Der Junge zwischen den Welten
KuarilandIch habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Die Konzeption und der Aufbau der Welt haben mich sehr überrascht und gefesselt. Der Anfang war jedoch noch weitaus abwechslungsreicher gestaltet als ...
Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Die Konzeption und der Aufbau der Welt haben mich sehr überrascht und gefesselt. Der Anfang war jedoch noch weitaus abwechslungsreicher gestaltet als der Teil ab etwa der Hälfte des Buches, wo sich die Motive deutlich wiederholt haben und die Spannung, bis auf ein paar Überraschungsmomente, etwas abgeflacht ist.
Mich haben allerdings sehr die Grammatik- und Tipp-Fehler in dem Buch gestört. Ich weiß, es ist ein Selflpublshing-Buch, welches nicht dieselbe Art von Lektorat erhalten kann wie ein Verlagsbuch, dennoch würde ich für den zweiten Band definitiv raten, entweder mehr Geld oder mehr Zeit in ein besseres Lektorat zu stecken. Viele Leserinnnen, wie mich z.B., schrecken solche Fehler ab und sie stören auch einfach den Lesefluss, wodurch das Risiko erhöht wird, dass Leute die Geschichte abbrechen. Dabei ist es doch ein sehr interessantes Buch mit einer spannenden Konzeption.
Allgemein hat man beim Lesen gemerkt, dass sich der Autor viele Gedanken um verschiedene Kulturen und Völker gemacht hat. Auch wenn der Inhalt etwas eintönig ist, weil es hauptsächlich um die Flucht des Kaisersohnes Joshwa und seine Amme Eula sowie deren Freundinnen geht, erfährt man hier viel über die verschiedenen Völker in der Geschichte.
Wenn man über die Fehler hinwegsieht, bekommt man hier auf jeden Fall einen spannenden High-Fantasy-Roman geliefert, der definitiv gut durchdacht ist und Potenzial hat. Man kommt schnell durch die Seiten und kann das Buch auf jeden Fall zwischendurch lesen. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne.