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Veröffentlicht am 07.01.2026

Fesselnde Spionagegeschichte nach wahren Begebenheiten

Codename Hélène
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1936 - 1945
Es geht hier um einen biografischen Roman, aus der Feder von Ariel Lawhon. Die Autorin konnte mich schon mit "Der gefrorene Fluss" schwer begeistern. In dieser Geschichte erleben wir den Aufstieg ...

1936 - 1945
Es geht hier um einen biografischen Roman, aus der Feder von Ariel Lawhon. Die Autorin konnte mich schon mit "Der gefrorene Fluss" schwer begeistern. In dieser Geschichte erleben wir den Aufstieg Hitlers, den Zweiten Weltkrieg und die damit verbundene Judenverfolgung. Im Fokus steht die mutige Nancy Wake, die nicht nur eine große Leidenschaft für rote Lippenstifte hegt, sondern sich auch dem Kampf um Gerechtigkeit verschrieben hat.

Sie lernt den Womanizer Henri Fioca kennen und lieben. Schnell heiraten die beiden. Kurz darauf hat die mutige Auslandskorrespondentin ihre ersten Einsätze als Spionin, die sie unter verschiedenen Decknamen ausführt.

Frau Lawhon versteht ihr Handwerk. Sie hat mich wieder an die Seiten gefesselt und mir spannende Lesestunden beschert, indem sie wahre Begebenheiten mit Fiktion zu einem harmonischen Ganzen verwoben hat. Die verschiedenen Zeitebenen sind gut integriert und haben meinen Lesefluss zusätzlich erhöht.

Es ist ein wichtiger Roman, gegen das Vergessen, der besonders in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist. Wieder einmal wird einem der Wahnsinn vor Augen geführt, der im 2. Weltkrieg stattgefunden hat.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte aus der Sicht der gebürtigen Neuseeländerin Nancy Wake erzählt wird und zeigt, wie hilfreich diese Frau in den schwierigen Zeiten war. Während der deutschen Besetzung Frankreichs hat sie ihr Leben als Fluchthelferin aufs Spiel gesetzt.

Ich habe Informationen aus dem Netz dazu gelesen. Das mache ich besonders gerne bei biografischen Romanen und komme damit den Personen noch ein Stückchen näher.

Eine klare Empfehlung, für diesen gut recherchierten Roman, der die Handschrift von Ariel Lawhon trägt. Mitreißend, spannend und sehr emotional, bekommt man hier ein Stück Geschichte. Ich empfehle, das Nachwort zu lesen.

Mein großer Dank geht an Ariel Lawhon und dem Adrian Verlag.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Zu viele Ungereimtheiten und platte Dialoge

Der Lehrer – Will er dir helfen oder will er deinen Tod?
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Nach "Der Freund" habe, habe ich mich sehr auf "Der Lehrer" gefreut. Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen. Warum das so ist, werde ich nun berichten.

Sämtliche Figuren blieben mir fremd, ...


Nach "Der Freund" habe, habe ich mich sehr auf "Der Lehrer" gefreut. Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen. Warum das so ist, werde ich nun berichten.

Sämtliche Figuren blieben mir fremd, da ich mir keine bildlich vorstellen konnte und ihre Handlungen in keinster Weise für mich nachvollziehbar waren.

Die Mathematiklehrerin Eve Bennett und ihr Mann, der Englischlehrer Nate, führen eine lieblose Ehe. Warum das so ist, hat sich mir am Ende erschlossen.

Die 16-jährige Addie umgibt ein Geheimnis, welches sie in der Schule zum Mobbingopfer macht. Einzig der Englischlehrer Nate bringt ihr Wertschätzung entgegen. Sie hegen beide eine große Leidenschaft für die Dichtkunst.

Ich weiß, in der Schule ist Mobbing nicht selten. Addie wurde jedoch so öffentlich attackiert, dass ich mir die Passivität der Lehrerschaft nicht erklären konnte. Egal was sich in der Vergangenheit ereignet hat, rechtfertigt dieses Verhalten, gegenüber einer Schutzbefohlenen, nicht.

Die Dialoge empfand ich als ziemlich steif und manche Sätze waren unglücklich formuliert.


>>Ich bin überrascht, Mr. Bennett hinter mir stehen zu sehen. Ich schätze, er musste auch auf die Toilette. Ich wusste, dass wir dieselbe Wellenlänge haben. << Seite 130.
War das von der Autorin so gewollt; oder handelt es sich um eine unglückliche Übersetzung? Soll mit dieser Aussage die Naivität eines jungen Mädchens unterstrichen werden?

Sämtliche Geschehnisse kommen konstruiert und unglaubwürdig daher. Für mich muss in einem Buch nicht immer alles nachvollziehbar sein, aber hier waren es mir entschieden zu viele Ungereimtheiten. Besonders das Ende verlief mir zu reibungslos und unlogisch. Nur eine Sache hat mich dann doch positiv überrascht, die ich natürlich nicht verrate. Von "Der Freund" war ich begeistert. "Der Lehrer" konnte mich nicht überzeugen. Jetzt bin ich gespannt, ob es "Die Kollegin" kann.

Was ich jedoch wieder als sehr positiv empfand, dass sich auch dieses Buch, trotz meiner Kritikpunkte, gut weglesen ließ. Durch Freida McFaddens Bücher rast man förmlich.

Danke Freida McFadden.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Spannender zweiter Teil der Bill Hodges Trilogie

Finderlohn
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Es geht um den Autor John Rothstein, der in den 60er Jahren drei Bestseller geschrieben hat. Pech für den Autor, wenn er Jahre später von dem großen, gestörten Fan Morris Bellamy ermordet wird, der vergeblich ...



Es geht um den Autor John Rothstein, der in den 60er Jahren drei Bestseller geschrieben hat. Pech für den Autor, wenn er Jahre später von dem großen, gestörten Fan Morris Bellamy ermordet wird, der vergeblich auf weitere Geschichten gewartet hat. Der zudem noch entsetzt davon ist, wie der berühmte Autor zuletzt lebte. Morris entwendet viel Geld und Rohsteins Notizbücher, die er in der Nähe seines Hauses vergräbt. Morris muss wegen eines anderen Verbrechens ins Gefängnis. Blöd gelaufen, da Jahre später der Junge Peter Saubers den Schatz entdeckt und damit heimlich seine Familie unterstützt. Er überweist anonym regelmäßig Geld und versucht, die Notizen zu verkaufen. Das hätte er besser nicht gemacht ...

Ich war sofort wieder mit all meinen Sinnen in die Geschichte eingetaucht. Wie schon bei Mr. Mercedes wusste mich die Lebendigkeit von Kings Figuren zu überzeugen. Er ist sich bewusst, was dem Leser Schnappatmung beschert; besonders wenn Kinder mit im Spiel sind.

Normalerweise wärmen Geschichten das Herz, wenn es darin um Autoren und Bücher geht. Aber doch nicht, wenn Stephen King sie geschrieben hat. Da ist man schon darüber glücklich, wenn einem beim Lesen nicht das Herz zu Eis erstarrt. Ein Highlight war das Wiedersehen mit Holly, Bill und Jerome - ein Wermutstropfen, das mit dem Mercedesfahrer ...


Klare Empfehlung. Besten Dank, Stephen King. Ich dachte immer, Schriftsteller leben ungefährlich.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Doch, es gibt auch dumme Fragen.

50 Fragen, die das Leben leichter machen
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Karin Kuschiks Vorgänger "50 Sätze die das Leben leichter machen" konnte mich überzeugen. Daher habe ich mich sehr gefreut, als mir ihr neues Werk angeboten wurde. Auch die 50 Fragen habe ich wieder sehr ...


Karin Kuschiks Vorgänger "50 Sätze die das Leben leichter machen" konnte mich überzeugen. Daher habe ich mich sehr gefreut, als mir ihr neues Werk angeboten wurde. Auch die 50 Fragen habe ich wieder sehr gerne gelesen; meist mit einem Lächeln.

Man lernt einfach nie aus. Es gibt keine dummen Fragen. Danke Frau Kuschik, dass sie meine Meinung dazu in ihrem Buch bestätigen. Klar, gibt es dumme Fragen! Es sind schon einige durch meine Gehörgänge gewandert.

Eine richtig formulierte Frage kann aussichtslose Situationen zum Guten verändern. Für jede Lage, die richtige Frage. Das findet man tatsächlich in in diesem cleveren Buch, das sehr humorvoll daher kommt. Mit einem Lächeln im Gesicht ist man doch viel aufnahmefähiger.

Jeden Tag habe ich mir ein bis zwei Kapitel gegönnt. Warum? Falsche Frage! Lest das Buch.

Danke, Karin Kuschik. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Fragen zu lesen und die Reaktionen zu erleben. Eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Das beste Buch, das ich je über Magie gelesen habe

Blood over bright haven
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Die Tiranerin Sciona hat ihr Ziel erreicht und ist eine Hochmagierin geworden. Ihr gütiger Mentor hat ihr Talent von Anfang erkannt und sie unterstützt. Dennoch sind ihre männlichen Kollegen eine ihrer ...


Die Tiranerin Sciona hat ihr Ziel erreicht und ist eine Hochmagierin geworden. Ihr gütiger Mentor hat ihr Talent von Anfang erkannt und sie unterstützt. Dennoch sind ihre männlichen Kollegen eine ihrer größten Herausforderungen. Als einzige Magierin wird ihr das Leben im Magisterium schwer gemacht, indem man den Kontakt mit ihr weitgehend meidet und höchstens mal abwertende Kommentare ihr gegenüber äußerst. Statt eines qualifizierten Assistenten stellt man ihr den Hausmeister Thomil zur Seite. Der Kwen wird sich jedoch als wahrer Glücksgriff erweisen.

Thomil war einst nomadischer Jäger und hat seine ganze Familie auf der Flucht von der wilden Ebene in die Stadt verloren. Einzig seine kleine Nichte konnte er retten, die er aus Sicherheitsgründen als seine Tochter ausgibt.

Nach anfänglichen Misstrauen lernen Sciona und Thomil sich zu vertrauen. Sie kommen einer Sache auf die Spur, die Scionas gesamtes Weltbild ins Wanken bringt. Wie das Magisterium Energie für Tiran gewinnt, kann Sciona nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Und dieser Wahnsinn soll wirklich Gottes Willen sein?

Ich konnte viele Parallelen zur realen Welt entdecken, die hier in Magie und Zauberei verpackt sind. Klassenunterschiede und die Ausbeutung billiger Arbeitskräfte, die in verschiedenen Ländern auch vor Kindern nicht Halt macht, dürften hinlänglich bekannt sein. Deutlich wird einem vor Augen geführt, wie wenig das Leben von Thomil und den anderen Arbeitern wert ist. Die ganze Wahrheit hat mir kalte Schauer über den Rücken gejagt.

Sciona hat, trotz enormen Ehrgeiz, das Herz am rechten Fleck. Besonders nachdem sie eine grauenvolle Entdeckung gemacht hat, setzt sie ihr Leben aufs Spiel, um das Volk Kwen; insbesondere Thomil und seine Nichte, zu retten.

Der Prolog konnte mich sofort an die Seiten fesseln, da der magische Schreibstil und die Figurenzeichnung mir alles bildlich vor Augen führte. Das Worldbuilding passt genau zu dem Geschehen und spiegelt die Anderswelt, mit ihren mysteriösen Feuern, und Tiran wider. Besonders die Zone Reserve in der Anderswelt, aus der das Magisterium Energie schöpft, lehrt einem das Fürchten. Das solltet Ihr unbedingt selbst entdecken.


Von mir eine klare Empfehlung. Wer Bücher mit Magie mag, wird diesen Pageturner lieben. Ich empfehle, Taschentücher parat zu halten. Mich hat das Ende ziemlich kalt erwischt!

Danke, M.L.Wang. Das war bestimmt nicht mein letztes Buch von Ihnen.

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