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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2023

Es wird sich alles finden

Zimtzuckerherz
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In diesem Roman begleiten wir die chaotische Veronika Kramer, die sich unter dem Pseudonym Vera Kroemer einen Namen als Bestsellerautorin für Ordnungsratgeber gemacht hat.

Kaum mit dem Lesen begonnen ...

In diesem Roman begleiten wir die chaotische Veronika Kramer, die sich unter dem Pseudonym Vera Kroemer einen Namen als Bestsellerautorin für Ordnungsratgeber gemacht hat.

Kaum mit dem Lesen begonnen hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen.

Ich liebe den humorvollen Schreibstil von Heike Abidi sehr und hier hat sie es so gestaltet, dass ich als Leserin von der Protagonistin Veronika direkt angesprochen werde. So hatte ich das Gefühl mittendrin dabei zu sein.

Das Gedankenkarussell von Veronika ist witzig und sehr nachvollziehbar für mich.

Die Figuren fand ich alle wunderbar ausgearbeitet und authentisch geschildert.

Ich will bitte zukünftig beim Einkaufen auch auf eine Heidi-Vanessa als Verkäuferin treffen. Und auf jeden Fall möchte ich eine Freundin wie Charlotte und eine Tante wie Amanda. Vielleicht erfüllt das Universum ja Wünsche.

Immer wieder musste ich über Situationen in die Veronika gerät schmunzeln , teilweise lag ich gefühlt lachend in der Ecke, denn die Autroin trifft genau meinen Humor.

Und die Beschreibungen des Settings war wunderbar. Ich war mit Veronika in Paris und habe mich an meine Aufenthalte dort erinnert gefühlt.

Seite um Seite habe ich der Autorin quasi an den Lippen gehangen und konnte das Buch erst aus der Hand legen, als ich das wundervolle Ende, welches ich genauso feiere wie die Protagonistin Veronika, erreicht hatte.

Ich habe mich beim Lesen dieser schwungvollen Geschichte königlich amüsiert und immer wieder herzhaft gelacht.

Heike Abidi ist eine meiner Lieblingsautorin und konnte mich auch mit diesem Buch wieder überzeugen, ich hoffe, dass ihr die Ideen für solche Geschichten niemals ausgehen.

Von mir gibt es natürlich 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.07.2023

Kann man sich in eine Stimme verlieben ?

Zuckerkuss
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In diesem Buch erfahren wir viel darüber wie ein Hörbuch entsteht.

Wir begleiten die Büroangestellte Karla , die als Nebenjob Hörbücher einspricht und dort komplett frei sprechen kann, was ihr im "richtigen ...

In diesem Buch erfahren wir viel darüber wie ein Hörbuch entsteht.

Wir begleiten die Büroangestellte Karla , die als Nebenjob Hörbücher einspricht und dort komplett frei sprechen kann, was ihr im "richtigen Leben" oft sehr schwer fällt.

Bei einem Auftrag trifft sie auf den Schauspieler Viktor, der eine atemberaubende Stimme hat.

Der Einstieg ins Buch gelingt leicht, der Schreibstil von M. L. Busch ist wie gewohnt locker und flüssig und sehr angenehm zu lesen.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet und ich habe gleich meine Sympathien und Antipathien verteilt. Mit Eve, der besten Freundin von Karla bin während des gesamten Buches nicht warm geworden. Sie war mir einfach zu übergriffig dargestellt.

Und mit dem Chef Herrn Kersen hat die Autorin ein richtiges Ekel erschaffen.

Sehr gut hat mir gefallen, dass ich mit dem Buch schöne Einblicke in die Hörbuchproduktion bekommen habe, denn so manches mal bin ich bei Hörbüchern schon verzweifelt, weil ich mit der Stimmen der Sprechenden nicht zurecht kam.

Beim Lesen konnte ich mir die Stimme von Viktor in meinem Kopf genauso vorstellen, wie ich es angenehm fand.

Die Geschichte wird auch um ein ernsteres Thema erweitert, das von der Autorin behutsam eingewebt wird.

Gut fand ich , dass die Triggerwarnung am Ende des Buches stand und nicht wie oft üblich zu Beginn, denn da empfinde ich es immer als Spoiler, der mir die Spannung der Geschichte vorweg nimmt.

