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Veröffentlicht am 17.05.2020

Leider der schwächste Band

More Than This
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Inhalt:

Die Landwirtschaftsarchitektin Grace und Zayn sind beste Freunde. Allerdings schleicht sich immer wieder ein Kribbeln und Prickeln zwischen ihnen in ihre Begegnungen. Auch dass alle anderen in ...

Inhalt:

Die Landwirtschaftsarchitektin Grace und Zayn sind beste Freunde. Allerdings schleicht sich immer wieder ein Kribbeln und Prickeln zwischen ihnen in ihre Begegnungen. Auch dass alle anderen in ihnen das perfekte Paar sehen, hilft nicht wirklich. Denn Grace will auf keinen Fall ihre Freundschaft gefährden. Aber mit der Zeit wird es immer schwieriger, die Gefühle zurückzudrängen ...

Meinung:

Die ersten zwei Bände der Up-all-Night-Reihe haben mir ja sehr gut gefallen, also musste ich natürlich auch den dritten Band lesen. Leider fand ich diesen bei weitem nicht so gut wie den ersten Teil und auch den zweiten Teil fand ich ehrlich gesagt besser, obwohl dieser bei mir auch "nur" 4 Sterne bekam.

Doch zunächst zu den Protagonisten, die eigentlich beide sehr sympathisch sind. Grace kennen wir ja schon von den ersten beiden Bänden. Sie ist klug, zielorientiert, sehr fleißig und trotzdem immer für ihre Freundinnen da. Zeyn lernen wir zuerst als Frauenheld kennen, doch sehr schnell erfahren wir auch von seinen positiven Seiten.

Mir gefiel an dem Buch sehr gut, dass wir auch weiter am Leben von Taylor und Addison, den beiden Protagonistinnen aus den ersten beiden Bänden, teilnehmen. Dadurch dass Grace mit ihnen in einer WG wohnt, bleiben wir immer auf dem Laufenden, was sich in deren Leben tut.

Was mir weniger gefiel? Das Buch hatte einige Längen. Ich kann hier nicht schreiben, dass es schnell zu lesen war, denn es hat sich für mich immer wieder gezogen. Der Schreibstil war wie auch bei den anderen Teilen flüssig und locker, doch es passierte lange Zeit nicht besonders viel. Und immer wieder kamen dieselben Überlegungen, wie zb die Freundschaft nicht gefährden zu wollen usw.

Doch das Minus, das für mich ausschlaggebend ist, dass ich nur 3 Sterne vergebe, war, dass mir das Drama am Schluss zu gewollt bzw sogar erzwungen wirkte. Ja, es passierte etwas Schlimmes, aber daraus so ein Drama zu machen, war absolut nicht notwendig und für mich unverständlich.

Fazit:

Leider konnte mich der dritte Band nicht so überzeugen wie die letzten beiden.

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Veröffentlicht am 15.05.2020

Nette Liebesgeschichte, aber nichts Besonderes

When We Dream
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Inhalt:

Die 19jährige Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer großen Schwester in Chicago. Sie ist die Stadt nicht gewöhnt, sie ist ihr zu laut, zu voll, zu groß. Am liebsten würde sie sich nur ...

Inhalt:

Die 19jährige Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer großen Schwester in Chicago. Sie ist die Stadt nicht gewöhnt, sie ist ihr zu laut, zu voll, zu groß. Am liebsten würde sie sich nur mit ihren Büchern und ihrem Zeichenblock in ihrem Zimmer zurückziehen, doch das ist natürlich nicht möglich. Eines Tages lernt sie Jae-yong kennen, der ein gefeierter K-Popstar ist, wovon Ella jedoch keine Ahnung hat ...

Meinung:

Ich bin wohl in der Minderheit, wenn ich sage, dass das Buch zwar gut war, aber für mich kein Highlight war. Ja, es ist eine süße Liebesgeschichte und über K-Pop habe ich noch nie etwas gelesen - aber ich habe diese Musikrichtung auch noch nie gehört. Vielleicht ist das auch der Grund, dass ich nicht in Begeisterungsstürme ausbreche, wenn ich von diesem Buch rede? Ich weiß es nicht, auf jeden Fall war es für mich nichts Besonderes. Und auch das Rad wurde hier nicht neu erfunden, denn so ähnliche Romane gibt es zuhauf - zwar vielleicht nicht mit K-Pop, aber mit anderen Musikrichtungen oder Filmstars.

Doch bevor ich noch weiter schreibe, warum das Buch für mich kein Highlight war, möchte ich doch auch ein paar positive Aspekte erwähnen. Zum Beispiel war mir Ella sehr sympathisch. Eine junge Frau, die versucht ihren Platz in der Welt zu finden. Ein paar Jahre zuvor ist ihre Welt, die sie bisher kannte, zusammengebrochen als ihre Eltern gestorben sind und sie ist gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester nach Chicago zu ihrer älteren Schwester gezogen. Ella möchte möglichst bald ihre Schwester entlasten, die seit Jahren total überarbeitet ist, um sich und ihre Geschwister durchzubringen. Was Ella noch zusätzlich sympathisch macht, ist ihre Bücherliebe.

Auch Jae-yong kommt sehr nett rüber, für einen Popstar sehr bescheiden und zurückhaltend. Anscheinend mag er es auch sehr, dass Ella ihn nicht gleich erkennt und genießt es wohl, von ihr als Mensch gemocht zu werden. Ansonsten muss ich zugeben, dass ich mit der K-Pop-Welt nicht viel anfangen kann bzw auch gar nicht möchte, wenn ich so die Bedingungen dazu lese.

Fazit:

Ja, es ist eine nette Liebesgeschichte. Allerdings für mich nichts Besonderes.

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Veröffentlicht am 14.05.2020

Tiefgehend, doch das gewisse Etwas fehlt

Forever Free - San Teresa University
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Inhalt:

Raelyn zieht nach Kalifornien, um dort einen neuen Anfang zu wagen und zu studieren. Leider stellt sich das als nicht so einfach heraus, wie sie gedacht hat. Der schüchternen jungen Frau fällt ...

Inhalt:

Raelyn zieht nach Kalifornien, um dort einen neuen Anfang zu wagen und zu studieren. Leider stellt sich das als nicht so einfach heraus, wie sie gedacht hat. Der schüchternen jungen Frau fällt es sehr schwer, neue Freunde zu finden und ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Und dann lernt sie auch noch Hunter kennen, der selbst so seine Probleme hat ...

Meinung:

Das Buch beginnt sehr langsam und gibt uns einen sehr guten Einblick in Raelyns Leben und Psyche. Sie ist sehr schüchtern und hat mit Ängsten zu kämpfen, was es ihr nicht leicht macht, Freunde zu finden bzw überhaupt ein erfülltes Leben zu führen. Von Anfang an konnte ich mich so gut in sie einfühlen, da ich auch immer sehr schüchtern war und Probleme hatte, auf andere Menschen zuzugehen.

Es war richtig toll, Raelyn hier richtig kennenzulernen, allerdings war die Anfangsphase vielleicht ein klein wenig zu lang. Bis sie endlich auf ihren Love Interest trifft, vergeht sehr viel Zeit bzw sehr viele Seiten. Danach geht es manchmal ein bisschen zu schnell bzw werden ev. wichtige Dinge übersprungen oder nur kurz angeschnitten.

Warum aus dem Problem von Hunter so ein Geheimnis macht, weiß ich auch nicht. Hier wäre es vielleicht von Vorteil gewesen, von Anfang an mit offenen Karten zu spielen, aber dann hätte man kein Geheimnis und somit weniger Konfliktpotenzial gehabt. Trotzdem finde ich es nicht gut, hier zu suggerieren, dass es ein Problem ist, für das man sich schämen sollte. Im Gegenteil, ich finde, offen damit umzugehen ist wichtig. Gerade unter Menschen, die einem wichtig sind.

Die Entwicklung von Raelyn war sehr schön ausgearbeitet, auch wenn mir Manches dann doch zu schnell ging und nicht ganz nachvollziehbar war. Auch die Entwicklung mit ihrer Mutter gefiel mir gut, obwohl das doch manchmal ziemlich nervig war.

Fazit:

Insgesamt ein guter und tiefgehender New Adult Roman mit ein paar wenigen Schönheitsfehlern, die den Lesespaß aber nicht beeinträchtigen.

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Veröffentlicht am 09.05.2020

Schöne Story, tolle Protagonisten

Daydreamer - Hollywood Love Story
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Inhalt:

Luisa flüchtet mit ihrem Sohn Matteo aus ihrem alten Leben und zieht nach Los Angeles. Ihr Leben lang hat sie von Märchenprinzen auf weißen Rössern geträumt, doch nach einer Beziehung, die nicht ...

Inhalt:

Luisa flüchtet mit ihrem Sohn Matteo aus ihrem alten Leben und zieht nach Los Angeles. Ihr Leben lang hat sie von Märchenprinzen auf weißen Rössern geträumt, doch nach einer Beziehung, die nicht gut lief, wachte sie enttäuscht auf. Nun versucht sie, ihre Erfahrungen und ihre Ansichten auf ihrem Blog zu verarbeiten, auf dem Männer nicht gut davonkommen.

Doch kaum in der neuen Stadt angekommen, lernt sie den heißen Schauspieler, Produzent und Regisseur Diego Lopéz kennen. Eigentlich genau die Art von Mann, die sie so verachtet und über die sie in ihrem Blog schonungslos lästert. Aber sie stellt schnell fest, dass er ganz anders ist.

Ihre Beziehung wird aber durch eine Menge Probleme belastet. Da wäre zuerst ihr Geheimnis, aber auch Paparazzi und Fans machen es ihnen nicht leicht. Ein Happy End ist in weiter Ferne ...

