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Veröffentlicht am 24.01.2022

Süßer geht es nicht!

Sweet On Me
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Blaire hat alles getan und vieles aufgegeben um die Cupcake- und Cocktailbar 'Buttercreme and Booze' eröffnen zu können. Allerdings macht ihr Ronan einen Strich durch die Rechnung, denn er eröffnet nebenan ...

Blaire hat alles getan und vieles aufgegeben um die Cupcake- und Cocktailbar 'Buttercreme and Booze' eröffnen zu können. Allerdings macht ihr Ronan einen Strich durch die Rechnung, denn er eröffnet nebenan eine Sportsbar. Ihre erste Begegnung endet nicht gut und auch danach machen sie es sich gegenseitig nicht einfach.
Als dann jedoch ein Wettbewerb um das coolste Lokal stattfindet, merken die Beiden das eine Zusammenarbeit gar nicht so schlecht ist. Besonders wenn der jeweils andere weit weniger schlimm ist als gedacht!

Meine Meinung:
Das Cover ist so schön gestaltet und passt gut zum Inhalt. Ich zumindest muss dabei immer an einen Cupcake denken und bekomme Hunger.
Der Schreibstil von Helena Hunting gefällt mir richtig gut. Die Autorin schafft es die Handlung spannend, humorvoll und gleichzeitig tiefgründig darzustellen. Schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen, Blaire und Ronan haben mich nicht mehr losgelassen!

Blaire war mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie ist eine intelligente, freundliche und zielstrebige junge Frau, die für ihre Cupcake- und Cocktailbar alles tut. Ihre Familie kann sie nicht davon abhalten und Ronan schon gar nicht.
Ronan wirkt oft wie das Gegenteil von Blaire. Er ist offen, humorvoll und nimmt vieles nicht so ernst. Bis auf seine Sportsbar! Das konnte ich mit der Geschichte dahinter gut nachvollziehen und auch sein Handeln konnte ich gut verstehen.
Beide sind auf den Erfolg angewiesen und merken jedoch erst spät, wie sie einander unterstützen und weiterbringen können. Mir hat der Konkurrenzkampf zwischen ihnen durchaus gefallen, das ist jedoch gar nichts gegen Blaire und Ronan als Paar. Zwischen den Beiden herrscht eine starke Anziehung und diese wird von der Autorin perfekt rübergebracht.

Es ist schön zu sehen, wie sich Blaire und Ronan in der Beziehung weiterentwickeln und wie toll sie sich gegenseitig ergänzen. Das Einzige was mich etwas gestört hat, war das fehlende Vertrauen von Blaire. Das war mir ein bisschen zu viel Drama, welches gar nicht nötig gewesen war.
Trotzdem hat mir der Schluss sehr gut gefallen, den er hat die Handlung perfekt abgerundet und zu den Beiden gepasst. Wobei ich etwas traurig war, denn ein paar mehr Kapitel hätten mir nichts ausgemacht!

Mein Fazit:
Eine zuckersüße Geschichte, die alles hat was eine gute Liebegeschichte benötigt: Tiefe, Humor, Spannung und viel Gefühl! Blaire und Ronan sind ein tolles Paar, das sich schnell in mein Herz geschlichen hat, sodass ich nach dem Ende etwas traurig war. Denn ich hätte gerne noch mehr über die Beiden gelesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2022

Weihnachten in Stockholm

24 gute Taten
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Emma tritt auf der Stelle. Seit dem Tod ihres Lebensgefährten tritt sie auf der Stelle. Als ihre Schwester Magda sie jedoch versucht aufzurütteln und ihr im Laden hilft, kommt Emma aus sich heraus. Sie ...

Emma tritt auf der Stelle. Seit dem Tod ihres Lebensgefährten tritt sie auf der Stelle. Als ihre Schwester Magda sie jedoch versucht aufzurütteln und ihr im Laden hilft, kommt Emma aus sich heraus. Sie beschließt bis Weihnachten jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen und springt über ihren Schatten. Allerdings merkt sie bald, dass sie sich dafür aus ihrer Komfortzone heraus trauen uns sich wieder ins richtige Leben stürzen muss.

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist weihnachtlich, stimmungsvoll und das gemalte passt perfekt zur Handlung. Der Schreibstil von Jenny Fagerlund hat mir auch gut gefallen. Die Autorin schreibt flüssig, detailliert und sehr neutral. Deshalb ist es mir oft schwergefallen, Emmas Gefühle und Handlungen zu verstehen. Das fand ich schade.

Emma lebt so vor sich hin und merkt dabei gar nicht, dass ihr das Leben immer mehr entgleitet. Sie hat große Schildgefühle wegen des Tods ihres Lebensgefährten und hasst Weihnachten. Auch um ihren Laden kümmert sie sich schon lange nicht mehr richtig. Emmas Schwester Magda greift deshalb ein und versucht Emma wieder mehr ins richtige Leben zu integrieren.

Ich habe lange gebraucht um Emmas Handlungen verstehen zu können. Magdas Tatendrang konnte ich dagegen besser nachvollziehen, auch wenn dieses es oft übertrieben hat. Aber sie kann Emma dazu anstiften die Zeit vor Weihnachten zu nutzen und gutes zu tun.
Dabei merkt dies, dass kleine Taten manchmal große Auswirkungen haben und das Leben beeinflussen können. Mir hat die Idee und Emmas Bemühungen sehr gut gefallen. Ich habe gemerkt, wie sie sich weiterentwickelt, offener wird und auch an Lebensfreude zurückgewinnt.
Besonders toll fand ich, wie die Nebencharaktere Hasse, Julia und Angela, sowie Lilian, Adam und Waldemar eingearbeitet wurden. Ihre Schicksale haben das Buch noch viel besser gemacht.

Die Handlung war jedoch an manchen Stellen zu langwierig und es ist zu wenig passiert. Ich hätte mir schon viel eher gewünscht, dass Emma sich mit ihrer Vergangenheit befasst und auch Adam ist mir zu sehr untergegangen. Hier hätte ich mir mehr gewünscht.

Das Ende hat mir gut gefallen und wurde schön umgesetzt. Es war schön zu sehen, wie die Fäden zusammengelaufen sind und welche Auswirkungen Emmas gute Taten hatten. Das hat mich zum Nachdenken angeregt, denn auch im normalen Alltag sollte viel mehr darauf geachtet werden.

Meine Meinung:
Eine schöne Weihnachtliche Geschichte, die zeigt welche großen Auswirkungen kleine Taten haben können. Emma ist eine interessante Frau, die viel erlebt hat und sich nun damit auseinandersetzen muss, dabei unterstützen sie viele Leute. Leider hat mir etwas das Gefühl gefehlt, aber die Handlung fand ich sehr schön.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2022

Schloss Neuschwanstein im Wandel der Zeiten

Abseits der Zeit
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Emma arbeitet als Küchenhilfe auf Schloss Neuschwanstein. Jedoch ist das Leben im Märchenschloss alles andere wie im Märchen. Es gibt viele Regeln und Emma lebt in Angst. Aber dann tritt Paul in ihr Leben ...

Emma arbeitet als Küchenhilfe auf Schloss Neuschwanstein. Jedoch ist das Leben im Märchenschloss alles andere wie im Märchen. Es gibt viele Regeln und Emma lebt in Angst. Aber dann tritt Paul in ihr Leben und alles ändert sich. Vieles ergibt plötzlich Sinn. Aber vor den Beiden liegt eine schwierige Aufgabe, die über ihr Schicksal entscheidet.

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und hat mir auf Anhieb gut gefallen. Allerdings kann man davon nur schwer auf den Inhalt schließen, was auch nicht schlimm ist.
Der Schreibstil von Anna Musewald ist angenehm zu lesen, ich bin flüssig vorangekommen. Allerdings hat die Autorin es nicht geschafft mich komplett abzuholen und Emotionen zu übertragen.

Besonders schwer ist mir der Einstieg in die Handlung gefallen. Ich habe sehr sehr lange gebraucht, um zu verstehen, um was es geht und warum die Situation auf Schloss Neuschwanstein so ist, wie sie ist.
Auch Emma war mir von Anfang an rätselhaft. Sie ist eine starke junge Frau, die von einem anderen Leben träumt. Als Paul in ihr Leben tritt, scheint sie dem näher zu kommen. Die Beiden gefallen als Paar sehr gut und ich habe ihnen die Daumen gedrückt.
Elektra war mir ähnlich rätselhaft, jedoch überhaupt nicht sympathisch. Ihre Rolle war mir sehr lange unklar und da hat auch die Handlungsstränge geprägt.

Die Kapitel werden abwechselnd aus den Ich-Perspektiven von Paul und Emma erzählt, zudem gab es neutrale Kapitel die sich um Elektra gedreht haben.
Auch wenn es ihnen nicht bewusst war, haben die drei versucht herauszufinden, wie die Zeit und die Geschichten zusammenhängen.

Allerdings hat mir die Spannung gefehlt und die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Die Zeitreisen kamen mir etwas zu kurz, da hätte ich mir mehr gewünscht.
Das Ende hat mir gefallen, dort sind alle Handlungsstränge zusammengelaufen. Alle meine vielen offenen Fragen wurden geklärt, jedoch sehr schnell und knapp.

Mein Fazit:
Eine interessante Idee, die zu langwierig wurde. Die Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen und ich habe sehr lange benötigt, bis ich mit der Geschichte klar gekommen bin. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr schön, dieser hat mir gut gefallen!

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2022

Viel Verwandlung, wenig Hintergründe und Gefühl

The Bite: Jägerin der Nacht
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Charlotte denkt, dass ihr Leben nicht mehr schlimmer werden kann, da hat sie sich jedoch getäuscht. Sie ist auf der Flucht vor ihrem Exfreund, als sie von einem Werwolf gebissen wird.
Von da an lebt sie ...

Charlotte denkt, dass ihr Leben nicht mehr schlimmer werden kann, da hat sie sich jedoch getäuscht. Sie ist auf der Flucht vor ihrem Exfreund, als sie von einem Werwolf gebissen wird.
Von da an lebt sie bei Derek und Levi, die sie nach dem Biss aufgenommen haben. Derek ist ihre seelische Unterstützung, der Werwolf Levi bereitet sie auf ihre Verwandlung vor. Diese ist alles andere als einfach und Charlotte muss alles daran setzen zu überleben!

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir gut, leider ist der Wolf etwas zu wenig herausgearbeitet und fast nicht zu erkennen.
Der Schreibstil von Z. W. Taylor ist angenehm und flüssig zu lesen. Jedoch schweift die Autorin teilweise sehr weit aus, sodass die Handlung dadurch zäh wird.

Charlotte ist eine starke junge Frau, die gerade noch den Absprung geschafft hat. Sie ist vor ihrem gewalttätigen Verlobten geflohen und auf dem Weg nach Alaska zu ihrem Onkel.
Ich konnte trotzdem keine richtige Bindung zu ihr aufbauen, denn obwohl sie sich taff gibt und die Abhängigkeit sich bemerkbar macht, wirkt sie oft charakterlos.
Sie hinterfragt nichts, nimmt alles hin und lässt sich Levis Verhalten gefallen. Das widerspricht sich und sorgt dafür, dass ich sie nicht wirklich mag.
Dafür habe ich die Vampire Derek und Elliot sehr gerne. Die beiden sind als Paar einfach toll und ihr Humor lockert die Geschichte auf. Sie unterstützen Charlotte so gut sie können, auf eine ganz sympathische Art. Levi dagegen ist sehr griesgrämig, aber ich konnte sein Verhalten besser nachvollziehen, je mehr ich über ihn erfahren habe.

Alles dreht sich darum, Charlotte durch die Verwandlung zu bringen. Diese ist schmerzhaft, körperlich und auch physisch. Um diese Thematik geht es zu drei viertel der Handlung. Das wurde mir irgendwann zu viel. Es gab einige Wiederholungen und ich hatte das Gefühl, als ob gar nichts vorwärts geht.
Es hat mir an Tiefgang und Abwechslung gefehlt.
Das fand ich sehr schade.

Das Ende hat gut zur Handlung gepasst und diese abgerundet. Trotzdem konnte es nichts mehr heraus reißen und hat mich enttäuscht zurück gelassen. Sehr schade!

Mein Fazit:
Leider konnte aus einer tollen Idee nicht alles heraus geholt werden. Mit Charlotte wurde ich einfach nicht warm und die Handlung hat sich zu oft wiederholt, sodass es langweilig wurde. Das ist sehr schade, denn ich hatte mir mehr von diesem Buch erwartet.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Etwas ganz besonderes!

Animant Crumbs Staubchronik
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Das Cover ist wunderschön! Es sind so viele kleine Details, die ein so schönes Bild ergeben, dass ich es ewig anschauen könnte! Und genau so ging es mit dem Inhalt weiter.
Lin Rina hat es nach nur wenigen ...

Das Cover ist wunderschön! Es sind so viele kleine Details, die ein so schönes Bild ergeben, dass ich es ewig anschauen könnte! Und genau so ging es mit dem Inhalt weiter.
Lin Rina hat es nach nur wenigen Seiten geschafft, mich in den Bann von Animants Geschichte zu ziehen.
Ihr Schreibstil ist flüssig, detailliert, gewitzt und tiefgründig. Alles zusammen ergibt das die perfekte Kombination und hat dafür gesorgt, dass ich mit dem Lesen gar nicht aufhören wollte!

Animant ist ihrer Zeit weit voraus. Sie ließt lieber Bücher, als zu Veranstaltungen zu gehen und liebt es, sich weiterzubilden und in andere Welten einzutauchen. Als sie jedoch durch ihren Onkel eine einmonatige Arbeitsstelle in einer Bibliothek erhält, scheint das genau ihr Ding zu sein.
Obwohl es ihr der Bibliothekar Mr. Reed alles andere als einfach macht, geht Animant in ihrer Aufgabe auf. Auch wenn zwischen den Beiden die Funken nur so fliegen, kommen sie immer besser miteinander klar. Doch ein Monat ist nicht lange, da kann vieles passieren...
ich habe die gaze Zeit mit Animant und Mr. Reed mitgefiebertund den beiden die Daumen gedrückt. Sie ergänzen sich perfekt und fordern den jeweils anderen heraus. Beide haben sich in diesem einen Monat stark weiterentwickelt.
Nicht nur Animant, die aus ihrer Traumwelt herausgeholt wurde, sondern auch aus Mr. Reed. Vom anfänglichen Grießgram wurde er immer offener und humorvoller, was durch seine Vergangenheit nochmal verdeutlicht wurde. Die Chemie zwischen den Beiden hat mir sehr gut gefallen.

Animants Welt ist so detailliert und realistisch dargestellt, wie ich es noch von keinem anderen historischen Roman kannte. Der Alltag, die Gesellschaft und die Probleme der damaligen Zeit wurden perfekt in die Handlung eingebunden und haben mich sehr fasziniert.

Das Ende hat gut zu Anmiant, Mr. Reed und den 1890er Jahren gepasst, war mir jedoch etwas zu kurz gefasst. Ich hätte mir noch ein paar weitere Seiten und Ausführungen gewünscht. Einige Handlungsstränge waren noch nicht ganz geklärt und haben mir für ein richtiges Happy End gefehlt.
Das tut meiner Liebe zu diesem Buch jedoch keinen Abbruch, es ist etwas ganz besonderes!

Mein Fazit:
Ich liebe das Buch und Animants Geschichte! Das Cover und der Inhalt sind wunderschön und absolut zu empfehlen. Mr. Reed und Animant sind tolle Charaktere, die für ihre Zeit sehr unkonventionell und deshalb für mich besonders toll sind.
Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und war sehr traurig, als ich am Ende des Buchs angekommen bin, denn ich hätte gerne noch viel mehr von den Beiden gelesen!

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