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Veröffentlicht am 20.12.2021

Krimi mit Ein- bzw. Ausblick an die Algarve

Stürmische Algarve
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Die sonst so sonnenverwöhnte Algarve wird im Frühherbst mit einer Kaltfront überrascht – und damit auch die Touristen. So stirbt eine Österreicherin in ihrem Wohnmobil, in dem sie mit einem Holzgrill geheizt ...

Die sonst so sonnenverwöhnte Algarve wird im Frühherbst mit einer Kaltfront überrascht – und damit auch die Touristen. So stirbt eine Österreicherin in ihrem Wohnmobil, in dem sie mit einem Holzgrill geheizt hat. Eine Kohlenmonoxidvergiftung – dem „Silent Killer“, wie die Presse von diesem Gas spricht. Doch die Journalistin Anabela Silva erinnert sich an einen kurzen Kontakt mit der Toten – denn in der Berichterstattung gibt es für sie Ungereimtheiten. So benachrichtigt sie ihren Freund, den Chefinspektor, der nun noch weiter ermittelt…

Mal wieder einen Krimi lesen – danach stand mir der Sinn. Also kam dieser in Portugal spielende Krimi gerade recht. Dort war ich selbst übrigens noch nicht, insofern auch eine kleine Reise dank dem Krimi.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, es war gut verständlich, die Schilderungen nachvollziehbar. Manchmal war es mir ein klein wenig zu ausführlich, vielleicht war das hauptsächlich bei den Schilderungen der Landschaft. (Die ist zweifelsohne wunderschön, aber für einen Krimi war das für mich manchmal einfach zu lang.)

Dies ist nicht der erste Krimi mit Anabela Silva, jedoch mein erster mit ihr. Man muss jedoch kein Vorgängerbuch kennen, es wird soweit gut erläutert, welche Personenkonstellationen es hier wie gibt. Auch wird von einer Vorgeschichte immer mal wieder etwas erzählt. Gerade so viel, dass man annähernd Bescheid weiß – und dennoch so wenig, dass man neugierig wird. Raffiniert.

Die Geschichte bzw. der Krimi hat mir gut gefallen, inhaltlich ein tolles Konstrukt, nachvollziehbar, durchaus realistisch. Die Schilderungen der Algarve sind durchaus schön, waren für mich aber teilweise manchmal zu ausführlich. Dennoch ein echt unterhaltsamer, spannender Krimi, der natürlich das Privatleben von Anabela bzw. dem Chefinspektor thematisch behandelt. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 20.12.2021

Interessanter Ansatz, anstrengend umgesetzt.

Schnelles Lesen, langsames Lesen
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In diesem Buch zeigt die Lese- und Entwicklungsforscherin Maryanne Wolf auf, wie wichtig es ist, dass weiterhin von klein auf Bücher gelesen werden – gedruckte Bücher. Digital ist schön und gut, jedoch ...

In diesem Buch zeigt die Lese- und Entwicklungsforscherin Maryanne Wolf auf, wie wichtig es ist, dass weiterhin von klein auf Bücher gelesen werden – gedruckte Bücher. Digital ist schön und gut, jedoch wird dafür auch ein Preis gezahlt, wenn wir nur noch digital konsumieren. So zeigt sie auf, wie wir zwei Arten des Lesens lernen müssen, die schnelle, digitale sowie die langsame, vertiefte Art.

Wir alle tun es immer und immer wieder – Lesen. Das tun wir oft in digitaler Form (Smartphone, eBook-Reader, Computer) oder eben in gedruckter Form – mit einem Buch oder einer Zeitung. In diesem Buch gibt es nun neun Briefe, die sich alle dem Thema „Lesen“ widmen.

Der Schreibstil des Buches ist schon etwas speziell, finde ich. Ein Sachbuch in gewisser Weise, das sehr fachspezifisch und manchmal auch etwas umständlich die Sachverhalte bringt. Es ist interessant, hier einige Informationen zu bekommen, man muss sich aber hier klar sein, dass man sich dem voll und ganz widmen muss. Es ist eine intensive, gehaltvolle Lektüre.

Für mich war es so, dass das Thema grundsätzlich sehr interessant ist, ich aber mit dem Schreibstil bzw. der Art und Weise, wie dies in Briefen erläutert wird, nicht warm geworden bin. So habe ich nach einiger Zeit das Buch abgebrochen. Leider.

Wer am Thema interessiert ist und sich damit intensiv auseinandersetzen möchte, für den ist dieses Buch sicher sehr interessant und hat auch viele Informationen und Tiefgang. Für mich war es einfach zu viel. Grundsätzlich bin ich hier dennoch bei 3 von 5 Sternen, empfehlen würde ich es denen, die sich absolut für die Thematik interessieren.

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Veröffentlicht am 20.12.2021

Lebensmittelunverträglichkeiten mit der AIP-Diät in den Griff bekommen.

Das Autoimmun-Wohlfühl-Kochbuch
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In diesem Kochbuch findet man spezielle Rezepte für Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie z.B. Hashimoto-Thyreoditis, Lupus oder auch Laktoseintoleranz. Die Autorin selbst leidet unter Hashimoto-Thyreoditis, ...

In diesem Kochbuch findet man spezielle Rezepte für Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie z.B. Hashimoto-Thyreoditis, Lupus oder auch Laktoseintoleranz. Die Autorin selbst leidet unter Hashimoto-Thyreoditis, so dass sie selbst mitreden kann. Die Rezepte helfen Entzündungen im Körper zu reduzieren und seine natürliche Heilungsfähigkeit zu aktivieren.

Heutzutage sind ja doch immer mehr Menschen von Autoimmunerkrankungen bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten betroffen, entsprechend interessant fand ich es, dass man hier mit Rezepten etwas gegen Entzündungen im Körper bewirken kann.

Die Rezepte im Buch sind übersichtlich dargestellt, grundsätzlich in mehrere Kapitel wie z.B. AIP-Grundrezepte, Vorspeisen, Feiertagslieblinge und Desserts und Getränke eingeteilt. Zu Beginn erfährt man etwas Grundsätzliches über Lebensmittel, die man genießen darf sowie welche, die man vermeiden sollte. Dies ist wirklich toll und übersichtlich dargestellt. Bei den einzelnen Rezepten findet man von den Zutaten über die Zubereitungsschritte auch Angaben zu den Vor- und Zubereitungszeiten sowie den entstehenden Portionen. Und natürlich ansprechende Bilder dazu.

Die Rezepte sind wirklich vielfältig, von Blumenkohl-Käse über die Tom Kha Gai-Suppe, Schweinebauch-Ramen, Zucchini-Lasagne bis hin zu Minz-Chip-Brownies.

Mir hat die Auswahl der Rezepte gut gefallen, grundsätzlich muss man sich bei der AIP-Diät natürlich bewusst sein, dass gewisse Lebensmittel „gestrichen“ sind bzw. eben nicht so gut für den Körper und die Entzündungen sind. Das Fachwissen im Buch sowie die angenehme Darstellung („zu vermeiden“, „zu genießen“) finde ich gelungen – es ist nicht gleich der böse Zeigefinger drauf bzw. negativ formuliert. Ebenso – aber das wird man gerne in Kauf nehmen – gilt es, teilweise spezielle Lebensmittel einzukaufen, was natürlich entsprechend aufwändig ist bzw. ggf. Kosten mit sich bringt.

Dennoch muss ich sagen, dass ich hier wirklich positiv überrascht bin von den tollen Rezepten, die sehr vielfältig und lecker sind. Die Rezepte lassen sich gut nachkochen und schmecken wirklich lecker. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 17.12.2021

Weihnachten – die Geburt Jesu

Das Weihnachtsversprechen
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In diesem wirklich toll illustrierten Buch wird die Geschichte rund um Weihnachten für Kinder sehr ansprechend erzählt – in teilweise gekürzter Variante, aber dennoch wirklich wunderbar.

Gerade die Geschichte, ...

In diesem wirklich toll illustrierten Buch wird die Geschichte rund um Weihnachten für Kinder sehr ansprechend erzählt – in teilweise gekürzter Variante, aber dennoch wirklich wunderbar.

Gerade die Geschichte, warum wir Weihnachten feiern, sollte man Kindern auch absolut ehrlich erzählen, finde ich. Nachdem ich dieses Buch gesehen habe, war ich definitiv gespannt darauf, wie die Geschichte nun im Detail wiedergegeben wird.

Die optische Aufmachung gefällt mir sehr gut – mit tollen Bildern, sehr farbenprächtig und imposant wird die Weihnachtsgeschichte erzählt. Dennoch ist auch klar zu erkennen, was hier gerade erzählt wird, obwohl es natürlich noch Text dazu gibt.

Die Texte beschreiben in drei bis sechs Zeilen je Seite was hier genau passiert ist. Dies passiert in klaren und verständlichen Worten, so dass es Kinder durchaus schon nachvollziehen können. Dennoch sind es eindrucksvolle Begriffe – vom neuen, rettenden und ewigen König beispielsweise. Durchaus religiös eben.

Mir gefällt die Art und Weise wie hier die Weihnachtsgeschichte erzählt wird richtig gut. Die Bilder sind wirklich toll und passend, durchaus auch mal amüsant. Die jeweiligen Texte beschreiben die Szene passend, abgekürzt und dennoch absolut ausreichend. Von mir gibt es für dieses tolle Buch 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 17.12.2021

Zentripetalkraft: wenn das Essen von der Gabel geschleudert wird

Babyleicht erklärt: Physik
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Physik babyleicht erklärt – das geht wirklich und wird in diesem Buch genau so erläutert. Toffi und seine Freundin Meg erklären spielerisch beispielsweise die Schwerkraft, so dass man hier schon zeigen ...

Physik babyleicht erklärt – das geht wirklich und wird in diesem Buch genau so erläutert. Toffi und seine Freundin Meg erklären spielerisch beispielsweise die Schwerkraft, so dass man hier schon zeigen kann, dass Wissenschaft Spaß macht.

Naturwissenschaften schon für kleine Kinder ab zwei Jahren mit Büchern zugänglich zu machen – das fand ich eine tolle Idee. So war meine erste Wahl „Physik“ – da ich selbst mit Physik in der Schule damals so meine Schwierigkeiten hatte… Hätte man mir manches so vielleicht schon früher erklärt… nun ja…

Dieses Pappbilderbuch kommt in einem schönen, praktischen und handlichen Format daher. Die Bilder sind wirklich schön, man kann gut erkennen, was sich hier abspielt. Man kann klar erkennen, um welche Tiere es sich bei Toffi und Meg handelt. Auch sind die Farben wirklich schön gewählt bei den Bildern. Darunter findet man je Seite zwei, drei Sätze, in der die jeweilige Situation beschrieben wird. Alles wirklich gut verständlich und Kleinkind-tauglich.

Mir gefällt es, wie hier gut und einfach – und doch logisch erklärt wird, was hier passiert. So wird beispielsweise die Schwerkraft erläutert. Weitere physikalische Begriffe fallen nicht unbedingt, das finde ich aber in Ordnung. (Dafür erlebt man mit Kindern natürlich auch andere physikalische Dinge im ganz normalen Alltag… die Zentripetalkraft sei nur als ein Beispiel genannt…)

Ich finde es toll, wie hier spielerisch und verständlich Alltagswissen vermittelt wird. So kann man Kinder neugierig machen, sie bekommen Anregung und lernen die Welt zu verstehen. Von mir gibt es für dieses tolle Kinderbuch 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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