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Veröffentlicht am 17.03.2021

trust

Trust
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Edie geht es eigentlich sehr gut. Sie kann eine teure Privatschule besuchen, hat nette Freunde und mit ihrer Mutter kommt sie auch gut zurecht. Bis zu dem Tag an dem sie in einen Raubüberfall verwickelt ...

Edie geht es eigentlich sehr gut. Sie kann eine teure Privatschule besuchen, hat nette Freunde und mit ihrer Mutter kommt sie auch gut zurecht. Bis zu dem Tag an dem sie in einen Raubüberfall verwickelt wird. Zusammen mit zwei Jungs wird sie bedroht. Sie und John überleben, aber zu welchen Preis.



Edie wechselt die Schule, auf die Schule die auch John besucht. Die beiden haben einen guten Draht zueinander. Sie können miteinander sprechen, wie sie es mit keinem anderen können. Das zusammen erlebte verbindet. Edie ist schnell klar, dass sie mehr für ihn empfindet als sie sollte.



Tolle Geschichte, zwei tolle Protagonisten. Beide jung, rebellisch und trotzdem so liebenswert. Sie versuchen die Geschehnisse gemeinsam zu verarbeiten, die Vergangenheit holt sie jedoch immer wieder ein. Sie machen das beste aus ihrer Zeit. Sie nutzen jeden Tag, man weiß nie was kommt.



Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Spannend, mitreißend und lässt sich sehr gut lesen. Humor wird ebenfalls geboten, damit werden die düsteren Abschnitte aufgelockert. Ein gutes Buch, ich habe es gerne gelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2021

Game on

Game on - Trotz allem du
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Finn hat alles: Geld, gute Freunde, lockere Affären und ein tolles Footballteam. Trotzdem ist das für den Quarterback nicht genug, irgendwas fehlt.
Als es Chess beim Fotoshoting für den Teamkalender kennen ...

Finn hat alles: Geld, gute Freunde, lockere Affären und ein tolles Footballteam. Trotzdem ist das für den Quarterback nicht genug, irgendwas fehlt.
Als es Chess beim Fotoshoting für den Teamkalender kennen lernt ist ihm schnell klar, was bisher in seinem Leben gefehlt hat: Sie!
Chess ist allerdings nicht wirklich begeistern vom grummeligen und selbsteingenommenen Quarterback. Trotzdem spürt auch sie, dass da etwas zwischen ihnen ist und gibt ihm als guten Freund eine Chance. Doch reicht das wirklich?

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zu den anderen Bänden der Reihe.
Auch den Schreibstil von Kristen Callihan ist perfekt!
Schon von der ersten Seite an hat mich die Handlung gefangen genommen und es war wirklich schwierig, das Buch aus der Hand zu legen. Es fühlt sich leicht, humorvoll und trotzdem gefühlvoll an.

Besonders Chess hat mir gut gefallen. Sie ist eine starke und unabhängige Frau und weiß genau, was sie haben möchte. Sie lässt sich nicht von ihrer Vergangenheit unterkriegen und eine freundliche und aufgeschlossene Person.
Mit Finn hatte ich allerdings manchmal Probleme. Er ist humorvoll und selbstsicher, lässt sich nirgends reinreden und sorgt sich um seine Liebsten.
Trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, das irgendwas fehlt.

Gefehlt hat mir auch das Footballfeeling. Der Sport selbst ist sehr in den Hintergrund gestellt worden und hatte mir eigentlich mehr Szenen dazu erhofft.
Schön fand ich allerdings, wie mit Finns Berühmtheit umgegangen wurde. Es wurde deutlich beschrieben, welche Schattenseiten das Leben als bekannter Sportler hat und wie die Auswirkungen davon sind.

Sehr gefallen hat mir auch die gut eingearbeitete Nachwuchsthematik. Die Protagonisten heben hier mit verschiedenen Schicksalsschlägen zu kämpfen und diese wurden sehr gefühlvoll aufgearbeitet. Das sollte viel öfter Beachtung finden!

Mir hat auch die Beziehung zwischen Finn und Chess gut gefallen, die Weiterentwicklung der Beiden ist gut zu erkennen. Sowohl bei jedem für sich, als auch zusammen als Paar. Sie gefallen mir sehr gut zusammen und durch den ständigen Schlagaustausch zwischen den Beiden wurde ich auch gut unterhalten.

Schön war es auch, bekannte Gesichter aus den vorigen Bänden wieder zu sehen. Eine größere Rolle hatte Dex, als Finns Teamkollege, aber auch andere Charaktere waren wieder dabei.

Mein Fazit:
Beim Lesen habe ich sowohl gelacht und geweint: Finn und Chess haben mich ans Äußerste gebracht!
Es gibt zwar einige kleine Schwächen, aber insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2021

Finding back to us

Finding Back to Us
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Callie kehrt nachhause zurück und begegnet dort ausgerechnet der Person aus ihrer Vergangenheit mit der sie eigentlich nie mehr etwas zu tun haben wollte. Keith ihren Stiefbruder, der für den Tod ihres ...

Callie kehrt nachhause zurück und begegnet dort ausgerechnet der Person aus ihrer Vergangenheit mit der sie eigentlich nie mehr etwas zu tun haben wollte. Keith ihren Stiefbruder, der für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Doch dann ist da eine Anziehung zwischen den beiden, die Callie sehr verwirrt…

„Finding back to us“, ist nun das dritte Buch der Autorin, dass ich als Hörbuch höre. Und ich muss sagen auch hier gefällt mir der Erzählstil der Autorin ausgesprochen gut. Schlicht und doch aussagekräftig. Auch die Vertonung als Hörbuch hat mir gut gefallen, da die Erzählerinnenstimme sehr sympathisch war und angenehm zum Zuhören. Die Grundidee der Story habe ich als sehr spannend und mal etwas Anderes empfunden. Der Twist mit dem Stiefbruder bringt auf moralischer Ebene für die Protagonistin noch einmal eine ganz andere Würze mit rein. Generell fand ich Callie sehr sympathisch, gerade auch in Kombination mit ihrer kleinen Schwester Holly. Und gerade die Szene über Hamtaro den Hamster, haben mir ein lautes Lachen entlockt. Gerade so werden auch hier die Nebencharaktere liebevoll in Szene gesetzt ohne den Hauptprotagonisten die Show zu stehlen. Denn wer würde bei der Beschreibung von Keith nicht dahinschmelzen? Die Beziehung entwickelt sich in einem angenehmen Tempo, ohne viel zu überstürzen. Hier handelt es sich in meinen Augen um keine 0815 Lovestory die von 0 auf 100 passiert. Diese hier lässt sich Zeit und gibt eine angenehme Geschwindigkeit vor und wirkt so auch einfach glaubhafter und authentischer. Die Autorin legt viel Wert auf moderne, neuzeitige Aspekte – das finde ich einerseits sehr gut in manchen Fällen kann es aber auch too much sein. Bianca Iosivoni hat aber in meinen Augen ein gesundes Maß gefunden. Denn durch Aspekte wie Musik aus der heutigen Zeit oder Serien wie den Gilmore Girls, wird direkt eine Verbindung zu Leserinnenzielgruppe hergestellt ohne dabei zu dick aufzutragen. Das hat mir gut gefallen – in diesem Falle tatsächlich, weil auch ich die Gilmore Girls liebe. Das Ende war schön und passend und mit der perfekten Prise Spannung.

Alles in allem eine wundervolle Liebesgeschichte mit tollem Setting und guter Idee dahinter. Für die perfekte Story hat es mir dann irgendwie doch noch nicht gereicht, ohne großartig sagen zu können woran, dass lag. Deswegen trotzdem 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2021

Flying High

Flying High
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Nach den Ereignissen gegen Ende des ersten Buches geht es direkt weiter mit Hailees Plan den sie, in die Tat umsetzen möchte. Sie ließ alles zurück, schrieb einen Abschiedsbrief und wollte mutig sein um ...

Nach den Ereignissen gegen Ende des ersten Buches geht es direkt weiter mit Hailees Plan den sie, in die Tat umsetzen möchte. Sie ließ alles zurück, schrieb einen Abschiedsbrief und wollte mutig sein um es zu beenden. Bereit ihrer Schwester zu folgen, steht sie am sprichwörtlichen Abgrund. Ein Handgriff davon entfernt wieder mit ihr vereint zu sein scheiterte dieser Plan, glücklicherweise.



Zu viele schöne Erinnerungen hindern Hailee daran es jetzt zu beenden. Gespannt verfolgte ich ihre Schritte in eine neue Zukunft, auf den gut 400 Seiten, um die es sich hauptsächlich um die Angst ohne einen bestimmten Menschen leben zu können, Schuldgefühle und Depressionen dreht.



Chase und die Bewohner der kleinen Ortschaft, in der sie im ersten Teil ihr Herz verlor, versuchen sie Stück für Stück wieder in das eigentlich glückliche Leben zurückzuholen.



Wie auch beim ersten Teil schafft es die Autorin mich detailgenau in die Gedankenwelt von Hailee zu ziehen. Ich konnte ihren Schmerz, ihre Gefühle, die glücklichen Momente voller Hoffnung quasi hautnah miterleben. Daher tat mir beim Lesen mehrmals das Herz weh und fast, aber auch nur fast, mit großer Kontrolle musste ich mir die eine oder andere Träne verkneifen. Auch wenn keiner sehen konnte wenn mich die Gefühle übermannten.



Ihr könnt es sicher herauslesen, dass mich der zweite Teil ebenfalls packen konnte. Vielleicht sogar etwas mehr. Der Schreibstil, die Aufarbeitung der Trauer, der Detailreichtum der Ereignisse, und die Entwicklung der Charaktere sind wirklich gut gelungen.



Am Anfang des Buches findet sich übrigens eine Triggerwarnung. Soll heißen, wenn ihr gerade eine depressive Phase durchmacht, oder trauert, seid gewarnt.



Habt ihr die beiden Teile schon gelesen? Wie haben sie euch gefallen?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2021

What if we down

What if we Drown
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Laurie plant einen Neuanfang und verlässt dafür ihre Freunde und ihre Familie. An der Westküste Kanadas scheint dieser Traum endlich in Erfüllung zugehen, bis Laurie Sam trifft und dadurch immer wieder ...

Laurie plant einen Neuanfang und verlässt dafür ihre Freunde und ihre Familie. An der Westküste Kanadas scheint dieser Traum endlich in Erfüllung zugehen, bis Laurie Sam trifft und dadurch immer wieder an die schrecklichen Ereignisse, die sie zu verdrängen versucht, erinnert wird...

Der Schreibstil des Buches war emotional und bildhaft. Manche Textpassagen waren so treffend beschrieben, dass man das kaum aufhören konnte zu lesen. Das Setting in Kanada war eindrücklich und atmosphärisch passend.

Lauries Charakter war von der ersten Seite an gekennzeichnet durch den Verlust, welchen sie erlitten hat. Ihre Gedanken wirkte sehr realistisch und wühlten den Leser immer wieder auf. Obwohl ich manche von ihren Entscheidungen nicht direkt nachvollziehen konnte, empfand ich ihre Sprunghaftigkeit irgendwie als menschlich.

Sam war ein einfühlsamer und bewundernswerter Protagonist. Er setze sich kontinuierlich mit seinen Emotionen auseinander und schämte sich nicht, diese zu zeigen.

Die Handlung war intensiv und spannend gestaltet. Man litt mit den Protagonisten, vom Anfang bis zum Schluss.

Alles in allem war "What if we drown" eine fesselnde Achterbahnfahrt der Gefühle. Am Schluss hätte ich mir wenige Seiten mehr gewünscht, da ich das Ende als sehr abrupt empfand.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere