterhaltung

Royal Heist
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Das Buch fiel mir sehr zufällig in die Hände, war aber kaum danach ausgelesen.
Trotz eher sehr unauffälligem Äußeren, ließ der Inhalt an Unterhaltung für einige Lesestunden nichts missen!

Die Geschichte ...

Das Buch fiel mir sehr zufällig in die Hände, war aber kaum danach ausgelesen.
Trotz eher sehr unauffälligem Äußeren, ließ der Inhalt an Unterhaltung für einige Lesestunden nichts missen!

Die Geschichte um Tristan und Darcy, deren Perspektiven wir abwechselnd folgen, war für mich die perfekte Mischung. Der Schreibstil der Autorin Lena Kiefer war romantisch, fesselnd und modern und bietet eine Vielfalt an Emotionen, die man dadurch gut mitfühlen kann.
Darcy war mir auf Anhieb sympathisch und all die Verstrickungen, die entstehen und die für sie eine Achterbahn an Gefühlen erzeugen, waren nachvollziehbar und machten die Handlung um die königliche Familie sowie Darcys Diebestruppe extrem spannend. Auch Tristan hat mich als männliche Hauptperson und königlicher Prinz mit Ecken und Kanten, mit eigentlich gutem Herz, recht schnell überzeugt. Das fiese ist der Cliffhanger zu Ende, aber zum Glück kommt bald schon der nächste Teil, den ich unbedingt lesen möchte!

Fazit: Gutes New Adult Highlight für den Jahresbeginn!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Geschwisterduo als Ermittlerteam

The Puppet Master
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Da ich letztes Jahr vom Buch "The Twenty" von Autor Sam Holland sehr positiv überrascht war, wollte ich aus seinen weiteren Thriller lesen. Im Laufe der ersten Kapitel wurde mir schnell klar, es handelt ...

Da ich letztes Jahr vom Buch "The Twenty" von Autor Sam Holland sehr positiv überrascht war, wollte ich aus seinen weiteren Thriller lesen. Im Laufe der ersten Kapitel wurde mir schnell klar, es handelt sich um die gleiche Polizeistelle und um den nächsten Teil. Danach recherchierte ich ein wenig und fand (für mich unverständlich) raus, dass erst im Herbst 2026 der 1.Teil der Reihe um die Ermittler rauskommt. Da man in diesem Thriller "The Puppet Master" einen riesigen Spoiler zum Täter aus dem noch nicht veröffentlichten Teil erhält, würde ich allen LeserInnen empfehlen, die Bücher, trotz Wartezeit bis nächstes Jahr, in der richtigen Reihenfolge zu lesen!
Es war dadurch natürlich leider auch ein wenig verwirrend, da ich ständig das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben, wenn auch die Hauptprotagonisten mit ihren Hintergrundstorys und Charakteren angemesse Aufmerksamkeit erhalten.
Die Erzählsicht wechselt zwischen Griffin (Nate), seiner Schwester Cara, Jamie und einigen Ermittlern sowie den Opfern, wobei der Fokus auf den drei erstgenannten Polizisten mit unterschiedlichen Rang liegt. Sie stellen sich der Herausforderung eine Reihe von Selbstmorden unter mysteriösen Umständen und auffälliger Häufung zu klären. Der Spannungsbogen nimmt erst im letzten Drittel richtig Fahrt auf, lässt so jedoch genügend Platz, um die Ermittler besser kennenzulernen. Das Ende kommt wie in zahlreichen Büchern des Genres leider sehr rasant daher, bietet aber einen vollumfassenden Abschluss zu allen entstandenen Rätseln in dem Fall.

Fazit: Obwohl sich mir nicht erschließt, wieso der 1.Teil der Reihe als letztes Buch veröffentlicht wird und einem massiv das Lesevergnügen mit bereits bekannten Entwicklungen durch diesen Roman gemindert wird, bietet "The Puppet Master" für sich alleine eine fesselnde Handlung und facettenreiche Charaktere mit menschlichen Schwächen, die den Thriller sicherlich lesenswert machen!

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Poetisch, melancholischer Blick auf 3 Generationen Frau

Die Riesinnen
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Ich bin immer sehr gespannt, wie sich der Titel für ein Buch ergibt und hier erscheint recht schnell eine Möglichkeit mit der interessant umschriebenen Körpergröße und Metaphern, die sich ergeben. Das ...

Ich bin immer sehr gespannt, wie sich der Titel für ein Buch ergibt und hier erscheint recht schnell eine Möglichkeit mit der interessant umschriebenen Körpergröße und Metaphern, die sich ergeben. Das Cover ist eher zurückhaltend mit dezenter Farbwahl und einer künstlerischen Note durch den Farn mit dem verdeckten Frauengesicht.

Die Autorin Hannah Häffner hat wirklich sofort ab den ersten Zeilen einen unverkennbaren Schreibstil, den ich in einigen Teilen des Romans vielleicht als melancholisch romantisch beschreiben würde, gerade an der Grenze sogar ein wenig kitschig zu sein. Keines Falls würde ich das als negativ empfinden, denn es hat mich einzigartig in das Geschehen rund um Liese, ihre Tochter Cora und wiederum deren Tochter Eva, die drei Protagonistin des Buchs, eintauchen lassen. Die Poesie, mit der bereit für das Buch geworben wird, ist definitiv ein Highlight, das für sich den ganzen Roman lesenswert machen.

Im ersten Teil des Roman geht es um Liese in den 60er Jahren und obwohl ich die Zeit in der sie lebt, nur aus Geschichten, Büchern oder Erzählungen kenne, wirkt ihr Leben wie ein aufgezeichnetes Klischee, da es so unwirklich übertrieben wirkt und gefühlt wurde es schon tausend mal genau so erzählt. Gleichzeitig weiß man natürlich, dass es damals einfach wirklich so hart gelebte Realität war und das machte mir beim Lesen mein Herz sehr schwer, führte vor Augen wie selbstverständlich wir heutzutage unsere Privilegien ansehen.

In fortgeschrittenen Kapiteln findet ein sehr interessanter und subtiler, dadurch genialer Wechsel von den Erzählsichten statt. Die Geschichte verlagert sich immer mehr zu Cora, indem Liese plötzlich mehr entfremdet wird und nur noch Mutter genannt wird. Leider verliert sich in meinen Augen ein bisschen das Poetische, die Umgebung erhält weniger Beachtung und es hat etwas mehr von einer Erzählung.
Der Teil um Cora, war für mich der, mit dem ich am wenigsten anfangen konnte, der mir keine Sympathien zu ihr aufzeigte (Naivität und Verdrängung dominieren zu stark in ihrem Charakter), recht vorhersehbar war und dem restlichen Roman irgendwie nicht gerecht wurde.
Die unerschütterliche Liebe einer Mutter, die trotzdem zu einem steht, egal wie sehr man sich zuvor entfremdet, werden in vielerlei Kontrasten und Metaphern feinfühlig, schön, und unverhohlener Tiefe thematisiert.

Die Charaktere der drei Frauen find ich sehr vielschichtig aufgebaut, denn sie sind irgendwie alle anders und trotzdem haben sie ihre Gemeinsamkeiten. Eva ist für mich definitiv sympathischer als ihrer Mutter Cora, sie wirkt ein bisschen zufriedener mit dem was sie hat. Was alle Drei z.B. gemeinsam haben ist eine Stärke und ein Mut in Bereiche, die in ihren Zeitepochen noch stark Männer dominiert waren, einzudringen.

Die letzten Kapitel haben es wirklich in sich, zwar kommen die schönen Naturbeschreibungen zurück, aber auch eine tragische Schwere, die ich vorher nicht so spüren konnte. Die Gedanken von Eva befassen sich mit dem Leben und dem Tod, dem Erinnern an Menschen und dem Vergessen, was wohl in mir stark arbeitet und definitiv nach dem Ende des Buchs nachwirkt.

Fazit: Das Buch machte mich sehr melancholisch, demütig und ließ mich auf meine eigene Oma und Mama, sowie ihre Geschichten einen neuen, anderen Blick einnehmen!

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