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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2019

Offline - ich sicherlich nicht

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Meine Meinung zum Buch:
Zuerst beginnt das Buch recht gemütlich, indem man die Teilnehmer des Seminars und die Leiter der Gruppe ein wenig kennenlernt und auch die idyllische Berglandschaft sowie das Hotel ...

Meine Meinung zum Buch:
Zuerst beginnt das Buch recht gemütlich, indem man die Teilnehmer des Seminars und die Leiter der Gruppe ein wenig kennenlernt und auch die idyllische Berglandschaft sowie das Hotel scheinen unter anderen Umständen ganz nett zu sein. Schon bald hat die Idylle aber plötzlich ein Ende und das schöne Hotel und die Winterlandschaft sind zur Nebensache geworden, denn der erste Mord ist äußerst grausam und bis ins kleinste Detail genau beschrieben. Der Autor spielt mit den LeserInnen indem er die grausamen Daten besonders hervorhebt und detailliert beschreibt, sodass alle Sinne angeregt werden. Doch auch nach dem ersten Mord hat das Grauen kein Ende und es ist klar, dass nun jeder jeden verdächtigt. Die Teilnehmer und Seminarleiter sowie die Hausmeister kannten sich untereinander nicht und sind nun jedem gegenüber misstrauisch. Es werden naturgemäß Grüppchen gebildet und mit zunehmendem Stresspegel werden alle aggressiver und schauen in erster Linie auf sich selbst, was verständlich ist. Mir hat das Thema grundsätzlich gefallen, allerdings hat in der Mitte des Buches die Spannung ein wenig nachgelassen und in letzter Zeit habe ich schon mehrere Bücher gelesen, die ähnlich aufgebaut waren. Für mich hätte noch eine Extravaganz oder etwas Unvorhergesehenes vorkommen können, damit ich voll und ganz zufrieden gestellt wäre.

Mein Fazit:
Ich habe aus dem Buch gelernt und werde nie wieder mein Handy vergessen und auf gar keinem Fall an einem Seminar teilnehmen, an dem ich von der Außenwelt abgeschnitten und ohne Telefon bin.

Veröffentlicht am 03.11.2019

der Kampf lohnt sich

Ich habe einen Knall – Sie auch?
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Meine Meinung zum Buch:
Zuerst einmal möchte ich positiv hervorheben, dass es von Mirjam sehr mutig ist, sich persönlich so weit zu öffnen und ihre Erfahrungen und den Verlauf ihrer Psychotherapie mit ...

Meine Meinung zum Buch:
Zuerst einmal möchte ich positiv hervorheben, dass es von Mirjam sehr mutig ist, sich persönlich so weit zu öffnen und ihre Erfahrungen und den Verlauf ihrer Psychotherapie mit den LeserInnen zu teilen. Teilweise ist es ja wirklich noch ein Tabuthema über psychische Erkrankungen zu sprechen, während körperliche Beschwerden, wie die Krebsdiagnose von Mirjams Mann durchwegs akzeptiert wird. Mir haben vor allem auch die Abschnitte der Therapeutin Denise Hürlimann gut gefallen, sie hat theoretisch fundiert, jeweils auf Mirjams aktuelle Situation bezogen, eine Ergänzung geboten. Toll finde ich auch, dass die Empfindungen der gesamten Familie miteinbezogen werden, denn schließlich betreffen die Krebserkrankung wie auch die Depression die gesamte Familie und haben Auswirkungen auf alle Familienmitglieder. Mirjam selbst ist sehr reflektiert und arbeitet hart und konsequent, auch wenn es um die Verbesserung ihrer Erkrankung geht und das spürt man auch sehr deutlich. Ich finde, sie hat mit ihrem offenen Umgang sehr vielen Betroffenen und Angehörigen Mut gemacht einen ähnlichen Weg zu gehen und gezeigt, dass es sich zu kämpfen lohnt. Aufgrund des witzigen Titels habe ich mir die Umsetzung ein wenig satirisch vorgestellt, was aber nicht der Fall ist.

Veröffentlicht am 03.11.2019

gemütlicher, atmosphärischer Krimi

Mord in den Schären
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Meine Meinung zum Buch:
Das Cover wirkt sehr idyllisch und ist typisch für einen Schären-Krimi. Inhaltlich ist die Aufklärung des Mord- und des Vermisstenfalles eher gemütlich bis langweilig, es passiert ...

Meine Meinung zum Buch:
Das Cover wirkt sehr idyllisch und ist typisch für einen Schären-Krimi. Inhaltlich ist die Aufklärung des Mord- und des Vermisstenfalles eher gemütlich bis langweilig, es passiert längere Zeit über recht wenig, den Hauptteil des Buches nehmen persönliche Angelegenheiten von Dennis und Sandra in Anspruch bzw. ihre ausgedehnten Kaffeepausen. Am Ende ist es auch Anderen zu verdanken, dass alles so glimpflich ausgeht. Der Krimi überzeugt weniger mit einer ermittlungstechnischen Meisterleistung, dafür hat er Charme und lebt von der Atmosphäre des Sommers in den Schären.


Mein Fazit:
Der Krimi überzeugt weniger mit einer ermittlungstechnischen Meisterleistung, dafür hat er Charme und lebt von der Atmosphäre des Sommers in den Schären.

Veröffentlicht am 31.10.2019

gelungenes Verwirrspiel mit Atmosphäre

Der zehnte Gast
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Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller startet zu Beginn ganz gemütlich mit einem wunderschönen, abgelegenen Hotel und einer verschneiten Landschaft. Doch so schnell, wie sich die Wetterlage verschlechtert, ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller startet zu Beginn ganz gemütlich mit einem wunderschönen, abgelegenen Hotel und einer verschneiten Landschaft. Doch so schnell, wie sich die Wetterlage verschlechtert, verschlimmert sich auch die Situation für die wenigen Hotelgäste, die durch einen Stromausfall und Schneegestöber von der Außenwelt abgetrennt sind. Mir hat die Stimmung der jeweiligen Situationen sehr gut gefallen und man hat deutlich gespürt, wie sich die Gäste untereinander nach dem ersten Mordfall verschlossen haben, wie sich jeder gegenseitig verdächtigt hat und gleichzeitig versucht hat, so viel wie möglich von den anderen Gästen herauszufinden. Auch die Versuche als Gruppe zusammenzubleiben um sich zu schützen und dann doch wieder nicht, aus Angst, dass der Täter einer von den Menschen in der nächsten Umgebung ist, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich glaube, ich hätte mich gar nicht mehr getraut, etwas zu essen oder zu trinken, aus Angst vergiftet zu werden, in dieser Situation. Mit der Zeit lernt man die einzelnen Charaktere etwas besser kennen und zwischenzeitlich war ich hin- und hergerissen, wem ich einen Mord und dann mehrere Mordfälle zutrauen würde. Somit blieb für mich die Spannung durchgehend aufrecht und ich habe auch bei der Aufklärung durch das Polizeiteam am Ende mitgefiebert. Mit dem überraschenden Plot am Ende hätte ich nicht gerechnet, es war aber eine gelungene Überraschung. Mehr möchte ich nicht verraten, um nicht zu spoilern.


Mein Fazit:
„Der zehnte Gast“ ist ein gelungenes Verwirrspiel um die Suche nach einem Täter im engeren Kreis, das mich sehr gut unterhalten hat.

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  • Erzählstil
Veröffentlicht am 30.10.2019

nicht mein Lieblingsbuch der Autorin

Die letzte Witwe
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Meine Meinung zum Buch:
Normalerweise finde ich die Bücher von Karin Slaughter richtig gut und spannend, dementsprechend hoch war auch meine Erwartungshaltung an „Die letzte Witwe“. Leider wurden meine ...

Meine Meinung zum Buch:
Normalerweise finde ich die Bücher von Karin Slaughter richtig gut und spannend, dementsprechend hoch war auch meine Erwartungshaltung an „Die letzte Witwe“. Leider wurden meine Erwartungen allerdings nicht erfüllt. Den Beginn fand ich spannend, auch Will und Sara mag ich als Charaktere gerne, aber dann zog sich die Handlung auch schon in die Länge. Es ist lange Zeit nicht wirklich etwas passiert nach der Explosion und Entführung von Sara. Die Suche nach Sara wurde breitgetreten und erst im letzten Drittel wurden die Handlungsstränge zusammengefügt und es kam wieder richtig Schwung und Spannung in die Geschichte. Zudem wurde das Leben in der abgelegenen Kommune sehr klischeehaft beschrieben, sodass es schon unglaubwürdig für mich war. Dies war leider nicht mein Lieblingsbuch dieser Autorin, da gibt es definitiv spannendere.


Mein Fazit:
„Die letzte Witwe“ kann spannungsmäßig leider nicht mit den Vorgänger-Büchern der Autorin mithalten. Man kann es lesen, aber es gibt definitiv bessere und spannendere Bücher von Karin Slaughter.