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Veröffentlicht am 15.03.2023

Liebe kann Weh tun

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Robyn ist Journalistin und erkämpft sich gerade ihren Platz in der Redaktion als plötzlich bei ihr die Polizei erscheint. Ihr Ex-Freund Julian wurde als vermisst gemeldet. Sofort ist ihre Vergangenheit ...

Robyn ist Journalistin und erkämpft sich gerade ihren Platz in der Redaktion als plötzlich bei ihr die Polizei erscheint. Ihr Ex-Freund Julian wurde als vermisst gemeldet. Sofort ist ihre Vergangenheit die Robyn hoffte hinter sich zu lassen wieder da und der Schmerz stürzt wieder auf sie ein. Robyn stellt sich die Frage was ihm wohl passiert sein kann und findet nur bei ihrem Kumpel Cooper halt. Inzwischen empfindet sie aber viel mehr für ihn als Freundschaft, doch als Cooper dann verdächtigt wird etwas mit Julians verschwinden zu tun zu haben ist Robyn mehr als verwirrt und weiß nicht mehr was sie glauben soll.
Irgendwie hat Robyn das Gefühl sie kann niemand mehr Vertrauen.

Die Autorin Bianca Iosivoni kannte ich von anderen Büchern die aber mehr Herzschmerz waren als es dieses hier ist. Auf dieses Buch hier wurde ich beim Surfen im Internet aufmerksam und da mich der Klappentext angesprochen hat auch wenn es ein Genre ist das ich normalerweise selten Lese war ich neugierig und habe mich auf das Buch gefreut.
Mir war von Anfang an klar, dass ich meine Lesezeit garantiert verlängern muss einfach um mehr Pausen einzulegen da ich das gelesene sacken lassen muss was auch genauso gekommen ist wie ich es erwartet hatte aber das ist vollkommen in Ordnung.
Mir ist der Einstieg ins Buch recht leicht gefallen was ich so gar nicht erwartet hätte und ja ich musste öfters eine Pause einlegen was mich auch nicht gestört hat da es einfach so ist.
Der Roman war vollständig aus der Sicht von Robyn erzählt, wobei es aber zwei Handlungsstränge gab und zwar die Gegenwart und die Vergangenheit. Die Vergangenheit aht sich immer mehr zur Gegenwart hingearbeitet so das man wirklich alles von Robyn erfahren hat. Auch die anderen Figuren kamen in Gesprächen zu Wort und so ergab alles ein völlig rundes Bild für mich.
Robyn habe ich zu Beginn als taffe junge Frau empfunden und je mehr ich von ihr erfahren habe umso erstaunter war ich das sie nicht bemerkt hat wie sie von Julian manipuliert wurde, wobei ich denke wenn es einem nicht selbst passiert ist merkt man dies auch gar nicht so schnell eher dann ein Außenstehender.
Was mich aber richtig entsetzt hat war wie ihre Schwestern und ihre Eltern darauf reagiert haben. Cooper war für mich der der am ehrlichsten war.
Es ist mir manchmal etwas schwer gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen, was aber auch an meinen Pausen liegen kann und weniger am Buch. Die Entscheidungen die Robyn getroffen hat waren für mich immer sehr gut nachvollziehbar und verständlich.
Der Spannungsbogen war immer sehr straff gespannt und war mir nie so richtig Sicher wie es wohl weitergehen wird und ja ich wurde wirklich sehr überrascht.
Ich muss gestehen San Francisco kenne ich nicht mal aus vielen Filmen aber ich konnte mir trotzdem alles anhand der Beschreibungen sehr gut vor meinem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen.
Auch die Figuren des Romans konnte ich durch die detaillierten Beschreibungen sehr gut während des Lesens vorstellen.
Robyn musste ich erst richtig kennenlernen bevor ich mich entschließen konnte sie zu mögen bzw. sie besser einschätzen zu können gemocht habe ich sie da schon und dann ist sie auch ganz tief in mein Leserherz rein gewandert. Cooper war mir gleich sympathisch was ich vom Rest nicht sagen kann.
Alles in allem ein wirklich tolles Buch mit dem ich intensive Lesestunden verbracht habe und ich habe nun eine andere Bianca Iosivoni gelesen als ich es sonst tue.
Nachdem ich das gelesene sacken gelassen habe vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 08.03.2023

Die Zeiten ändern sich

Goldene Zeiten im Inselsalon
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Lissy die Tochter von Frieda Fisser macht in den sogenannten Goldenen Zwanzigern eine Friseurlehre im eigenen Familienbetrieb auf Norderney. Schon immer kam ihr die Insel zu klein vor und ihre Sehnsucht ...

Lissy die Tochter von Frieda Fisser macht in den sogenannten Goldenen Zwanzigern eine Friseurlehre im eigenen Familienbetrieb auf Norderney. Schon immer kam ihr die Insel zu klein vor und ihre Sehnsucht für die Fremde wächst weiter.
Auf der Insel wird es anders da Glanz und Elend noch näher beieinander liegen als es vor dem Krieg der Fall war.
Frieda hat sich auf das Schneiden von Bubiköpfen spezialisiert und Grete hilft weiter bedürftigen Kindern.
Noch ihrer Lehre entschließt sich Lissy nach Berlin zu gehen um sich dort noch den richtigen Schliff zu holen.
Das Nachtleben der Großstadt genießt sie auch sehr bis sie auf Ivo Sartorius trifft und für Lissy alles anders wird.

Nun wird also die kleine Lissy flügge, ich habe ja schon die anderen beiden Teile der Norderney-Saga von Sylvia Lott gelesen und fand diese schon sehr gut und so war ich gespannt wie es nun in den Goldenen Zwanzigern sein wird die eigentlich gar nicht so Golden waren wie man es dem Namen nach annimmt.
Gespannt war ich wie es bei Frieda, Grete und dem Friseursalon weitergeht so wie sich die Welt entwickelt hat und ja wie sich das Urlaubsklientel auf Norderney wohl verändern wird.
Wie es bei einem Historischen Roman eben üblich ist, ist manches fiktiv und manches ist der Zeitgeschichte entnommen und man erfährt so auch vieles aus der damaligen Zeit.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen und ich war sehr schnell richtig in die Geschichte eingetaucht.
Der Roman war war auf die vier Handlungsstränge von Frieda, Jakomina, Grete und Lissy und sogar noch auf einem fünften Strang der des Inselsalons aufgebaut. Da immer der Name über dem Kapitel steht kann man alles ganz leicht den richtigen Figuren zuordnen so bleibt man auch gut im Lesefluss.
Dem Handlungsverlauf konnte ich trotz der Perspektivwechsel immer sehr gut folgen und auch wenn ich nicht immer die selbe Entscheidung getroffen hätte so waren sie gerade auch wenn man die damalige Zeit bedenkt sehr gut nachvollziehbar.
Auch der oder besser die Spannungsbögen waren schön straff gespannt so gab es nie Längen und auch Langweilig wurde es nie beim Lesen, da nichts wirklich Vorhersehbar war.
Im vorderen Einband des Buches gibt es einen Plan der Insel so kann man sich das Inselleben und die Handlungsorte wirklich sehr gut während des Lesens vorstellen.
Alle Figuren des Romans waren sehr detailliert beschrieben und ich konnte sie mir gut vor meinem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen.
Lissy und die anderen hatte ich recht schnell wieder im mein Leserherz geschlossen gehabt, nur mit allem was sie gemacht haben war ich nicht immer einverstanden.
Mir hat dieser Teil der Saga wirklich gut gefallen und ich habe auch schöne Lesestunden mit ihm verbracht.
Nun bin ich gespannt wie es im vierten Teil weitergehen wird.
Für den Roman vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 02.03.2023

Evie hat einen Plan

Die Wallflowers - Evie & Sebastian
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Evie Jenner ist bei der Familie ihrer Mutter aufgewachsen die sie klein hält. Zu ihrem Vater hatte sie recht wenig Kontakt. Nun liegt ihr Vater im Sterben, um ihrer habgierigen Verwandtschaft zu entkommen ...

Evie Jenner ist bei der Familie ihrer Mutter aufgewachsen die sie klein hält. Zu ihrem Vater hatte sie recht wenig Kontakt. Nun liegt ihr Vater im Sterben, um ihrer habgierigen Verwandtschaft zu entkommen bittet sie Sebastian Lord St.Vincent sie zu heiraten. Da der Frauenheld ernsthafte Geldsorgen hat stimmt er zu und sie reisen sofort nach Gretna Green.
Die Beiden arrangieren sich gut und doch fühlen sie sich zueinander hingezogen und wehren sich anfänglich stark gegen ihre Gefühle.

