Profilbild von francesmj

francesmj

Lesejury Profi
offline

francesmj ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit francesmj über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2020

süße Malec Story

Die Roten Schriftrollen
0

„Die Roten Schriftrollen“ von Cassandra Clare und Wesley Chu bildet den Auftakt der „Die Ältesten Flüche“ Dilogie und lässt sich zeitlich zwischen „City of Glass“ und „City of Fallen Angels“ einordnen. ...

„Die Roten Schriftrollen“ von Cassandra Clare und Wesley Chu bildet den Auftakt der „Die Ältesten Flüche“ Dilogie und lässt sich zeitlich zwischen „City of Glass“ und „City of Fallen Angels“ einordnen.
Magnus und Alec sind dem Leser aus „Die Chroniken der Unterwelt“ und auch aus der „Die Dunklen Mächte“ Trilogie bereits bestens bekannt. Dadurch, dass die Hauptcharaktere vertraut sind, fällt der Einstieg in die Geschichte sehr leicht. Mir gefiel es sehr, einen Einblick in die Anfänge der Beziehung zwischen den beiden zu bekommen. Es gab im Verlauf des Buches sehr viele schöne Szenen zwischen ihnen und ich fand es toll, den selbstbewussten Magnus mal unsicher und den mutigen Alec mal schüchtern zu erleben. Die beiden sind für mich eines der besten Pärchen des Schattenjäger Universums; ich mag die Dynamik und die Chemie zwischen ihnen sehr.
Wie von Cassandra Clare gewohnt, liest das Buch sich sehr flüssig und ich habe nicht gemerkt, dass Wesley Chu als weiterer Autor daran beteiligt war, was definitiv für seine literarischen Fähigkeiten spricht. Magnus und Alec wollten eigentlich einen entspannten Urlaub in Europa verbringen, sehen sich jedoch schnell einem Problem entgegen, das einen Dämonenkult beinhaltet, mit dem Magnus allem Anschein nach auf irgendeine Art zusammenhängt. Es folgt ein Abenteuer durch verschiedene europäische Städte, bei dem man sowohl auf einige weitere bekannte als auch auf neue Charaktere stößt. Ich konnte mir zwar denken, auf was die Geschehnisse hinauslaufen würden, das hat mir aber keineswegs den Spaß am Lesen genommen. Auch gab es viele Momente, in denen ich schmunzeln musste - Magnus hat einen tollen Humor und auch Alec kommt aus sich raus. Zudem lernt man mehr über Magnus‘ Vergangenheit, was ich toll fand.
Alles in allem ein schönes und unterhaltsames Buch, durch das ich Magnus und Alec noch mehr liebe als zuvor schon. Ich bin gespannt, ob (und wenn ja, inwieweit) die Story Auswirkungen auf die Hauptreihen hat - die Roten Schriftrollen wurden in der „Die Dunklen Mächte“ Trilogie immerhin bereits erwähnt. Die Story rund um Magnus und Alec erhält von mir somit 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2020

super interessant

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
0

Mit „Die Tribute von Panem X: Das Lied von Vogel und Schlange“ taucht man erneut in die Welt von Panem ein und erlebt die Story aus Sicht von Coriolanus Snow. Zeitlich ist das Buch 64 Jahre vor den Hungerspielen ...

Mit „Die Tribute von Panem X: Das Lied von Vogel und Schlange“ taucht man erneut in die Welt von Panem ein und erlebt die Story aus Sicht von Coriolanus Snow. Zeitlich ist das Buch 64 Jahre vor den Hungerspielen von Katniss und Peeta einzuordnen.
Coriolanus Snow ist in seiner Jugend noch nicht so skrupellos wie man es von ihm aus der Trilogie gewohnt ist. Stattdessen ist er ein ziemlich grauer Charakter, der zwar moralische Wertvorstellungen besitzt und nicht alle Taten des Kapitols unterstützt, aber auch einen gewissen Hang zur Macht hat. Lucy Gray hingegen ist ein aufgewecktes und raffiniertes Mädchen aus Distrikt 12 und behält selbst im Kapitol und während der Hungerspiele meist einen kühlen Kopf. Ich fand es super spannend zu sehen, wie sie und Coriolanus miteinander umgeben und wie sich ihr Verhältnis zueinander im Laufe der Geschichte entwickelt.
Für mich war es sehr interessant, dass man als Leser viel über die Zustände nach der Rebellion sowohl im Kapitol als auch in den Distrikten erfährt. Außerdem sind die Hungerspiele zu diesem Zeitpunkt noch nicht sonderlich ausgereift und kein riesiges Event wie zu Katniss‘ und Peetas Zeiten. Man versucht hier erst, die Menschen im Kapitol für die Spiele zu begeistern und es war spannend zu erleben, wie die Hungerspiele schließlich zu dem wurden, was man aus der Trilogie kennt.
Suzanne Collins Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig und ich konnte den Geschehnissen stets gut folgen. Mit 608 Seiten ist das Buch jedoch ziemlich umfangreich und zog sich meiner Meinung nach manchmal etwas in die Länge. Das Ende hat diesen Kritikpunkt für mich aber zum Großteil wieder wettgemacht - ich war ziemlich geschockt und hatte nicht damit gerechnet, dass die Story auf diese Weise endet.
Alles in allem würde ich Panem X jedem empfehlen, dem die Trilogie gefallen hat. Man erfährt, weshalb Snow zu dem uns bekannten rücksichtslosen Präsidenten wird und alleine durch die Informationen zur Entstehung und Entwicklung der Hungerspiele hat sich das Buch für mich gelohnt. Der einzige Kritikpunkt sind die gelegentlich auftretenden Längen. Somit erhält Panem X von mir 4,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2020

grandioser Abschluss!

Elfenthron
0

„Elfenthron“ stellt den Abschluss der Elfenkrone Reihe von Holly Black dar und nachdem der Vorgängerband mich mit vielen offenen Fragen und einem fiesen Ende zurückgelassen hat, war ich sehr gespannt darauf, ...

„Elfenthron“ stellt den Abschluss der Elfenkrone Reihe von Holly Black dar und nachdem der Vorgängerband mich mit vielen offenen Fragen und einem fiesen Ende zurückgelassen hat, war ich sehr gespannt darauf, wie die Story weitergeht. Beinahe nahtlos werden die Geschehnisse aus „Elfenkönig“ fortgesetzt, wodurch es sehr leicht fiel, wieder in die Geschichte hineinzufinden und nach Elfenheim zurückzukehren.
Das Buch ist wie die restlichen Teile der Reihe in der Ich-Perspektive und aus Sicht von Jude Duarte geschrieben, weshalb man als Leser ihre Gedankengänge und Gefühle stets gut nachvollziehen kann. Trotz der Rückschläge, die sie im zweiten Band erlitten hat, ist sie noch immer voller Tatendrang und setzt ohne zu zögern alles daran, ihrer Schwester Taryn zu helfen und bringt sich dadurch selbst wieder in das gefährliche Spiel um die Krone und den Thron von Elfenheim. Somit trifft sie erneut auf Cardan, der mich auch in diesem finalen Teil absolut für sich einnehmen konnte. Es war für mich unheimlich spannend zu erleben, wie die Beziehung der beiden sich während der gesamten Reihe entwickelt und sie schlussendlich in der Lage sind, Vertrauen zueinander aufzubauen. Jude und Cardan sind beide moralisch graue Charaktere - sie handeln nicht aus reiner Nächstenliebe, haben oft nur ihr eigenes Wohl und das ihrer Liebsten im Sinn und machen Fehler. Gerade aus diesen Gründen mag ich die beiden jedoch sehr; sie wurden dadurch für mich greifbarer als manch anderer perfekter Charakter. Als Leser hat man nie die Gewissheit, ob sie nun ehrliche Absichten verfolgen oder mal wieder ein verkorkstes Spiel spielen, was die Story für mich durchweg spannend und interessant gemacht hat.
Auch die Nebencharaktere waren für mich durchweg gut durchdacht. Vor allem Vivienne, Heather, Kakerlak und Bombe waren mir sehr sympathisch und haben sich einen Platz in meinem Herzen erschlichen. Was mich ebenfalls begeistern konnte, ist die Tatsache, dass viele Charaktere sich als anders herausstellen, als man zu Beginn angenommen hat. Verbündete werden zu Feinden, Feinde zu Verbündeten. Man denkt, man hat die Absichten einer Figur durchschaut und dann wendet sich das Blatt doch nochmal und man sieht den Charakter in völlig neuem Licht. Auch das hat dazu beigetragen, dass die Story sich für mich nie in die Länge zog und stets spannend blieb.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Man fliegt über die Seiten und ehe man es sich versieht, hat man das Buch beendet, obwohl es einem nicht so vorkommt, als hätte man knapp über 380 Seiten gelesen. Holly Black ist sehr wortgewandt und besonders die Dialoge und der Schlagabtausch zwischen Jude und Cardan haben mir stets gut gefallen. Auch das Elfenreich, welches sie erschaffen hat, konnte mich seit Band eins begeistern.
Das Ende des Buches war für mich sehr überraschend und sticht definitiv gegenüber dem Abschluss anderer Fantasy Reihen hervor. Dadurch war es meiner Meinung nach eine erfrischende Abwechslung und gefiel mir sehr gut.
Die Elfenkrone Reihe wurde mit jedem Band besser und „Elfenthron“ stellt ein grandioses Finale dar. Ich kann die gesamte Reihe jedem, der moralisch graue Charaktere und viele Plot Twists mag, wärmstens empfehlen. Somit erhält „Elfenthron“ verdiente 5 von 5 Sternen und ist für mich ein absolutes Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2020

fantastisch!

Queen of Air and Darkness
0

„Queen of Air and Darkness“ ist der finale Teil der „Die Dunklen Mächte“ Trilogie und knüpft erneut nahtlos an das Ende des Vorgängerbandes an. Nach dem fiesen Ende in „Lord of Shadows“ war ich sehr gespannt, ...

„Queen of Air and Darkness“ ist der finale Teil der „Die Dunklen Mächte“ Trilogie und knüpft erneut nahtlos an das Ende des Vorgängerbandes an. Nach dem fiesen Ende in „Lord of Shadows“ war ich sehr gespannt, wie es nun weiter geht und wie vor allem die Blackthorns und Emma mit der Situation umgehen.
Die Charaktere sind wieder allesamt liebenswert und sympathisch. Julian tut alles, um seine Liebsten zu schützen und obwohl seine Entscheidung, sich an Magnus zu wenden, mir das Herz gebrochen hat, mochte ich ihn dadurch nur umso mehr. Mit Emma habe ich die gesamte Zeit über mitgelitten und auch Ty, der den schrecklichen Vorfall am Ende des letzten Bandes nicht wahrhaben wollte, tat mir sehr leid. Kit schloss ich immer mehr ins Herz, je mehr ich über ihn gelesen habe und seine Aussagen haben mich öfter zum Schmunzeln gebracht. Auch Dru lernte man in diesem Teil besser kennen und ich fand es toll, wie mutig und tatkräftig sie ist. Außerdem war es sehr schön, endlich mehr über Helen und Aline zu erfahren und sie mit den restlichen Blackthorns agieren zu sehen. Vor allem Aline hat sich mit ihrer toughen Art und dem Fakt, dass sie immer vollkommen hinter ihrer Frau steht, schnell in mein Herz geschlichen.
Die Beziehungen der Charaktere untereinander festigten sich in diesem finalen Buch. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang für mich Mark, Cristina und Kieran. Die drei haben eine wirklich tolle Bindung zueinander und ich finde es klasse, dass Cassandra Clare mithilfe ihrer Charaktere das Thema Polyamorie aufgreift und eine solche Beziehung darstellt.
Obwohl „Queen of Air and Darkness“ mit über 1000 Seiten sehr umfangreich ist, hatte ich an keiner einzigen Stelle das Gefühl, dass die Handlung sich in die Länge ziehen würde. Meine persönlichen Highlights waren Emmas und Julians Reise nach Thule, die Schlacht vor Alicante und die ganz besondere Hochzeit am Ende des Buches. Die letzten einhundert Seiten waren eindeutig der schönste Abschluss einer Trilogie, den ich je gelesen habe und durch den Epilog bin ich schon ganz aufgeregt, wie es in der nächsten Reihe weitergeht.
„Queen of Air and Darkness“ stellt für mich ein grandioses Ende der Trilogie dar und erhält deshalb verdiente 5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2020

spannende Fortsetzung

Lord of Shadows
0

„Lord of Shadows“ stellt den zweiten Teil der „Die Dunklen Mächte“ Trilogie von Cassandra Clare dar und knüpft beinahe nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängerbandes „Lady Midnight an“, wodurch man als ...

„Lord of Shadows“ stellt den zweiten Teil der „Die Dunklen Mächte“ Trilogie von Cassandra Clare dar und knüpft beinahe nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängerbandes „Lady Midnight an“, wodurch man als Leser wieder direkt im Geschehen ist.
Ich liebe noch immer Emma, Julian, Cristina und die jüngeren Blackthorns. Mark lernt man in diesem Teil noch besser kennen und mit seiner teilweise unbeholfenen Art und seiner Redensweise, die noch stark von seiner Zeit bei den Feenwesen beeinflusst ist, fällt es nicht schwer, auch ihn ins Herz zu schließen. Außerdem rückt Kieran stärker in den Fokus und nachdem er im ersten Band einiges verbockt hat, hat es mich überrascht, wie er mir in diesem Buch mit jeder Seite sympathischer wurde. Besonders bleibt mir jedoch Kit in Erinnerung - ein Herondale, wie er im Buche steht. In Sachen Humor steht er sowohl Will als auch Jace in nichts nach.
Die Beziehungen der Charaktere untereinander werden in „Lord of Shadows“ vertieft und ich fand es toll, zu sehen, wie sich Freundschaften und Liebesbeziehungen entwickeln. Emma und Julian haben mir das Herz zerrissen. Mark, Cristina und Kieran bauen im Laufe des Bandes eine tolle Bindung zueinander auf und ich war stets gespannt, wie es mit den dreien weitergeht. Ty, Livvy und Kit sind ebenfalls ein tolles Team und ich mochte es sehr, wie die Zwillinge Kit in in ihrer Mitte aufgenommen haben. Dru hingegen tat mir oft leid, weil sie nirgends richtig zugehörig schien.
Auch in diesem Teil passieren die Geschehnisse wieder Schlag auf Schlag und ich hatte oft Mitleid mit den Charakteren, weil ihnen nie eine ruhige Minute gegönnt zu sein schien. Nachdem Emma und die anderen die Morde in Los Angeles aufgeklärt haben, rückt nun ein anderes Problem in den Vordergrund und die Schattenjäger sehen sich plötzlich einem Problem innerhalb ihrer eigenen Reihen entgegen. Auch mit den Feenwesen droht ein Konflikt, den es zu bewältigen gilt. Besonders spannend fand ich Emmas, Julians, Cristinas und Marks Reise ins Feenreich. Das Ende ist nochmal sehr actionreich und emotional, womit ich gar nicht mehr gerechnet habe.
Zusammenfassend ist „Lord of Shadows“ ein sehr gelungener zweiter Teil der Trilogie und für mich sogar ein kleines bisschen besser als sein Vorgänger, weshalb das Buch 4,5 von 5 Sternen erhält.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere