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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2019

ein Roman der zum Nachdenken anregt

Das Glück an meinen Fingerspitzen
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Jana hat gerade große Probleme und deshalb schicken ihre Eltern sie nach Kanada zu ihrem Onkel, um zu vergessen was im letzten Frühjahr passiert ist.
Sie reist mit ihrem Onkel auf eine Insel in der kanadischen ...

Jana hat gerade große Probleme und deshalb schicken ihre Eltern sie nach Kanada zu ihrem Onkel, um zu vergessen was im letzten Frühjahr passiert ist.
Sie reist mit ihrem Onkel auf eine Insel in der kanadischen Wildnis wo er Forschungen betreiben möchte.
Doch dort kommt ihr Onkel nach einer Exkursion nicht mehr zurück zur Blockhütte und Jana ist ganz allein bis plötzlich Luke ein junger Mann vor ihr steht der auch Hilfe benötigt.
Obwohl Jana keinen fremden Menschen mehr vertraut muss sie sich vollständig auf Luke verlassen damit sie eine tagelange Wanderung durch die Wildnis übersteht um Hilfe zu holen.
Langsam kommen sie sich näher und Beide bemerken, dass der jeweils andere vor etwas davon läuft.

Da ich die Romane von Julie Leuze sehr gerne lese war ich nachdem ich den Klappentext gelesen hatte sehr neugierig auf dieses Buch und habe mich schon darauf gefreut endlich mit dem Lesen beginnen zu können.
Leider bin ich aus persönlichen Gründen nur sehr schwer ins Buch reingekommen und da auch meine Lesezeit zu diesem Zeitpunkt mehr als begrenzt war hat es auch etwas gedauert bis ich richtig im Buch drin war.
Die Handlung wird immer wechselnd aus der Sicht von Jana und Luke erzählt und erst ganz langsam nachdem die Beiden sich kennengelernt haben erfährt man auch als Leser die jeweilige Lebensgeschichte der Zwei was mir sehr gut gefallen aht.
Zuerst dachte ich, es handelt sich um eine Liebesgeschichte die in Kanada spielt aber dem war nicht so, beide Hauptfiguren haben ihr Päckchen zu tragen und dann noch den Druck Hilfe zu holen. Gut ich wusste, dass Frau Leuze immer Themen aufgreift über die man dann auch während des Lesens und auch danach nachdenken kann und so war es auch hier und genau dies gefällt mir auch bei den Romanen der Autorin.
Dem Handlungsverlauf konnte man wirklich sehr gut folgen und so kann man auch alle Entscheidungen die im Laufe des Romans getroffen wurden sehr gut nachvollziehen und auch verstehen, selbst wenn man als Leser vielleicht anderer Meinung war.
Ich persönlich empfand die verschiedenen Figuren des Romans wirklich alle sehr detailliert beschrieben, so konnte man sie sich auch sehr gut während des Lesens vorstellen.
Auch wenn ich die Kulisse Kanada wenn man es so nennen möchte nur aus dem Fernsehen kenne, konnte ich mir die Handlungsorte anhand der Beschreibungen problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens.
Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen, er hat mich aber auch sehr zum nachdenken angeregt und deshalb vergebe ich wirklich sehr gerne alle fünf Sterne.

Veröffentlicht am 11.03.2019

Ein Roman mit sehr viel Luft nach oben

Ab morgen für immer
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Eve hat Ben vor Ewigkeiten kennengelernt aber irgendwie soll es wohl nicht mit ihnen sein. Knapp ein halbes Jahrzehnt treffen sie sich immer wieder und leben doch aneinander vorbei.
Aber dann scheint die ...

Eve hat Ben vor Ewigkeiten kennengelernt aber irgendwie soll es wohl nicht mit ihnen sein. Knapp ein halbes Jahrzehnt treffen sie sich immer wieder und leben doch aneinander vorbei.
Aber dann scheint die Zeit der Beiden gekommen und es ist an der Zeit etwas Neues zu schaffen, aber ob diese Verbindung wirklich für immer halten soll wird wohl erst die Zeit zeigen.

Als ich den Klappentext von diesem Roman hier gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme und ich habe mich auf das Lesen gefreut.
Leider bin ich gar nicht gut ins Buch reingekommen und je weiter ich kam umso schwerer habe ich mich auch getan.
Mit Eve kam ich überhaupt nicht klar und dies hat sich leider gar nicht geändert beim Lesen. Wie sie hinter Jesse her ist und ihn als das Zentrum ihrer Welt ansieht hat nur genervt. Auch der Umgang mit ihren Freunden empfand ich als echt schlimm und ja für mich war der Roman eindeutig nichts.
Obwohl ich etwas schwer vorankam habe ich dem Roman eine zweite Chance gegeben und versucht weiterzulesen aber ich bin mit den Gedanken recht schnell abgeschweift und deshalb habe ich das Buch dann auch abgebrochen.
Die Figuren des Romans waren alle für mich gut vorstellbar beschrieben.
Bei den Handlungsorten hatte ich etwas Probleme mir etwas darunter vorzustellen was ich echt Schade fand.
Leider konnte mich das Buch so gar nicht überzeugen und deshalb vergebe ich für das Buch drei von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 11.03.2019

1000 mal berührt bis es Zoom macht

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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Flynn betreibt mit seinen Brüdern die Tierarztpraxis in Redwood. Da er seit seiner Geburt Taub ist, kann er nicht alle Untersuchungen alleine durchführen. Gabby steht ihm immer zur Seite, schon lange hat ...

Flynn betreibt mit seinen Brüdern die Tierarztpraxis in Redwood. Da er seit seiner Geburt Taub ist, kann er nicht alle Untersuchungen alleine durchführen. Gabby steht ihm immer zur Seite, schon lange hat Flynn seine Gefühle für sie unterdrückt. Aber Flynn und Gabby leben numal in Redwood und hier leben eben auch die größten Kupplerinnen des Staates und Beide setzen sich so auch mit ihren Gefühlen füreinander auseinander.

Ich war schon vom ersten Redwood Love Teil sehr begeistert uns so war ich auch gespannt was hier bei Flynn und Gabby passieren wird. Als der bestelle Band bei mir ankam habe ich ihn aber erst liegen gelassen.
Denn den fast schon künstlichen Hype den der Verlag vor Veröffentlichung des Reihe in den sozialen Netzen hervorgerufen hat und auch jetzt noch betreibt möchte ich eigentlich nicht unterstützen.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen und da ich schon in Band eins mehr als gespannt war wie die Liebesgeschichte von Gabby und Flynn sich bis zum Happy End entwickeln würde. Gut manches ist für uns deutsche schon etwas merkwürdig und vielleicht auch gewöhnungsbedürftig zu lesen wie z.B. die Wildtiere. Aber ich empfand alles als nachvollziehbar und ich konnte mir alles schon vorstellen und bin mir Sicher, dass es solche Szenen bestimmt auch in der Realität passieren kann in den Bergen.
Die Geschichte von Flynn, wenn man es so nennen möchte, hat mich berührt da ich es fast schon traurig fand wie die Kinder damals mit ihm umgegangen sind und er so bis heute Komplexe mit sich herumträgt und so seine Gefühle für Gabby verleugnet wobei sie immer für ihn da war.
Gut gefallen hat mir aber auch, dass die Handlung des Romans aus der Sichtweise beider Hauptfiguren erzählt wurde da man so auch etwas über die Gedanken und Gefühle von Beiden erfahren aht und alles zusammen ergab dann ein völlig rundes Bild für den Leser.
Dem Handlungsverlauf an sich konnte man sehr gut folgen, auch die richtigen oder vielleicht auch falschen Entscheidungen die im Laufe des Romans getroffen wurden konnte man gut nachvollziehen auch wenn man vielleicht anderer Meinung war.
Mir war klar, dass es hier ein Happy End geben wird aber da der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war wurde es nie langatmig oder gar langweilig beim Lesen. Da die beiden Figuren sich fast ihr ganzes Leben schon kennen, gibt es natürlich andere Szenen oder Momente wo sie ihre Gefühle füreinander entdecken und es den einen „ Magic Moment“ gibt.
Die Figuren des Romans konnte man sich währen des Lesens anhand der liebevollen und detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen.
Auch wenn ich noch nie in Amerika war konnte ich mir die Handlungsorte alle sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hat mir der Roman wieder gut gefallen und ich freue mich schon auf die Liebesgeschichte im dritten Teil wo es um den dritten Bruder gehen wird.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

Veröffentlicht am 11.03.2019

Connis Sommerferien fast ohne Jungs

Conni 15 2: Mein Sommer fast ohne Jungs
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Bei Conni sind nun die großen Ferien und so ganz weiß sie nicht was sie mit ihrer freien Zeit anfangen soll. Phillip ist für ein halbes Jahr in Amerika und ihre Freundinnen haben genug mit ihren eigenen ...

Bei Conni sind nun die großen Ferien und so ganz weiß sie nicht was sie mit ihrer freien Zeit anfangen soll. Phillip ist für ein halbes Jahr in Amerika und ihre Freundinnen haben genug mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen.
Zum Glück findet sie einen Ferienjob und verkauft nun Eis im Stadtpark.

Vor einigen Jahren habe ich schon den ersten Band der Conni 15 Reihe von Dagmar Hoßfeld gelesen. Nun wollte ich einfach mal erfahren wie es bei Conni weitergeht und habe mir diesen 2. Teil bestellt.
Mir ist schon klar, dass ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre, aber da ich durch den Sohn von Bekannten vor ca. 14 Jahren mit Conni Bekanntschaft geschlossen habe wurde immer mal wieder ein Buch von ihr gelesen.
Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen und ich bin auch sehr gut durch den Roman durchgekommen.
Den Erzählstil den die Autorin getroffen hat fand ich altersentsprechend und ich persönlich fand es gut, dass der gesamte Roman aus der Sicht von Conni erzählt wurde.
Das was Conni erlebt bzw. ihre Gefühlswelt ist für einen 15-jährigen Teenager vollkommen normal und so findet sich jedes junge Mädchen problemlos in der Figur wieder.
Man konnte dem Handlungsverlauf sehr gut folgen und auch die Entscheidungen die getroffen wurden waren alle nachvollziehbar für den Leser.
Die Figuren des Romans konnte man sich alle sehr gut anhand der Beschreibungen vorstellen.
Bei den Handlungsorten hatte ich etwas Probleme mir diese während des Lesens vorzustellen, da alles so gehalten war das es überall in Deutschland spielen könnte.
Alles in allem hatte ich unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch und so vergebe ich vier von fünf Sternen da für mich das gewisse Etwas gefehlt hat.

Veröffentlicht am 11.03.2019

Der Auftakt zu einer Trilogie rund um die Schokolade

Die Schokoladenvilla
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Als Tochter eines Stuttgarter Schokoladenfabrikenten führt Judith ein sehr privilegiertes Leben im Villenviertel in Degerloch.
Judith liebt es in der Firma ihres Vaters Schokolade herzustellen und neue ...

Als Tochter eines Stuttgarter Schokoladenfabrikenten führt Judith ein sehr privilegiertes Leben im Villenviertel in Degerloch.
Judith liebt es in der Firma ihres Vaters Schokolade herzustellen und neue Dinge auszuprobieren. Leider hat ihr Vater eigene Pläne für Judith die zu ihren eigenen gar nicht passen wollen.
Als Judith dann Victor Rheinberger kennenlernt der in Stuttgart mit seinem Leben neu beginnen möchte ändert sich vieles für sie.

Mich hatte bei diesem Roman zuerst das wunderschöne Cover angesprochen und als ich dann den Klappentext gelesen hatte war ich mir Sicher, dieses Buch muss ich unbedingt lesen.
Dieser Roman hier ist der Auftaktband zu einer Trilogie die sich um die Schokoladenfamilie Rothmann drehen wird.
Da ich persönlich auch sehr gerne historische Romane Lese und das Buch auch in einer Region spielt war ich wirklich sehr gespannt. Als ich dann endlich mit dem Lesen begonnen konnte bin ich wirklich sehr gut in den Roman reingekommen. Leider hatte ich gerade zu Beginn nicht die Lesezeit die der Roman verdient hat und deshalb ich ich leider etwas länger gebraucht bis ich ein Stück des doch recht dicken Schinkens gelesen hatte.
Obwohl es einige Erzählstränge gab hatte ich hier keine großen Probleme alles der richtigen Figur zuzuordnen. Auch den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich während des Lesens als sehr angenehm und als gut verständlich.
Was ich immer sehr wichtig finde, ist dass der Spannungsbogen bzw. -bögen immer gut gespannt ist/sind damit gerade ein recht dicker Roman nicht langatmig wird. Hier bei diesem Roman empfand ich dies als sehr gut gelöst.
Dem Handlungsverlauf an sich konnte man sehr gut folgen und auch die Entscheidungen die getroffen wurden konnte ich sehr gut nachvollziehen auch wenn ich vielleicht anderer Meinung war.
Den Grundriss der Stadt Stuttgart zur Jahrhundertwende kenne ich jetzt nicht besonders, aber die Straßen haben mir was gesagt und manches ist ja auch nach dem 2. Weltkrieg noch vorhanden und so konnte ich mir die Handlungsorte sehr gut während des Lesens vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Auch die Figuren des Romans empfand ich alle sehr detailliert beschrieben, so dass man sie sich beim Lesen sehr gut vorstellen konnte.
Judith hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen, die zwei Satansbraten fand ich unterhaltsam und gleichzeitig auch etwas nervig.
Zum Nachwort habe ich eine kleine Anmerkung, auch wenn Bad Cannstatt zu Stuttgart gehört, hört das ein echter Cannstatter nicht gerne und somit war Ritter Schokolade in Cannstatt ansässig und nicht in Stuttgart. Der Name Ritter Sport kam erst viel später als die Firma schon in Waldenbuch war.
Alles in allem habe ich sehr interessante und lesenswerte Lesestunden mit dem Roman verbracht. Auch bin ich mir jetzt schon Sicher, die Fortsetzung werde ich nicht verpassen da ich doch Wissen möchte ich wie es mit der Familie Rothmann und ihrer Schokoladenfabrik weitergeht.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.