Die Mauerblümchenreihe von Lisa Kleypas lese ich wirklich sehr gerne und so habe ich mich auch auf diesen 3. Teil gefreut wo es um die schüchterne Evie und den Draufgänger Sebastian geht.
Wie es bei diesem Genre üblich ist weiß man von Anfang an das es ein Happy End gibt und der Weg bis zum Ziel steinig und irreführend sein kann. Ja, der Sex darf auch nicht zu kurz kommen, diese Szenen habe ich aber überblättert um ehrlich zu sein.
Der Einstieg ins Buch ist mir noch recht leicht gefallen, allerdings gab es dann eine Zeit wo ich mit der Geschichte einfach nicht so warm wurde und kam deshalb etwas langsamer voran.
Dieser Teil wurde hauptsächlich aus der Sicht von Evie und Sebastian erzählt allerdings kam auch Daisy zu Wort und noch eine weitere Figur die man hier dann auch etwas kennenlernt.
Evie hatte weiß Gott kein leichtes Leben und doch hat sie den Mumm ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen womit wohl niemand gerechnet hat.
Sebastian ist ein Frauenheld und in Geldnöten, durch seine letzte Aktion ist er etwas in die Enge getrieben und willigt deshalb ein Evie zu heiraten.
Man konnte dem Handlungsverlauf sehr gut folgen, zwar waren nicht alle Entscheidungen für mich immer nachvollziehbar aber man darf ja gerne anderer Meinung sein.
Da der Spannungsbogen immer straff gespannt war gab es keine Längen, zwar hatte ich Probleme im Lesefluss zu bleiben aber das hatte andere Gründe.
Alle Figuren des Romans waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Beide Hauptfiguren waren mir sympathisch.
Die wirklich ganz anderen Handlungsorte als bei den anderen Teilen der Reihe waren auch sehr anschaulich beschrieben so konnte ich mir alles vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Ich muss gestehen, dass ich mit diesem Teil nicht so richtig warm geworden bin und ich habe mich teilweise mit dem Lesen schwer getan.
Nun bin ich darauf gespannt wie Daisy ihren Liebsten finden wird.
Für das Buch vergebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 26.02.2023

Eine Entscheidung kann alles verändern

Drei Frauen und ein falsches Leben
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Als Friederike ein altes Foto von einem Strandtag am Meer sieht meint sie darauf ihre Mutter Esther und deren Freundin Laura darauf zu erkennen.
Auf diesem Foto wirkt Esther lebenslustig und hat viel ...

Als Friederike ein altes Foto von einem Strandtag am Meer sieht meint sie darauf ihre Mutter Esther und deren Freundin Laura darauf zu erkennen.
Auf diesem Foto wirkt Esther lebenslustig und hat viel Spaß auch sieht sie darauf sehr gut aus, so hat Friedi ihre Mutter noch nie zuvor gesehen.
Da Esther aber immer mehr in die Demenz abtaucht ist das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter nicht das Beste und Friedi weiß auch nicht wie sie etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter herausfinden könnte.

Mir war vollkommen klar, dass es sich bei diesem Roman um einen Teil der Frauen am See Reihe von Dora Heldt handelt, mich persönlich hatte hier der Klappentext richtig stark angesprochen und deshalb hatte ich mich dafür entschieden.
Es geht hier hauptsächlich um die Geschichte von Friederike und ihrer Mutter Esther die nie so richtig eine Verbindung hatten. Nun seit Esther Demenz hat spricht sie von Dingen wo Friederike gar nicht so richtig weiß wie sie sie zuordnen soll und was es damit auf sich hat.
Auch die anderen Frauen sprich Alex und Jule kommen zu Wort, denn auch hier steht einiges an und auch ihr Leben verändert sich.
Der Einstieg ins Buch ist mir nicht ganz leicht gefallen und es hat auch wirklich seine Zeit gebraucht bis ich mich richtig in die Geschichte eingelesen hatte.
Es gibt insgesamt vier Handlungsstränge drei in der Gegenwart und dann noch einen in der Vergangenheit so bekommt man als Leserin die gesamte Geschichte von Esther mit und versteht wieso sie später so anders war. Für mich ergab auch alles wie es erzählt wurde in rundes Bild bzw. es wurde für mich immer klarer je weiter ich gekommen bin beim Lesen.
Dem Handlungsverlauf konnte ich immer sehr gut folgen ab in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, auch wie die Entscheidungen getroffen wurden war für mich immer nachvollziehbar und verständlich gerade was auch in der Vergangenheit entschieden wurde konnte man sehr gut nachvollziehen.
Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss richtig straff gespannt und es gab manches was passiert ist mit dem ich so gar nicht gerechnet hätte.
Für mich war das Thema Demenz wirklich sehr gut aufgegriffen und erzählt, gerade wenn man es in der Familie erlebt hat ist alles gut nachvollziehbar.
Die verschiedenen Figuren des Romans waren wirklich alle sehr anschaulich beschrieben,so konnte ich sie mir alle während des Lesens sehr gut vorstellen.
Zu Beginn des Romans konnte ich der jungen Esther recht wenig abgewinnen aber als man sie besser kennengelernt hat wurde sie mir wirklich sehr sympathisch.
Mit den anderen Figuren hatte ich keine Probleme und fand sie sympathisch also Alex, Friederike und Jule.
Auch die völlig unterschiedlichem Handlungsorte empfand ich als sehr anschaulich beschrieben und ich konnte mir alles vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Mir hat die Lesezeit mit diesem Roman sehr gut gefallen und auch nach einer Überlegungszeit und Zeit des sacken lassens der Geschichte gefällt mir der Roman immer noch sehr gut und deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Wenn die wahre Liebe alles überwindet

