Cover-Bild Magritte und Georgette
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eisele Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 27.03.2025
  • ISBN: 9783961612543
Nadine Monfils

Magritte und Georgette

Ein Brüssel-Krimi | Humorvoller Kunst- und Brüssel-Krimi um den berühmten surrealistischen Maler René Magritte – Auftakt einer charmanten neuen Krimireihe
Sabine Schwenk (Übersetzer)

Der surrealistische Maler René Magritte und seine Frau sind die Ermittler in dieser charmanten neuen Brüssel-Krimi-Reihe 

Der perfekte Urlaubskrimi für alle Belgien-Touristen

An einer Straßenbahnhaltestelle hat der berühmte Maler René Magritte die Vision von einer jungen Frau in einem geblümten Kleid. Er erzählt seiner Frau Georgette davon und verewigt die Szene in einem Gemälde.

Ein paar Tage später wird eine Frau, die Magrittes Vision aufs Verblüffendste ähnelt, ermordet aufgefunden – mit einem duftenden Liebesbrief in der Handtasche und einem Fliederstrauß unter dem Kleid.

Wie sich herausstellt, war sie mit einem mysteriösen Liebhaber verabredet. Als großer Krimileser fühlt sich Magritte berufen, nicht nur bis ins kleinste Detail mit Georgette über den Fall zu reden, sondern sich auch selbst in die Recherchen einzumischen. Als die nächste ermordete Frau aufgefunden wird – auch sie im Besitz eines Liebesbriefes – spitzen sich die Ereignisse zu …

Ein Krimi mit Pommes frites, belgischem Bier und viel Brüssel-Flair

»Eine ausgezeichnete neue Krimireihe!« L’Amour des livres

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2025

Liebenswürdig, unterhaltsam, originell

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Worum geht’s?
Magritte hat die Vision einer Frau an einer Straßenbahnhaltestelle, die er gleich in ein Bild umsetzt. Kurz darauf ist eben jene Frau, die er nie gesehen hat, tot. Sein inneres Kind, das ...

Worum geht’s?
Magritte hat die Vision einer Frau an einer Straßenbahnhaltestelle, die er gleich in ein Bild umsetzt. Kurz darauf ist eben jene Frau, die er nie gesehen hat, tot. Sein inneres Kind, das Superhelden und Detektive verehrt hat, erwacht und er macht sich als Privatdetektiv an die Ermittlungen.

Meine Meinung:
Mit „Magritte und Georgette“ startet Nadine Monfils ihre Brüssel-Krimireihe um den Maler René Magritte und seine Frau. Wie sie im Nachwort erwähnt, schätzt sie den Maler sehr und bringt viele Fakten in ihre Geschichte mit ein. Beim Lesen hat man auch das Gefühl, dass wirklich gut recherchiert wurde. Ich mochte den lockeren Schreibstil, der auf der einen Seite eine gewisse Spannung hatte, auf der anderen Seite aber auch immer ein Augenzwinkern zu enthalten schien.

Das Ehepaar Magritte ist einfach absolut liebenswürdig. Einerseits typische Mann-Frau-Themen, andererseits aber eine respektvolle, von Liebe geprägte Ehe. Ich mochte es, wie Magritte ermittelt hat und Georgette ihn immer wieder in eine bestimmte Richtung gelenkt hat. Ein bisschen haben mich die beiden an Donato Neri und seine Frau aus den Thiesler-Thrillern erinnert. Allein diese beiden haben die Lektüre mehr als unterhaltsam gemacht. Die Charaktere darum herum waren ebenso genial wie passend und ja, die Personen in dem Buch haben dem Krimi noch etwas mehr Leben eingehaucht.

Der Fall selbst war Cosy-Crime. Aber amüsant und unterhaltsam. Wir sind gemeinsam mit Magritte durch Brüssel spaziert und haben ermittelt. Ab und an war sein Polizisten-Kumpel mit dabei. Zwischendurch haben wir immer wieder Einblicke in seine Gemälde werfen dürfen. Alles in allem eine gute Mischung. Auch die Ermittlungen haben mir gut gefallen und die Fälle selbst - ja, es gab mehrere Fälle, waren wirklich äußerst originell. Hier haben wir uns zeitweise, besonders auch am Ende, von cosy entfernt und hatten wirklich spannende Thrillerelemente. Anfangs waren die Ermittlungen spannend aber eher gemütlich und unterhaltsam, am Ende wurde es richtig rasant und ich wurde von der Lösung tatsächlich überrascht! Überhaupt gab es am Ende einige gruselige Szenen, die wirklich psychotisch waren, aber auch total genial! Die hätte ich so in diesem Buch nicht erwartet und die letzten Szenen und Einblicke waren teilweise richtig alptraumhaft. Für mich ein sehr gelungener Reihenauftakt und ich hoffe doch, dass wir bald schon wieder mit Magritte und Georgette ermitteln dürfen. Eine klare Leseempfehlung an alle, die gemütlich-spannende Krimis mit unterhaltsamen Charakteren mögen.

