Mir hat dieses Buch gut gefallen. Es war zwar kein absolutes Highlight, wie es mir die halbe Welt versprochen hatte, aber es war trotzdem ein sehr solides und spannendes Buch.
Die Atmosphäre im Buch ist ...
Mir hat dieses Buch gut gefallen. Es war zwar kein absolutes Highlight, wie es mir die halbe Welt versprochen hatte, aber es war trotzdem ein sehr solides und spannendes Buch.
Die Atmosphäre im Buch ist wirklich grandios, es ist ziemlich düster, hoffnungslos und alles andere als schön. Die Vampire sind grausam und die Kämpfe blutig. Dazu passt der derbe Schreibstil von Kristoff, wobei das sicherlich nicht jedem zusagt.
Das Ende lässt viele Fragen offen und ich bin nun auf Band 2 gespannt.
Was für eine tolle Reise das doch war. "Der Engelsturm" ist ein wirklich gelungener Abschluss der Reihe. Allzu viel kann ich gar nicht sagen, weil ich natürlich nicht spoilern möchte.
Was für eine tolle Reise das doch war. "Der Engelsturm" ist ein wirklich gelungener Abschluss der Reihe. Allzu viel kann ich gar nicht sagen, weil ich natürlich nicht spoilern möchte.
“Das seltsame Haus” ist kein klassischer Krimi, sondern arbeitet wie auch schon der Vorgänger-Roman mit Bildern. In diesem hier analysiert man zusammen mit den Protagonisten Grundrisse von Gebäuden und ...
“Das seltsame Haus” ist kein klassischer Krimi, sondern arbeitet wie auch schon der Vorgänger-Roman mit Bildern. In diesem hier analysiert man zusammen mit den Protagonisten Grundrisse von Gebäuden und kommt so einem Verbrechen auf die Spur.
Die Geschichte ist sehr konstruiert und manchmal ein bisschen zu übertrieben, aber genau das macht hier Spaß. Besonders die Idee mit den Grundrissen fand ich ziemlich cool, auf den ersten Blick wirkten die nämlich ziemlich normal, aber sobald man genauer hinsieht, entdeckt man doch ein paar merkwürdige Dinge. Mehr kann ich gar nicht ins Detail gehen ohne zu spoilern, das Buch ist (leider) recht dünn und innerhalb kürzester Zeit gelesen. Die Bücher von Uketsu sind einfach mal ein bisschen anders, bestimmt sind sie aber nicht für jeden etwas. Mir hat das Buch aber gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste!
Das Cover des Buches ist wirklich ein richtiger Hingucker, das ist echt total schön geworden. Schade, dass mich der Inhalt dann nicht ganz so überzeugen konnte.
Wir folgen hier Thomas Flett, der laut Klappentext ...
Das Cover des Buches ist wirklich ein richtiger Hingucker, das ist echt total schön geworden. Schade, dass mich der Inhalt dann nicht ganz so überzeugen konnte.
Wir folgen hier Thomas Flett, der laut Klappentext zwar erst Anfang 20 ist, sich für mich aber eher wie Mitte 40 gelesen hat. Thomas ist Krabbenfischer in England und lebt da ein ziemlich hartes Leben, das ihn nicht wirklich ausfüllt. Er verdient gerade genug zum Überleben, muss bei Wind und Wetter hinaus und schuften. Außerdem wohnt er bei seiner Mutter und führt eine recht eigenartige Beziehung zu ihr. Eines Tages kommt ein Regisseur zu den beiden und für Thomas ist das womöglich DIE Chance, aus seinem tristen Alltag zu entkommen.
Das Beste an dem Buch war für mich die Atmosphäre, die ist hier wirklich sensationell gut rübergekommen. Generell fand ich die erste Hälfte des Buches ganz gut. Nur die zweite Hälfte konnte mich leider nicht überzeugen. Der Regisseur blieb schwammig und undurchsichtig, den Twist fand ich platt und das Ende nichtssagend und irgendwie vorhersehbar. Das Buch hat jetzt nicht viele Seiten, daher liest es sich schon schnell weg. Aber so richtig empfehlen würde ich es nicht.
Obwohl ich anfangs ein wenig gebraucht habe, um in das Buch hineinzukommen, hat es mir dann richtig viel Spaß gemacht. Ich musste mich aber wirklich an den Schreibstil gewöhnen, zum einen ist das Buch ...
Obwohl ich anfangs ein wenig gebraucht habe, um in das Buch hineinzukommen, hat es mir dann richtig viel Spaß gemacht. Ich musste mich aber wirklich an den Schreibstil gewöhnen, zum einen ist das Buch im Präsens geschrieben (bin ich gar kein Fan von) und zum anderen ist der Schreibstil sehr einfach. Viele Sätze folgen dem immer gleichen Muster oder haben sich-wiederholende Satzanfänge. Das hat mich bis zum Ende leider gestört.
Positiv war hier auf jeden Fall das Zeitreise-Element. Die Autorin schafft es, dass man beim Lesen etwas über die viktorianische Zeit lernt und baut das so gut mit ein, dass man als Leser eben nicht das Gefühl von Infodumping hat. Generell konnte ich mir alles bildlich toll vorstellen und würde sagen, dass die Szenen in der viktorianischen Zeit die Stärke des Buches ist. Die Szenen aus der Gegenwart konnten mich teilweise abholen, oft aber eben nicht. Trotzdem bleibt es durchgehend spannend und ich hatte das Buch innerhalb von zwei oder drei Tagen inhaliert. Die Protagonisten sind alle recht vielfältig und haben Potenzial. Hoffentlich nutzt die Autorin dieses Potenzial in den Folgebänden auch aus.
Das Ende war dann relativ offen gehalten und mir selbst für einen Reihenauftakt beinahe schon zu offen. Es wird eigentlich nur geklärt, wer der Täter in der Gegenwart ist, aber alle anderen offenen Fragen bleiben auch offen. Das fand ich irgendwie schade, es hat sich so nämlich ein bisschen so angefühlt, als würde die Autorin schlicht nicht wissen, wie sie alles erklären soll. So hat es einfach mittendrin aufgehört. Wer der Täter war, konnte ich auch erraten und die Erklärung um das Warum fand ich irgendwie öde. Da bleibt nur die Hoffnung, dass Band 2 schnell kommt und darin die meisten offenen Fragen geklärt werden.