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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2024

Californian Boy meets Winter in Alaska

Coming Home for my forbidden Boss
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Es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe um eine Rockband aus Alaska, die vier Autorinnen zusammen geschrieben haben.

Jeder Band handelt von einem anderen Bandmitglied, oder wie hier in Band 1 vom ...

Es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe um eine Rockband aus Alaska, die vier Autorinnen zusammen geschrieben haben.

Jeder Band handelt von einem anderen Bandmitglied, oder wie hier in Band 1 vom Manager der Band, sodass man getrost jeden Band für sich alleine lesen kann. Um ein komplettes Bild zu bekommen ist es aber sicherlich schöner alle 4 Teile zu kennen.

Hier also lernen wir Harley Grant kennen, Boss des erfolgreichsten Plattenlabels der USA, dessen aktuelle Aufgabe es ist, die verbliebenen Mitglieder der Rock Band "Falling from Grace" für ein Benefizkonzert zu begeistern. Dies ist umso schwerer, da sie alle total zerstritten sind, da gegenseitige Schuldzuweisungen über die Todesumstände des Bassisten der Band , Owen, im Raum stehen.

Seine persönliche Assistentin Virginia Montgomery, die mit den Jungs gemeinsam in Alaska zu Schule gegangen ist, versucht zu vermitteln.

Es ist das erste Buch, das ich von Ava Avery gelesen habe, aber sie hat es geschafft, dass ich mich direkt mitten in der Geschichte wieder gefunden habe.

Grund dafür war mit Sicherheit ihr angenehm zu lesender Schreibstil, der manche Stellen mit viel Leichtigkeit beschreibt, aber auch die tiefgehenden Gefühle der Trauer um den verlorenen Bandkollegen nicht ausser Acht läßt.

Die Figuren sind facettenreich ausgestaltet und die Gefühlswelt der einzelnen wirkte auf mich authentisch und nachvollziehbar.

Auch die Beschreibung des Settings hat mir sehr gut gefallen, ich hatte durch die vielen Details das Gefühl mitten in der Winterwelt Alaskas zu stehen obwohl ich noch nie eine Reise dorthin unternommen hatte. Was ich schnellstens nachholen sollte.

Dadurch dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Harley und Virginia geschrieben worden, konnte ich einen noch tieferen Einblick in die jeweilige Gedankenwelt bekommen.

Und Szenen für das Kopfkino haben den Lesegenuss abgerundet.

Sehr gerne habe ich die Geschichte gelesen, die mich sehr gut unterhalten hat und freue mich auf die anderen Bände der Reihe.

Ava Avery konnte mich mit diesem Roman voll und ganz überzeugen und es wird sicherlich nicht das letzte Buch gewesen sein, was ich von ihr gelesen habe.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.


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Veröffentlicht am 31.10.2024

Die Vergangenheit ist nie wie sie scheint

Dem Sturm entgegen
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Ich bin Cecelia Ahern Fan vom ersten Buch an, deshalb war ich sehr gespannt auf diese Neuerscheinung.

Wir lernen Enya kennen, die ihre Mutter mit 12 Jahren verloren hat und nun bald 47 wird. Da ihre Mutter ...

Ich bin Cecelia Ahern Fan vom ersten Buch an, deshalb war ich sehr gespannt auf diese Neuerscheinung.

Wir lernen Enya kennen, die ihre Mutter mit 12 Jahren verloren hat und nun bald 47 wird. Da ihre Mutter an ihrem 47 Geburtstag verstorben ist, und Enya sich ihr immer noch sehr verbunden fühlt, kommt in ihr die Angst auf, dass auch sie an ihrem Geburtstag sterben wird.

Der Sprache des Buches ist dieses Mal sehr getragen und auch die mystischen Elemente, die die Autorin verwendet, sind in diesem Buch durchaus dunkler und bedrückender als in anderen Büchern von ihr.

Bei der Figurengestaltung legt sie Wert auf Vielfalt, jedoch war dieses Mal keine der Figuren für mich ein wirklicher Sympathiträger, mit dem ich gerne mitgefiebert hätte , einzig die Schwester von Enya, Flora hatte einen gewissen Sympathiewert, aber ihre Rolle im Buch war zu klein um damit der Geschichte eine positivere Färbung zu geben.

