gelungene Mischung: Magie, Detektivgeschichte, Freundschaft, Fabelwesen
Detektei für magisches Unwesen – Da braut sich was zusammenZweiter Band! Es ist der zweite Band der Reihe, man kann der Geschichte aber sicher auch ohne Vorwissen gut folgen. Kennt man das erste Buch, kennt man aber eben die Charaktere und auch Kiesbach schon, ...
Zweiter Band! Es ist der zweite Band der Reihe, man kann der Geschichte aber sicher auch ohne Vorwissen gut folgen. Kennt man das erste Buch, kennt man aber eben die Charaktere und auch Kiesbach schon, was sicher nicht schadet und für noch mehr Spaß beim Lesen sorgt.
Der Frühling steht in die Startlöchern und sorgt in Kiesbach für allerhand Frühlingsgefühle – aber auch für kriminelle Energie. Während Dorfpolizist Olaf sich geschmeichelt fühlt, dass ihn plötzlich eine ganze Reihe Fans anhimmeln, zujubeln und anfeuern, wenn er Musik macht, bräuchte der Juwelier eigentlich einen fähigen Polizisten mit freiem Kopf. In seinem Laden wurde nämlich etwas geklaut, es scheint jedoch keine Spuren zu geben. Alles ziemlich mysteriös und rätselhaft und damit genau richtig, damit die drei Freunde ermitteln und herausfinden, ob da nicht nur Frühlingsgefühle in der Luft liegen, sondern auch Magie.
Mir hat auch das zweite Buch mit den Freunden Jannik, Pola und Lulu sehr viel Spaß beim Lesen gemacht. Der Schreibstil ist leichtgängig, locker und sprachlich einfach gehalten, so dass auch junge Lesende der Handlung gut folgen können werden. Die Kapitel sind nicht zu lang und geben durch den Zusatz unter der Kapitelnummer schon einen kleinen Hinweis auf das, was dann kommen könnte.
Viele der Charaktere kennt man bereits aus dem ersten Buch, es kommen darüber hinaus aber auch noch ein paar andere mit dazu. Gelungen finde ich auch die Mischung aus Menschen und magischen Wesen, die in der Geschichte auftauchen. Es stecken so viele tolle Ideen in den Fantasywesen, die einen auch immer mal wieder Schmunzeln lassen.
Innerhalb des Buches gibt es ein paar liebevoll gestaltete Illustrationen, die gut platziert sind und die Handlung toll unterstützen. So kann man sich noch besser ein Bild von den Figuren, den Schauplätzen und den Entwicklungen innerhalb der Geschichte machen.
Jannik, Pola und Lulu kümmern sich um das Fabelhabitat, von dem die anderen Einwohner in Kiesbach nicht mal etwas ahnen. Und auch wenn sie es gern machen, wünschen sie sich eigentlich wieder etwas mehr Abenteuer. Da kommt der Einbruch beim Juwelier gerade recht, denn da können die Freunde wieder ermitteln, beobachten und Theorien aufstellen. Nicht immer liegen sie dabei mit ihren Vermutungen richtig. Allerdings sind sie weit aktiver als Dorfpolizist Olaf, der nämlich nur den Talentwettbewerb im Kopf hat. Dass manches nicht mit rechten Dingen zugeht, ist schnell offensichtlich, es hat aber trotzdem Spaß gemacht, die Freunde dabei zu begleiten, wie sie gemeinsam mit dem Geheimagenten Peggory und dessen Leseratte herausfinden, was im Ort los ist und was sie dagegen tun können. Dabei gibt es kleine Turbulenzen, Pannen, witzige Momente, kleine Notlügen, ein bisschen Spannung und sehr viel Magie. Gute integriert sind auch noch ein paar andere Sachen, die rundrum passieren und bei denen nicht immer sofort klar ist, ob es eine Zusammenhang zum Rest gibt oder nicht. So kann man ein wenig miträtseln und sich überraschen lassen, welche Auflösungen es geben wird.
Fazit
Ein schön gestaltetes Kinderbuch, das durch die einfache Sprache und kurze Kapitel auch für junge Lesende gelungen aufgebaut ist. Die Illustrationen sind sehr liebevoll gestaltet und an gelungenen Stellen platziert, um die Handlung gut zu unterstützen und alles noch lebendiger und besser vorstellbar zu machen. Die Mischung aus fantastischen Wesen, Geheimnissen, den Ermittlungen der Detektiv-Freunde, kleinen Pannen, Humor, Turbulenzen und viel Freundschaft und Magie hat mir gut gefallen.