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Veröffentlicht am 30.03.2025

Wir brauchen mehr Menschen wie Amanda auf der Welt

Und morgen wieder schön
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Amandas Traum ist es, für Karl Lagerfeld in Paris Frisuren zu entwerfen. Dafür verlässt sie ihre Heimat im Ruhrpott und geht nach Paris, auch wenn ihr einige Steine in den Weg gelegt werden. Leider stellt ...

Amandas Traum ist es, für Karl Lagerfeld in Paris Frisuren zu entwerfen. Dafür verlässt sie ihre Heimat im Ruhrpott und geht nach Paris, auch wenn ihr einige Steine in den Weg gelegt werden. Leider stellt Karl sie nicht ein, er vermittelt ihr eine Friseurinnen-Lehrstelle bei René, der Amanda zunächst überhaupt nicht zu schätzen weiß. Aber Amanda beisst sich durch, bis ihre Wege sie nach Berlin führen, wo sie ihren eigenen Friseursalon eröffnet und irgendwann für Frauen mit Krebs eine neue Methode an Perücken und persönlicher Zuwendung entwickelt.

Ein sehr stilvolles Cover in Grautönen mit weißer und rosafarbener Schrift, im Mittelpunkt sieht man eine schöne Frau, die nach unten blickt und anstatt Haaren ein pinkfarbenes Tuch auf dem Kopf trägt und mit ihren Händen schützend ihre Brust hält.

Marie Sand schreibt einfühlsam und trotzdem voller Kraft. Sie beschreibt erst Amandas Werdegang in Paris, bevor es zum eigentlichen Höhepunkt geht, ihrer Arbeit mit krebskranken Frauen und der Hoffnung, die sie den Frauen vermitteln kann. Sie macht sie "wieder schön", denn welche Frau fühlt sich ohne Wimpern, Augenbrauen und vor allem Kopfhaar noch schön?! Ihre Beschreibungen haben mich sehr berührt und es kamen öfter die Tränen, wenn man sich in die Frauen hineinversetzt hat. Es handelt sich um einen Roman, der lose auf einer real existierenden Friseurin basiert, von der man leider viel zu wenig gehört hat. Mehr von solchen tollen, inspirierenden Frauen, bitte!!!

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Stell dir vor, du wärest zum "Abschuss" freigegeben...

AchtNacht
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Dein Name wurde in der AchtNacht gezogen, jeder, der dich erwischt, kann dich nicht nur straflos töten, es winkt sogar ein Kopfgeld! Für zwei Menschen wird dieser Alptraum war. Wie kann man sich retten, ...

Dein Name wurde in der AchtNacht gezogen, jeder, der dich erwischt, kann dich nicht nur straflos töten, es winkt sogar ein Kopfgeld! Für zwei Menschen wird dieser Alptraum war. Wie kann man sich retten, wo ist man sicher?! Eine wilde Hetzjagd durch Berlin beginnt, die Zeit rennt…

Auf dem schwarzen Cover sieht man eine rote Acht, in der die Silhouetten von rennenden Menschen zu sehen sind, außerdem in weiß den Autorennamen und den Titel „AchtNacht“. Das Cover verrät alles und gleichzeitig nichts, es passt wunderbar zum Buch.

Sebastian Fitzek hatte mal wieder eine Idee, bei der man sich fragt: Wie kommt man auf sowas?! Unvorstellbar grausam, wenn plötzlich Menschen vogelfrei wären und tatsächlich mit Belohnung umgebracht werden dürften! Es war wieder ein Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte und in einem Rutsch ausgelesen habe. Spannende Unterhaltung, wie immer toll geschrieben von Fitzek. Diesmal war das Ende nicht ganz so „phantastisch“ wie oft, es war für mich realistischer und hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Dahoam is dahaom

Ich küss dich tot
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Annabelle steht kurz davor, den Job ihres Lebens in Singapur anzutreten, als sie ein Hilferuf ihrer Eltern ins heimische Hotel in die Alpen ruft. Auf dem Weg dorthin trifft sie einen tollen Typ, findet ...

Annabelle steht kurz davor, den Job ihres Lebens in Singapur anzutreten, als sie ein Hilferuf ihrer Eltern ins heimische Hotel in die Alpen ruft. Auf dem Weg dorthin trifft sie einen tollen Typ, findet leider jedoch auch eine Leiche, die nicht die einzige bleiben wird. Es wird turbulent in Puxdorf….