Meinung:

Das war wieder ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte ist spannend erzählt und es wird nie langweilig. Aber am meisten haben mir die beiden Hauptprotagonisten gefallen. Ich mochte Luisa von Anfang an und konnte mich auch von Anfang an in sie hineinversetzen. Wer von uns hat noch nie von einem Märchenprinzen geträumt und sich ein Leben ohne Probleme erträumt? Aber auch Luisa wurde aus diesem Traum gerissen und lässt an Männern nun kein gutes Haar mehr.

Wunderschön ist die Mutter-Kind-Beziehung zwischen Luisa und ihrem Sohn Matteo. Er ist das Wichtigste in ihrem Leben und das spürt man auch. Auch wenn es ihr selbst das Herz zerreißt, für ihren Sohn ist sie immer da und will nur das Beste für ihn. Daran, dass die Protagonistin ein Kind hat, kann man erkennen, dass es sich hier nicht um ganz junge Charaktere handelt. Sondern beide stehen schon mehr oder weniger fest im Leben.

Luisa ist erst seit Kurzem in Los Angeles als sie Diego kennenlernt. Allein dieses Kennenlernen war so süß. Diego sieht anscheinend nicht nur gut aus, sondern er weiß auch, was er sagen muss, um ein blutendes Mutterherz zu beruhigen. Er hatte genau die richtigen Worte, die Luisa in diesem Augenblick brauchte. Auch sonst dürfte er einem Märchenprinz recht nahe kommen, obwohl er geschieden ist. Und genau solche Männer verteufelt Luisa ja auf ihrem Blog. Aber dem Charme von Diego kann sie dann doch nicht widerstehen.

Natürlich ist das alles nicht so einfach. Es gibt jede Menge Probleme. Und ja, vieles ist vorhersehbar. Hat mich das gestört? Nein! Denn die Geschichte ist so toll erzählt mit so wunderbaren Protagonisten. Und sind wir mal ehrlich, ich habe noch kaum Liebesromane gelesen, die kein Happy End haben. Ja, die gibt es auch, sind aber eher selten.

Fazit:

Mir gefiel die Story, ich habe mich in die Protagonisten verliebt, das Buch war leicht zu lesen - eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.05.2020

Hat meine Erwartungen übertroffen

Never Too Late
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Inhalt:

Zoe und Jason verbringen eine Nacht gemeinsam. Dies sollte eigentlich eine einmalige Sache sein. Doch plötzlich stehen sie sich ein paar Tage erneut gegenüber, als sie feststellen, dass ihre ...

Inhalt:

Zoe und Jason verbringen eine Nacht gemeinsam. Dies sollte eigentlich eine einmalige Sache sein. Doch plötzlich stehen sie sich ein paar Tage erneut gegenüber, als sie feststellen, dass ihre jeweils besten Freunde in eine Wohnung gezogen sind. Obwohl die gemeinsame Nacht nicht unbedingt toll war und sie sowieso keine Beziehung möchten, können sie die Anziehung, die zwischen ihnen herrscht nicht leugnen ...

Meinung:

Es handelt sich hier um die Fortsetzung zu Never too close. Allerdings habe ich den ersten Teil nicht gelesen, was aber überhaupt kein Problem darstellt.

Bevor ich weiter auf das Buch eingehe, möchte ich hier noch Triggerwarnungen abgeben. Es werden so einige Themen behandelt, die manche Leser ev. belasten könnten: Essstörung, Depressionen, toxische Beziehungen, Gewalt und Homophobie.

Wie schon vorhin festgehalten, habe ich das erste Buch der Dilogie nicht gelesen. Da ich aber sehr viel Gutes darüber gehört habe und nun die Möglichkeit hatte, den zweiten Band zu lesen, habe ich diese sofort ergriffen. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht.

Zoe und Jason sind zwei wunderbare Protagonisten, der Schreibstil ist locker und leicht und trotzdem wird so manch schwierigeres Thema in dem Buch behandelt. Bei so manchen Wortgefechten oder anderen Begebenheiten musste ich schmunzeln und bei anderen Vorfällen hätte ich am liebsten mitgeweint. Es wurde also das ganze Spektrum an Gefühlen beim Lesen abgedeckt und das fand ich richtig großartig.

Zoe hat in ihrem Leben schon einiges mitgemacht und hat deshalb auch ein paar Probleme. Was richtig schön war, war, dass Jason immer wieder die richtigen Worte für sie fand, um sie aufzubauen oder ihre Welt wieder gerade zu rücken. So jemanden würden wir uns wohl alle wünschen, oder? Es war toll, die beiden auf ihrem Weg zueinander zu begleiten. Hier war es nicht so, dass sie von Anfang an sich ineinander verliebten und dann einige Hürden meistern mussten, wie es so oft in Liebesromanen zu lesen ist. Nein, hier ist es anders. Es dauert hier länger bis sie erkennen, dass sie vielleicht irgendwie zusammen gehören. Aber ob sie es wirklich schaffen oder ob die Probleme, die zwischen ihnen stehen zu groß sind, das müsst ihr selbst herausfinden ;)

Fazit:

Das Buch hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen und ist auf jeden Fall ein Jahreshighlight-Kandidat.

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