Aber wer solche Warnungen für notwendig hält, dem steht es frei nach hinten zu blättern und dann zu entscheiden, ob das Buch dennoch gelesen wird.

Den Nebenstrang der Geschichte mit dem Ex Freund von Karla hätte es für mich nicht gebraucht, vor allem weil ich die Lösung dazu etwas konstruiert fand, denn Karla und all ihre anderen Baustellen konnten mich ausreichend fesseln, da sie genug Stoff geliefert haben.

Ansonsten konnte mich die Geschichte, die ich gerne gelesen habe, gut unterhalten und ich empfehle sie gerne weiter.

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Veröffentlicht am 06.07.2023

Folge Deinen Träumen

Glück beim Sommertanz
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Dieses Buch ist ein Teil eines Gemeinschaftsprojektes einiger Autorinnen, die alle eine Geschichte in Lillaström, einem fiktiven, zauberhaftem Städtchen in Schweden erzählenn. Es gab schon eine 5 teilige ...

Dieses Buch ist ein Teil eines Gemeinschaftsprojektes einiger Autorinnen, die alle eine Geschichte in Lillaström, einem fiktiven, zauberhaftem Städtchen in Schweden erzählenn. Es gab schon eine 5 teilige Winterreihe und jetzt ist es die 5 teilige Sommerreihe.

Alles dreht sich um das Mitsommerfest in Lillaström. einige der Autorinnen waren bei beiden Reihen dabei, C.R. Scott ist jetzt erst mit ihrer Sommergeschichte hinzu gekommen.

Wir lerne Alva, die Nichte von Inga näher kennen. Sie hat gerade mit Bestnote ihr Studium in Stockholm beendet und will nur kurz bei ihrer Tante vorbeischauen, die sie lange nicht gesehen hat, und die gerade sehr krank war.

Aber wie sagt man so schön, erstens kommt es anders als man zweitens denkt.

Die Beschreibungen des Städtchens sind bildhaft und sehr detailliert, ich hatte alles direkt vor Augen.

Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und man erkennt auch die Figuren aus den anderen Büchern wieder.

Dere Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

In Liebesdingen geht es allerdings bei dieser Autorin ein klein wenig mehr zur Sache als bei den anderen Büchern dieser Reihe, das war mir teilweise ein wenig zu viel.

Alles in allem konnte mich das Buch jedoch gut unterhalten und da der Gesamteindruck mich überzeugen konnte, vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Nun bin ich gespannt auf Band 5 der Sommerreihe, der auch wieder von einer Autorin geschrieben ist, die bei der Winterreihe noch nicht dabei war.

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Veröffentlicht am 06.07.2023

My Home is my Castle

Ausgerechnet Liebe (Die kleine Burg in Irland)
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In diesem Buch begleiten wir Laura. Da das Reisebüro in dem sie die letzten Jahre gearbeitet hat, schliessen musste, ist sie arbeitslos.

Dies nutzt ihr Bruder Lars aus, der eine Burg in Irland gekauft ...

In diesem Buch begleiten wir Laura. Da das Reisebüro in dem sie die letzten Jahre gearbeitet hat, schliessen musste, ist sie arbeitslos.

Dies nutzt ihr Bruder Lars aus, der eine Burg in Irland gekauft hat, und nun Laura bittet die Sanierung zum Feriendomizil zu beauftragen und zu beaufsichtigen.

Was Laura nicht ahnt ist, wieviel zu sanieren ist, bzw auch Lars war wohl nicht klar was für eine Bruchbude er da angedreht bekommen hat.

Es ist nicht mein erstes Buch von Hanna Holmgren, aus diesem Grund kenne ich ihren Schreibstil bereits ein wenig.

Deshalb bin gut in die Geschichte gestartet. Der Schreibstil ist flüssig und ich kann mir die Umgebung in Irland gut vorstellen, da sie wunderbar bildhaft beschrieben ist.

Die Figuren finde ich gut ausgearbeitet , auch wenn ich nicht alle Handlungen nachvollziehen kann, aber ich habe meine Lieblinge im Buch gefunden.

Dass man eine Burg nicht innerhalb von 6 Wochen sanieren kann ist ja eigentlich klar, denn die Handwerker werden ja nicht auf Laura gewartet haben. Aber gerade daraus ergeben sich wunderbare Situationen, die mich zum schmunzeln gebracht haben.

Auch wenn ich denke Laura ist mit Mitte zwanzig einfach noch nicht reif für so ein großes Projekt.

Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, und es gab auch ein schönes Ende, was mir jedoch zu abrupt kam.

Das hätte ich mir mehr auserzählt gewünscht, so wie ich es von anderen Büchern der Autorin kenne.

Aber alles in allem hat mich die Geschichte gut unterhalten.




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Veröffentlicht am 26.06.2023

Lerne Dich selbst zu lieben

Sieben Männer später
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In diesem Buch lernen wir die 29 jährige Esther und ihre Freundinnen kennen. Esther steckt so kurz vor ihrem 30. Geburtstag in einer Art Lebenskrise , da sie keine ernsthafte Beziehung hat, als sie beim ...

In diesem Buch lernen wir die 29 jährige Esther und ihre Freundinnen kennen. Esther steckt so kurz vor ihrem 30. Geburtstag in einer Art Lebenskrise , da sie keine ernsthafte Beziehung hat, als sie beim gemeinsamen Betrinken mit Ihren Freundinnen auf eine ältere Ausgabe einer Frauenzeitschrift stösst, die in einem Artikel beschreibt, dass eine Frau sieben Bezeihungen geführt haben muss, bevor sie den richtigen Partner findet.

Da Esther sieben Ex Freunde hat und der Meinung ist, dass diese genau in das Raster passen, welches die Zeitschrift vorgibt, macht sie sich auf die Suche nach diesen Männern um heraus zu finden ob ihre grosse Liebe dabei ist.

Angekündigt als die witzigste Liebesgeschichte des Jahres, hat mich das ganze sehr neugierig gemacht.

Aber die Geschichte konnte mich nicht wirklich abholen.

Im einzelnen hängt das mit mehreren Faktoren zusammen.

Zum einen war mir der Schreibstil einfach zu flapsig, fast vulgär, es wurde mir zuviel geflucht und ich hatte dadurch das Gefühl, dass die Protagonisten eher Teenager, denn erwachsene Frauen sind.

Keine der Freundinnen war mir in irgendeiner Weise sympathisch oder das handeln nachvollziehbar.

Weiter wurde zwar versucht auch ernste Themen unterzubringen, wie zum Beispiel toxische Beziehungen, manuipulative Beziehungen, psychische Probleme, Seitensprung und anderes, diese Themen wurden aber leider nur oberflächlich angerissen und teilweise ganz übergangen.

Bei vielen Beschreibungen habe ich mich beim Lesen geekelt, wie zum Beispiel Übergeben in einem Auto, das Wochen später noch nach Stilton Käse riecht, oder immer wieder die überlaufende kaputte Toilette, die überhaupt nichts zum Fortgang der Geschicht beigetragen hat, wenn wenigstens einer der Ex Freunde Installateur gewesen wäre, hätte ich es ja verstanden, dass die Toilette quasi eine Hauptrolle bekommt, aber so war es für mich nicht nachvollziehbar.

Auch die Beschreibung des Lieblingspub der Freundinnen in seiner vollen Versifftheit, hat mich eher dazu gebracht, dass ich mir gerne die Hände gewaschen hätte, denn dass es dadurch ein gemütlicher Treffpunkt geschildert wurde.

Mein größter Kritikpunkt jedoch ist der permanente Alkoholkonsum in diesem Buch. Die Lösung um jemanden zu trösten war grundsätzlich sich bereits ab vormittags zu betrinken. Das Studiendarlehen von Esther ging im ersten Semester für Alkohol drauf mit dem sie sich neue Freunde erkaufen wollte, da sie sich an der Uni neu erfinden wollte.

Denn sie hatte von sich als Schülerin, wie wir später im Buch erfahren, ein komplett anderes Selbstbild, als sie von anderen gesehen wurde.

Damit wird eine starke Sucht dermassen verharmlost, dass es fast fahrlässig ist und das geht in meinen Augen nicht.

Da die Idee sich mit Aufarbeitung der alten Beziehungen auf dem Weg zu mehr Selbstliebe zu begeben an sich ganz gut ist und auch die Einschübe über die Vergangenheit witzig integriert waren und manche überraschende Wendung ergaben, vergebe ich noch wohlwollend 2 Sterne.

Aber das Buch wird mir nicht weiter im Gedächtnis bleiben und im Nachhinein ärgere ich mich auf den Klappentext reingefallen zu sein.

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