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Veröffentlicht am 31.05.2025

Der Zusammenhalt von Shelley House

Ms Darling und ihre Nachbarn
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"Ob man einen Nachbarn mag oder nicht, das merkt man oft erst, wenn der Möbelwagen vor seiner Tür steht." (Dt. Sprichwort)
Die 77-jährige Ms Dorothy Darling lebt schon viele Jahre in Shelley House. Dass ...

"Ob man einen Nachbarn mag oder nicht, das merkt man oft erst, wenn der Möbelwagen vor seiner Tür steht." (Dt. Sprichwort)
Die 77-jährige Ms Dorothy Darling lebt schon viele Jahre in Shelley House. Dass sie in diesem Haus schon viel erlebt hat, liegt an ihrer guten Beobachtungsgabe. Dorothy mag zwar ihre Tage damit verbringen, die Nachbarn auszuspionieren, doch keiner weiß, dass sie selbst ein streng gehütetes Geheimnis und einen guten Grund hat, ihr Haus kaum zu verlassen. Nachdem Kat Bennett bei Joseph einzieht, ahnt sie, dass es Ärger geben könnte. Allerdings lauern hinter Kats Fassade Schuldgefühle aus ihrer Vergangenheit und sie ist auf der Suche nach ihrer neuen Identität. Doch dann erhalten plötzlich alle ihre Zwangsräumung. Joseph, der sich als einziger dagegen wehrt, findet Kat wenig später schwer verletzt in seiner Wohnung. Hat hier jemand nachgeholfen oder ist er nur gestürzt, und wer kümmert sich nun um Hund Reggie? Kat und Dorothy werden zu unerwarteten Verbündeten im Kampf um die Rettung des historischen Gebäudes. Noch überraschender werden sie zu Ermittlern, als sie merken, dass im Shelley House durchaus etwas schiefläuft.

Meine Meinung:
Ein herzerwärmender Gesellschaftsroman, bei dem mir allerdings ein wenig der Humor fehlt. Dabei punktet vor allem der Schreibstil, bei denen sich die Protagonisten abwechseln. Die Geschichte selbst zeigt einmal mehr, dass wir uns unsere Nachbarn nicht aussuchen können. Aber bei genauem Hinsehen es dann doch oft Nachbarn sind, die mehr Verständnis zeigen, als wir vermuten. Ein bewegendes Buch, das meiner Ansicht nach am Anfang schwächelt und unnötig in die Länge gezogen wird. Deshalb sollte man es auch nicht vorschnell zur Seite legen. Es braucht allerdings dann schon ein Drittel Lesezeit, ehe die Geschichte dann wirklich interessant wird. Denn ab da tauchen wir in das wahre Leben von Kat und Dorothy ein. Beide haben nämlich eine wirklich interessante Vergangenheit, weshalb mich das Buch dann immer mehr berührt. Besonders die Porträts der beiden Frauen, aber auch der Alltag der Bewohner bekommt von da an eine wirklich gute Wende. Allerdings wirkt es mitunter schon ein wenig kitschig und überspitzt. Gut ausgedacht sind dagegen die Geheimnisse rund um die Bewohner von Shelley House, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Überrascht hat mich außerdem Dorothys Wandelbarkeit. Niemals habe ich gedacht, dass sie am Ende so reagiert. Ich hatte eher die Befürchtung, sie tut etwas Dummes. Viel zum Lachen allerdings fand ich in dem Buch eher nicht. Wenn, dann war es eher britischer, trockener Humor. Dagegen haben mir die gut durchdachten, unterschiedlichen Charaktere der Bewohner sehr gut gefallen. Es ist schon ein ganz spezieller Haufen, der da in diesem alten Gemäuer lebt. Dabei hat jeder von ihnen seine ganz eigenen Ecken und Kanten. Während einige Schicksalsschläge hinter sich haben, müssen andere mit schwierigen Alltagssituationen kämpfen. Dabei erkenne ich in Dorothy eher die isolierte, griesgrämige Frau und in Kat eine Einzelkämpferin, die es schwer im Leben hat und einen Neuanfang sucht. Schade, dass die kriminalistische Seite etwas zu kurz kommt und am Anfang zu viel Nebensächliches erzählt wird. Darum gebe ich dem Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Ein Sommercamp mit Geheimnissen

Der Gott des Waldes
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"Wälder sind die Kathedralen der Natur, in denen wir die Größe Gottes erkennen können." (Hildegard v. Bingen)
August 1975:
In diesem Jahr findet wieder ein Sommercamp in den Adirondack Mountains statt. ...

"Wälder sind die Kathedralen der Natur, in denen wir die Größe Gottes erkennen können." (Hildegard v. Bingen)
August 1975:
In diesem Jahr findet wieder ein Sommercamp in den Adirondack Mountains statt. Mit dabei ist sogar Barbara, die 13-jährige Tochter der reichen Familie Van Laar, denen das gesamte Anwesen gehört. Als an einem Morgen Barbara nicht anwesend ist, beginnt eine panische Suche nach dem Mädchen. Denn 14 Jahre zuvor wurde schon einmal ein Junge vermisst, ausgerechnet Barbaras 8-jähriger Bruder Bear. Er nahm damals ebenfalls am Sommercamp teil und ist dann plötzlich spurlos verschwunden. Bis heute weiß niemand, was mit dem Jungen geschah. Kann das alles Zufall sein oder wissen die anderen Kinder etwas über Barbaras Verschwinden? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene "Schlitzer" mit all dem zu tun und welches Geheimnis hütet die Familie selbst?

Meine Meinung:
In diesem erstaunlich literarischen Thriller geht es mitten in die Natur, bestehend aus Reservat, einem dunklen, gefährlichen Wald und dem großen See. Es ist jedoch kein eindeutiger Thriller, sondern das Ganze hat viel von einem Gesellschaftsroman. Wobei die Autorin die Spannung permanent hochhält. Es ist dabei keine actionreiche, blutige Spannung, sondern eher so, dass man von Seite zu Seite mehr ins Geschehen eintaucht und dadurch neugierig bleibt. Dabei hilft vor allem die ständige Abwechslung von Zeiten und Protagonisten. Das unentwegte Rätseln, was mit Barbara geschehen ist oder ob sie noch lebt, lässt mich nicht mehr los. Ich muss sagen, das hat die Autorin bravourös gehandhabt. Das naturbelassene Setting mit dem Sommercamp und dem unheimlichen Wald, das wohlhabenden Familien für einen Sommer lang als Überlebenstraining in der Natur dient, wird hier extrem gut dargestellt. Der damals in den 60er-Jahren verschwundene Bear musste von Barbara ersetzt werden, was im Grunde keine gute Voraussetzung war. Außerdem leidet ihre Mutter noch immer unter dem Verlust ihres Kindes und pumpt sich dementsprechend mit Medikamenten voll. Während Barbaras Vater auf mich eher gefühlskalt und abweisend wirkt. Was garantiert an seinem Vater lag, der wie ein Patriarch über allem steht. Überhaupt scheint es mit den Ehen der Van Laars nicht gerade zum Besten zu stehen. Geheimnisvoll wirkt zudem die Leiterin T. C. Hewitt. Sie löste vor fünf Jahren ihren Vater Vic ab, der dieses Camp davor geleitet hat. Ich habe das Gefühl, dieses Sommercamp hauptsächlich einem dient. Nämlich, dass einige der Eltern ungestört Party im riesigen Anwesen der Van Laars feiern können. Ungewiss ist, was der frisch entlassene Häftling "Schlitzer", der durch die Gegend streift, mit all dem zu tun hat. Es gibt es einige Verdächtige unter den Anwesenden, den Angestellten, aber auch die Van Laars scheinen einige Dinge nicht ansprechen zu wollen. Trotz fast 600 Seiten, die dieses Buch umfasst, wurde mir niemals langweilig. Im Gegenteil, die Autorin hat es geschafft, die Spannung fortlaufend zu steigern. Dabei sind Themen wie Alkoholismus, Tablettensucht, soziale Ungerechtigkeit und deren Auswirkungen gut dargestellt. Ferner wird in diesem Buch ohne den moralischen Zeigefinger besonnen diskutiert über Reiche, die ständig ihr eigenes Recht verschaffen, ohne an die Folgen für Unschuldige zu denken, ebenso wie über deren heftige Familienkonflikte. Von mir jedenfalls gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Geheimnisvolle Briefe

