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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2019

Bittersüße Liebesgeschichte

Die einzige Geschichte
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INHALT:
Die erste Liebe hat lebenslange Konsequenzen, aber davon hat Paul im Alter von neunzehn keine Ahnung. Mit neunzehn ist er stolz, dass seine Liebe zur verheirateten, fast 30 Jahre älteren Susan ...

INHALT:
Die erste Liebe hat lebenslange Konsequenzen, aber davon hat Paul im Alter von neunzehn keine Ahnung. Mit neunzehn ist er stolz, dass seine Liebe zur verheirateten, fast 30 Jahre älteren Susan den gesellschaftlichen Konventionen ins Gesicht spuckt. Er ist ganz sicher, in Susan die Frau fürs Leben gefunden zu haben, alles andere ist nebensächlich. Erst mit zunehmendem Alter wird Paul klar, dass die Anforderungen, die diese Liebe an ihn stellt, größer sind, als er es jemals für möglich gehalten hätte.

MEINUNG:
»Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden, oder weniger lieben und weniger leiden? Das ist, glaube ich, am Ende die einzig wahre Frage.« Das ist die zentrale Frage, mit der man sich nach und zwischen der Lektüre als Leser beschäftigt und unter dieser Frage sollte man den Roman auch betrachten.

Die Liebe zwischen Paul und Susan ist im England der 1960er natürlich ein Skandal bzw. ist es ein einigen ländlichen Gebieten bestimmt heute noch. Der 19-jährige Paul verliebt sich in die fast 30 Jahre ältere Susan, die noch verheiratet ist. Damit brechen beiden natürlich jegliche Konvention. Lustigerweise ist zu beobachten, dass das lange gar nicht auffällt, weil man solch eine Verbindung schlicht und einfach nicht in Betracht zieht. Beide lernen sich recht unspektakulär beim Tennis kennen und Paul fährt Susan dann häufiger nach Hause. Die Liebe der beiden ist auch ziemlich unaufgeregt, denn es geht nicht darum, dass Paul unbedingt eine ältere Frau wollte und Susan nicht einen jugendlichen Liebhaber, weil sie sich in ihrer Ehe sexuell unbefriedigt gefühlt hat. Natürlich ist ihre Ehe nicht mehr ganz so intakt, wie sie sein sollte und öffnet sie für die Avancen von Paul. Anfangs merkt man auch, dass sie die Verbindung zu Paul gar nicht so richtig ernst nimmt.

Nachdem Susan und Paul endlich ihre Beziehung offen leben können, macht Susan eine Wandlung durch, die weder vom Vorteil für sie noch für ihre Beziehung zu Paul ist. Warum Susan, dann so „abstürzt“ kann man als Leser nur vermuten an Hand der diversen Vorkommnisse in ihrer Vergangenheit. Trotzdem verstand ich nicht, warum das genau dann passierte eigentlich alles in Ordnung war und sie mit Paul einen Mann an ihrer Seite hatte, der sie über alles liebt und für den sie alles war, aber der Weg von psychischen Erkrankungen ist manchmal unergründlich. Man sollte das hier nicht weiter hinterfragen, sondern einfach zu hinnehmen.

Paul kämpft in meinen Augen auch immer damit die Verantwortung für Susan loszulassen an einem Punkt, wo es eigentlich schon lange nicht mehr geht und sie auch nicht mehr die Frau ist, die er einst liebte und für die Paul auch nicht mehr an erster Stelle steht. Natürlich soll man als Liebende (beide sind nicht verheiratet) füreinander da sein, auch in schlechten Zeiten, aber es darf einen nicht selbst schaden und genau das macht Paul. Lieben heißt auch Los lassen, was natürlich immer leichter gesagt ist als getan. Ich mochte Paul sehr und habe mit ihm zusammen gelitten als ihn die Liebe seines Lebens verlassen hat.

FAZIT:
Die einzige Geschichte ist eine bittersüße Liebesgeschichte von einem jungen Mann zu einer älteren Frau, die ihn für sein ganzes Leben geprägt hat. Ich mochte, wie selbstverständlich und unvoreingenommen Paul Susan bis zum Schluss geliebt hat und es brach mir das Herz als er diese loslassen musste. Jeder Leser muss für sich selbst entscheiden, ob man lieber mehr liebt und dafür mehr leidet oder lieber weniger liebt und dafür weniger leidet.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 27.08.2019

Tolles Büchlein für Krimiliebhaber

Nervenkitzel
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MEINUNG:
Als passionierte Krimi- und Thrillerliebhaberin und Leserin des Blogs KrimiMimi der Autorin, stand für mich fest, dass ich dieses Büchlein unbedingt haben wollte.

Miriam Semrau präsentiert uns ...

MEINUNG:
Als passionierte Krimi- und Thrillerliebhaberin und Leserin des Blogs KrimiMimi der Autorin, stand für mich fest, dass ich dieses Büchlein unbedingt haben wollte.

Miriam Semrau präsentiert uns 99 Krimis, die man ihrer Meinung nach, gelesen haben muss. Zu jedem Buch gibt es eigenen Text von ihr, was ihr an dem Buch gefallen hat und warum sie es empfiehlt. Bei einigen gibt es auch Zitat- und Textstellen. Nicht zu jedem Buch wird das Cover abgebildet, aber bei denen, wo eines vorhanden ist, kann sich auf eine schöne Illustration von der Illustratorin Franziska Misselwitz freuen. Das schmale Buch wirkt dadurch weniger wie ein Katalog, finde ich.

Dazu gibt es auch noch von Miriam erstelltes Bewertungssystem, in Form von Wolken, Blitzen und Sonnen. Wolken geben an, wie düster ein Krimi ist. Blitze lassen auf die Brutalität des Lesestoffs schließen und Sonne geben an wie humorvoll der Krimi ist. Wenn man das Buch also noch nicht kennt und auch den Text noch nicht gelesen hat, kann sich so schnell einen ersten Überblick verschaffen.

Zwischen den Lesetipps gibt auch Zusatzstellen, genannt „Mimis Bonustrack“, in denen sie sich nochmals ein paar generellen Themen rund um Krimis widmet. Ich finde diese Bonustracks ganz wunderbar und z.T. auch sehr informativ.

Bei der Auswahl der Krimis merkt man, dass Miriam Semrau eine Schwäche für skandinavische Krimis hat. Beim Durchblättern habe ich natürlich abgehakt, welche Bücher ich selbst schon gelesen habe und kam immerhin auf acht Bücher.

FAZIT:
Nervenkitzel: 99 Bücher, die jeder Krimiliebhaber gelesen haben muss ist eine schöne Zusammenstellung von Krimis, wo für jeden Krimiliebhaber (oder für die, die es werden wollen) etwas dabei ist. Zum Verschenken oder für einen selbst ein Büchlein, was sich lohnt.

Veröffentlicht am 21.08.2019

Hotel oder Buchladen

Das Glück hat viele Seiten
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INHALT:
Ein Laden voller verstaubter Bücher in einem Dorf in der Eifel. Was hat Tante Marlies sich nur dabei gedacht, ausgerechnet Hannah ihr Geschäft zu vererben? Seit zehn Jahren hat sie kein Buch mehr ...

INHALT:
Ein Laden voller verstaubter Bücher in einem Dorf in der Eifel. Was hat Tante Marlies sich nur dabei gedacht, ausgerechnet Hannah ihr Geschäft zu vererben? Seit zehn Jahren hat sie kein Buch mehr angerührt, und das aus gutem Grund. Zum Glück ist mit dem attraktiven Geschäftsmann Ben schnell ein Käufer gefunden. Alles könnte so einfach sein - würde der örtliche Buchclub sich nicht mit allen Mitteln gegen den Verkauf wehren. Auch Hannah erliegt bald wieder der Magie der Bücher. Rasch entbrennt ein Kampf um die Zukunft des Buchladens, bei dem zwischen Hannah und Ben heftig die Funken fliegen.

MEINUNG:
Ella Zeiss schreibt auch ebenfalls unter Ellen McCoy und Elvira Zeißler. Ich habe die Autorin auf Love Letter Convention dieses Jahr kennen gelernt und wollte unbedingt etwas von ihr lesen, um ihren Schreibstil kennenzulernen. Das Glück hat viele Seiten kam für mich gerade zur rechten Zeit.

Hannahs Tante Marlies ist gestorben und hat ihr ihren Buchladen in ihrem und auch Hannahs Heimatort vererbt, dem Ort, dem Hannah vor langer Zeit nach dem Tod ihrer Mutter den Rücken gekehrt hat. Hannah arbeitet in einer PR-Agentur in Köln und möchte den Buchladen so schnell wie möglich los werden. Ben, ein junger Hotelbesitzer kommt gerade zur rechten Zeit und ist nicht nur als potenzielle Käufer für sie interessant. Der Kauf ist schnell abgewickelt. Doch Hannah bemerkt, dass sie damit einen Fehler gemacht hat und ein Kampf um den Erhalt des Buchladens entbrennt.

Hannah hat an dem Tod der Mutter vor vielen Jahren sehr zu knabbern, auch wenn sie das nicht zugeben mag. Sie hat ihre Heimat zusammen mit ihrem Vater verlassen und ist nie zurückgekehrt. Damit endetet auch die Liebe zum Lesen und Büchern abrupt. Sie wirkte für mich daher wie jemand, der seinen Platz im Leben noch nicht richtig gefunden hat und sich mit aller Macht gegen das wehrt, was man eigentlich liebt, weil es eben so schmerzvoll ist. Hannah hat auch ihre Tante Marlies nie wiedergesehen und natürlich schmerzt es sie sehr, dass sie nun gestorben ist ohne, dass sie sich verabschieden konnte. Dennoch weißt Hannah was sie möchte und kämpft auch dafür.

Auch Ben ist nicht nur der knallharte Geschäftsmann, der einen Buchladen zerstören will, der jahrelang Teil der Gemeinschaft ist und wahr. Genauso wie Hannah steht Ben zwischen den Stühlen, auch weil beide sich sehr sympathisch sind. Ich war von Anfang gespannt, wie die Autorin da noch die Kurve bekommen wollte, dass die beiden doch zusammenkommen. Es war mal ein anderes Konstrukt als das übliche er lernt sie kennen, es vergeht ein wenig Zeit und sie kommen zusammen. Ben und Hannah hatten eine äußert schlechte Ausgangsbasis und es war fast unmöglich dabei noch zueinander zu finden.

FAZIT:
Das Glück hat viele Seiten ist eine leichte Lektüre für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat, aber die mir ein bisschen zu vorhersehbar und unrealistisch war. Ich mochte allerdings die darin verkörperte Liebe zu Büchern und zum Lesen an sich.

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 20.08.2019

Für immer Rabbit

Für immer Rabbit Hayes
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INHALT:
Ein lebensbejahendes Familiendrama von der Autorin des Bestsellers «Die letzten Tage von Rabbit Hayes»: Die 41jährige Mia Hayes, genannt «Rabbit», stirbt an Krebs. Sie hinterlässt eine große Lücke ...

INHALT:
Ein lebensbejahendes Familiendrama von der Autorin des Bestsellers «Die letzten Tage von Rabbit Hayes»: Die 41jährige Mia Hayes, genannt «Rabbit», stirbt an Krebs. Sie hinterlässt eine große Lücke im Leben ihrer Eltern, ihrer Geschwister, ihrer besten Freundin - und vor allem der 12jährigen Tochter Juliet. Rabbits Mutter verliert ihren unerschütterlichen Glauben und fast auch die Liebe zu ihrem Mann. David, Rabbits Bruder, muss mit der auferlegten Vaterrolle zurechtkommen, denn Juliet lebt jetzt bei ihm. Grace, Rabbits Schwester, findet heraus, dass auch in ihr die Gefahr schlummert, zu erkranken - das lässt sie zu drastischen Maßnahmen greifen. Und Juliet könnte ihre Mutter mehr gebrauchen denn je: Sie hat sich zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt.

MEINUNG:
Die letzten Tage von Rabbit Hayes hat mein Leserherz gebrochen. Ich glaube, selten hat mich ein Buch emotional über Tage so beschäftigt wie dieses. Ich bin froh, dass ich nun den zweiten Band zeitnah lesen konnte, weil der Ausgang vom ersten Teil natürlich von Anfang an klar war. Für immer Rabbit Hayes hört dort auf, wo Band 1 geendet ist: Mit dem Tod von Rabbit.
Der Tod von Rabbit hinterlässt bei allen Familienmitgliedern neben dem Verlust und der Trauer unterschiedliche Gefühle und jeder geht damit auch auf seine Weise um. David verlässt zusammen mit Rabbits Tochter Juliet Irland und kehrt in seine Wahlheimat USA zurück. Seine ältere Schwester Grace erfährt, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls an Brustkrebs erkranken kann und Molly und Jack, die Eltern gehen sehr unterschiedlich mit Rabbits Tod um und entfremden sich dadurch.

Man spürt, dass Rabbit immer noch allgegenwärtig ist und alle Familienmitglieder versuchen irgendwie mit der entstandenen Lücke zurechtzukommen und das zunächst jeder für sich, denn niemand möchte den anderen gerne mit seinem Kummer und Problemen belasten. Trotzdem ist Familie Hayes durch und durch ehrlich zueinander und besonders Molly nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Mir gefällt es, dass sie sich weniger als andere Familien gegenseitig etwas vormachen und dass sie trotz allem, was passiert oder was gesagt wird, einander lieben und für einander einstehen. Das mochte ich schon am ersten Teil sehr.

Band 1 und 2 kann man nicht wirklich vergleichen. Das Sterben von Rabbit im ersten Teil hat eine ungeheure Wucht, die man natürlich in Band 2 nicht noch einmal so antrifft, dennoch ist dieser zweite Teil einfach notwendig gewesen, um auch das gebrochene Leserherz zu heilen. Es dauert ein bisschen bis Familie Hayes wieder zueinander findet in dem ganzen Wirrwarr aus Trauer, Schuldgefühlen und eigenen Sorgen. Besonders Molly macht es einem schwer, da sie fast schon verbohrt und engstirnig ist. Den Grund dafür erfährt man dann erst zum Schluss.

FAZIT:
Nach Rabbits Tod hat ich Für immer Rabbit Hayes einfach gebraucht! Ich bin froh, dass es diesen zweiten Band gibt und man weiß, wie Familie Hayes mit dem Verlust umgeht. Es ist schön zu lesen, dass Familie Hayes auch nach Rabbits Tod noch zueinander hält, auch wenn diese Zeit keine einfache für sie war.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 15.08.2019

#shitstorm

Ein wirklich erstaunliches Ding
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INHALT:
Stell dir vor, Außerirdische kommen auf die Erde – und du postest das allererste Video davon.
Genauso verläuft »Tag X« für die 23-jährige April. Ihr Clip von »Carl«, einer mysteriösen, aber beeindruckenden ...

INHALT:
Stell dir vor, Außerirdische kommen auf die Erde – und du postest das allererste Video davon.
Genauso verläuft »Tag X« für die 23-jährige April. Ihr Clip von »Carl«, einer mysteriösen, aber beeindruckenden Roboter-Skulptur, geht über Nacht viral und katapultiert sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht – und niemand weiß, woher oder warum.
Die Ungewissheit lässt eine mediale Hysterie ausbrechen – Schock, Neugier und Angst treffen auf Sensationslust und apokalyptische Fantasien.
Immer mehr Verschwörungstheoretiker, die sogenannten Defender, sehen in der außerirdischen Intelligenz eine Bedrohung, gegen die es zu kämpfen gilt – und dazu gehört auch deren Entdeckerin April ...

MEINUNG:
Ich hatte nicht den Eindruck, dass man um dieses Buch in diesem Frühjahr vorbeigekommen ist, denn es war auch das erste Buch im Imprint Bold vom dtv Verlag. Ehrlich gesagt habe ich trotz der Kenntnis vom Klappentext keine so richtige Vorstellung gehabt, was mich hier inhaltlich erwartet.

April und ihr guter Freund Andy finden eines Nachts den sogenannten „Carl“, eine Roboter-Skulptur, die auch in anderen Städten auftauchen, doch April und Andy sind die ersten, die ihr Video dazu ins Netz stellen. Was und wer die Carls sind ist unklar, rückt aber schnell in den Fokus von Wissenschaftlern und natürlich der halben Welt. April und Andy stehen plötzlich von jetzt auf gleich im Zentrum der Medien und natürlich gibt es auch Gegner als April beschließt sich als Marke mit ihrer Entdeckung des Carls zu verkaufen.

Ganz groß im Fokus der Geschichte stehen soziale Medien, wie Facebook, Twitter, Instagram und YouTube. April und ihre Freunde nutzen alle Kanäle zum Austausch über die Entdeckung der Carls und ihnen schlägt auch ein wahnsinniges Interesse entgegen, was sie von jetzt auf gleich zu Personen des öffentlichen Lebens macht. Die Wucht des ganzen Medienrummels, denn besonders April natürlich auch entfacht, in dem sie sich öffentlich äußert, wird am Anfang etwas naiv eingeschätzt, besonders von April. Das störte mich auch etwas an ihrem Charakter. Ich empfand sie als viel zu gutgläubig und naiv, auch wenn ihre Absichten durch und durch gut und ehrenhaft waren.

Die plötzliche Berühmtheit hat auch Konsequenzen auf ihr Privatleben, denn natürlich interessieren sich Medien nun plötzlich für alles an ihr. Der Autor stellt hier sehr gut den plötzlichen Aufstieg und auch Fall einer Person wie April auf, die durch ein Ereignis zur Berühmtheit wird, nur weil sie es als erste Person zu fällig entdeckt hat. Neben den Auswirkungen von Social Media, ist aber auch die Geschichte der Carls wirklich super konstruiert. Ich hatte nicht erwartet, dass sie in dieser Tiefe Teil des Romans sein wird. Denn es wird hier wirklich richtig analysiert, was es mit den Carls auf sich hat, wobei auch Träume eine große Rolle spielen. Durch die Geschichte der Carls wird die ganze Story auch zu einem modernen Sci-Fi-Roman.

FAZIT:
Ein wirklich erstaunliches Ding las sich für mich eher, wie ein Sci-Fi-Roman für junge Leute und dennoch gepaart mit vielen Aspekten aus unserer modernen Social-Media-Welt. Dem Autor gelingt es hier die guten und schlechten Seiten in einem ansprechenden Romankontext zu verpacken. Bin gespannt, was wir noch von Hank Green lesen werden. ?
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.