Fazit:
„Magritte und Georgette“ ist ein wirklich gelungener Serienauftakt für die neue Brüssel-Krimi-Reihe von Nadine Monfils. Ich mochte die Mischung aus Fakt und Fiktion. Die liebenswürdigen und unterhaltsamen Charaktere. Die Ermittlungen, die cosy gestartet haben, aber wirklich alptraumhaft endeten. Es gab amüsante Momente, spannende Szenen und unvorhergesehene Twists mit einer Lösung, die ich nicht hätte kommen sehen und die wirklich etwas Gruseliges hatte. Zudem wirklich originell aufgebaute Fälle.

5 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir. Ich freue mich schon auf mehr von Magritte und Georgette!

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Surrealistischer Maler als Detektiv

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Der surrealistische Maler René Magritte sieht in einer Vision eine Frau, die er daraufhin malt. Kurz darauf gibt es eine Leiche, die seinem Bild sehr ähnlich sieht. Zusammen mit seiner Frau betätigt er ...

Der surrealistische Maler René Magritte sieht in einer Vision eine Frau, die er daraufhin malt. Kurz darauf gibt es eine Leiche, die seinem Bild sehr ähnlich sieht. Zusammen mit seiner Frau betätigt er sich als Detektiv und kooperiert mit seinem Freund, dem ermittelnden Kommissar in diesem Fall. Die kurzweilige Geschichte spielt in Brüssel und man lernt diese Stadt durch viele bildhafte Beschreibungen kennen. Auch die Werke von René Magritte werden ausgiebig beschrieben. Besonders gut gefallen hat mir sein Treffen mit Jacques Brel, auch wenn es fiktiv ist.

Dieser unterhaltsame Krimi lebt von seinem einfühlsamen Schreibstil und den tollen, bildhaften Beschreibungen. Die Protagonisten sind sympathisch und lebensnah dargestellt. Die vielen Details, die aus dem Leben und Werk von René Magritte in die Geschichte einfließen sind bestens recherchiert, aber an manchen Stelle wurde es mir fast zu viel. Gerne empfehle ich das Buch denjenigen, die eine kurzweilige Urlaubslektüre zu schätzen wissen.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Viel Kunst, angenehm belgisch und etwas zu cosy

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Die Idee, den belgischen Maler Magritte und seine Ehefrau in Kriminalfällen ermitteln zu lassen, fand ich sehr charmant und glaubhaft umgesetzt. Es gibt in der Originalsprache bereits sieben Krimis aus ...

Die Idee, den belgischen Maler Magritte und seine Ehefrau in Kriminalfällen ermitteln zu lassen, fand ich sehr charmant und glaubhaft umgesetzt. Es gibt in der Originalsprache bereits sieben Krimis aus dieser Reihe, dieses ist der erste Band auf Deutsch. Die Rollenverteilung der beiden ist gut gemacht: Magritte beschafft die Informationen und Georgette ist Hirn und Profilerin im Hintergrund. Mir hat eine konkrete zeitliche Verankerung gefehlt, man kann aus Referenzen zum Zeitgeschehen und Magrittes Werken und Lebensdaten erahnen, dass es sich um die 1960er Jahre handeln muss. Die Autorin hat sein Leben und Werk gut recherchiert, ich hätte es hilfreich gefunden, wenn die zahlreichen Fußnoten, die sich z. B. auf belgische Details oder Übersetzungen von Liedtexten beziehen, auch Details zu den zitierten Werken enthalten hätten. Der Fall beginnt spannend, hat im Mittelteil etwas nachgelassen und die Auflösung war für mich nicht so richtig stimmig. Daher ist das Krimi-Element für mich noch optimierbar. Es gibt sehr viele kleine Details, die das Buch zeitlich und räumlich einordnen, für meinen Geschmack waren es allerdings zu viele. Davon abgesehen hat das Buch Charme und es ist unterhaltsam. Mir hat vor allem gefallen, dass es in Belgien spielt, dadurch kommt Abwechslung in die Krimi-Welt.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Ein netter Auftakt mit Cosy Crime Feeling

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„Magritte und Georgette“ von Nadine Monfils ist ein liebevoll-skurriler Cosy Crime, der mit viel belgischem Flair punktet. Im Mittelpunkt stehen der berühmte surrealistische Maler René Magritte und seine ...

„Magritte und Georgette“ von Nadine Monfils ist ein liebevoll-skurriler Cosy Crime, der mit viel belgischem Flair punktet. Im Mittelpunkt stehen der berühmte surrealistische Maler René Magritte und seine clevere Ehefrau Georgette, die gemeinsam in eine rätselhafte Mordserie verwickelt werden. Junge Frauen tauchen ermordet auf – stets begleitet von einem Rosenstrauß und einem mysteriösen Liebesbrief. Die Ermittlungen sind durchzogen von Magrittes surrealen Tagträumen, die auf bizarre Weise mit den Verbrechen verwoben scheinen.
Die Figuren werden mit viel Charme beschrieben und bilden ein wunderbar unkonventionelles Ermittlerduo. Die Kulisse Brüssels, mit Fritten, Bars und kauzigen Nebenfiguren, sorgt für eine heimelige Atmosphäre trotz der düsteren Morde.
Fazit: Ein Krimi voller Fantasie, Kunstbezüge und leiser Ironie – ideal für alle, die gerne gemütlich, aber originell unterhalten werden wollen.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Hält nicht, was das Marketing verspricht

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Der Maler René Magritte sieht an der Tramhaltestelle eine junge Frau, die ihn sofort fasziniert. Zuhause angekommen, muss er sie einfach malen – was seiner Frau Georgette gar nicht gefällt. Schließlich ...

Der Maler René Magritte sieht an der Tramhaltestelle eine junge Frau, die ihn sofort fasziniert. Zuhause angekommen, muss er sie einfach malen – was seiner Frau Georgette gar nicht gefällt. Schließlich war sie bisher immer seine Muse. Doch dann der Schock: In der Impasse du Cheval wurde eine Frauenleiche gefunden und es ist Madeleine, die junge Frau von der Haltestelle. Magritte will nun unbedingt selbst ermitteln und stürzt sich mit Georgettes Hilfe auf den Fall. Doch Madeleine soll nicht das einzige Opfer bleiben.

„Magritte & Georgette“ ist der erste Band der Reihe um den bekannten Maler und seine Frau aus der Feder der belgischen Autorin Nadine Monfils. Die deutsche Übersetzung fertigte Sabine Schwenk an, im Original umfasst die Reihe bereits 8 Bände. Erzählt wird der Roman aus unterschiedlichsten Perspektiven, immer in der dritten Person und der Vergangenheitsform. Mal folgen wir Magritte, mal seiner Frau, dann aber auch den Opfern, so dass die Handlung von allen Seiten beleuchtet wird.

Dieses Buch hat – meiner Meinung nach - nicht gehalten, was das Marketing mir versprochen hat. Dort ist von einem „humorvollen Krimi mit Pommes frites, belgischem Bier und viel Brüssel-Flair“ die Rede, also Cozy Crime, oder? Bekommen habe ich einen Serienmörder mit einem grausamen Hintergrund und ein Ermittlerduo, das nicht recht harmoniert. Magritte liebt seine Frau angeblich heiß und innig, hechelt aber jeder halbwegs schönen jungen Frau hinterher und denkt an sie, wenn er morgens im Bett liegt – rein platonisch natürlich. Das lässt für mich keinerlei Sympathie aufkommen und ich kann hier auch keinen Humor entdecken.

Die eigentliche Kriminalhandlung nutzt mal wieder ein übliches Motiv, das ich leider nicht nennen kann, ohne zu spoilern. Aber es wird wieder einmal sinnlose Grausamkeit genutzt, um Täterschaft zu erklären. Darüber hinaus treten im Roman so viele Zufälle ein, die Täter und Opfer verbinden, dass die Auflösung einfach nur konstruiert und hanebüchen wirkt. Zwischendurch ist in meiner Ausgabe dann auf einmal von Matisse statt Magritte die Rede, das hätte im Lektorat auffallen können. Schade!

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