Café Katz - Der Tote in der Bibliothek
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"Alle schlechten Eigenschaften entwickeln sich in der Familie. Das fängt mit Mord an und geht über Betrug und Trunksucht bis zum Rauchen." (Alfred Hitchcock)
Franz Katz, Polizeipsychologe a. D., der sonst ...

"Alle schlechten Eigenschaften entwickeln sich in der Familie. Das fängt mit Mord an und geht über Betrug und Trunksucht bis zum Rauchen." (Alfred Hitchcock)
Franz Katz, Polizeipsychologe a. D., der sonst mit seiner Frau Luise das Nachbarschaftscafé „Café Katz" betreibt, muss sich von seinem letzten Erlebnis erholen. Indessen dreht Pflegetochter Amanda zusammen mit ihrem Ex-Mann in der historischen Bibliothek ein neues Video. Diesmal geht es um wichtige Briefe aus der Zeit Napoleons, die Professor Rochardt hier näher erörtern wird. Doch dann kommt alles anders. Beim Dreh des Videos erleidet der Professor einen tödlichen allergischen Schock. Durch die Konflikte des Ehepaars und der Affäre des Professors mit einer Studentin rückt Amanda ebenfalls unter Mordverdacht. Franz Katz versucht zusammen mit dem Team des Cafés Amandas Unschuld zu beweisen, selbst wenn die Indizien gegen sie schwerwiegend sind. Da außerdem die Briefe verschwunden sind, kommt der Verdacht auf, dass jemand hinter diesen her war. Zusammen mit KHK Lukas Reinhardt geht Franz Katz auf die Suche nach dem Mörder.

Meine Meinung:
Das bezaubernde Cover mit dem Blick aufs Dresdner Café hat mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Leider wurde ich dann enttäuscht. Einerseits hatte ich den Eindruck, als ob dies nicht der erste Krimi dieser Reihe ist. Was vor allem daran liegt, dass man viel zu wenig darüber erfährt, was Franz Katz in seinem letzten Fall zugestoßen ist. Dadurch war der Einstieg doch sehr holprig und blieb auch eine ganze Zeit lang so. Besonders mit den Protagonisten bin ich nie wirklich warm geworden, was sicher daran liegt, dass sie doch sehr oberflächlich blieben. In Sachen Spannung und Humor hinkte der Krimi ebenfalls weitestgehend hinterher. Die ganze Geschichte plätschert so dahin und vor allem den versprochenen Humor musste ich förmlich suchen. Die Geschichte selbst hätte durchaus spannend sein können mit den geheimnisvollen Briefen aus der Zeit Napoleons. Leider jedoch blieben es bei den intensiven Beschreibungen der Nebenhandlung, wodurch die eigentlichen Ermittlungen viel zu kurz kamen. Es gab wenig Überraschendes oder Wendungen, mit denen die Autorin das Ruder noch mal herumriss. Von Amada selbst und ihrer Ehe erfährt man ebenfalls nur das Nötigste, und vor allem das Café-Team blieb hinter meinen Erwartungen zurück. Und selbst auf den Inhalt der Briefe ging man nie wirklich ein. Dazu kamen noch unnötige komplizierte Sätze und Fremdwörter, bei denen ich erst einmal nachschlagen musste, um überhaupt zu verstehen, was gemeint ist. Ich finde gerade ein Cosy-Crime lebt doch vom vielen Humor und einer gewissen Leichtigkeit. Das allerdings habe ich hier beides vermisst. Außerdem blieben am Ende noch einige Fragen offen. Wie zum Beispiel, wie auf einmal die Briefe wieder aufgetaucht sind. Gut gefallen hat mir das Personenregister gleich zu Beginn der Geschichte. Dagegen das Zitat vor jedem Kapitel hätte es für mich nicht gebraucht. Leider konnte mich dieser Krimi überhaupt nicht überzeugen und ich glaube kaum, dass ich einen weiteren Versuch wagen würde. Bedauerlicherweise gibt es dafür von mir nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Eine gute Freundschaft hat kein Alter

Freundschaft kennt kein Alter
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"Freunde sind Menschen, die dir nicht den Weg zeigen, sondern ihn einfach mit dir gehen. (Pinterest)
Rashid Hamid ist inzwischen Deutschlands beliebtester Pfleger. Mit seiner Pflegestation "Pflege Smile" ...

"Freunde sind Menschen, die dir nicht den Weg zeigen, sondern ihn einfach mit dir gehen. (Pinterest)
Rashid Hamid ist inzwischen Deutschlands beliebtester Pfleger. Mit seiner Pflegestation "Pflege Smile" ist er besonders durch seine Videos im Internet bekannt geworden. Mit 16 Jahren macht Rashid Hamid ein Praktikum in der Altenpflege. Obwohl an seinem ersten Tag gleich eine Frau verstirbt, bleibt er dabei und beginnt eine Ausbildung zum Altenpfleger. Trotzdem die Pflege heutzutage kein gutes Image mehr hat, ist Rashid davon überzeugt, dass sein Beruf Spaß machen kann. Dass unter seinen Freunden inzwischen über 90-Jährige dabei sind, stört ihn gar nicht. Im Gegenteil, er findet: "Freundschaft kennt kein Alter." Dass seine Freunde inzwischen zu Stars in seiner Community wurden, dafür sorgten Rashid und seine Mitarbeiter. Mit viel Engagement, Fürsorge und Einfühlungsvermögen werden aus seinen Patienten Freunde fürs Leben. In seinem Buch gibt er uns Einblick in seine sechs bekanntesten Freunde. Da ist Oma Lotti, die immer ein Lächeln im Gesicht hat. Oma Lotti ist kürzlich erst von uns gegangen, was viele seiner User zu Tränen gerührt hat. Thorsten, der kein einfaches Leben hatte und mit einer anderen Lebensgeschichte aufwartet. Heiko gehört zu den jüngeren Patienten. Mit seiner MS-Erkrankung hat er ein schweres Schicksal zu tragen, und trotzdem nimmt er es meist mit viel Humor. Barbara trägt ihr Herz auf der Zunge und hält mit der Wahrheit nicht hinterm Berg. Dass sie dadurch so manches Mal aneckt, macht ihr nichts aus. Ulli ist eine der inspirierenden Frauen, die ich bisher erlebt habe. Ihre Ratschläge als Psychologin und später als Streetworkerin haben schon vielen Menschen sehr geholfen. Trotz ihrer schweren Krankheiten bleibt sie dem Leben positiv aufgeschlossen. Für Oma Edith ist Yama so etwas wie Rashid für Oma Lotti. Die beiden verstehen sich blind und Yama ist für sie die wichtigste Bezugsperson. Oma Edith hat sich vorgenommen, unbedingt die Hundert zu knacken. Mal abwarten, ob sie weitestgehend gesund bleibt, besonders nach ihrem Schlaganfall. Inzwischen sind in Rashids Community alle zu Stars geworden und viele User verfolgen regelmäßig seine Videos, die er postet. Von allen sechs Freunden gibt es einen kurzen Einblick in ihr Leben, dessen Vergangenheit und ein anschließendes kurzes Interview.

Fazit:
Wer mehr über die sechs bekanntesten Freunde aus Rahids Community erfahren möchte, der ist hier gut aufgehoben. Ich habe alle Eindrücke sehr genossen und bin begeistert, mit wie viel Herzblut er und seine Mitarbeiter ihre Arbeit leisten. Dass dabei sogar manches Mal die eigene Freizeit geopfert wird, um mit ihnen essen zu gehen, ins Kino oder auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, begeistert mich. Man merkt einfach, wieso Rashid seinen Beruf mit einer solchen Leidenschaft ausübt. Dadurch entwickeln sich mit der Zeit wahre Freundschaften, für die Alter keine Rolle spielt. Hier sollten sich manche Menschen ein Beispiel nehmen, denn ich glaube, alle Generationen lernen voneinander. Außerdem ist Fürsorge, Freundschaft und sich Zeit nehmen gerade für ältere Menschen wichtig. Von mir gibt es 5 Sterne für dieses Buch.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Verbrechen unter der Sonne Spaniens

True Crime Spanien
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"Es ist nicht die Strafe, die das Verbrechen verhindert, sondern die Sicherheit, dass es entdeckt wird." (Cesare Beccaria)
Der siebzehnte Band der True-Crime-Reihe von Bestsellerautor Adrian Langenscheid ...

"Es ist nicht die Strafe, die das Verbrechen verhindert, sondern die Sicherheit, dass es entdeckt wird." (Cesare Beccaria)
Der siebzehnte Band der True-Crime-Reihe von Bestsellerautor Adrian Langenscheid befasst sich dieses Mal mit den Verbrechen unter der Sonne Spaniens. Von Betrug, Entführung und Attentat bis hin zu Mord erhalten diese 14 Geschichten alles von realen Verbrechen aus diesem schönen Urlaubsland. "Operation Wasserlilie" handelt vom Verschwinden der 12-jährigen Adoptivtochter Asunta, die man später tot auffindet. Schnell stellt sich heraus, dass dahinter ein schreckliches Verbrechen steckt. In "Die Tragödie live im Fernsehen" geht es um die drei Freundinnen Miriam, Desirée und Toñi. Die Teenager wollten eigentlich zu einer Schülerparty in eine Disko im Nachbarort, kommen dort aber nie an. Bis heute gilt dieser Fall als ungelöst. "Der kleine Gott" handelt von einem Verbrechen an alten Menschen. Ein Pfleger, der meint, Gott spielen zu müssen. Wie es so weit kommen konnte, erfahren wir in dieser Geschichte. Bei "Gefangen im Abseits" wird ganz Spanien von der Entführung eines sehr bekannten Fußballstars erschüttert. Drei Täter kidnappen ihn, als er auf dem Weg zum Flughafen war, um seine Familie abzuholen. "Kein Entkommen auf Ebene 4", wo in der Calle Bertran im Stadtteil El Putxet mehrere schwere Verbrechen in einer maroden Tiefgarage stattfinden. Darunter eine Mutter von vier Kindern. "100 Meter" zu seinem Cousin werden für den 8-jährigen Gabriel zum Verhängnis. Diese und acht weitere Geschichten befinden sich in diesem Buch. Wobei mir einige wirklich an die Nieren gingen, vor allem wenn die Opfer Kinder gewesen sind oder die Verbrechen recht brutal waren.

Fazit:
Mit viel Liebe zum Detail hat der Autor auch diesmal wieder jeden einzelnen Fall gut recherchiert, sodass wir oft sogar Einblicke in die Vergangenheit der Opfer und der Täter bekommen. Diese True-Crime-Reihe ist ein Muss für alle Fans von wahren Verbrechen. Ganz besonders, weil der Autor uns mitnimmt zu wahren Verbrechen in verschiedene Länder der Welt. Von mir gibt es dafür erneut 5 Sterne.

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