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Veröffentlicht am 10.02.2024

Ein Fantasyhighlight!

Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe
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Misery Lark befindet sich in einer schwierigen Situation. Die Vampirin wird mit einem Werwolf verheiratet um den Frieden zwischen den Vampiren und Werwölfen zu sichern.
Der Start auf dem Territorium ihres ...

Misery Lark befindet sich in einer schwierigen Situation. Die Vampirin wird mit einem Werwolf verheiratet um den Frieden zwischen den Vampiren und Werwölfen zu sichern.
Der Start auf dem Territorium ihres Mannes Lowes ist schwierig und Misery schlägt viel Misstrauen entgegen. Doch langsam gewöhnt sie sich an ihr neues Leben und an ihren Ehemann. Doch dann gibt es Angriffe und plötzlich ist alles anders.

Meine Meinung:
Das Cover ist toll gestaltet und ich mag die Zeichnung von Misery und Löwe richtig gerne. Alles passt perfekt zur Handlung.
Ich liebe den Schreibstil von Ali Hazelwood. Die Autorin schafft es wie keine andere, Spannung, Tiefe und Humor gleichzeitig in die Handlung zu integrieren. Einfach unglaublich gut, da war es schwierig aufhören zu lesen.

Misery lebt seit einigen Jahren zwischen den Menschen und hat sich von ihrem Clan mehr oder weniger gelöst. Die mutige, clevere und schlagfertige junge Frau wird dann jedoch gegen ihren Willen von ihrem Vater mit dem Alpha-Werwolf Lowe verheiratet.
Auch Lowe hat mit der Situation zu kämpfen. Er ist für sein Rudel verantwortlich und Misery lenkt den empathischen, etwas grummeligen aber aufmerksamen Alpha davon ab.
Trotzdem ist die Spannung zwischen den Beiden nicht zu übersehen. Trotzdem stehen einige Geheimnisse zwischen ihnen. Wie etwa Misery vermisste Freundin, die nach Lowe gesucht hat undd dann verschwunden ist.

Die Spannung zwischen Misery und Lowe ist von der ersten Seite an zu spüren und ich mag das super gerne. Auch ihre Streits und Schlagabtäusche sind toll und machen viel Spaß.
Auch Lowes kleine Schwester hat sich in mein Herz geschlichen und macht das Buch zu etwas besonderem.

Der Fantasyaspekt wurde toll umgesetzt, die Welt wird gut beschrieben, auch wenn sie der Realität nur bedingt ähnlich ist. Das wurde gut beschrieben und passt perfekt zur Handlung.

Wie sich die Beziehung zwischen Misery und Lowe entwickelt hat, gefällt mir sehr gut. Die beiden kommen sich in angenehmem Tempo näher und bauen Vertrauen auf.
Sie ergänzen sich gut und entwickeln sich dabei weiter. Auch wenn sich die beiden dabei in Gefahr begeben, um den Frieden zu wahren.
Einfach ein Traumpaar!

Das Ende ist etwas hektisch und es passiert sehr viel in kurzer Zeit. Trotzdem war es nicht übertrieben oder zu viel, sondern hat gut zu Misery und Lowe gepasst.
So war ich etwas traurig, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Über ein paar Seiten mehr hätte ich mich auf jeden Fall gefreut.

Mein Fazit:
Ali Hazelwood kann Fantasy! Und wie!
Ich liebe dieses Buch und würde es sofort nochmal lesen. Misery und Lowes Geschichte ist spannend, gefühlvoll und lustig. Ein absolutes Highlight!

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Veröffentlicht am 05.02.2024

Jeder Körper ist besonders!

Run For Love
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Luca hat ihr Leben so mittelmäßig unter Kontrolle. Zwar läuft ihre Karriere als selbstständige Werbekauffrau ganz gut, aber ihr Liebesleben umso schlechter. Als sie sich selbst verteidigen, wird Luca zu ...

