Cover-Bild Die Quellen von Malun - Blutsohn

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 656
  • Ersterscheinung: 28.02.2020
  • ISBN: 9783404209590
Daniela Winterfeld

Die Quellen von Malun - Blutsohn

Roman
Auf Ruann herrscht immer noch Krieg um die letzten Wasservorräte. Der Offizier Dorgen ist inzwischen zum Heerführer aufgestiegen. Er ist entsetzt, als ihm sein mächtiger Schwiegervater Walerius aufträgt, den letzten großen Wald abzubrennen, um die Feinde in die Knie zu zwingen. Aber kann Dorgen sich ihm widersetzen?
Währenddessen versuchen die geflohene Sklavin Alia und der desertierte Soldat Tailin, den Lauf der Dinge aufzuhalten. Beide begeben sich in Lebensgefahr, um ihre Welt vor dem Untergang zu bewahren. Doch der Herrscher Sapions verfügt über zerstörerische Magie - und ihre grausame Macht wurzelt längst schon tief in den Seelen der Menschen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2020

Ein Krieg, in dem alle leiden...

1

Inhaltsangabe: Auf Ruann herrscht immer noch Krieg um die letzten Wasservorräte. Der Heerführer Dorgen ist entsetzt, als ihm sein mächtiger Schwiegervater Walerius aufträgt, den letzten großen Wald abzubrennen, ...

Inhaltsangabe: Auf Ruann herrscht immer noch Krieg um die letzten Wasservorräte. Der Heerführer Dorgen ist entsetzt, als ihm sein mächtiger Schwiegervater Walerius aufträgt, den letzten großen Wald abzubrennen, um die Feinde in die Knie zu zwingen. Aber kann Dorgen sich ihm widersetzen?
Währenddessen versuchen die geflohene Sklavin Alia und der desertierte Soldat Tailin, den Lauf der Dinge aufzuhalten. Beide begeben sich in Lebensgefahr, um ihre Welt vor dem Untergang zu bewahren. Doch der Herrscher Sapions verfügt über zerstörerische Magie - und ihre grausame Macht wurzelt längst schon tief in den Seelen der Menschen.


Cover: Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und fügt sich auch farblich passend zu Band 1.


Sichtweise/Erzählstil: Aus mehreren Sichtweisen erfahren wir, wie es weiter geht m Krieg, den Kampf ums Überleben und was es heißt übermenschliche Kräfte zu haben. Die bereites bekannten Hauptfiguren Alia, Dorgen, Tailin und Feyla begleitet man auf ihrem Weg. Aber auch neue Protagonisten rücken hier in der Vordergrund. Von Außen erzählt, schlüpft man in die jeweilige Person, durch Namen sehr deutlich kenntlich gemacht, was den ständigen Wechsel leicht macht.


Spannung/Story:Die Geschichte knüpft direkt an Band 1 an. Man ist schnell wieder in der zerstörten Umgebung von Ruann und hofft auf Antworten, ob dieser Krieg um die letzten Wasservorräte endlich zu Ende geht. Emotional und Packend schaut man immer tiefer in die Graumsamkeit des Bösen, der Machtgier und des Kampfes um den Thron. Das Buch ist nichts für zarte Seelen und lässt einen manchesmal den Atem anhalten. Doch zwischen all der Gewalt gibt es auch ein Fünkchen Hoffnung und man hofft das die Protagonisten eine Lösung finden.

Daniela Winterfeld hat es wieder geschafft mehrere Handlungsstränge zu entwerfen, die sich kompliziert miteinander verknüpfen. Man muss sehr genau lesen um wirklich alle Zusammenhänge und Hintergründe genau verstehen zu können. Trotzdem ist die Geschichte so gewaltig und lässt einen nicht mehr los. Das Ende ist einfach unschlagbar und lässt einen komplett geschockt zurück. Man muss einfach wissen wie dieser Krieg ausgeht.


Fazit: Voller unerwarteter Wendungen, sodass man einfach nicht anders kann als weiter lesen.

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Veröffentlicht am 04.11.2020

wieder richtig gut

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Dorgen ist mittlerweile zum Heerführer aufgestiegen und sein Schwiegervater Walerius setzt ihn unter Druck. Als Druckmittel benutzt Walerius seine Tochter, Dorgens Frau Feyla . Gleichzeitig versucht die ...

Dorgen ist mittlerweile zum Heerführer aufgestiegen und sein Schwiegervater Walerius setzt ihn unter Druck. Als Druckmittel benutzt Walerius seine Tochter, Dorgens Frau Feyla . Gleichzeitig versucht die Sklavin Alia gemeinsam mit Schwester endlich ihre Pläne für ihre Flucht durchzusetzen. Vorher hat sie aber noch eine folgenschwere Begegnung mit dem Blutsohn.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Trilogie. Ich habe den 1. Teil letztes Jahr im Sommer gelesen und am Anfang von Teil 2 doch ein paar Probleme, wieder in die Handlung zu kommen. Glücklicherweise gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit allen wichtigen Charakteren und Orten, so dass man sich daran orientierten konnte.

Die Geschichte geht nahtlos weiter. Wieder wechselt die Handlung zwischen den verschiedenen Charakteren hin und her und jeder hat etwas zur Geschichte beizutragen. Als Leser erfährt man mehr über die Gottgeborenen und ihre Magie, was ich sehr spannend fand und auch sehr interessant fand. Es gibt Entwicklungen, bei denen ich wirklich sehr neugierig bin, wie diese sich im 3. Teil weiter gehen werden.

Eigentlich braucht das Buch eine Triggerwarnung, denn die Autorin geht wieder sehr brutal mit ihren Charakteren um. Auch wenn ich am Anfang wieder einmal ein paar Startschwierigkeiten hatte, konnte mich auch der 2. Teil wieder überzeugen. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 19.07.2020

Wieder ungewöhnlich (und) gut

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Ruann: Dorgen hat das Kommando über das Heer übernommen und soll nun zu Ende führen, was sein Vorgänger begonnen hat. Dabei denkt er an das Wohl seiner Frauen und Kinder, ganz besonders an Feyla. Leymon ...

Ruann: Dorgen hat das Kommando über das Heer übernommen und soll nun zu Ende führen, was sein Vorgänger begonnen hat. Dabei denkt er an das Wohl seiner Frauen und Kinder, ganz besonders an Feyla. Leymon und Tailin gehen getrennte Wege. Der eine nimmt seine alte Position wieder ein. Der andere beginnt mit seiner Ausbildung. Ailia hingegen gelingt mit ihrem Geliebten und ihrer Schwester nach einigen Unannehmlichkeiten die Flucht…

Zu Beginn habe ich ein wenig gebraucht, um wieder in die Geschichte um „Die Quellen von Malun“ einzutauchen. Da zu Beginn von Daniela Winterfeld weitere Figuren eingeführt wurden, fiel mir die Orientierung und das Wieder-Einlesen leider schwerer als üblich, wenn ich den nächsten Teil einer Reihe lese. Zudem begleiten wir nun ebenfalls Leymon, den Pamuschkrieger mit seiner Pameli. Doch nach ein paar Kapiteln hatte mich die spannende und immer wieder unvorhersehbare Geschichte voll gepackt. Besonders gut hat mir gefallen, dass der im Titel benannte „Blutsohn“ regelmäßige Auftritte hat.

Daniela Winterfeld spielt im Laufe des Buches sehr schön mit unseren Vorstellungen von Gut und Böse. Die Figuren entwickeln sich im Laufe der Erzählung, und zwar oft in eine für mich unerwartete Richtung. Es tauchen weitere Schauplätze auf und die einzelnen Geschichten greifen mehr und mehr ineinander. Die Welt und auch der Handlungsverlauf sind komplex, was für Spannung sorgt und mich als Leserin regelrecht an das Geschehen gefesselt hat.

Wer im ersten Teil mit der Gewalt und Brutalität Probleme hatte, dem wird es in diesem Buch nicht anders ergehen. Die Welt von Ruann ist eine harte Welt, in der ein ständiger Kampf ums Überleben herrscht. Manipulation durch Wenige und Entbehrung zeichnen die Existenz der meisten Menschen aus.

Ich bin schon sehr gespannt, wie die Trilogie endet und wie alles ineinandergreift und zusammenhängt. Eine Fantasyerzählung der besonderen Art.

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