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Veröffentlicht am 02.07.2021

emotionale Geschichte mit Höhen und Tiefen

Love is Wild – Uns gehört die Welt
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3. Band. Die Handlung ist eigenständig, die Figuren sind allerdings bekannt, da die Vorgängerbände im gleichen Freundeskreis spielen.

Ich mochte die ersten beiden Bände dieser Reihe bereits sehr gern. ...

3. Band. Die Handlung ist eigenständig, die Figuren sind allerdings bekannt, da die Vorgängerbände im gleichen Freundeskreis spielen.

Ich mochte die ersten beiden Bände dieser Reihe bereits sehr gern. Nachdem das Verhältnis von Curtis und Amory am Rande immer bereits Thema war, war ich nun gespannt auf ihre eigene Geschichte und wurde nicht enttäuscht.

Curtis hat als Kind einen schweren Schicksalsschlag erlitten, von dem er sich bis heute nicht erholt hat. Immer wieder sucht er Erlösung im Vergessen und trinkt viel zu viel Alkohol. Oft hat er seine Gefühle nicht im Griff, besonders von seiner Wut wird er immer wieder überrannt.
Im Verlauf macht Curtis eine große Entwicklung durch. Er arbeitet an seinen Emotionen, indem er seine Vergangenheit aufarbeitet. Ein sehr emotionaler Prozess, der für mich insgesamt leider etwas zu wenig Raum bekam, obwohl er einige Zeit in Curtis’ Leben ausmacht.

Seine Mitbewohnerin Amory ist eine lebensfrohe, gebildete Frau. Sie ist eine zuverlässige, hilfsbereite Freundin mit einer starken Persönlichkeit. Allerdings lässt sie sich im Verlauf sehr verunsichern, sodass auch sie eine Entwicklung durchmachen muss.

Die Veränderungen zwischen Amory und Curtis sind interessant zu beobachten. Aus den Folgebänden ist bereits bekannt, dass es eine Anziehung zwischen ihnen gibt. Eine feste Beziehung führen sie allerdings nicht. Zu viel steht den beiden im Weg – besonders emotional. Es muss also viel aufgearbeitet und bewältigt werden.

Bevor aber zwischen den beiden etwas entstehen kann, gibt es noch einen anderen Mann in Amorys Leben. Diese Beziehung hat mir immer wieder Bauchschmerzen verursacht. Es gibt so viele unglaublich unangenehme Momente zwischen den beiden, die aufzeigen, wie eine Beziehung nicht sein sollte.

Schön ist, dass auch der ganze Freundeskreis (inklusive Hugo), so auch die Pärchen aus den ersten beiden Bänden, mehr oder weniger häufig wieder auftauchen und so auch deren Geschichte noch ein wenig weitergeführt wird. Auch der New Orleans-Flair ist wieder spürbar.

Fazit

Eine emotionale Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen, die zeigt, wie Liebe sein kann und wie eine Beziehung nicht laufen sollte und die die Leser/innen daran teilhaben lässt, wie die Figuren lernen, zu sich selbst zu finden.

Veröffentlicht am 02.07.2021

solides Finale, hat meine Erwartungen aber nicht ganz erfüllt

Fight for Forever
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Achtung: 3. Band. Rezension enthält Spoiler zu den Vorgängern.

Die Handlung geht nahtlos weiter. Vorwissen ist zwingend notwendig.

Nach dem gemeinen Cliffhanger von Band 2 war ich sehr gespannt, wie ...

Achtung: 3. Band. Rezension enthält Spoiler zu den Vorgängern.

Die Handlung geht nahtlos weiter. Vorwissen ist zwingend notwendig.

Nach dem gemeinen Cliffhanger von Band 2 war ich sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Scarlett und Legend befinden sich in einer extrem brenzligen Situationen und viele andere Schwierigkeiten stehen ihnen noch bevor.
Tatsächlich hat mich der Beginn des Buches fast ein wenig enttäuscht. Ich hätte mir die Ereignisse irgendwie spektakulärer und aufregender vorgestellt.
Und so geht es mir letztlich mit dem ganzen Buch. Obwohl immer eine gewisse Anspannung in der Luft liegt, ist der Handlungsverlauf über weitere Strecken recht ruhig und harmonisch. Nach all den schwelenden Konflikten hätte ich mir etwas mehr Spannung und eine insgesamt vielleicht auch rasantere Handlung gewünscht.
Auch am Ende werden mir manche Schwierigkeiten zu schnell oder zu einfach gelöst. Zudem bleiben für mich ein paar Fragen offen, auch wenn es keine super relevanten Infos sind.

Nichtsdestotrotz liest sich das Buch wieder sehr gut. Die wechselnden Ich-Perspektiven werden beibehalten. Legend und Scarlett geben dabei intensive Einblicke in ihre oft aufgewühlten Gedanken.
Und auch die Handlung ist nicht uninteressant – nur sehr viel ruhiger als erhofft und erwartet. Die Entwicklungen zwischen Legend und Scarlett haben mir wieder gut gefallen und auch die Interaktionen mit dem Umfeld des anderen fand ich sehr spannend.

Gefallen haben mir in der ganzen Reihe auch die abwechslungsreichen Nebenfiguren. Auf der einen Seite gibt es Scarletts etwas verrückten, leicht versnobten Freundinnen, auf der anderen Seite Legends Umfeld, das wie Pech und Schwefel zusammenhält.

Fazit

Zwar liest sich das Buch, nicht zuletzt dank des tollen Schreibstils, super und auch die Handlung hat mir grundsätzlich gefallen, allerdings hätte ich mir aufgrund des vorhandenen Konfliktpotentials mehr spannende oder dramatische Szenen gewünscht.

Veröffentlicht am 02.07.2021

Konnte mich nicht packen

The Crown Between Us. Royale Pflicht (Die »Crown«-Dilogie 2)
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2. Band. Rezension enthält inhaltliche Spoiler zum Vorgänger.

Zwar konnte mich der erste Teil nicht komplett überzeugen, nicht zuletzt aufgrund des dramatischen Cliffhangers war ich aber dennoch neugierig ...

2. Band. Rezension enthält inhaltliche Spoiler zum Vorgänger.

Zwar konnte mich der erste Teil nicht komplett überzeugen, nicht zuletzt aufgrund des dramatischen Cliffhangers war ich aber dennoch neugierig auf die Fortsetzung.
Doch leider konnte mich auch das Finale der Dilogie nicht wirklich packen.

Zunächst einmal fiel es mir schwer, wieder in die Geschichte zurückzufinden. Dies lag natürlich zum einen an meinen verblassten Erinnerungen. Aber auch kleine Rückblenden, um die ganzen Charaktere auseinander zu sortieren, suchte ich vergeblich. Nach und nach konnte ich alle wieder halbwegs zuordnen.

Bereits im ersten Band hat mich an Alpha gestört, dass sie nach den kürzesten Begegnungen von Freundschaft spricht und für diverse Jungen schwärmt. In Teil 2 macht sie so weiter. Kaum gesehen, lässt ein junger Mann ihr Herz direkt wieder höher schlagen, obwohl es eigentlich vergeben ist. Dadurch fand ich ihre Gefühlsentwicklung insgesamt nur wenig nachvollziehbar.
Darüber hinaus gab es für mich einige Ungereimtheiten in der Handlung und dem Verhalten der Figuren.

Die Geschichte entwickelt sich nur langsam. Streckenweise empfand ich sie als langatmig. Alpha soll lernen, sich königlicher zu Verhalten. Tanztraining und verschiedene Veranstaltungen, bei denen sie jede Menge wichtige Leute trifft, stehen auf dem Plan. Zusätzlich will sie eigentlich ihr Land besser kennenlernen – diesbezüglich passiert im Verlauf aber leider nur wenig.

Wie es sich für das höfische Leben gehört, gibt es auch diesmal wieder einige Intrigen – dabei sind die letzten noch kaum überwunden. Nach einigen ungewöhnlichen Vorfällen wird schnell klar, dass es auch diesmal einen Gegenspieler gibt. Doch wer ist der Verräter, der Alpha trotz aller Sicherheitsmaßnahmen so nah kommt? Bis kurz vor Schluss ist noch alles offen. Dann überschlagen sich die Ereignisse und viel zu schnell werden sämtliche Konflikte geklärt.
Die Auflösung konnte mich nur teilweise überraschen, einige Aspekte davon deuten sich bereits an, andere kamen für mich unerwartet. Allerdings war mir die komplette Auflösung aller Zusammenhänge am Ende zu konfus und konstruiert.

Fazit

Die Geschichte plätschert lange vor sich hin. Noch bis wenige Seiten vor Schluss ist alles offen, dann überschlagen sich die Ereignisse und alle großen Schwierigkeiten werden in Sekundenschnell gelöst. Dabei war mir die Auflösung insgesamt etwas zu verworren und konstruiert.

Veröffentlicht am 02.07.2021

etwas zu lang gezogen

Diamond Empire - Forbidden Royals
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Achtung: 3. Band. Rezension enthält inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern.

Nach dem dramatischen Ende des Vorgängers, war ich sehr gespannt, wie die Geschichte für Emilia weitergeht.
Bereits im zweiten ...

Achtung: 3. Band. Rezension enthält inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern.

Nach dem dramatischen Ende des Vorgängers, war ich sehr gespannt, wie die Geschichte für Emilia weitergeht.
Bereits im zweiten Band hat sie eine große Entwicklung durchgemacht und sich immer mehr in ihre Rolle gefügt.Nun ist sie durch die zurückliegenden Ereignisse zunächst arg gelähmt. Doch dann nimmt sie sich mehr und mehr ihren Aufgaben und Pflichten an, wobei sie wieder sehr menschlich und volksnah handelt. Zudem zeigt sie in verschiedenen Situationen viel Stärke – gleichzeitig hadert sie aber auch mit bestimmten Begebenheiten.

Emilia bleibt die Ich-Erzählerin der Geschichte, die von ihren Erlebnissen berichtet und ihre Gedanken ausführlich schildert. Teilweise dreht sie sich gedanklich im Kreis und wälzt immer wieder die selben, scheinbar unlösbaren Probleme. Während ich sie meist als sehr willensstark empfunden habe, gab es aber auch einige Situationen und Entscheidungen, die nicht so ganz zu ihrem sonstigen Auftreten passten.

Insgesamt zieht sich die Geschichte leider etwas. Es geht spannend los, im Mittelteil passiert allerdings nicht so richtig viel. Es gibt verschiedene Veranstaltungen mit den üblichen Intrigen und verbalen Gefechten mit ihren Gegnern. Dabei gibt es immer wieder Zeitsprünge von mehreren Tagen bis zu Wochen.
Das Ende kommt dann allerdings mit einigen unerwarteten Wendungen und Überraschungen daher. Vieles davon habe ich nicht erwartet, manches bereits angenommen und anderes gehofft.
Leider bleibt für mich eine entscheidende Frage bzw. ein Problem, das sich bereits durch die ganze Reihe zieht, am Ende irgendwie unbeantwortet, sodass der Epilog nicht ganz schlüssig ist.

Fazit

Nach einem insgesamt eher ruhigen Verlauf mit einigen Längen ist das Ende dieses Finales absolut spektakulär und überraschend. Leider finde ich den Epilog nicht ganz schlüssig, hier fehlen entscheidende Erklärungen.

Veröffentlicht am 02.07.2021

Mindestens 250 Seiten zu viel…

Dark Elements 5 - Goldene Wut
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Achtung: 5 Band der Dark-Elements-Reihe, 2. Band der Reihe um Trinity und Zayne

Die Handlung wird nahtlos fortgesetzt. Zu Beginn gibt es einige kürzere Rückblicke, die die wichtigsten Ereignisse des ersten ...

Achtung: 5 Band der Dark-Elements-Reihe, 2. Band der Reihe um Trinity und Zayne

Die Handlung wird nahtlos fortgesetzt. Zu Beginn gibt es einige kürzere Rückblicke, die die wichtigsten Ereignisse des ersten Teils wieder ins Gedächtnis rufen.
Obwohl der Klappentext des ersten Bandes falsche Erwartungen geweckt hat, weil Zayne eine viel geringere Rolle spielte, als dieser vermuten ließ, hat mir der Auftakt der neuen Geschichte insgesamt gefallen. Allerdings fehlte es mir teilweise ein wenig an Tempo, da Ich-Erzählerin Trinity sich oft gedanklich im Kreis drehte.

Dies wiederholt sich hier nun leider auch. Über weite Strecken des Buches (und es ist verhältnismäßig lang) fand ich die Geschichte extrem langatmig. Es passiert letztlich verdammt wenig. Zwischendrin gibt es kleinere Passagen, die die Handlung voranbringen, ansonsten sorgt aber erst das Ende für die Aufklärung vieler Fragen und sich überschlagende Ereignisse. Hier geht dann alles plötzlich extrem schnell.

Dazwischen gibt es jede Menge Wiederholungen. Zwischen Trinity und Zayne kriselt es, denn die beiden fühlen sich zueinander hingezogen. Doch eine Beziehung ist der Trueborn und ihrem Wächter untersagt. Und so quält sich Trinity seitenlang, kapitellang, mit ihrem Gewissen, ob sie ihre Gefühle zulassen will oder eben nicht. Sie ist zickig und eifersüchtig und… nervig. Ich fand sie größtenteils tatsächlich anstrengend. Zumal ihre zahlreichen inneren Monologe die Handlung genauso wenig voranbringen, wie die oft ergebnislosen Gespräche mit Zayne. Immer wieder wird auch ausführlich Trinitys eingeschränkte Sicht thematisiert. Auch hier wurden mir die Wiederholungen mit der Zeit zu viel.
Obwohl um sie herum ständig schlimme Dinge passieren, Menschen sterben und sich ein Unheil ankündigt, sind die zwei die meiste Zeit mit sich selbst beschäftigt und diskutieren Nichtigkeiten. Dadurch flaut die Spannung, die eigentlich aufgrund der Umstände vorhanden wäre, immer wieder ab.

Gefallen hat mir, dass Layla und Roth wieder mit von der Partie waren. Die beiden mochte ich auch hier unglaublich gern. Vor allem Roth ist einfach klasse. Und auch Bambi und der verrückte Cayman sind wieder mit dabei.

Das Ende kommt mit einer unerwarteten Wendung und großen Überraschung daher. Dennoch bin ich aktuell noch unschlüssig, ob ich noch einen weiteren Band lesen möchte.

Fazit

Eigentlich bietet das Setting genug Stoff für Spannung und aufregende Momente. Schließlich schwebt eine große Bedrohung über der Stadt. Darum kümmern Zayne und Trinity sich zwar irgendwie auch, vor allem kümmern sie sich aber um sich selbst. Endlos lang werden Gefühle diskutiert oder verschwiegen, ohne dass die Handlung dabei vorankäme. Trinity dreht sich gedanklich oft im Kreis, es gibt endlose Wiederholungen. Die spannenden Momente kommen viel zu kurz. Dabei sind durchaus ein paar aufregende Passagen und überraschende Wendungen vorhanden. Letztlich passiert mir aber viel zu wenig für die große Menge an Seiten.