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Veröffentlicht am 09.11.2024

spannende Hintergrundgeschichten

Der stille Vogel
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Der dritte Teil der Reihe ist von Beginn an sehr spannend geschrieben und setzt dort an, wo der zweite Teil geendet hat. Nachdem ich die Vorgänger-Kriminalromane kenne, war ich schon mit den Hauptcharakteren ...

Der dritte Teil der Reihe ist von Beginn an sehr spannend geschrieben und setzt dort an, wo der zweite Teil geendet hat. Nachdem ich die Vorgänger-Kriminalromane kenne, war ich schon mit den Hauptcharakteren vertraut und konnte somit sehr schnell in die Geschichte hineinfinden. Neben der Aufklärung des tragischen Mordfalles an zwei Jungen, der schon vor sehr langer Zeit begangen wurde, aber nun durch die Knochenfunde wieder aufgenommen wird, kommen auch andere Dinge ans Tageslicht. Man merkt, dass die Stimmung der kleinen Dorfgemeinschaft sehr schnell kippt und bei vielen die Nerven blankliegen. Neben der Aufklärung des Falles hat mir aber vor allem die Situation von Nicole sehr leidgetan. Nach dem tragischen Verlust ihres Vaters im vorigen Teil hat sie nun mit John eine Vertrauensperson gefunden und dies soll sich nun wieder ändern und Nicole zu neuen Pflegeeltern kommen. Dieses persönliche Schicksal hat mich sehr berührt.
Gut gelungen finde ich vor allem im letzten Teil auch die unerwarteten Wendungen, wenn es um die Suche nach potenziellen Mörder*innen geht und den stimmigen Schluss, sodass alles aufgeklärt wird und wieder Ruhe einkehren kann. Über einen folgenden Teil würde ich mich sehr freuen.

Veröffentlicht am 09.11.2024

spannende Hintergrundgeschichten

Der stille Vogel
0

Der dritte Teil der Reihe ist von Beginn an sehr spannend geschrieben und setzt dort an, wo der zweite Teil geendet hat. Nachdem ich die Vorgänger-Kriminalromane kenne, war ich schon mit den Hauptcharakteren ...

Der dritte Teil der Reihe ist von Beginn an sehr spannend geschrieben und setzt dort an, wo der zweite Teil geendet hat. Nachdem ich die Vorgänger-Kriminalromane kenne, war ich schon mit den Hauptcharakteren vertraut und konnte somit sehr schnell in die Geschichte hineinfinden. Neben der Aufklärung des tragischen Mordfalles an zwei Jungen, der schon vor sehr langer Zeit begangen wurde, aber nun durch die Knochenfunde wieder aufgenommen wird, kommen auch andere Dinge ans Tageslicht. Man merkt, dass die Stimmung der kleinen Dorfgemeinschaft sehr schnell kippt und bei vielen die Nerven blankliegen. Neben der Aufklärung des Falles hat mir aber vor allem die Situation von Nicole sehr leidgetan. Nach dem tragischen Verlust ihres Vaters im vorigen Teil hat sie nun mit John eine Vertrauensperson gefunden und dies soll sich nun wieder ändern und Nicole zu neuen Pflegeeltern kommen. Dieses persönliche Schicksal hat mich sehr berührt.
Gut gelungen finde ich vor allem im letzten Teil auch die unerwarteten Wendungen, wenn es um die Suche nach potenziellen Mörder*innen geht und den stimmigen Schluss, sodass alles aufgeklärt wird und wieder Ruhe einkehren kann. Über einen folgenden Teil würde ich mich sehr freuen.

Veröffentlicht am 04.11.2024

Wer lügt nicht?

Wer zuerst lügt
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Evie und Ryan sind beide sehr starke Charaktere bleiben sich gegenseitig nichts schuldig. Sie geben nur jeweils das preis, was sie preisgeben möchten, und glauben sich beide in der überlegenen Position. ...

Evie und Ryan sind beide sehr starke Charaktere bleiben sich gegenseitig nichts schuldig. Sie geben nur jeweils das preis, was sie preisgeben möchten, und glauben sich beide in der überlegenen Position. Genau deshalb ist das Machtspiel der beiden so spannend und birgt auch einige überraschende Wendungen, die das gesamte geplante Konstrukt wieder durcheinander wirbeln. Zwischenzeitlich wird es vor allem für Evie sehr eng, ob sie sich aus dem Schlamassel wieder hinausmanövrieren kann und auch wer ihre Freunde und wer ihre Gegner sind. Das Spannungslevel ist fast durchgehend hoch, doch die Auflösung am Ende war mir etwas zu wenig ausführlich und glaubwürdig, im Vergleich zu den vorangegangenen Passagen, die allesamt sehr detailliert beschrieben waren.

Veröffentlicht am 01.11.2024

es geht spannender

Die Burg
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Mich hat das Thema der Künstlichen Intelligenz in Kombination mit der restaurierten alten Burg als Kulisse sehr gut gefallen. Ich war gespannt darauf, zu erfahren, wie es die Autorin schafft das Historische ...

Mich hat das Thema der Künstlichen Intelligenz in Kombination mit der restaurierten alten Burg als Kulisse sehr gut gefallen. Ich war gespannt darauf, zu erfahren, wie es die Autorin schafft das Historische mit den neuen Medien zu verknüpfen, ohne dass eine Richtung darunter leidet oder unrealistisch rüberkommt.
Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen, die Beschreibung der Burg, die Escape-Room-Atmosphäre und das Ankommen der einzelnen Gäste. Zu Beginn wusste man als Leser*in von den geladenen Gästen und dem Personal der Burg wenig, mit der Zeit haben sich immer mehr Details hinzugefügt. Trotzdem sind mir einige Charaktere zu kurz gekommen und nur oberflächlich geblieben. Die Fehlfunktionen der KI und die ewig lange Suche nach einem Ausweg aus den unterirdischen Gängen und Räumen der Burg war zu Beginn spannend, hat dann aber mit der Zeit an Spannung verloren, vor allem auch, da ähnliche Szenen vorgekommen sind und dieser Part im Vergleich zum restlichen Teil des Buches viel zu ausgeschmückt dargestellt wurde. Die Aufklärung am Ende war dann wieder recht kurz und knapp.
Ich hätte mir mehr Spannung im Mittelteil gewünscht und auch Platz für alle Charaktere, sodass sie authentischer erlebt werden können. So sind für mich einige Leute doch recht blass und oberflächlich geblieben.

Veröffentlicht am 30.10.2024

zu viele ungeklärte Situationen

Die Villa im Moor
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Die Idee der Geschichte finde ich spannend, die Umsetzung allerdings ist nicht ganz gelungen. Der Schreibstil und die Untermauerung mit den wirren Tonaufzeichnungen passt sehr gut zum Thema und lässt sich ...

Die Idee der Geschichte finde ich spannend, die Umsetzung allerdings ist nicht ganz gelungen. Der Schreibstil und die Untermauerung mit den wirren Tonaufzeichnungen passt sehr gut zum Thema und lässt sich auch schnell und unkompliziert lesen. Das Unterbewusstsein und Sinnestäuschungen sind Themen, die man gut für solche Psychogeschichten nutzen kann, allerdings finde ich es hier nicht immer glaubwürdig umgesetzt und oft war mir auch der Zusammenhang zu wenig deutlich oder gar unklar. Ellen ist eine interessante Person, bei ihr weiß man als Leser*in nie, was man von ihren Erinnerungen und Aufzeichnungen halten soll, auch sie selbst hat durch ihre Aufzeichnungen keine Sicherheit gewonnen. Verwirrend war sie aber schon vor dieser Zeit in der Villa im Moor, sodass Ellen nicht nur zwei, sondern noch mehr Persönlichkeiten angenommen hat. Das Ende war für mich nicht zufriedenstellend, es werden einige Situationen nicht aufgelöst und es bleiben viele Unklarheiten offen.