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jo_spark

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2022

absoluter Feel-Good-Roman

A Place to Love
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Der Schreibstil der Autorin ist sehr ansprechend, man wird direkt in das Farm- und Familienleben der Protagonistin reingeworfen und kommt unglaublich gut durch die Geschichte.
June wirkt wie eine starke ...

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ansprechend, man wird direkt in das Farm- und Familienleben der Protagonistin reingeworfen und kommt unglaublich gut durch die Geschichte.
June wirkt wie eine starke und eigenständige Frau mit vielen Facetten und einem interessanten Leben, das gutes Material für eine schöne Story bietet. Henry scheint zu Beginn etwas unnahbar, wird im Verlauf des Romans aber auf jeden Fall sympathischer. Ich hätte es zwar toll gefunden, die Geschehnisse auch aus seiner Perspektive erzählt zu bekommen, seine Gefühle gegenüber June wurden jedoch auch so deutlich und hat einen als Leser für die beiden auf ein glückliches Ende hoffen lassen.
Die Nebenfiguren und dargestellten Beziehungsdynamiken haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Junes Schwestern, ihre Mutter und Flynn wachsen einem extrem ans Herz. Das Familienleben scheint mir sehr realistisch gestaltet. Trotz einiger (üblicher) Meinungsverschiedenheiten und sehr unterschiedlicher Charaktereigenschaften, hält die Familie zusammen und unterstützt einander.
Leider hat mich das Hin und Her der verschiedenen Probleme und das etwas zu schnelle Ende leicht gestört. An der Stelle hätte ich mir etwas mehr Raum für das tatsächliche Beziehungsleben von June und Henry gewünscht und eher einen einzigen größeren Konflikt, den die beiden überwinden müssen.

Ansonsten bietet der Roman jedoch sehr schöne (wenn auch nicht sonderlich `innovative´) Unterhaltung für zwischendurch mit einem wundervollem Setting und Lust auf mehr.

Freue mich auf die Folgebände.

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Veröffentlicht am 28.03.2022

extrem faszinierend

Die sieben Männer der Evelyn Hugo
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Taylor Jenkins Reid ist mit "Die sieben Männer der Evelyn Hugo" ein dynamisches, einnehmendes Wunderwerk gelungen. Bereits nach wenigen Seiten nimmt einen die Story gefangen und bietet mit Evelyn Hugo ...

Taylor Jenkins Reid ist mit "Die sieben Männer der Evelyn Hugo" ein dynamisches, einnehmendes Wunderwerk gelungen. Bereits nach wenigen Seiten nimmt einen die Story gefangen und bietet mit Evelyn Hugo eine extrem anziehende Protagonistin mit faszinierender Persönlichkeit dar.
Der angenehme Schreibstil macht es einem leicht, sich in dem Roman zu verlieren und die zwischengestreuten kurzen Artikel stellen eine angenehme Abwechslung dar.
Es ist interessant zu erleben, wie sich Evelyns Vergangenheit vor einem entfaltet und gewissermaßen mit Moniques Geschichte verwebt. Ungeachtet der Tatsache, dass das Leben der Journalistin und ihre persönliche Weiterentwicklung ebenfalls recht interessant sind, war ich froh darüber, dass ihre Story nur sehr wenig Platz im Roman einnimmt. Evelyns Persönlichkeit, ihr Dasein als Hollywood Ikone und das gezeichnete Bild der Schauspielwelt im 20. Jahrhundert wirken einfach reizvoller und lassen einen nach mehr verlangen.
Als Leser erfährt man die komplette Bandbreite an Gefühlen, die möglich sind - von extremer Faszination und Verwunderung bis hin zu Trauer, Wut und Überraschung. Reid ist eine diverse Repräsentation gelungen, mit komplex gestalteten Charakteren, die aufzeigen, dass nicht alles einfach schlecht oder gut sein muss - sowohl an einem selbst, als auch an den Dingen, die einem im Leben widerfahren.

Ich muss gestehen, dass ich jeden beneide, der dieses Buch in die Hand nimmt und Evelyn Hugos Geschichte zu ersten Mal erleben darf.

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Veröffentlicht am 14.02.2022

Lust auf mehr

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Ich habe bereits mehrere Werke von Kerstin Gier gelesen und kann sagen, dass "Vergissmeinnicht" ihnen in fast nichts nachsteht. Der Autorin gelingt es durch einen fesselnden und flüssigen Schreibstil immer ...

Ich habe bereits mehrere Werke von Kerstin Gier gelesen und kann sagen, dass "Vergissmeinnicht" ihnen in fast nichts nachsteht. Der Autorin gelingt es durch einen fesselnden und flüssigen Schreibstil immer wieder, dass selbst eher ereignislose Passagen interessant wirken und einen dazu antreiben weiterzulesen.
Durch die wechselnde Erzählperspektive kann man sowohl Mathilda als auch Quinn gut kennenlernen und die beiden ins Herz schließen. Die Beziehungsdynamik und -entwicklung der beiden wirkt nachvollziehbar, auf eine angenehme Weise realistisch und packt einen besonders zum Ende des Buchs so richtig. (Auch wenn die Darstellung des weniger beliebten Mauerblümchens, welches auf die populäre Sportskanone steht, etwas klischeehaft ist).
Der magische Teil der Story sorgt für viele Fragen und ein interessantes Setting, wobei ich der Meinung bin, dass dieser Aspekt etwas zu kurz gekommen ist. Umso mehr freue ich mich auf den nächsten Band der Reihe, in der Hoffnung mehr von der Magie miterleben zu können.

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Veröffentlicht am 14.02.2022

mehr erhofft

Feuerblut - Der Schwur der Jagdlinge
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Man wird als Leser auf eine angenehme Art und Weise direkt in die neue Fantasywelt geworfen und wird durch stetige Rückblicke oder Erklärungen an die Umgebung und Geschehnisse herangeführt. Flowers Schreibstil ...

Man wird als Leser auf eine angenehme Art und Weise direkt in die neue Fantasywelt geworfen und wird durch stetige Rückblicke oder Erklärungen an die Umgebung und Geschehnisse herangeführt. Flowers Schreibstil war dabei recht flüssig zu lesen und die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass man das Gefühl hatte, gut durchzukommen.
Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, die Ausgestaltung der Story war jedoch wirklich hervorsehbar. Bis auf Fünfs "Hintergrund" gab es für mich leider keine überraschenden Plottwists.
Im Verlauf des Buches habe ich mir außerdem immer häufiger die Frage gestellt, welche Zielgruppe wirklich angesprochen werden soll. Teilweise werden sehr kindliche Ausdrücke und Flüche (dauernd irgendwelche redundanten Alliterationen) verwendet, während gleichzeitig von grässlichen Monstern, blutigen Aussichten und abgeschlachteten Dörfern gesprochen wird.

Ingesamt: gute Grundidee, aber schwache Umsetzung.

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Veröffentlicht am 14.02.2022

kuschelige Winterstory

Das kleine Chalet in der Schweiz
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Mit "Das kleine Chalet in der Schweiz" hat Julie Caplin einen wundervollen Feel-Good-Roman erschaffen.
Der flüssiger Schreibstil ist angenehm zu lesen und die liebevolle Beschreibung der Umgebung zieht ...

Mit "Das kleine Chalet in der Schweiz" hat Julie Caplin einen wundervollen Feel-Good-Roman erschaffen.
Der flüssiger Schreibstil ist angenehm zu lesen und die liebevolle Beschreibung der Umgebung zieht einen quasi direkt in die schweizer Berge. Das winterliche Setting macht einen Lust auf aktive Tage im Schnee und gemütliche Abende mit heißer Schokolade oder einem guten Buch am Kamin.
Die quirlige Protagonistin Mina wirkt durch ihre fröhliche und hektische Art sehr einnehmend und auch Luke kommt sympathisch rüber.
Schicksal und Fügung scheinen teilweise etwas übertrieben glückliche Zufälle zustande zu bringen, aber Caplin gelingt es auf charmante Art und Weise auf dem schmalen Grat zwischen Schnulze und Romantik zu wandern ohne dabei in den Kitsch abzurutschen.

Die Geschichte ist insgesamt nicht sehr spannend, aber auf jeden Fall etwas für ruhige Stunden zum Wohlfühlen.

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