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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2025

Wenn es lange dauert bis die zweite Chance kommt

Fischbrötchen und Erdbeerbonbons
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Ich bin seit dem ersten Band Fan der Fischbrötchen Reihe und freue mich immer, wenn ein neues Buch erscheint.

Und beim Lesen habe ich mit meinem Mann ein schönes Ritual entwickelt. Ich lese ihm die Bücher ...

Ich bin seit dem ersten Band Fan der Fischbrötchen Reihe und freue mich immer, wenn ein neues Buch erscheint.

Und beim Lesen habe ich mit meinem Mann ein schönes Ritual entwickelt. Ich lese ihm die Bücher von Jane Hell vor.

Auch dieses Mal waren wir gleich wieder mittendrin in der Geschichte und haben den virtuellen Besuch in Eckernförde sehr genossen.

In diesem Band der Reihe lernen wir Isa oder wie Erik, ihr Jugendschwarm, sagt Bella die Bonbonkocherin kennen.

Sehr gut haben mir die Einblicke in eben diese Bonbonkocherei gefallen, da hatte ich beim Lesen die ganze Zeit Lust selber nach Eckernförde zu fahren und durch die Glasscheibe beim Bonbon herstellen zu zuschauen. Natürlich würde ich ich mir hinterher einen großen Beutel zusammen stellen und mit nach Hause nehmen.

Der Schreibstil ist wunderbar leicht und angenehm zu lesen.

Die Figuren sind abwechslungsreich gestaltet, auch wenn mir Erik ein wenig zu gut aussehend und zu reich war. Aber so konnte ich zumindest nachvollziehen, warum Isa sich 13 Jahre nach ihm verzehrt hat.

Auch dass ich immer wieder auf Personen aus den vorangegangenen Büchern treffe, gefällt mir sehr gut.

Die Beschreibungen von Eckernförde und Umgebung machen mir immer Lust an die See zu fahren.

Ich liebe es am Meer zu sein.

Das Ende war dann etwas märchenhaft verklärt, aber das hat meiner Lesefreude nicht geschadet.

Ich habe mich beim Lesen wieder rundum wohl gefühlt und empfehle das Buch mit 5 "Erdbeerbonbon" Sternen gerne weiter.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Mutige und inspirierende Geschichte

Lebensschlenker
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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn über das Thema ungewollte Kinderlosigkeit spricht in unserer Gesellschaft keiner gerne.

Ich empfand es als sehr mutig, dass uns Nova Meierhenrich so tief ...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn über das Thema ungewollte Kinderlosigkeit spricht in unserer Gesellschaft keiner gerne.

Ich empfand es als sehr mutig, dass uns Nova Meierhenrich so tief in ihr Innerstes schauen läßt.

Vieles was sie beschreibt habe ich selbst erfahren müssen und es ist oft gnadenlos, dass wirklich jeder der Meinung ist, seinen Standpunkt dazu äußern zu müssen, auch wenn er / sie es nicht erlebt hat und sich anscheinend nicht in so eine Situation hinein versetzen kann.

Besonders anmaßend empfand ich Rezensionen von Müttern, die quasi maßregelnd geschrieben haben, dass es der Autorin ja wohl hätte klar sein müssen, dass es nicht klappt, wenn sie sich erst in dem hohen Alter von 42 zu einer Kinderwunschbehandlung entscheidet und sich scheinbar vorher unverbindlich vergnügt hat, sodass man das Buch deshalb Betroffenen auf gar keinen Fall empfehlen könnte.

Wie eingestaubt sind denn solche Ansichten. Sollten wir da in unserem Denken und der Akzeptanz anderen Lebensentwürfe nicht schon weiter sein ?

Und genau aus diesem Grund ist dieses Buch so wichtig, denn es holt dieses Thema aus der Ecke der Verschwiegenheit heraus und gibt den Betroffenen endlich das Gefühl, nicht defekt zu sein, nur weil man sich nicht so einfach reproduzieren kann wie manch andere.

Denn schließlich will man ja kein Schild über sich halten, was in einem vorgeht und irgendwie geht es ja auch keinen etwas an.

Ich fand die offene und schonungslose Schilderung von Nova Meierhenrich berührend und habe beim Lesen quasi an ihren Lippen gehangen.

Als Abrundung des ganzen läßt sie im Buch auch noch andere Frauen mit unterschiedlichsten Ansichten zu Wort kommen, was nochmals einen anderen Blickwinkel auf die Situation gibt.

Für mich ein mutiges, inspirierendes und lebensnahes Buch über ein wichtiges Thema, dass in unserer Gesellschaft leider häufiger vorkommt als man denkt.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Immer wieder aufstehen ist wichtig im Leben

Das Leben ist ungerecht
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Ich habe Miriam Höller schon mehrfach als Speakerin auf verschiedenen Veranstaltungen erlebt. Dort kommt sie mit einer wahnsinnigen Präsenz auf die Bühne, dass man nur an ihren Lippen hängen kann.

Aus ...

Ich habe Miriam Höller schon mehrfach als Speakerin auf verschiedenen Veranstaltungen erlebt. Dort kommt sie mit einer wahnsinnigen Präsenz auf die Bühne, dass man nur an ihren Lippen hängen kann.

Aus diesem Grund war ich wahnsinnig neugierig auf ihr Buch und gespannt ob ich neues erfahre.

Um es vorweg zu nehmen, das meiste was ich gelesen habe, kannte ich bereits aus ihren Vorträgen.

