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Veröffentlicht am 26.09.2024

Pass auf, was du dir wünschst ...

Die Burg
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Eine verfallene Burg wird saniert und zum Escape-Spiel umgebaut. Vor der Eröffnung sollen unterschiedliche Personen das Spiel testen und bewerten. Wer von ihnen hätte sich jemals vorstellen können, dass ...

Eine verfallene Burg wird saniert und zum Escape-Spiel umgebaut. Vor der Eröffnung sollen unterschiedliche Personen das Spiel testen und bewerten. Wer von ihnen hätte sich jemals vorstellen können, dass dieses Escape-Spiel so aus dem Ruder läuft?

Das Cover von "Die Burg" zeigt eine Mischung aus Burg und Ki, perfekt für das Buch. Es verrät nicht viel, macht jedoch neugierig.

Ich bin durch den Podcast "book:deluxe" von Bärbel Schäfer auf dieses Buch aufmerksam geworden. Schon die Vorstellung im Podcast klang spannend und war nicht übertrieben. Sofort war ich im Schreibstil von Ursula Poznanski "gefangen" und direkt im Buch drin. Die Charaktere sind gut beschrieben und es gibt eine gute Mischung aus sympathischen und unsympathischen Charakteren. Die Grundidee fand ich sehr gut und auch die Ausführung dazu ist für meinen Geschmack gut gelungen. Das Buch war für mich ein Page-turner, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte wissen, wie es endet. Schön fand ich, dass es überhaupt nicht vorhersehbar war und einige Wendungen hatte, auf die ich niemals gekommen wäre. Ein spannender KI-Thriller, nicht unbedingt für ganz schwache Nerven geeignet. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Segen oder Fluch?

Alle Farben meines Lebens
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Alice sieht als Kind plötzlich die Farben der Menschen, ihre Auren. Das macht ihr Angst und sie versucht, sich davor zu schützen. Deshalb halten sie alle für seltsam, ihre Mutter gibt sie in ein Internat. ...

Alice sieht als Kind plötzlich die Farben der Menschen, ihre Auren. Das macht ihr Angst und sie versucht, sich davor zu schützen. Deshalb halten sie alle für seltsam, ihre Mutter gibt sie in ein Internat. Alice` Leben wendet sich erst zum Guten, als sie als Erwachsene einen Mann "ohne Farben" trifft, auf den sie sich einlassen kann.

"Alle Farben meines Lebens" hat ein buntes Cover, auf dem viele verschiedene Farbtöne zu sehen sind, passend zum Titel und zum Buchinhalt.

Die Grundidee klang für mich so vielversprechend und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Leider wurde ich enttäuscht, die Figuren hatten für mich nicht genügend Tiefgang, blieben nur an der Oberfläche, ich kam nicht an sie ran. Viele Farben, nichts dahinter. Da ich bereits ein paar Mal von Cecilia Aherns Büchern enttäuscht wurde, muss ich mir wohl eingestehen, dass mir ihr Schreibstil nicht liegt, ich nicht richtig in ihre Geschichten hineinfinde. Sehr schade, denn die Buchidee hatte in meinen Augen ein großes Potential.

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Guter Schluss

Abgetrennt
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Paul Herzfeld zum 3.! Herzfeld wird als Fachmann hinzugezogen, als Leichenteile auftauchen, die nicht legal erworben sind. Dadurch "stolpert" er in seinen nächsten Fall, der mal wieder sehr persönlich ...

Paul Herzfeld zum 3.! Herzfeld wird als Fachmann hinzugezogen, als Leichenteile auftauchen, die nicht legal erworben sind. Dadurch "stolpert" er in seinen nächsten Fall, der mal wieder sehr persönlich wird.

Das Cover zeigt einen männlichen Oberkörper bzw. hauptsächlich rechten Oberarm mit dem Tattoo der schwarzen Sonne. Somit passt es perfekt zum Thema und der Wiedererkennungswert zu den Vorgängern ist auch gegeben.

Paul Herzfeld soll eigentlich nur als Fachmann begutachten, ob es sich um echte Leichenteile handelt, und wird dadurch in Dinge involviert, die er besser hätte ruhen lassen. Mir ist Paul Herzfeld in den beiden Vorgängern bereits "ans Herz gewachsen", aber ich finde es gut, dass Michael Tsokos es bei einer Trilogie belassen hat und seinen Protagonisten nicht weitertreibt. Zumal ich gelesen habe, dass Herzfeld in anderen Reihen eine Randfigur darstellt, eine gute Idee! Herzfeld macht wieder einige Dinge mit und erweist sich als eine Art "Superheld", der sowohl sein Leben als auch das eines anderen Menschen rettet. Als Fiktion unterhaltsam, aber doch sehr fiktiv. Ein würdiger Abschluss der Trilogie.