Luca hat ihr Leben so mittelmäßig unter Kontrolle. Zwar läuft ihre Karriere als selbstständige Werbekauffrau ganz gut, aber ihr Liebesleben umso schlechter. Als sie sich selbst verteidigen, wird Luca zu Sozialstunden verdonnert, die sie im Jugendzentrum von Noel ableisten muss. Und der ist auf den zweiten Blick und hinter seiner sportlichen Fassade eigentlich ganz nett oder?

Meine Meinung:
Das Cover ist zwar ansprechend gestaltet, wirkt aber wie ein Fitnessstudio und ist damit etwas irreführend, denn es kommt nur die Sporthalle des Jugendzentrums vor.
Der Schreibstil von Nina Dias hat mir dagegen umso besser gefallen, denn die Autorin schreibt spannend, flüssig und mit viel Gefühl.

Zu Luca hatte ich von Beginn an einen guten Draht. Sie ist eine kämpferische, manchmal pessimistische und sture Frau, in deren Leben nicht alles glatt läuft.
Sie streitet sich mit ihrer Freundin, ist genervt von ihrer Mutter und muss dann auch noch Sozialstunden leisten.
Und das ausgerechnet bei Noel, der das perfekte Leben zu haben scheint.
Eigentlich passt das gar nicht zu Luca, doch die Anziehung sagt etwas anderes und die heißen Küsse auch!

Noel ist ein herzensguter, empathischer Mensch mit viel Lebensfreude, aber leider ist er und auch die Liebesgeschichte zwischen Luca und ihm etwas zu blass geblieben. Obwohl ich ihn sehr mochte ist mir sein Charakter zu oberflächlich geblieben. Ich konnte zwar die Spannung zwischen ihnen spüren, mehr leider nicht.
Das lag unter anderem an den vielen weiteren Themen, auf die im Buch eingegangen wird. Einer jahrelangen Beziehung, nicht mehr so ist wie sie bereits war. Oder der Langeweile, die mit der Rente aufkommt. Das hat den Fokus zu sehr von den wichtigen Themen abgelenkt und das war vor allem Bodyshaming und Mobbing. Diese beiden Themen waren super ausgearbeitet und die Message hat mich sehr berührt. Denn jede Person hat etwas an sich, das sie nicht gerne mag und das ist völlig in Ordnung. Zudem ist es egal wie man aussieht, solange man sich selbst wohlfühlt. Denn die Meinung von anderen hat da nichts zu bedeuten!
Diese Szenen war unglaublich schön und haben. Mir gut gefallen.

Das Ende war mir etwas zu viel und zu schnell, auch wenn es durchaus zu Luca und Noel gepasst hat. Ich mag die beiden als Paar richtig gerne und hätte gerne noch ein bisschen mehr über die beiden gelesen.

Mein Fazit:
Eine tolle Geschichte mit einer wichtigen Message: Jeder Körper ist anders und jeder Körper ist schön. Die Protagonistin Luca mochte ich sehr gerne, auch wenn der Fokus an der ein oder anderen Stelle zu sehr auf anderen Themen lag als auf ihr und Noel.

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Veröffentlicht am 01.02.2024

Wenn aus Trauer Liebe wird

Somebody to Love – Northern-Hearts-Reihe, Band 1 (Dein SPIEGEL-Bestseller)
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Das Cover von "Somebody to love" ist wunderschön gestaltet und zeigt schon auf den ersten Blick, dass die Handlung in Norwegen spielt. Auch der Schreibstil von Rebekka Weiler gefällt mir sehr gut. Die ...

Das Cover von "Somebody to love" ist wunderschön gestaltet und zeigt schon auf den ersten Blick, dass die Handlung in Norwegen spielt. Auch der Schreibstil von Rebekka Weiler gefällt mir sehr gut. Die Autorin schafft es den Protagonisten Freya und Emil schon nach wenigen Seiten Tiefe und Gefühle einzuhauchen. An Emotionen mangelt es nicht!

Freya ist eine leidenschaftliche und engagierte junge Frau, die der Verlust ihres Freundes Hendrik hat sie stark getroffen. Trotzdem hat es es geschafft weiter zu machen und stark zu sein. Bis sie einen Laptop findet und sich an Hendriks Bruder Emil wendet.
Emil kann scheinbar besser mit dem Verlust seines Bruders umgehen, aber auch er leidet sehr darunter. Dass der empathische Student schon jahrelang Gefühle für Freya hat, macht das ganze nicht besser.
So kommen sie sich bei der Recherche immer näher. Doch beide wissen, dass zwischen ihnen nichts sein darf und auch die Bürgermeisterkandidatur von Emils Vater sorgt für Stress.
Dabei kommt der Zwiespalt zwischen der Anziehung und den gesellschaftlichen Erwartungen sehr deutlich rüber. Für Emil und Freya ist klar, dass sie einander viel bedeuten aber die Angst vor der Reaktion und dem. Unverständnis anderer ist sehr groß. Mir hat es gut gefallen, wie die beiden mit der Situation umgegen sind, denn ich konnte ihr Gedanken und Handlungen gut nachvollziehen. Der Schmerz, der Verlust und die innere Zerrissenheit waren deutlich spürbar und haben die Geschichte zu etwas besonderem gemacht.

Was ich nicht ganz so nachvollziehen konnte, war Emils Sturheit seiner Schwester Lene gegenüber. Klar hat sie Fehler gemacht, aber sein plötzlicher Umschwung von Verständnis auf Zorn über ihre Flucht war mir zu viel.
Die Rückblenden auf die Erlebnisse der Zwillinge haben mir dagegen sehr gefallen. Auch die Handlung rund um Hendriks Videos fand ich sehr gelungen, wenn auch am Ende zu wenig aufgelöst.

Das Ende selbst hat sehr gut zu Emil und Freya gepasst und mir deshalb sehr gefallen. Es gibt noch ein paar lose Handlungsstränge, aber diese werden hoffentlich in Band zwei mit Lenes Geschichte nochmal aufgegriffen.


Mein Fazit:
Eine berührende Geschichte über einen Verlust und eine verbotene Liebe, die alles übersteht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 15.01.2024

Ein genialer Start der Reihe um junge Anwälte!

In Case We Trust
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Gracie will ihre Chance bei einer großen Bostoner Anwaltskanzlei nutzen und dort ihr bestes geben. Doch schon am ersten Tag gerät sie mit Ira aneinander. Als die beiden Anfänger dann gemeinsam an einem ...

Gracie will ihre Chance bei einer großen Bostoner Anwaltskanzlei nutzen und dort ihr bestes geben. Doch schon am ersten Tag gerät sie mit Ira aneinander. Als die beiden Anfänger dann gemeinsam an einem Fall arbeiten, merkt Grace das mehr hinter Iras harter Schale steckt und so kommen sie sich näher. Doch Gracie hat ein Geheimnis, das ihre Beziehung zerstören könnte.

Das Cover ist schlicht aber schön gestaltet und vermittelt tolle "Anwaltskanzlei"-Vibes.
Der Schreibstil von Tess Tjagvad hat mich einfach umgehauen! Die Autorin schreibt gefühlvoll, detailreich und trotzdem mit einem Hauch Wehmütigkeit, der sich über die gesamte Handlung legt.

Gracie möchte von vorne beginnen und das ganz ohne Hilfe ihrer Eltern. Die engagierte, intelligente junge Frau ist mir von Beginn an sympathisch, denn ihr Gedankenkarussel und ihre Ängste werden gut beschrieben und toll in die Handlung eingebunden. Das gehört einfach zu Gracie und ich finde es unglaublich toll von der Autorin umgesetzt.
Ira kann ich zu Beginn nur schlecht einschätzen, das wird aber mit der Zeit immer besser. Er ist ehrlich, denkt wissenschaftlich und fühlt sich in größeren Runden nicht wohl. Durch seine eigene Unsicherheit versteht er jedoch, was in Gracie vor sich geht und kannsie in schwierigen Situationen toll unterstützt.
Und das trifft auch andersherum zu. Ich mag es, wie Gracie und Ira füreinander da sind und sich gegenseitig unterstützen, auch wenn sie manchmal Verständigungsprobleme haben.
Und auch ihre Liebe zum Job ist wirklich ansteckend, ich habe die Arbeit am Fall sehr geliebt und konnte aus all diesen Gründen gar nicht aufhören zu lesen!

An einigen Stellen hätte ich mir mehr Ehrlichkeit von Gracie gegenüber Ira gewünscht, denn sie hat sich mit ihrem Geheimnis unnötig das Leben schwer gemacht. Ich könnte zwar nachvollziehen, weshalb sie so gehandelt hat, aber mit einer früheren Aussprache hätte sie weniger Probleme verursacht.
Wie sich das Ganze dann aber entwickelt hat, gefiel mir jedoch gut.

Auch die anderen Anfänger sind mir schnell ans Herz gewachsen, eine tolle Gruppe mit sehr unterschiedlichen Charakteren. Ich freue mich schon unglaublich auf die weiteren Bände der Reihe!

Mein Fazit:
Für mich ist diese Buch ein absolutes Highlight!
Ich liebe das Setting, die Fälle und vor allem aber Gracie und Ira, die Charaktere mit Ecken und Kanten sind.

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Eine tolle Geschichte für Buchliebhaber!

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen
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Nora Ist Literaturagentin und das mit Herz und Seele. Einzig ihrer Schwester Libby kommt ist ihr noch wichtiger als ihr Job. Als diese Nora bittet mit ihr für einen Monat nach North Carolina zu kommen, ...

Nora Ist Literaturagentin und das mit Herz und Seele. Einzig ihrer Schwester Libby kommt ist ihr noch wichtiger als ihr Job. Als diese Nora bittet mit ihr für einen Monat nach North Carolina zu kommen, willigt sie ein. Dort lernt sie viel über sich selbst, das loslassen und die Liebe. Doch ist das wirklich genug?

Meine Meinung:
Das Cover wurde vom Original übernommen und ich mag es richtig gerne!
Der Schreibstil von Emily Henry ist sehr angenehm zu lesen. Die Autorin schreibt flüssig, tiefgründig und gefühlvoll und trifft damit genau meinen Geschmack.

Nora ist eine typische New Yorkerin. Sie liebt und lebt für ihren Beruf, tut sich schwer beim Daten und genießt das Leben in der Stadt. Allerdings ist das nicht alles. Sie ist intelligent, sensibel und stellt das Leben ihrer Schwester über ihr eigenes. Durch den gemeinsamen Urlaub und die von Libby erstellte Liste, merkt Nora wie viel sie bisher übersehen hat. Unter anderem auch Charlie, den sie bereits in New York kennen gelernt hat, aber nicht mochte.
Charlie ist ein tiefgründiger, cleverer und sarkastischer Mann, der in seine Heimat zurückgegangen ist um seiner Familie zu helfen, auch wenn er sich dort nicht wirklich wohl fühlt.
Durch die gemeinsame Arbeit an einem Buch kommen sich die beiden näher und geben sich gegenseitig halt.
Das Knistern und den Schlagabtausch zwischen Nora und Charlie mag ich besonders gerne und ich finde es schön, wie sich das durchs gesamte Buch zieht. Zudem gefällt mir die Beziehung zwischen den Beiden unglaublich gut. Sie sind offen und ehrlich zueinander, unterstützen sich, aber geben sich auch Freiraum. Das ist sher harmonisch und realistisch. Insgesamt gefallen mir Nora und Charlie als Paar richtig gut!

Was ich leider nicht ganz fühlen konnte war das Kleinstadtfeeling. Das ist bei mir leider gar nicht angekommen. Auch die Beziehung zwischen Nora und Libby war für mich an einigen Stellen schwierig nachzuvollziehen. Aber das ist meine persönliche Meinung und auch nur ein kleiner Kritikpunkt.

Das Ende fand ich sehr gelungen. Es war Nora und Charlie at their best und hat perfekt zu ihnen gepasst. Auch den Epilog mag ich sehr gerne, da dieser nicht übertrieben ist, sondern realistisch und gefühlvoll.

Mein Fazit:
Nora und Charlie sind ein perfektes Paar, das es nicht einfach hat. Trotzdem ist ihr Kennenlernen und ihre Beziehung einfach nur schön zu lesen und etwas ganz besonders!

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