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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2022

Ciris Weg wird immer spannender

Die Zeit der Verachtung
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„Die Zeit der Verachtung“ ist der zweite Band der Hexer-Saga, wenn man die beiden Bücher mit den Vorgeschichten mitzählt, ist es der vierte Band in der Welt von Geralt von Riva. Nachdem ich die anderen ...

„Die Zeit der Verachtung“ ist der zweite Band der Hexer-Saga, wenn man die beiden Bücher mit den Vorgeschichten mitzählt, ist es der vierte Band in der Welt von Geralt von Riva. Nachdem ich die anderen Bücher schon bewertet habe, ist es gar nicht so leicht, auch hier eine Review zu schreiben, da ich ja schon das Wichtigste geschrieben habe. Ich liebe den Schreibstil des polnischen Autors und ich konnte gar nicht mitzählen, wie oft ich auch in diesem Werk schmunzeln musste. Die Gedankengänge und Sprüche des Hexers sind einfach Hammer, aber auch Rittersporn steht in nichts nach. Was mir besonders gefällt ist die Tatsache, dass auch immer tiefer gehende Gedanken und Dialoge miteingeflochten werden, so dass mich die Story schon des Öfteren zum Nachdenken gebracht hat. Etwas ist allerdings wirklich anders in „Die Zeit der Verachtung“, zumindest, was mich betrifft: Hat mich in den Vorgeschichten und in „Das Erbe der Elfen“ hauptsächlich der Werdegang von Geralt von Riva interessiert, wurde hier in „Zeit der Verachtung“ Ciri für mich zum Mittelpunkt. Es hat mich richtig gefesselt, wie es mit ihr weiter geht und der Spannungsbogen war während des kompletten Buches extrem hoch, vor allem auch im letzten Drittel.

Fazit:
Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung zu „Das Erbe der Elfen“. Ich freue mich jetzt sehr darauf, Geralt und Ciri in „Feuertaufe“ weiterhin begleiten zu dürfen.

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Veröffentlicht am 08.01.2022

Welcome to the World of the Witcher

Das Erbe der Elfen
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„Das Erbe der Elfen“ stellt den ersten Band der Hexer-Saga um Geralt von Riva dar. Im Moment absoluter Hype, da genau diese Saga Inhalt einer enorm beliebten Netflix-Serie wurde. Schon die TV-Show ist ...

„Das Erbe der Elfen“ stellt den ersten Band der Hexer-Saga um Geralt von Riva dar. Im Moment absoluter Hype, da genau diese Saga Inhalt einer enorm beliebten Netflix-Serie wurde. Schon die TV-Show ist grandios, doch die Bücher sind einfach phänomenal! In anderen Rezensionen wird der Schreibstil des polnischen Schriftstellers oft kritisiert, was ich allerdings nicht nachvollziehen kann. Im Gegenteil, man begegnet in den Zeilen genau dem Sarkasmus und der Ironie, die Geralt auch in der Serie verströmt. Und wer denkt, hier lernt man „nur“ Hexer, Zauberer, Elfen, Ungeheuer und Menschen und deren Gemetzel und Kriege kennen, irrt gewaltig. Denn die Werke sind voller Tiefsinnigkeit. Hier trifft man auf Themen wie Rassismus und Umweltverschmutzung und auch Einsamkeit und zwischenmenschliche Probleme werden angesprochen. Diese Lektüre regt somit auch zum Nachdenken an. Dieser erste Band kann problemlos als erstes gelesen werden, dennoch schadet es sicherlich nicht, erst die Vorgeschichten „Der letzte Wunsch“ und „Das Schwert der Vorsehung“ gelesen zu haben, denn in diesen Büchern lernt man den Hexer schon vor der eigentlichen Story besser kennen.

Fazit:
Der Einstieg der Hexer-Saga hat mich, wie auch schon die Serie, total begeistert und ich freue mich jetzt sehr auf die Fortsetzung, die da „Die Zeit der Verachtung“ heißt.

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Veröffentlicht am 05.01.2022

Sollte man eigentlich als 2. Band sehen, da "Zeit des Sturms" erst viel später geschrieben wurde

Das Schwert der Vorsehung
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„Das Schwert der Vorsehung“ ist eigentlich der 2. Band (siehe diverse Buchforen) der Vorgeschichte von dem sagenumwobenen Hexer Geralt von Riva. Im Moment kennt wohl jeder Netflix-Abonnent diese Saga, ...

„Das Schwert der Vorsehung“ ist eigentlich der 2. Band (siehe diverse Buchforen) der Vorgeschichte von dem sagenumwobenen Hexer Geralt von Riva. Im Moment kennt wohl jeder Netflix-Abonnent diese Saga, zumindest die Werbung davon. Und nachdem ich von der Serie absolut begeistert bin und die ersten 2 Staffeln weggesuchtet habe, beschloss ich, die Buchreihe zu lesen.

Der Schreibstil ist konform mit dem des 1. Bandes „Der letzte Wunsch“. Es ist einfach herrlich sarkastisch geschrieben und ist gespickt mit Ironie. Die Kurzgeschichten, in denen man Geralt besser kennenlernt als in der Serie, sind unterhaltsam, teilweise witzig, teilweise aber auch nachdenklich stimmend. Besonders die Story mit den Meeresbewohnern hat es mir angetan. Aber Vorsicht: Die Bücher sind NICHT identisch mit der Serie! Vor allem, wenn es um Ciri geht, wird dies mehr als deutlich! Die Werke von dem polnischen Autor Andrzej Sapkowski sind lediglich Vorlage zur Serie, es wurde aber viel abgewandelt und die Bücher sind KEINE Drehbücher. Ich finde es schade, wenn durch diesen Irrtum schlechte Rezensionen entstehen, denn die Werke sind einfach fantastisch und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ich mag es sehr, wie die Charaktere gezeichnet sind. Der Sarkasmus von Geralt ist einfach wunderbar eingeflochten, Rittersporn ist herzerfrischend und nur Yennefer hat nicht nur einmal mit ihrer überheblichen Art genervt. Aber das hat sie schon in der Netflix-Variante mehr als einmal 😉

Fazit:
Absolut empfehlenswert für alle Fantasy-Freunde, die sich vom Gedanken frei machen, hier eine 1:1 Kopie zur Serie zu finden. Ich freue mich jedenfalls jetzt sehr auf den 1. Teil der „Hauptgeschichte“, die da heißt: „Das Erbe der Elfen“.

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Veröffentlicht am 01.01.2022

Mega Auftakt in einer ganz neuen Welt

Der letzte Wunsch
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Seit der Netflix-Serie „The Witcher“ ist ein richtiger Hype um den Hexer Geralt entstanden. Zig Fans gab es bereits aufgrund der Bücher und des Videospiels, jedoch habe ich erst durch Netflix von der Witcher-Welt ...

Seit der Netflix-Serie „The Witcher“ ist ein richtiger Hype um den Hexer Geralt entstanden. Zig Fans gab es bereits aufgrund der Bücher und des Videospiels, jedoch habe ich erst durch Netflix von der Witcher-Welt erfahren. Und nachdem jetzt erst die zweite Staffel rauskam und es bis zur nächsten noch einige Zeit dauern wird, habe ich beschlossen, ganz einfach mal die Bücher zu lesen. In diversen Foren habe ich nachgelesen, mit welchem Buch man am Besten startet und so landete „Der letzte Wunsch“, die Vorgeschichte Band 1, auf meinem ebook-Reader.

Mein Eindruck vom Buch:
Ich liebe diese Welt! Für mich ist es absolut faszinierend, was für eine fantastische Welt der polnische Autor Andrzej Sapkowski erschaffen hat! In anderen Rezensionen habe ich einige Kritiken gefunden, weil die Bücher nicht 1:1 mit der Netflix-Serie übereinstimmen. Ich muss gestehen, dafür habe ich absolut kein Verständnis, denn die Serie basiert nun mal nur auf die Bücher. Wäre es 1:1 umgesetzt, würde es sich ja um Drehbücher handeln und nicht um Romane. Ich habe sehr viele Werke gelesen, die verfilmt oder zu einer Serie umgewandelt wurden und bisher ist mir noch nie eine Geschichte begegnet, die wirklich vollkommen „kopiert“ wurde. Deshalb finde ich es schade, wenn durch diese Tatsache schlechte Bewertungen entstehen. Nur soviel dazu. Ebenfalls wird oft der Schreibstil des Schriftstellers angeprangert. Auch dies kann ich so nicht nachvollziehen, da sich das Buch sehr flüssig lesen lässt. Ich finde es einfach genial, dass auch in den Büchern Geralts Sarkasmus und Ironie richtig zu greifen ist. Ich musste nicht nur einmal laut auflachen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich bei diesem Werk „nur“ um Kurzgeschichten handelt und es keinen Erzählstrang gibt, den man von Romanen kennt. Deshalb wirken manche „Sprünge“ erstmal sinnlos, aber letztendlich wird sich alles fügen und manche Umstände, die bei Netflix auftauchen, werden erklärt.

Fazit:
Ich habe es sehr genossen, in die Welt des Witchers einzutauchen und freue mich sehr auf den nächsten Band mit Vorgeschichten. Übrigens: Auf den meisten Internetseiten ist „Zeit des Sturms“ als Folgeband aufgeführt. Dieses Werk ist allerdings erst nach allen anderen geschrieben worden und ich habe erfahren, dass es Spoiler enthalten könnte. Deshalb widme ich mich jetzt „Das Schwert der Vorsehung“ und bin gespannt, in welche Abenteuer dort Geralt involviert wird.

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Veröffentlicht am 01.01.2022

Die Ernüchterung kam schnell...

December Dreams. Ein Adventskalender
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Ein Adventskalender in Form von Kurzgeschichten? Das klang für mich einfach fantastisch und allein schon das Cover von „December Dreams“ ist traumhaft! Gespickt ist dieses Werk vom Ravensburger Verlag ...

Ein Adventskalender in Form von Kurzgeschichten? Das klang für mich einfach fantastisch und allein schon das Cover von „December Dreams“ ist traumhaft! Gespickt ist dieses Werk vom Ravensburger Verlag laut Umschlag mit 24 Lovestorys und Silvester-Special und so konnte ich es kaum erwarten, bis endlich der 1. Dezember kam...

Mein Eindruck vom Buch:
„December Dreams“ ließ mich leider sehr zwiespältig zurück. Die Idee ist fantastisch und für jeden, der Bücher liebt, ist ein Buch-Adventskalender natürlich etwas Besonderes. Doch leider kam auch schnell die erste Ernüchterung: Ist auf dem Cover von 24 Liebesgeschichten die Rede, findet man diese Stückzahl jedoch nicht. Manche Geschichten wurden auf zwei „Türchen“ aufgeteilt, so dass es bei weitem nicht 24 Erzählungen gibt. Man findet 15 deutsche Autorinnen im Adventskalender, somit ist auch klar, wie viele Geschichten es tatsächlich sind. Die zweite Enttäuschung sind die Figuren. Ich habe in anderen Rezensionen herausgelesen, dass viele Figuren aus den Reihen der Schriftstellerinnen sind und damit wurde mir auch klar, warum ich öfter das Gefühl hatte, mir fehlen Infos. Zudem wurden in manchen Storys gespoilert, was natürlich nicht gerade das Lesevergnügen steigert. Zumindest mir ist dadurch die Lust vergangen, eine der Reihen zu lesen. Bisher war mir nämlich noch keine der Serien bekannt und das wird jetzt auch so bleiben. Die dritte Enttäuschung kam bei dem Inhalt der Erzählungen auf. Es fehlten Emotionen und es kam keine Weihnachtsstimmung auf. Ich habe mich lange gefragt, woran dies liegt? War bei der kurzen Länge der Storys zu wenig Spielraum? Jedoch wird dies widerlegt von der Tatsache, dass manche Autorinnen ja sogar zwei Türchen zur Verfügung hatten. Dennoch: ich konnte nichts zwischen den Zeilen fühlen. Meiner Meinung nach war die beste Geschichte „Das Lied des Windwolfs“ von Jennifer Benkau, nur konnte diese eine Erzählung alle anderen nicht herausreißen. Zu oft gab es schnöselige Reiche und verwöhnte Gören.

Fazit:
Für den Advent 2022 ist bereits ein neuer Adventskalender angekündigt, diesen werde ich mir allerdings nicht holen. Leider habe ich viel mehr erwartet und dieses Werk trägt leider nicht dazu bei, dass ich von den Schriftstellerinnen mehr lesen möchte

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