ein Roman der zum Nachdenken anregt
Das Glück an meinen FingerspitzenJana hat gerade große Probleme und deshalb schicken ihre Eltern sie nach Kanada zu ihrem Onkel, um zu vergessen was im letzten Frühjahr passiert ist.
Sie reist mit ihrem Onkel auf eine Insel in der kanadischen ...
Jana hat gerade große Probleme und deshalb schicken ihre Eltern sie nach Kanada zu ihrem Onkel, um zu vergessen was im letzten Frühjahr passiert ist.
Sie reist mit ihrem Onkel auf eine Insel in der kanadischen Wildnis wo er Forschungen betreiben möchte.
Doch dort kommt ihr Onkel nach einer Exkursion nicht mehr zurück zur Blockhütte und Jana ist ganz allein bis plötzlich Luke ein junger Mann vor ihr steht der auch Hilfe benötigt.
Obwohl Jana keinen fremden Menschen mehr vertraut muss sie sich vollständig auf Luke verlassen damit sie eine tagelange Wanderung durch die Wildnis übersteht um Hilfe zu holen.
Langsam kommen sie sich näher und Beide bemerken, dass der jeweils andere vor etwas davon läuft.
Da ich die Romane von Julie Leuze sehr gerne lese war ich nachdem ich den Klappentext gelesen hatte sehr neugierig auf dieses Buch und habe mich schon darauf gefreut endlich mit dem Lesen beginnen zu können.
Leider bin ich aus persönlichen Gründen nur sehr schwer ins Buch reingekommen und da auch meine Lesezeit zu diesem Zeitpunkt mehr als begrenzt war hat es auch etwas gedauert bis ich richtig im Buch drin war.
Die Handlung wird immer wechselnd aus der Sicht von Jana und Luke erzählt und erst ganz langsam nachdem die Beiden sich kennengelernt haben erfährt man auch als Leser die jeweilige Lebensgeschichte der Zwei was mir sehr gut gefallen aht.
Zuerst dachte ich, es handelt sich um eine Liebesgeschichte die in Kanada spielt aber dem war nicht so, beide Hauptfiguren haben ihr Päckchen zu tragen und dann noch den Druck Hilfe zu holen. Gut ich wusste, dass Frau Leuze immer Themen aufgreift über die man dann auch während des Lesens und auch danach nachdenken kann und so war es auch hier und genau dies gefällt mir auch bei den Romanen der Autorin.
Dem Handlungsverlauf konnte man wirklich sehr gut folgen und so kann man auch alle Entscheidungen die im Laufe des Romans getroffen wurden sehr gut nachvollziehen und auch verstehen, selbst wenn man als Leser vielleicht anderer Meinung war.
Ich persönlich empfand die verschiedenen Figuren des Romans wirklich alle sehr detailliert beschrieben, so konnte man sie sich auch sehr gut während des Lesens vorstellen.
Auch wenn ich die Kulisse Kanada wenn man es so nennen möchte nur aus dem Fernsehen kenne, konnte ich mir die Handlungsorte anhand der Beschreibungen problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens.
Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen, er hat mich aber auch sehr zum nachdenken angeregt und deshalb vergebe ich wirklich sehr gerne alle fünf Sterne.