Und in der schriftlichen Form kommt einfach das Charisma dieser wunderbaren Frau nicht so zum tragen wie es bei Live Auftritten der Fall ist.

Aber wer nicht das Glück hatte Miriam Höller live zu erleben, findet in diesem Buch eine wunderbare Motivationsanleitung, dass es sich lohnt immer wieder aufzustehen und das Leben anzunehmen, wie es nun einmal ist.

Denn wir leben nicht bei Wünsch dir was sondern meist bei so ist es. Und wenn man das akzeptiert und in allem negativen auch versucht die positiven Dinge zu entdecken, dann wird man ein erfüllteres Leben führen.

Mir zerreißt es immer das Herz, wenn ich lesen muss, was Miriam Höller in ihrem Leben schon so alles widerfahren ist, aber ich liebe ihre überwiegend positive Lebenseinstellung.

Denn egal wie oft du hinfällst , wichtig ist nur, dass du immer wieder aufstehst.

Deshalb hat das Buch eine wichtige Botschaft und lohnt sich vom Inhalt. Aber wer es vertiefen will, sollte auf jeden Fall versuchen, Miriam Höller live zu erleben.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Bücher sind wie Kinder

Der Buchspazierer
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In diesem Buch begleiten wir einen älteren Buchhändler, der Bücher zu seinen Kunden austrägt. Eines Tages stößt ein 9 jähriges Mädchen zu ihm, die ihn unbedingt begleiten will.
Das löst eine Lawine an ...

In diesem Buch begleiten wir einen älteren Buchhändler, der Bücher zu seinen Kunden austrägt. Eines Tages stößt ein 9 jähriges Mädchen zu ihm, die ihn unbedingt begleiten will.
Das löst eine Lawine an Ereignissen aus, die anfänglich so gar nicht absehbar waren.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und Carsten Henn kann wunderbar mit Worten umgehen. Aus diesem Grund habe ich das Lesen sehr genossen.
Auch die Figuren, die teilweise sehr skurril beschrieben wurden, empfand ich als gelungen gestaltet.
Einzig die Brutalität, die im letzten Drittel des Buches thematisiert wird, hat mich sehr verschreckt und hätte meines Erachtens auch nicht zwingend so passieren müssen.
Für diesen Twist hätte sich der Autor etwas weniger plakatives überlegen sollen.
Denn so werden leider, die sehr wichtigen anderen Themen, die er anspricht, wie Analphabetismus bei Erwachsenen, wachsende Einsamkeit und häusliche Gewalt unnötigerweise in den Hintergrund gedrängt.
Das hätte ich mir anders gewünscht.
Deshalb kann ich auch nicht die volle Punktzahl vergeben, denn dieser Aspekt hat mich dann doch zu sehr gestört.
Ansonsten eine wunderbare Ode an das Lesen und Bücher an sich, die ich bis auf den genannten Teil sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Es ist nie zu spät seine Träume zu verwirklichen

Die Bibliothek der zweiten Chancen
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Dies ist das erste Buch, das ich von der Autorin Marie Adams gelesen habe, aber es wird sicherlich nicht das letzte bleiben, denn sie konnte mich mit der Geschichte voll und ganz in ihren Bann ziehen und ...

Dies ist das erste Buch, das ich von der Autorin Marie Adams gelesen habe, aber es wird sicherlich nicht das letzte bleiben, denn sie konnte mich mit der Geschichte voll und ganz in ihren Bann ziehen und mitnehmen.

Aber von Anfang an. Wir begleiten in diesem Buch die Bibliothekarin Charlotte um die 50, deren Mann vor 5 Jahren nach 20 Jahren Ehe und zwei Kindern plötzlich einem Herzinfarkt erlegen ist, dabei wie sie sich ins Leben zurück kämpft.

Weiterhin lernen wir Lisa kennen. Sie ist Mitte 30, verlobt und hat einen kleinen Verlag gegründet. Sie versucht es allen zu beweisen, dass sie diesen Verlag am Laufen halten kann.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Ich war direkt mitten drin in der Geschichte.

Die Figuren sind abwechslungsreich gestaltet. Charlotte mochte ich von Anbeginn, vielleicht auch weil es endlich mal eine Protagonistin reiferen Alters war, deren Gefühle und Gedanken ich sehr gut nachvollziehen konnte.

Aber es ist der Autorin auch gelungen Charaktere im Buch auftauchen zu lassen über die ich mich wunderbar aufregen konnte, wie zum Beispiel Nadine. Da wäre ich Charlotte so manches Mal gerne zur Seite gesprungen um sie vor der Übergriffigkeit von Nadine zu schützen.

Das Setting war wunderbar beschrieben, so sind mir bei den Reisen nach Paris Erinnerungen an meine eigene Zeit dort in den Kopf gekommen und ich bin mit den Figuren durch die Straßen geschlendert und habe es alles auf mich wirken lassen.

Es gelingt Marie Adams sehr gut, das schwere Thema Trauer und deren Verarbeitung behutsam in die Geschichte einzubinden, sodass es nicht schwermütig wird, sondern ich als Leserin die Hoffnung spüre.

Toll sind auch die Einblicke, die uns die Buchbranche von der Autorin eröffnet werden. Sowohl aus Verlagssicht, als auch aus Autorensicht. Das war ein sehr interessanter Aspekt der Geschichte, der mir gut gefallen hat.

Ich habe diese zauberhafte, sehr lebensnahe Geschichte über mögliche Neuanfänge im Leben, aus welchem Grund auch immer diese manchmal notwendig sind, sehr gerne gelesen.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

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