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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Was ist damals passiert?

Seven Ways to Tell a Lie
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Der Thriller passt aufgrund der Thematik und Spannung sowohl für Jugendliche als auch für junggebliebene Erwachsene. Die sieben ehemaligen Freunde einer Clique sind seit einem tragischen Vorfall, bei dem ...

Der Thriller passt aufgrund der Thematik und Spannung sowohl für Jugendliche als auch für junggebliebene Erwachsene. Die sieben ehemaligen Freunde einer Clique sind seit einem tragischen Vorfall, bei dem Enya verschwand, keine Freunde mehr.
Jonah wird als Charakter am besten beschrieben, da auch die Schilderung der Erzählungen aus seiner Perspektive erfolgen, somit wirkt sein Charakter am intensivsten ein. Aus seiner Sichtweise erfährt man aber auch Details aus dem Leben der anderen Charaktere. Die Videos finde ich als bereichernde Ergänzung, die zusätzlich nochmals Schwung in die Geschichte bringen und zusätzlich zum Spekulieren anregen. Die Rückblenden finde ich auch gut, so erfährt man als Leser*in nach und nach was damals vorgefallen ist und wie die Charaktere sich damals verhalten haben und wie sie sich in der Zwischenzeit entwickelt haben.

Veröffentlicht am 21.04.2025

Briefe erzählen mehr als Gespräche

Ein menschlicher Fehler
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Der Roman beginnt sehr ruhig, erzählend und für meinen Geschmack schon etwas zu ruhig. Zwei Außenseiter begegnen sich nachts und kommen über streunende Katzen in ein Gespräch. Die Alltagsroutinen werden ...

Der Roman beginnt sehr ruhig, erzählend und für meinen Geschmack schon etwas zu ruhig. Zwei Außenseiter begegnen sich nachts und kommen über streunende Katzen in ein Gespräch. Die Alltagsroutinen werden sehr detailliert und wiederholend beschrieben, dies war etwas mühsam, bis sich die ersten Gespräche zu entwickeln begannen. Es passieren sehr wenige Handlungen, dafür mehr Reflexionen, Gespräche und innere Dialoge. Die Hauptthemen werden allerdings in Form von Briefen verarbeitet und erzählt. Die Briefe und Monologe zur Aufarbeitung der Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen, die restlichen Szenen weniger, hier hätten weniger Wiederholungen, dafür mehr Aktionen stattfinden können.

Veröffentlicht am 18.04.2025

lockere Liebesgeschichten

Maybe Meant To Be
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Das frische, fröhliche Cover und der lockerklingende Titel geben schon klar die Richtung vor, was man sich als Leser*in vom Buch erwarten kann. Die Sprache ist leicht, locker, manchmal kommen auch ernstere ...

Das frische, fröhliche Cover und der lockerklingende Titel geben schon klar die Richtung vor, was man sich als Leser*in vom Buch erwarten kann. Die Sprache ist leicht, locker, manchmal kommen auch ernstere Szenen vor, aber hauptsächlich handelt es sich um eine Liebeskomödie oder besser gesagt um zwei amüsante Liebesbeziehungen mit all ihren Höhen und Tiefen. Erzählt wird aus zwei Erzählperspektiven, somit bleibt es abwechslungsreich und unterhaltsam und manchmal werden gleiche Szenen anders wahrgenommen und beschrieben, das mag ich immer gerne. Die Geschichte ist eine lockere Sommerlektüre, hat aber auch ein paar ernstere Messages enthalten.

Veröffentlicht am 18.04.2025

zu viel hineingepackt

Schweben
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Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen, inhaltlich musste ich mich zuerst auf das Thema einlassen, aber danach habe ich die Fragen, die aufgeworfen wurden und die futuristischen Ansätze ...

Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen, inhaltlich musste ich mich zuerst auf das Thema einlassen, aber danach habe ich die Fragen, die aufgeworfen wurden und die futuristischen Ansätze gerne gelesen. Sprachlich finde ich es auch sehr schön und teilweise poetisch geschrieben, ziemlich ruhig und ausgeglichen, bis auf den Schluss. Zwischenzeitlich hat mich das Buch auch nachdenklich gestimmt und ab der Mitte hätte ich es gefühlsmäßig lieber ruhiger gehabt, aber stattdessen ist es temporeicher und aktionsgeladener geworden, sodass ich am Ende das Gefühl hatte, das war jetzt aber etwas zu viel gewollt und zu viel hineingepackt. Oft ist weniger mehr, dann hätten die Kernthemen mehr Platz und Tiefe erhalten und alles muss nicht vorkommen.

Veröffentlicht am 18.04.2025

Recht ist nicht immer gleich gerecht

Dunkle Momente
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Das Cover ist sehr ausdrucksstark und gefällt mir optisch richtig gut, sodass ich neugierig auf den Inhalt geworden bin. Sprachlich finde ich es passend, dass direkt und straight erzählt wird, ohne Umwege, ...

Das Cover ist sehr ausdrucksstark und gefällt mir optisch richtig gut, sodass ich neugierig auf den Inhalt geworden bin. Sprachlich finde ich es passend, dass direkt und straight erzählt wird, ohne Umwege, ungeschönt. Die Dilemmata, die aufgezeigt werden, haben mich persönlich auch mehr oder weniger stark beschäftigt und gedanklich zur weiteren Auseinandersetzung angeregt. Man sieht deutlich Recht ist nicht immer gerecht und wenn man die Hintergründe von Taten betrachtet, hat man oft ein komplett anderes Bild, als wenn man nur oberflächlich die Fakten ansieht. Ein Buch, das auch weiterhin beschäftigt und zur Auseinandersetzung und Diskussion mit anderen anregt, das mag ich gerne.