Auf dem Cover, das sofort als ein typisches Ellen-Berg-Cover zu erkennen ist, sieht man eine Bergkulisse, vor deren Hintergrund ein Mann aus Schnee ein Herz formt, hin zu einer Frau mit einer Nikolausmütze. Die gezeichneten Figuren sehen älter aus als die „echten“ Protagonisten, ansonsten passt die Zeichnung gut zum Buch.

„Ich küss dich tot“ zeigt den gleichen tollen Humor wie ihre anderen Bücher, ich mag das sehr. Wobei dieses Buch, vermutlich den Leichen geschuldet, nicht ganz so lustig ist wie manch anderes Buch der Autorin. Die Charaktere sind gut geschildert und wachsen einem im Laufe des Buches ans Herz, vor allem auch die Oma und der Max. Auch Nachdenkliches kommt vor, deshalb hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten und es wird bestimmt nicht das letzte von Ellen Berg gewesen sein.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Traumhaftes Setting

Die kleine Villa in Italien
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Lia hat gerade einiges zu verarbeiten und flieht an die Amalfi-Küste. Sie hat gerade erfahren, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist und will ihren biologischen Vater kennenlernen. Aber der ist ...

Lia hat gerade einiges zu verarbeiten und flieht an die Amalfi-Küste. Sie hat gerade erfahren, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist und will ihren biologischen Vater kennenlernen. Aber der ist ein bekannter Filmstar und wird von Raphael abgeschirmt, der Lia Erbschleicherei unterstellt. Sie lernt ihren Vater und auch Raphael trotzdem näher kennen und es kommt, wie es kommen muss...

Ein blaues Cover, das für das Meer steht, dazu ein Glas Aperol Sprizz, Olivenzweige, Zitronen, Orangen, Blumen, stilisierte Wellen.... alles Dinge, die zu Italien gehören, deshalb sehr passend. Ob der Titel "Die kleine Villa in Italien" auf die beschriebene Villa im Buch passt, würde ich stark bezweifeln, aber der Titel passt zur Romantic Escapes-Reihe, der Wiedererkennungswert ist vorhanden.

Julie Caplin schreibt zauberhafte Bücher, ich mag ihren Schreibstil und ihre Charaktere. Die letzten Bücher hatten ein bisschen nachgelassen, dieses Buch hat mich wieder direkt begeistert. Ich konnte mir die Almalfiküste mit ihren Zitronenhainen direkt vorstellen und wäre am liebsten in das beschriebene Setting eingetaucht. Natürlich ist klar, wie es mit Lia und Raph enden wird, aber trotzdem hat die beschriebene Chemie zwischen den beiden Protagonisten gestimmt und mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Grausam

Die Hölle war der Preis
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Gisa, genannte Peasy, gibt in der DDR alles, um Tänzerin zu werden. Dieser Traum wird ihr genommen, so dass sie irgendwann mit ihrem Mann Ed in die BRD flüchten will. An der Grenze werden sie entdeckt ...

Gisa, genannte Peasy, gibt in der DDR alles, um Tänzerin zu werden. Dieser Traum wird ihr genommen, so dass sie irgendwann mit ihrem Mann Ed in die BRD flüchten will. An der Grenze werden sie entdeckt und verhaftet. Ein jahrelanges Märtyrium beginnt, das kaum auszuhalten ist. Wird Peasy gebrochen?

Mein Buch hat ein anderes Cover, darauf sieht man die schmale, hochaufgerichtete Silhouettte einer Frau in einer Art Lichtschacht - dem Stehknast? Wenn man die Geschichte gelesen hat, versteht man den Sinn, es passt sehr gut.

Hera Lind hat "Die Hölle war der Preis" als Roman nach einer wahren Geschichte geschrieben. Eigentlich wollte ich diese Tatsachenromane nicht lesen, weil mir da der von mir so geschätzte Hera-Lind-Humor fehlt, aber dieser Klappentext hat mich nicht losgelassen. Hera Lind kann definitiv gut schreiben und auch diese Tatsachengeschichte ist ihr gut gelungen. Ich habe permanent den Kopf geschüttelt und war entsetzt über diese Brutalität und Graumsamkeit, die ich mir so nur bei den KZs der Nazis vorgestellt habe. Das solche Dinge vor gar nicht allzu langer Zeit in unserer "Nachbarschaft" vorgekommen sind, macht mich unfassbar traurig und wütend. Wenn auch nur ein Bruchteil dieser Härte so stattgefunden hat, ist es ein Wunder, dass überhaupt jemand diese Zeit überleben konnte. Chapeau vor allen Menschen, die diese Hölle überlebt haben und anschließend in der Lage waren, ein "normales" Leben zu führen. Mögen solche Verbrechen an der Menschlichkeit nie wieder vorkommen!!!

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