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Der heilige Elefant

Elefant
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Schoch, ein obdachloser Trinker, findet in seiner Schlafhöhle plötzlich einen rosa leuchtenden Mini-Elefanten. Erst hält er das Elefäntchen für ein Spielzeug oder eine Halluzination, aber es ist real. ...

Schoch, ein obdachloser Trinker, findet in seiner Schlafhöhle plötzlich einen rosa leuchtenden Mini-Elefanten. Erst hält er das Elefäntchen für ein Spielzeug oder eine Halluzination, aber es ist real. Er "verliebt" sich in das Elefäntchen und rettet es, als es krank wird. Der Beginn eines neuen Lebens für Schoch.

Das Cover zeigt einen rosafarbenen Elefanten und den schlichten Titel "Elefant". Das war es. Mich hat es neugierig gemacht, die Buchbeschreibung zu lesen und anschließend das Buch zu kaufen. Da sieht man, manchmal kann weniger mehr sein.

Ich kannte ein Buch aus der Allmen-Reihe, ansonsten habe ich noch nichts von Martin Suter gelesen. Sein klarer, schnörkelloser Schreibstil gefällt mir gut, ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mir alles bildlich vorstellen. Die Grundidee mit dem rosafarbenen Minielefanten, der im Dunklen leuchtet, hat mir gut gefallen und ich fand es interessant zu lesen, wie sich diese Idee weiterentwickelt. Und wer weiß, ob die Idee mit den leuchtenden Tieren so abwegig ist, wer von uns Laien weiß, woran mittlerweile geforscht wird?! Vielleicht erinnern wir uns in einigen Jahren an dieses Buch zurück. Im Buch fanden sich einige interessante Charaktere, u.a. auch Kaung, der Elefantenflüsterer. Ich wurde mit diesem Roman gut unterhalten und werde noch weitere Titel von Martin Suter lesen.

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Bloß nicht in die Regenbogenallee!!!

Zur Hölle mit Seniorentellern!
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Elisabeth feiert eben noch gelangweilt ihren 70. Geburtstag, als sich ihr Schwiegersohn verplappert und vom Umzug ins Altenheim spricht. So verlässt Elisabeth ihre eigene Party und landet durch einen Sturz ...

Elisabeth feiert eben noch gelangweilt ihren 70. Geburtstag, als sich ihr Schwiegersohn verplappert und vom Umzug ins Altenheim spricht. So verlässt Elisabeth ihre eigene Party und landet durch einen Sturz mit Oberschenkelhalsbruch im Krankenhaus und von dort aus direkt im "Seniorenknast". Zum Glück findet sie Mitstreiter, mit denen sie ihre Flucht planen kann...

Die Cover von Ellen Berg sind sofort als solche erkennbar durch die Art von "naiver Malerei", mit der alle Figuren gezeichnet sind. Bei "Zur Hölle mit Seniorentellern!" sieht man eine alte Dame, die anscheinend etwas ratlos neben einem alten Herren steht, der wohl grade zum Kopfsprung von der Parkbank ansetzt. Das hat nicht wirklich etwas mit dem Buchinhalt zu tun, trifft aber trotzdem das Gesamtthema.

Ellen Bergs Humor muss man mögen und ist bestimmt nichts für jeden Geschmack, mir gefällt ihr Schreibstil gut. Sie schafft es, das durchaus ernste und nicht lustige Thema der Abschiebung ins Altersheim komisch darzustellen und trotzdem nachdenklich zu machen. Zwischendurch hatte ich keine Ahnung, wohin das Buch führen wird, es ist schön, wenn nicht alles sofort vorhersehbar ist. Auch die Idee, die Demenzstation Regenbogenallee zu nennen, spricht für Ellen Bergs Humor. Ich kann nur hoffen, dass einige Kinder, die vorhaben, ihre Eltern ins Altenheim abzuschieben, vorher dieses Buch lesen und es sich vielleicht nochmal überlegen! Insgesamt nicht ihr bester Roman, aber unterhaltsam, wenn man zwischendurch mal leichte Kost braucht.

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