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Veröffentlicht am 23.09.2019

Komplexe Fantasy mit Shakespeare Bezug

Der Wächter der Winde
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Der Autor entführt uns in "Der Wächter der Winde" in eine magische Welt, welche der Erfinder Ross erschaffen hat, um seine Tochter Mira zu beschützen, ihr ein beschauliches Leben zu bieten und vor der ...

Der Autor entführt uns in "Der Wächter der Winde" in eine magische Welt, welche der Erfinder Ross erschaffen hat, um seine Tochter Mira zu beschützen, ihr ein beschauliches Leben zu bieten und vor der Menschheit zu fliehen. Mira fühlt sich jedoch zunehmend unwohl und möchte lieber die reale wirkliche Welt sehen. Als durch einen Sturm zahlreiche Fremde - Geschäftsleute, ein Schmugglerpärchen und ein junger Mann direkt aus dem Wilden Westen in die magische Welt gelangen, ändert sich alles. Sie müssen sich in dieser doch so anderen Welt zurecht finden, in der Ross wie ein König regiert. Eine Rückkehr ist ungewiss und alte sowie neue Bewohner versticken sich in Erinnerungen, Schuld und Intrigen.

Eine wahrlich vielschichtige Geschichte mit so einigen Charakteren, die auch aus mehreren Perspektiven erzählt wird und daher auch mehrerer Erzählstränge unter einen Hut bekommen muss. Dazu kommen Träume und Rückblenden. Damit muss man sich am Anfang erst einmal zurecht finden und es dauert etwas, bis man in der Geschichte angekommen ist. Nach einigen Seiten wird man allerdings mit den Charakteren warm und kann sich auch etwas besser in der Geschichte zurecht finden. Dabei bieten die unterschiedlichen Charaktere schön viel Abwechslung, sind sie doch sehr gut ausgearbeitet und bieten gute Unterhaltung. Man merkt, dass das Werk sich an Shakespeares "Der Sturm" orientiert, dennoch ist es ein interessanter anderer fantastischer Blick auf den Stoff. Die Geschichte ist auf jeden Fall sehr bildlich beschrieben und man kann sich gut in die Geschichte einlesen.

Eine sehr reiche und komplexe Geschichte mit tollem Shakespeare Bezug und interessanter Welt. Die vielen Charaktere und Erzählperspektiven machen den Einstieg allerdings etwas schwer. Definitiv ein Werk, wo sich das Dranbleiben lohnt.

Veröffentlicht am 22.09.2019

Hier wird dem High-Fantasie-Leser richtig viel geboten

Der Untergang der Könige
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In Untergang der Könige begleiten wir Kihrin, der eine mehr als bewegte Geschichte hat. Als Baby ausgesetzt, von einem blinden Sänger adoptiert und im Bordell aufgewachsen, ist er zeit seines Lebens u.a. ...

In Untergang der Könige begleiten wir Kihrin, der eine mehr als bewegte Geschichte hat. Als Baby ausgesetzt, von einem blinden Sänger adoptiert und im Bordell aufgewachsen, ist er zeit seines Lebens u.a. Dieb. Als er plötzlich zur Person von Interesse für Adelsfamilien und Göttinnen, Magierund Dämonen wird, beginnt eine spannende Reise auf der Suche nach dem warum und seiner Vergangenheit. Man munkelt in alten Geschichten und Sagen von Helden. Ob an den Geschichten wohl doch mehr dran ist?

