Profilbild von coffee2go

coffee2go

Lesejury Star
offline

coffee2go ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit coffee2go über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2025

ausdrucksstark, brutal und schonungslos

Cop Town - Stadt der Angst
0

Die Autorin hat mit Cop Town einen Genre-Mix versucht, indem sie Elemente eines Thrillers, für das sie ja bekannt ist, mit denen eines historischen Zeitportraits verbindet und zusätzlich interessante Charaktere ...

Die Autorin hat mit Cop Town einen Genre-Mix versucht, indem sie Elemente eines Thrillers, für das sie ja bekannt ist, mit denen eines historischen Zeitportraits verbindet und zusätzlich interessante Charaktere einbaut, somit eine sehr gelungene Kombination. Als Leser*in wird es durch die wechselnden Perspektiven nie langweilig, obwohl das Buch einen längeren Umfang aufweist. Themen wie Sexismus oder Rassismus und Polizeigewalt werden von der Autorin geschickt eingebracht, das kenne ich auch schon aus früheren Büchern von ihr.
Die Geschichte rund um den Polizistenmorden ist spannend aufgebaut und konstruiert und hat noch mehr im Hintergrund als man zuerst ahnt, je tiefer man gräbt, umso mehr Details kommen zum Vorschein. Das Thema wird komplex betrachtet und auch aufgelöst und somit bleibt der Spannungsbogen konstant hoch. Die Sprache ist direkt und ausdrucksstark und an manchen Stellen auch brutal und schonungslos.

Veröffentlicht am 15.11.2025

ausdrucksstark, brutal und schonungslos

Cop Town
0

Die Autorin hat mit Cop Town einen Genre-Mix versucht, indem sie Elemente eines Thrillers, für das sie ja bekannt ist, mit denen eines historischen Zeitportraits verbindet und zusätzlich interessante Charaktere ...

Die Autorin hat mit Cop Town einen Genre-Mix versucht, indem sie Elemente eines Thrillers, für das sie ja bekannt ist, mit denen eines historischen Zeitportraits verbindet und zusätzlich interessante Charaktere einbaut, somit eine sehr gelungene Kombination. Als Leser*in wird es durch die wechselnden Perspektiven nie langweilig, obwohl das Buch einen längeren Umfang aufweist. Themen wie Sexismus oder Rassismus und Polizeigewalt werden von der Autorin geschickt eingebracht, das kenne ich auch schon aus früheren Büchern von ihr.
Die Geschichte rund um den Polizistenmorden ist spannend aufgebaut und konstruiert und hat noch mehr im Hintergrund als man zuerst ahnt, je tiefer man gräbt, umso mehr Details kommen zum Vorschein. Das Thema wird komplex betrachtet und auch aufgelöst und somit bleibt der Spannungsbogen konstant hoch. Die Sprache ist direkt und ausdrucksstark und an manchen Stellen auch brutal und schonungslos.

Veröffentlicht am 14.11.2025

es bleiben Fragen offen

If he had been with me
0

Der Roman trifft mitten ins Herz und passt sehr gut für gefühlvolle Jugendliche, die gerne poetische, aber vor allem auch intensive Romane lesen, in denen ein bunter Mix aus nahezu allen Gefühlslagen vorkommen. ...

Der Roman trifft mitten ins Herz und passt sehr gut für gefühlvolle Jugendliche, die gerne poetische, aber vor allem auch intensive Romane lesen, in denen ein bunter Mix aus nahezu allen Gefühlslagen vorkommen. Dies macht die Charaktere tiefgründig und authentisch und gerade die nicht so tollen Seiten finde ich gut beschrieben und realistisch dargestellt. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und hoffe, dass dort die offen gebliebenen Fragen wieder aufgegriffen und beantwortet werden.

Veröffentlicht am 14.11.2025

intensives Gefühlschaos

If only I had told her
0

Der zweite Teil setzt direkt dort an, wo der vorige Teil geendet hat und auch diesmal gibt es wieder jede Menge Herz-Schmerz, emotionale Situationen, verpasste Chancen, intensive Gefühlsszenen - es ist ...

Der zweite Teil setzt direkt dort an, wo der vorige Teil geendet hat und auch diesmal gibt es wieder jede Menge Herz-Schmerz, emotionale Situationen, verpasste Chancen, intensive Gefühlsszenen - es ist von nahezu allem etwas dabei. Die Gefühle wirken echt, die Charaktere verletzlich, das finde ich sehr gut gelungen. Wer sich nicht so intensiv dem Gefühlschaos aussetzen möchte, dem könnte es an manchen Stellen zu viel und zu intensiv sein. Durch die Perspektivenwechsel kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Gewisse Szenen, die im ersten Teil noch nicht so eindeutig und klar waren, werden im zweiten Teil wieder aufgegriffen und werden dadurch verständlicher und transparenter.

Veröffentlicht am 14.11.2025

Wie alles begann....

Tiefer Fjord
0

Der erste Teil der Trilogie gibt einen spannenden Einstieg und eine Hintergrundgeschichte, vor allem über das Leben von Clara, über ihre schwierige Situation und den Herausforderungen, die sie schon in ...

Der erste Teil der Trilogie gibt einen spannenden Einstieg und eine Hintergrundgeschichte, vor allem über das Leben von Clara, über ihre schwierige Situation und den Herausforderungen, die sie schon in ihrer Kindheit meistern musste. Dadurch ist es auch nachvollziehbar, warum sich Clara charakterlich zu der Frau entwickelt hat, die sie jetzt aktuell darstellt, sowohl beruflich als auch privat. Nähe zulassen und anderen Menschen zu vertrauen fällt ihr generell schwer und das Kindeswohl steht für sie an erster Stelle, nicht nur für ihre eigenen Kinder, sondern für alle Kinder, die keinen gesetzlichen Schutz haben und schlimme Dinge erleiden müssen. Egal was Clara macht, sie gibt immer hundert Prozent und mehr. Gewisse Charakterzüge an ihr gefallen mir sehr, andere wiederum weniger. Zum Feind hätte ich sie nicht gerne!