Ein Graf auf Abwegen
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Maximilian von Seybach ist Arzt aus Leidenschaft, am liebsten würde er den Armen und Benachteiligen helfen auch wenn er damit kein Geld verdienen kann. Dies gefällt seiner Familie aber gar nicht und da ...

Maximilian von Seybach ist Arzt aus Leidenschaft, am liebsten würde er den Armen und Benachteiligen helfen auch wenn er damit kein Geld verdienen kann. Dies gefällt seiner Familie aber gar nicht und da seine Großmutter auch schon Pläne hat ihn zu verheiraten ist Maximilian richtig wütend, denn er möchte keine arrangierte Ehe.
Louisa ist eines der Dienstmädchen der Seybachs und genau hier ist das Problem, denn Maximilian hat schon länger ein Auge auf sie geworfen nur will er sie nicht in Schwierigkeiten bringen. Doch auch Louisa hat Gefühle für ihn und so kommen sie sich langsam näher, aber diese Liebe findet wohl in der Gesellschaft keine Anerkennung und es steht ja noch die Verlobung von Maximilian ins Haus die seine Großmutter arrangiert hat.

Historische Romane lese ich immer wieder sehr gerne und auf diesen Roman hatte ich mich schon länger gefreut da ich einfach Wissen wollte wie es mit den Bewohnern des Lilienpalais in München weitergeht.
Hinter dem Autorenpseudonym verbergen sich gleich vier Autorinnen von denen ich schon das eine oder andere Buch gelesen habe.
Hier geht es nun um Maximilian den Erbgrafen des Hauses, denn er ist in der Pflicht den Namen Seybach nicht aussterben zu lassen nur irgendwie ist er nicht bereit eine arrangierte Ehe einzugehen wie es in diesen Kreisen eben üblich ist. Auch hier er schon länger ein Auge auf das Dienstmädchen Louisa geworfen, nur diese Verbindung würde eben zu einem Skandal führen was wohl auch niemand möchte.
Louisa ist das Dienstmädchen im Lilienpalais und natürlich schwärmt sie für Maximilian und doch weiß sie das es für sie keine Zukunft geben wird. Nur ihr Herz macht trotzdem was es will und ja wie es weitergehen soll weiß sie ehrlicherweise nicht und so kann sie nur hoffen.
Ich bin recht schnell in die Geschichte reingekommen und ich habe richtig mitgefiebert, so war das Buch leider viel zu schnell gelesen.
Der Roman war auf die zwei Handlungsstränge von Louisa und Maximilian aufgebaut, so bekommt man alle Gedanken und Gefühle von beiden Figuren mit und so wird es eine völlig runde Geschichte für mich.
Auch wenn man weiß, dass es ein Happy End geben wird wie es bei diesem Genre üblich ist so war der Spannungsbogen wirklich bis zum Schluss gespannt. Manches von dem was passiert ist hätte ich so gar nicht erwartet gehabt und so gab es viele Überraschungsmomente die die Lektüre nur besser gemacht haben.
Man kann dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen auch wenn ich persönlich vielleicht die eine oder andere Entscheidung anders getroffen hätte so war immer alles stimmig und hat auch in die damalige Zeit gepasst.
Alle Figuren des Romans waren sehr detailliert beschrieben, so ist es mir sehr leicht gefallen mir sie während des Lesens vorzustellen.
Maximilian war mir schon im ersten Teil sympathisch aber auch Louisa hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Einzig mit dem Dialekt der Köchin hatte ich extreme Probleme, denn es war weder Schwäbisch noch Älblerisch irgendwie was dazwischen und hat manchmal auch keinen richtigen Sinn gemacht für mich als gebürtige Schwäbin.
Auch wenn das Lilienpalais fiktiv ist so gibt es ja in München genug Palais dieser Art und die Beschreibungen waren alle so anschaulich das ich mir diese Orte und auch die anderen Handlungsorte völlig problemlos vor meinem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Mit diesem Roman habe ich wieder schöne Lesestunden verbracht und ich muss wirklich sagen diese Reihe ist einfach nur lesenswert und deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne und warte nun auf den nächsten Teil.

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