Der Erzähler ist in diesem Epos Kihrin selber und man ist so hautnah dabei. Es gibt viel zu entdecken und die Geschichte steht selten still. An die verschiedenen Sichtweisen und Sprünge muss man sich allerdings erst einmal gewöhnen. Charaktere bietet die Geschichte auch zu Hauf, die man auch erst einmal sortieren muss. Das sehr umfangreiche Verzeichnis am Ende des Buches ist in jedem Fall eine Hilfe, zeigt aber auch deutlich, was den Leser im Laufe der Geschichte erwartet. Die Geschichte an sich ist jedoch so spannend, dass man kaum Luft hat zum Durchatmen. Dämonen und Götter, Gestaltwandler und Magier; Action, Folter, Mord und dunkle Magie - hier wird so einiges geboten, um den geneigten High-Fantasie-Leser glücklich zu machen. Trotz seiner beeindruckenden 800 Seiten hat sich das Buch dennoch gut lesen lassen, konnte die Spannung und das Interesse aufrecht erhalten. Wenn man bedenkt, dass es der Auftaktband einer 5-bändigen Serie ist, kann man wohl noch so einiges erwarten in der Zukunft.

Ein beeindruckender Auftakt, der mit abwechslungsreicher und spannender Handlung punktet. Es gibt viel zu entdecken, die vielen Charaktere und Perspektivwechsel sind jedoch zu Anfang eine Herausforderung. Das mächtige Werk kann jedoch fesseln und begeistern und lässt auf die folgenden Bände ungeduldig warten.

Veröffentlicht am 22.09.2019

Teuflisch sexy und spannend

Codename: Genesis (Jameson Force Security Group Teil 1)
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Vor vielen Jahren waren sie verliebt. Sie ein aufstrebener Superstar, er der Freund, der nie gut genug schien. Durch Lügen und Intrigen entzweit, treffen sie heute in der größten Not wieder aufeinander, ...

Vor vielen Jahren waren sie verliebt. Sie ein aufstrebener Superstar, er der Freund, der nie gut genug schien. Durch Lügen und Intrigen entzweit, treffen sie heute in der größten Not wieder aufeinander, als Joslyn ihn um Hilfe bittet, da ein Stalker ihr Leben bedroht. Kynan hat mittlerweile ein austrebendes Sicherheitsunternehmen und kann sich besseres Vorstellen, als sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen. Doch Joslyn geht ihm immer noch unter die Haut und er kann sich der Anziehung nicht entziehen. Im Angesicht der Bedrohung müssen die beiden zusätzlich mit verwirrten Herzen und dem teuflisch heißem Reiz des anderen auseinander setzen.

Der Auftaktband der neuen Jameson Force Security Reihe von Sawyer Bennett beginnt fulminant und bietet alles, was sich das Leserherz wünscht. Starke Alpha-Helden, eine spannende Handlung, die perfekte Chemie zwischen den Protagonisten und eine zarte Liebe, die aus einer zweiten Chance entsteht. Der Leser wird gut eingeführt in die Geschichte, man versteht, woher die Charaktere kommen und wo sie hinwollen. Die Firma von Kynan ist gerade im Aufbau und erste neue Mitarbeiter werden gerade rekrutiert, sodass man sich jetzt schon auf weitere Geschichten freuen darf. Die Geschichte um Kynan und Joslyn ist feurig und spannend und bietet einfach eine gute Mischung aus Thrill- und Erotik-Elementen, sodass der Leser auf jeden Fall auf seine Kosten kommt. Alle Handlungen sind nachvollziehbar, sogar das anfängliche echt dämliche Verhalten von Kynan. Wie gebrochene Herzen halt manchmal so reagieren. Dazu ein sexy Akzent, ein starker Alphamann, der Experte auf seinem Gebiet ist und dennoch mitfühlend und beschützend, und nicht nur Joslyn ist verloren.

Ein sexy spannender Auftaktband, der Lust macht auf mehr. Die Geschichte von Kynan und Joslyn nimmt einen mit auf einen spannenden Ritt, bei dem das Knistern definitiv nicht zu kurz kommt.

Veröffentlicht am 20.09.2019

Schokoladiges Weihnachtswohlfühlbuch

Die kleine Chocolaterie am Meer
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In einem beschaulichen Ort an der Küste North-Tumberlands lebt Holly, stolze Besitzerin einer gemütlichen Chocolaterie. Sie liebt ihren Job, doch hat alle Hände voll zu tun, um über die Runden zu kommen. ...

In einem beschaulichen Ort an der Küste North-Tumberlands lebt Holly, stolze Besitzerin einer gemütlichen Chocolaterie. Sie liebt ihren Job, doch hat alle Hände voll zu tun, um über die Runden zu kommen. Als ihr Vermieter die Miete erhöht, wird die Situation nahezu aussichtslos. Doch ihre Aushilfe und Freunde stehen ihr bei im Kampf für ihr Glück.

Das Buch ist ein Weihnachtswohlfühlroman wie er im Buche steht und die Autorin versteht es mit ihren Beschreibungen von Orten und Situationen eine heimelige Stimmung zu zaubern. Das Schicksal der Chocolaterie steht definitiv im Vordergrund der Geschichte und mit leckeren Schokoladenideen wird sicherlich nicht gespart. Dazu kommt, dass Holly Witwe ist und ihrem Mann auch nach vielen Jahren noch nachtrauert. Als der attraktive Mark in ihr Leben tritt, ist die Verwirrung groß, den die Anziehung ist da, aber die Vergangenheit immer noch präsent. Hier waren mir die Hintergründe von Holly etwas zu sehr schwach ausgearbeitet und Mark bleibt leider sehr blass und etwas zu glatt. Der Fokus liegt definitiv auf den Freundschaften, der Chocolaterie selbst und dem Kampf um das eigene Glück. Dies kommt allerdings sehr gut rüber. Leicht zu lesende angenehme Kapitel und ein locker leichter Schreibstil unterstützen dazu die angenehme Stimmung des Buches. Die Charaktere bleiben teilweise etwas blass, die Ansätze sind allerdings sehr gelungen und man kann so ein bisschen seine eigenen Ideen weiterspinnen.

In jedem Fall kommt Weihnachtsstimmung auf, wenn die kleine Chocolaterie am Meer gegen den sozialen Ruin kämpft und gleichzeitig die Besitzerin Holly nach viel zu langer Zeit ihr Herz wieder öffnet. Ein locker leichter Schmöckerroman für unterhaltsame Stunden in der dunklen Jahreszeit.

Veröffentlicht am 19.09.2019

Eiskalte Jagd in der Einsamkeit Alaskas

Dear Logan
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Eine gefährliche Jagd durch die Wälder Alaskas, eine alte Freundschaft und ein pfiffiges Mädchen, welches unerbittlich für ihre Lieben kämpft. Das Buch von Ally Carter zieht einen von Anfang an in seinen ...

Eine gefährliche Jagd durch die Wälder Alaskas, eine alte Freundschaft und ein pfiffiges Mädchen, welches unerbittlich für ihre Lieben kämpft. Das Buch von Ally Carter zieht einen von Anfang an in seinen Bann. Es kommt zuerst unschuldig daher, zeigt jedoch schnell, was in ihm steckt.

Das Setting in den verlassenen Wäldern Alaskas ist sehr schön beschrieben, man kann die Einsamkeit, die Kälte und den Schnee förmlich spüren. Und dennoch findet sich Maddie dort zurecht wie ein Profi, was für ihr Alter mehr als beeindruckend ist. Die Geschichte um Logan nimmt einen in mehrfacher Hinsicht gefangen. Denn die Gefahr ist ihm nach Alaska gefolgt. Aber es gilt auch die Vergangenheit aufzuarbeiten, die vor allem Maddie noch mehr mitnimmt. Einst die besten Freunde, scheint der Funke erloschen. Doch in der Kälte der Natur, in der Gefahr, in der beide Stecken, müssen sie einander vertrauen.

Ein tolles Buch über Freundschaft und das über sich Hinauswachsen, welches mich schwer begeistert hat. Die eher kurze Geschichte hat es dennoch geschafft, ihre Botschaft auf wenigen Seiten sehr eindrücklich zu vermitteln.