Der Spannungsbogen bleibt hoch, wobei es am Anfang etwas ermüdend ist, da die Angelegenheit mit dem Unfall des jungen Mannes ganz klar scheint.

Erst im Verlauf der Geschichte, als immer wieder unerwartete Informationen dafür sorgen, dass man komplett neu denken muss, kam ich besser in den Lesefluss hinein.

Das Ende, das ich so nicht erwartet hätte, läßt mich etwas frustriert und ratlos zurück.

Die Erläuterungen zu dem Rag Tree fand ich interessant und einleuchtend. Auch dass wir viel über innere Zerissenheit der Figuren und den Versuch die eigenen Traumata zu heilen, erfahren haben, hat mir gefallen.

Andere Bücher der Autorin konnten mich deutlich besser abholen, aufgrund der gelungenen Beschreibung der bedrückenden Atmosphäre und schönen Sprache vergebe ich dennoch wohlwollend 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Wer braucht schon einen Golfplatz ?

Highland Crime - Der tote Golfer
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Seit ich vor einiger Zeit die Romane um das kleine schottische Dörchen Kirkby für mich entdeckt habe, freue ich mich immer, wenn Charlotte McGregor ein neues Buch dazu herausbringt.

So habe ich mich auch ...

Seit ich vor einiger Zeit die Romane um das kleine schottische Dörchen Kirkby für mich entdeckt habe, freue ich mich immer, wenn Charlotte McGregor ein neues Buch dazu herausbringt.

So habe ich mich auch auf den zweiten Krimi sehr gefreut.

Sicherlich kann man die Bücher alle für sich allein lesen, denn die Geschichten sind in sich abgeschlossen und das umfangreiche Personenregister im buch ist sicher sehr hilfreich. Für mich ist es einfach wie ein Urlaub bei Freunden, weil ich viele Figuren aus ihren eigenen Geschichten schon kenne.

Dieses Mal geht es um einen Investor, der quasi ganz Kirkby zu einem Golf Resort machen will und dabei nicht vor seltsamen Methoden zurück schreckt. Doch bevor das alles eskaliert, liegt der Mann ermordet im Wald und wird von Fannys Dackel Rudi gefunden.

Von Anfang an habe ich mich gut in die Geschichte eingefunden und Seite um Seite umgeblättert, da die Spannung bis zum Schluss sehr gut gehalten wird.

Die Figuren in all ihrer Skurrilität sind wunderbar gestaltet, gerade die Barbie und Ken Verschnitte in Kirkby aufschlugen, kam ich aus dem schmunzeln gar nicht mehr heraus.

Auch wenn es sich um einen Kriminalfall handelt, schafft es Charlotte McGregor mit ihrem humorvollen Schreibstil, das ganze Geschehen leichtfüßig zu skizzieren.

Als Leserin habe ich mit gerätselt, bin mit Fanny und George auf Spurensuche gegangen, habe Verdächtige begutachtet und wieder aussortiert und hatte das Gefühl die ganze Zeit mittendrin dabei zu sein.

Das Ende, auf das ich sehr gespannt war, empfand ich als sehr gelungen, auch wenn manche Fragen offen bleiben, war es im Ganzen sehr unterhaltsam.

Ich hatte wieder einmal ein grandioses Leseerlebnis und freue mich auf viele weitere Geschichten aus Kirkby.

Schliesslich kennen wir noch lange nicht alle 600 Einwohner. Ich hoffe, dass die Autorin diesen Wink versteht.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.10.2024

Wenn du eine neue Berufung findest

Wünsche mit Zuckerguss
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Bei dieser Geschichte handelt es sich um den fünften Teil der Herbststaffel um das bezaubernde Städtchen Lillaström in Schweden.

Es ist ein Projekt verschiedener Autorinnen, die sich zusammengetan haben ...

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den fünften Teil der Herbststaffel um das bezaubernde Städtchen Lillaström in Schweden.

Es ist ein Projekt verschiedener Autorinnen, die sich zusammengetan haben um uns Wohlfühlgeschichten zu präsentieren.

In allen 5 Bänden dreht sich das Geschehen rund um das Herbstfest in Lillaström.

In diesem Band geht es um Stine, die aus Kopenhagen anreist um ihrer Tante Ylvie und ihrem Onkel Ingmar bei der Renovierung der Bäckerei zu helfen, die einem Brand zum Opfer gefallen ist.

Da ihr Onkel sich jedoch beim Brand verletzt hat, kümmert sich ihre Tante mehr um ihren Mann, denn um die Renovierung, sodass Stine anfänglich allein mit der Renovierung ist.

Da kommt Oskar mit ins Spiel, der sie unterstützt obwohl sie es erst ablehnt.

Obwohl den beiden nur 2 Wochen Zeit für die Renovierung bleibt, nimmt sich Stine die Zeit ein Rezept für Liebes Kanelbullar zu probieren.

Da sie nicht backen kann, landet anfänglich viel in der Tonne, das hat sich mir nicht erschlossen, denn schliesslich hätte der Onkel, der Bäcker ist, ihr ja mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Als es dann endlich geklappt hat, ist mir das Wasser im Munde zusammengelaufen und ich hätte die Zimtschnecken sehr gerne probiert.

Die Figuren waren gut gestaltet und ich fand es gut auch auf Figuren aus den anderen Bänden zu treffen.

Die Geschichte zwischen Oskar und Stine war mir dann doch etwas zäh, es ging mir eindeutig zu oft hin und her ohne nennenswertes Ergebnis.

Ich hatte mich dieses Mal für das Hörbuch entschieden. Die Stimmen von Sprecher und Sprecherin empfand ich als sehr angenehm.

Aufgrund der schönen Beschreibungen des Cafés und der Zimtschnecken, sowie der gelungenen Interpretation des Hörbuches, gibt es von mir 4 Sterne, auch wenn mich die Geschichte dieses Mal nicht wirklich abholen konnte.

In meinen Augen war es leider der schwächste Teil der Staffel.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Zweite Chancen für das Leben und die Liebe

Winterwunder im kleinen Strandcafé am Meer
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In dieser Geschichte von Annette Böhler begleiten wir Tim und Emma, die sich als Jugendliche kennengelernt haben, als Tim seine Granny in Südengland besucht hat. Im letzten Sommer der Jugend wird es ernst ...

In dieser Geschichte von Annette Böhler begleiten wir Tim und Emma, die sich als Jugendliche kennengelernt haben, als Tim seine Granny in Südengland besucht hat. Im letzten Sommer der Jugend wird es ernst mit den beiden und sie schwören sich in Kontakt zu bleiben, soweit der Prolog. Das Buch setzt dann Jahre später ein, und wir Lesende erfahren, dass die beiden dazwischen keinerlei Kontakt miteinander hatten.

Das hat mir von Beginn an Fragezeichen ins Gesicht geschrieben, denn dafür gehen sie zu ruhig und zivlisiert miteinander um.

Emma, die Paläontologie studiert hat, kommt nach Hause um zu verhindern, dass ihre Eltern ihr Strandcafé veräussern, denn sie hat Angst dadurch ihr Zuhause zu verlieren, obwohl sie längst selbst in London lebt.

Der Schreibstil ist wie immer bei Annette Böhler flüssig und läßt sich angenehm lesen.

Die Beschreibung des kleinen Örtchens am Meer und auch der Ausflüge, die Tim und Emma unternehmen sind wunderbar bildhaft beschrieben, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.

Die Figuren sind abwechslungreich gestaltet, jedoch gerade Emma hat für mich nicht wirklich authentisch oder erwachsen agiert.

Die Geschichte an sich konnte mich dieses Mal überhaupt nicht abholen, mir war lange nicht klar wo genau das alles hinführen soll.

So wirkte einiges auf mich einfach nur abstrus und sehr konstruiert.

Am Ende wird dann alles viel zu glatt aufgelöst. So wie der Konflikt aufgebaut wurde, war das einfach nur flach.

Da wird eine Figur nach Strich und Faden belogen und hintergangen, aber wenn alle sagen es war nicht so gemeint, dann haben sich alle wieder lieb. Da hätte ich eine stärkere Reaktion dieser Figur erwartet.

Von den Büchern, die ich von der Autorin kenne, war dieses leider das schwächste.

Aufgrund des angenehmen Schreibstils und der schönen Beschreibung des Settings gibt es von mir wohlwollend 3 Sterne.

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